Biologische Wirkungen des Mobilfunks

04.- 06.10.2019 – Kurfürstliches Schloss Mainz

Handys, Smartphones, Tablets, Smart Home, Smart City, Internet der Dinge… Die Digitalisierung unserer Gesellschaft soll mit dem neuen Standard 5G weitgehend über Mobil- und Kommunikationsfunk organisiert werden. Die Strahlenbelastung durch Mobilfunk, seine Infrastruktur und Anwendungen wird enorm ansteigen.

Welche gesundheitlichen Risiken sind damit verbunden? Welche möglichen Auswirkungen sind für besondere Risiko-Gruppen, vor allem die junge Generation der Kinder und Jugendlichen zu erwarten?

Das Vorstandsteam der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. freut sich sehr, Sie im Namen aller unserer Mitglieder, Förderer und Partner nach Mainz einladen zu dürfen. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie Experte für 5G und weitere Mobilfunkthemen sind, oder an Gesundheit und Umwelt interessierter Laie.

Die Tagung wird das Thema der ‚biologischen Wirkungen‘ des Mobilfunks in Überblicken und verweilenden Vertiefungen möglichst allgemeinverständlich behandeln: International renommierte Referenten vermitteln in Vorträgen, Workshops, Film-Dokus und Podiumsgesprächen Informationen und Empfehlungen aus erster Hand und laden zur Diskussion ein.

Wir heißen Sie „Herzlich Willkommen“

Prof. Dr. rer. nat. Mario Babilon • Prof. Dr. rer. nat. Klaus Buchner • Dr. phil. Peter Ludwig (geschäftsführend) • Prof. Dr. phil. Karl Richter • Barbara Dohmen, Umweltärztin • Dipl.-Ing. Joachim Gertenbach • Dr. med. Monika Krout • Dr. med. Joachim Mutter • Klaus Scheidsteger • Dr. rer. nat. Ulrich Warnke

Teilnahme-Beitrag

Im Teilnahme-Beitrag inklusive sind Imbisse / Kaffeepausen an allen Tagen sowie ein Mittagessen am Samstag.

Bei Buchung bis 31.07. erhalten Sie 10% Rabatt

Gastbeitrag
250€    225€

Mitglieder / Partnerorganisation
230€    207€

Ermäßigter Gastbeitrag
180€    162€

Zur Buchung
Flyer / Einladung

Programm & Referenten

Die Tagung versteht sich als Angebot für Experten aus der Forschung und dem Gesundheitswesen ebenso wie für interessierte Bürgerinnen und Bürger – darüber hinaus als Informationsplattform für Politik, Verbände, Medien und andere gesellschaftliche Gruppen. Im internationalen Austausch möchte sie den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft fördern angesichts einer sozialen und technologischen Herausforderung, die uns alle angeht.

Die Vorträge und Diskussionen werden simultan in die Sprachen deutsch und englisch übersetzt. Die Räumlichkeiten im Kurfürstlichen Schloss werden WLAN-frei gehalten sein.

Prof. Dr. Klaus Buchner, Deutschland

Vorstandsmitglied der Kompetenzinitiative, arbeitete an der TU München, am Max-Planck-Institut für Physik in München unter dem damaligen Direktor Prof. Heisenberg und in Kyoto / Japan am Institut von Prof. Yukawa, dem Entdecker der Kernkräfte. Seine Forschungsinteressen liegen in der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Differentialgeometrie. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Messina / Italien und Träger der Goldenen Verdienstmedaille der Universität Breslau / Polen. Von 2003 bis 2010 war er Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDP. Seit Mai 2014 ist er Mitglied des Europaparlaments für die ÖDP.

Prof. Dr. Dariusz Leszczynski, Finnland

PhD, DSc, derzeit außer Dienst; weiterhin Lehrbeauftragter für Biochemie an der Universität Helsinki, Finnland, und Chefredakteur von „Radiation and Health“; Spezialgebiet von „Frontiers in Public Health“, Lausanne, Schweiz.

Er hat zwei Doktortitel inne: Molekularbiologie (DSc) von der Jagiellonen-Universität in Krakau, Polen, bzw. Biochemie (PhD) von der Universität Helsinki, Finnland.

Für fast 22 Jahre (1992–2013) arbeitete er für die finnische Strahlenschutzbehörde STUK und war für die Erforschung von biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen nicht ionisierender Strahlung zuständig. Von 2003 bis 2007 leitete er das Labor für Strahlenbiologie und von 2000 bis 2013 war er als Forschungsprofessor tätig.

Er lehrte mehrfach als Gastprofessor: 1997–1999 Assistenzprofessor an der Harvard Medical School, USA, 2006–2009 Guangbiao-Professor an der Medizinischen Universität Zhejiang, Hangzhou, China, und 2012–2013 Gastprofessur an der Technischen Universität Swinburne, Melbourne, Australien.

Ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen der von drahtlosen Geräten abgegebenen Strahlung. In dieser Eigenschaft hat er im Jahr 2009 vor dem Ausschuss des US-Senats und im Jahr 2015 vor dem Ausschuss des kanadischen Unterhauses ausgesagt und im Jahr 2014 den indischen Gesundheitsminister beraten.

Im Jahr 2011 wurde er von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in die 30 Personen starke Arbeitsgruppe einberufen, die Mobilfunkstrahlung als möglicherweise karzinogen für den Menschen einstufte.

Sein vollständiger Lebenslauf und die Liste seiner Veröffentlichungen sind in seinem Blog zum Stand der Wissenschaft und Politik zu finden „BRHP – Between a Rock and a Hard Place“: https://betweenrockandhardplace.wordpress.com/cv-november-2018/

Zum Vortrag:

Anfang der 1970er und 1980er Jahre wurde die erste Generation der Mobiltelefone und Basisstationen eingeführt, ohne dass vorher deren Unbedenklichkeit für die menschliche Gesundheit
geprüft worden wäre. Man ging einfach davon aus, dass die niedrigen Strahlungsintensitäten solcher Emissionen unbedenklich seien. Einige Jahrzehnte später hat die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) die Strahlung, die von Mobiltelefonen und Mobilfunkmasten der 3. und 4. Generation (3G und 4G) ausgeht, im Jahr 2011 jedoch als möglicherweise karzinogen für den Menschen eingestuft (Gruppe 2B).

Seit dieser Einstufung im Jahr 2011 wurde eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht, die nicht nur zusätzliche Beweise für die Einstufung in die Gruppe 2B liefern, sondern die vorliegenden Daten deuten auch darauf hin, dass die Einstufung der IARC auf die Gruppe 2A, wahrscheinlich karzinogen für den Menschen, angehoben werden könnte.

Neben den epidemiologischen Studien und den Tierstudien, auf denen die Einstufung der IARC hauptsächlich beruht, gibt es auch eine beachtliche Anzahl von Studien, die darauf hindeuten, dass die von Mobiltelefonen abgegebene Strahlung über thermische und nicht thermische Mechanismen Wirkungen hervorruft. Der biologische Wirkmechanismus, der durch die Exposition gegenüber der Mobilfunkstrahlung aktiviert wird, ist eine klassische zelluläre Stress-Reaktion. Wenn eine Stress-Reaktion aktiviert wird, dann führt der Abwehrmechanismus der Zellen als erstes zur Aktivierung verschiedenster zellulärer Signalwege, die wiederum zu Veränderungen bei der Expression und Aktivität der Gene und Proteine führen. Alle diese Veränderungen haben das eine Ziel, nämlich die Zellen vor den Wirkungen der von Mobiltelefonen abgegebenen Strahlung zu schützen. Wenn der Abwehrmechanismus der Zellen versagt, dann können pathologische Prozesse in Gang gesetzt werden.

Derzeit wird die neue Mobilfunkgeneration 5G rasant schnell eingeführt. Im Zuge der 5. Mobilfunkgeneration werden auch neue Frequenzen eingesetzt, so genannte Millimeterwellen, die ebenfalls nicht auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft wurden. Es gibt kaum Studien zu den biologischen und gesundheitlichen Wirkungen der Millimeterwellen.

Trotz der Erfahrungen, die mit den Mobilfunkgenerationen von 1G bis 4G gesammelt wurden, wird das neue 5G-Netz eingeführt, ohne dass dessen Gesundheitsrisiko überprüft wurde, weil man von derselben fälschlichen Annahme ausgeht, dass die niedrigen Strahlungsintensitäten von 5G keinen Schaden verursachen könnten. Das ist wie ein Déjà-vu-Erlebnis, wenn wir von den Erfahrungen mit der Einführung von 1G bis 4G ausgehen können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Strahlung von 1G bis 4G die Entwicklung von Hirntumoren beim Menschen und Krebs bei Tieren durch thermische und nicht thermische Wirkmechanismen beeinflusst, die durch die zelluläre Stress-Reaktion aktiviert werden. Was 5G betrifft, sind die biologischen und gesundheitlichen Wirkungen der Millimeterwellen weitgehend unbekannt, da die entsprechenden wissenschaftlichen Studien dazu fehlen.

Abschließend ist festzuhalten, dass die aktuellen Informationen, die zu den biologischen und gesundheitlichen Wirkungen der drahtlosen Geräte von 1G bis 5G vorliegen, hinreichende Gründe dafür liefern, das im Sinne der Europäischen Union definierte Vorsorgeprinzip anzuwenden. Während der Ausbau neuer Technologien voranschreiten muss, ist es notwendig, festzulegen, ob alles und überall mit Mobilfunk versorgt werden muss. Insbesondere sollte der Einsatz der Glasfasertechnik, soweit möglich und zweckmäßig, als ein zuverlässiger Ersatz für Funktechnologien in Betracht gezogen werden.

Prof. Dr. Martin Pall, USA

B.A. in Physik, Johns Hopkins University, mit Auszeichnung der Phi Beta Kappa, 1962; Abschluss mit; 180 Semesterwochenstunden in 4 Jahren; Ph.D. in Biochemie und Genetik, Caltech, 1968; Assistenzprofessor (Asst. Prof.), Reed College, 1967–1972; Assistenzprofessor (Asst. Prof.), außerordentlicher Professor (Assoc. Prof.) und ordentlicher Professor
für Genetik und Zellbiologie und Biochemie/Biophysik, später Professor für Biochemie und Medizinische Wissenschaften, Washington State University, 1972–2008. Professor Emeritus für Biochemie und Medizinische Wissenschaften, Washington State University, 2008 – Erhielt 9 internationale Auszeichnungen für seine umweltmedizinischen Forschungen; Autor von 102 Fachveröffentlichungen.

Seit 1998 konzentrierte er sich mit seiner Forschung auf die Wirkmechanismen chronischer Krankheiten; oxidativen/nitrosativen Stress; Entzündungen, Fehlfunktionen der Mitochondrien, andere Mechanismen; Umweltstressoren, die chronische Krankheiten verursachen; Steuerungssysteme, die chronische Krankheiten verhindern; Chemikalien, die chronische Krankheiten durch NMDA-Aktivität auslösen; Wirkmechanismen von elektromagnetischen Feldern (EMF), die spannungsabhängige Calciumkanäle (VGCC) aktivieren.

Zum Vortrag:

Zu dem Wirkmechanismus der spannungsabhängigen Calciumkanäle (VGCC) bei elektromagnetischen Feldern hat Prof. Pall 8 Arbeiten vorgelegt. Seine erste Arbeit zu diesem Thema aus dem Jahr 2013 wurde auf der Website Global Medical Discovery als eine der wichtigsten medizinischen Arbeiten im Jahr 2013 platziert. Sie wurde bereits 180 Mal zitiert (Stand August 2018). Zusammengenommen zeigen diese 8 Arbeiten Folgendes:

1. Die meisten nicht thermischen Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mikrowellenbereich werden durch die Aktivierung der spannungsabhängigen Calciumkanäle (VGCC) ausgelöst.

2. Eine Vielzahl von Wirkungen wird durch diese Art der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern hervorgerufen, z. B. viele Wirkungen auf die Fortpflanzung; viele neurologische und neuropsychiatrischen Wirkungen; Angriffe auf die DNA unserer Zellen; Schäden durch oxidativen Stress und freie Radikale; erhöhte Rate der Apoptose (Zelltod); weitreichende Auswirkungen auf das endokrine System (Hormonsystem); Überschuss an intrazellulärem Kalzium und Krebs.

3. Jede dieser Wirkungen sowie 6 weitere wahrscheinliche Wirkungen lassen sich mit Hilfe der Aktivierung der spannungsabhängigen Calciumkanäle (VGCC) erklären.

4. In meiner Arbeit zu Krebs aus dem Jahr 2018, gehe ich auf 15 unterschiedliche Wirkmechanismen ein, die durch die Aktivierung der spannungsabhängigen Calciumkanäle (VGCC) die Initiation, Promotion und Progression von Krebs verursachen.

5. Ich habe außerordentliche Bedenken hinsichtlich der 5. Mobilfunkgeneration 5G, die sich nicht einfach zusammenfassen lassen, weshalb ich hier auf nähere Erklärungen verzichten werde.

Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgöller, Österreich

Institut für Krebsforschung an der Medizinischen Universität Wien, Borschkegasse 8a, A-1090 Wien.
Tel.: +43 664 28 48 324
E-Mail: wilhelm.mosgoeller@meduniwien.ac.at
Geboren: 1962 in Güssing, Burgenland

Werdegang:

1968–1988: Grundausbildung und Medizinstudium an der Universität Wien und London, UK; 2 Monate Arzt in Ausbildung (Turnusarzt), Unfallchirurgie, Heeresspital Wien

1988–1998: 10 Jahre Universitätsassistent an der Universität Wien

1990–1991: 1 Jahr Forschungsaufenthalt als Post-doctoral BP Research Assistent am John Innes Plant Research Centre in Norwich, England

1994–1995: Klinische Medizin, Lungenheilkunde und Gastroenterologie

März 2003: Zertifikat „Klinischer Prüfarzt“ durch die Österreichische Ärztekammer

Seit Aug 1995: Facharzt für Histologie und Embryologie (Nicht Klinischer Forschungs-Facharzt)

1995–1999: Laborleiter, Zell- und Gewebekultur, am Histologischen–Embryologischen Institut der Universität Wien

1993–1997: Vier Wissenschaftspreise für interdisziplinäre Projekte/Publikationen: Plano-Preis (Elektronenmikroskopie), Wissenschaftspreis der Hoechst-Stiftung (2 x), Deutsche Pneumologische Gesellschaft Forschungspreis.

1999–2009: Leiter des Forschungslabors „Experimentelle Strukturanalyse“ am Institut für Krebsforschung an der Universität Wien

Mai 2000: Verleihung der Venia Docendi „Univ. Dozent“ (Habilitation)

Oktober 2000: Ernennung: Außerordentlicher Univ. Prof., Bundesministerium für Wissenschaft Bildung und Kunst

April 2004: Post-Doc Ausbildung zum Projektmanager für wissenschaftliche Forschungsprojekte

April 2006: Zertifikat „Klinischer Prüfarzt“ durch die Österreichische Ärztekammer

Oktober 2006: Post-Doc Ausbildung: Klinischer Prüfarzt, Studien an Krebspatienten bei CESAR (Central European Society for Anticancer Drug Research)

November 2010: Zertifikat „Klinischer Studienmonitor“ durch die Österreichische Ärztekammer

Februar 2009: Auflösung des Forschungslabors und Gründung der SCIgenia Forschungs Support GmbH für wissenschaftliches Projektmanagement, Konzeption und Realisation von Forschungsprojekten und klinischen Studien

Ausgesuchte Projekte:

Oktober 2002 – Oktober 2006: Projekt-Koordinator für die Europäische Kommission EU Projekt „VIP-NLT“ (Medikamentenentwicklung)

Seit 2003 bis 2016: Konsulent der Österreichischen Wirtschaftskammer, Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker (Arbeiten am Handymast, Leitfaden Senderbau)

Januar 2003 – August 2008: Projekt-Koordinator – ATHEM-1 Projekt – im Auftrag der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt „Sicherheit und Toxikologie von Mobilfunk Strahlung“

Mai 2008 – 2017: „Wiener Mobilfunkskandal“ an der Medizinischen Universität Wien

Februar 2013 – Dezember 2016: Projekt-Koordinator – ATHEM-2 Projekt – im Auftrag der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt „Sicherheit und Toxikologie von Mobilfunk Strahlung“

Mitgliedschaften:

Ö-Normen Institut, Arbeitsgruppe TSK EMV-EMF

Wissenschaftlicher Beirat Funk (WBF) beim Bundesministerium für Verkehr (BMV), beobachtendes Mitglied

Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht, Deutschland

Arzt, Wissenschaftler, Hochschullehrer, aktiver Rentner. Geboren am 15.02.1924 in Wohlmirstedt. 1950–1955 Studium an der Medizinischen Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität zu Berlin, 1957 Promotion zum Dr. med., 1970 Habilitation, 1971 Ernennung zum ordentlichen Professor der Sektion Neurophysiologie der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1977 Berufung zum Professor und zum Direktor des Instituts für experimentelle und klinische Pathophysiologie an der Charité der Humboldt Universität zu Berlin (Pathophysiologie = Lehre von den Funktionen der Krankheitsentwicklungen).

Schwerpunkte der Forschungsarbeiten: Stress-, Schlaf-, Chrono-, Umwelt-, Weltraummedizin, Blutdruckregulation, Mineralstoffwechsel, Neuropsychobiologie, Regulationspeptide, Gesundheitswissenschaften, Neurowissenschaften und Elektrosmog. Über 800 wissenschaftliche Originalarbeiten in nationalen und internationalen Zeitschriften und Sammelbänden; 54 wissenschaftliche Fach- und Sachbücher. Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: 173 Doktoranden zur Promotion geführt.

Zum Vortrag:

Sowohl die sogenannten ionisierenden Strahlungen als auch die sogenannten nichtionisierenden Strahlungen können freie Radikale im menschlichen Körper generieren. Analoge biologische Schädigungen können also von beiden Arten der Strahlung ausgehen. Es wäre aus dieser Sicht besser starkenergetische und schwachenergetische Strahlungen zu unterscheiden. Doch auch diese physikalische Unterscheidung wird als unzureichend angesehen, die Wirkung auf biologische Prozesse zu beurteilen. Wichtiger in ihrem Fall ist die Beachtung von Kurzzeit- und Langzeitwirkungen, gegebenenfalls mit Angabe der Strahlendosis. Aus allem folgt: Da für den Schutz der Bevölkerung die Folgen der Strahlungen auf den menschlichen Körper ausschlaggebend sind, ist eine Unterteilung in ionisierende und nichtionisierende Strahlung nicht mehr angebracht. Das muss aber auch Konsequenzen für den gegenwärtigen Strahlenschutz haben. Die bisher verwendeten Parameter der Grenzwertfestlegung sind völlig ungeeignet.

Klaus Scheidsteger, Deutschland

Journalistik Studium mit Nebenfach Politik an der Universität Dortmund mit integriertem Volontariat beim WDR Köln

Knapp vier Jahre Aufenthalt in Südfrankreich (1980-1983), dort u. a. freiberufliche, schreibende Tätigkeit für den in Monaco lebenden deutschen Schriftsteller Rolf Palm Davor und danach Reporter beim WDR Köln

1982: Autor und Koproduzent eines ersten längeren Dokumentarfilms PORTRAIT DES SCHRIFTSTELLERS ANTHONY BURGESS, 52 Minuten, TV-Ausstrahlung u. a. FR3 und Channel4

1985: Gründung einer eigenen TV-Produktionsfirma in Essen mit den Schwerpunkten News, Reportage, Dokumentation. Arbeiten für die meisten großen TV-Sender. Weitere Industriefilme, u.a. für Karstadt, Tengelmann, Steilmann, Panasonic Deutschland, Salamander, usw.

1998: Rückkehr nach Frankreich; viele Dokumentarfilm- und Reportage-Produktionen für arte als Autor und Produzent, Schwerpunkt „Portraits“, z.B.: HEMINGWAY AUF KUBA (zum 100. Geburtstag, 1999); WICHTIG IST, WAS WIR MORGEN TUN über den Schriftsteller Martin Gray; MEDIZIN DER ZUKUNFT, Portrait Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer; DAS SYSTEM DUCASSE, Portrait des Kochstars Alain Ducasse; NEW YORK – PROVENCE, Portrait des Malers Jean Miotte; GOLDSCHMIEDE DER ATHLETEN über den Olympiastützpunkt Berlin; etc.

2004: Erste Recherchen zum Thema Mobilfunk münden in eine 50-minütige Auftragsproduktion des Senders France2, PORTABLES EN ACCUSATION, Ausstrahlung 2006.

Weitere Recherchen zu laufenden Verfahren in den USA führten zur Produktion des Kino-Dokumentarfilms THANK YOU FOR CALLING, der unter anderem auf dem Fünf Seen Filmfestival zu sehen war. Heute lebt Scheidsteger in Frankreich und Österreich. Er ist Produzent von diversen Industriefilmen und arbeitet als Medienberater.

Dipl. Ing. Lothar Moll, Deutschland

Unternehmer seit über 35 Jahren, Pionier in der Baubiologie und Wohngesundheit. Seit einigen Jahren ist er zudem unternehmerisch tätig in der Bewässerung in der Erde (an den Wurzeln der Pflanze) mit mikroporösen Schläuchen, hergestellt aus recycelten Autoreifen, für Grünflächen und der Landwirtschaft, mit Großprojekten in Afrika. Er engagiert sich für den Schutz der Entwicklung des Lebens, schwerpunktmäßig mit der finanziellen Unterstützung von Forschungen und Publikationen über die gesundheitsschädigenden Wirkungen der Mobilfunkstrahlungen, Impfungen und dem Infraschall von Windkraftanlagen und Wärmepumpen. Lothar Moll ist außerdem im Filmbusiness mit verschiedenen Firmen tätig mit Dokumentarfilmen zu den obigen Themen. Er vermittelt beruflich die Techniken für die Entwicklung der aktiven Intuition und wie die verschiedenen Gehirnwellenbereiche zur gleichen Zeit verfügbar sind.

Zur Film-Doku:

Die „Faktenchecker“ Lothar Moll und Klaus Scheidsteger sind filmisch der Wahrheit auf der Spur.

Sie besuchen wichtige Persönlichkeiten und Institutionen aus Wissenschaft und Forschung, beleuchten deren Ergebnisse und halten historische Momente immer im Kontext der Auswirkung von EMF auf unsere Gesundheit fest.

So entsteht Zug um Zug ein filmisches Zeitdokument, das den Menschen eine Orientierungshilfe außerhalb der häufig von Lobbyarbeit und einseitiger Fehlinterpretation unterwanderten Medienberichte geben soll.

Der erste 90-minütige Dokumentarfilm liegt seit Anfang 2019 in drei Sprachen vor (www.faktencheck-mobilfunkstrahlung.de); beim Kongress werden Highlights aus der ersten sowie der aktuellen Produktion zu sehen sein.

Im Podiumsgespräch stellen sich Autor und Produzent unter Einbindung einiger Protagonisten des Faktenchecks der Diskussion.

Dr. Devra Davis, USA

Gründerin und Vorsitzende des Environmental Health Trust

Sie war Gründungsdirektorin des Zentrums für Umweltonkologie am Krebsinstitut der Universität Pittsburgh und Professor für Epidemiologie an der Graduiertenschule für Öffentliche Gesundheit (2004–2010). Sie war auch als ausgezeichnete Gastprofessorin an der Londoner Hygiene- und Tropenmedizinhochschule (2002–2003) und an der Yeshiva-Universität in New York (1995–1996) tätig sowie als Gastprofessorin an der Fakultät für Medizin am Mt. Sinai-Krankenhaus (1983-2010), am Oberlin College (2000–2001) und an der Carnegie Mellon Universität (1999–2004). Im Jahr 2007 gründete Dr. Devra Davis die gemeinnützige Organisation Environmental Health Trust in Teton County, Wyoming, um Grundlagenforschung und Weiterbildung zu umweltbedingten Gesundheitsrisiken zu gewährleisten und konstruktive Strategien auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu unterstützen. https://medium.com/@devradavis/pending-government-immunity-for-telecoms-uninsurable-5g-network-cffc43f61e8b?sk=58876b4495008a7ed2554a654e4db0da 

Prof. Dr. med. Michael Kundi, Österreich

studierte Psychologie, Medizin und Mathematik an der Universität Wien. Promotion 1979, Erteilung der Lehrbefugnis an der Medizinischen Universität Wien in Epidemiologie und Arbeitshygiene im Jahr 1989. Von 1991 bis 1996 Leiter der Stabsstelle für Epidemiologie und Methodologie am Institut für Umwelthygiene, ab 1996 Leiter der Abteilung für Arbeits- und Sozialhygiene, ab 2004 Leiter des Instituts für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien. Forschungstätigkeit auf vielen Gebieten der epidemiologischen, toxikologischen und psychophysiologischen Analyse von Umwelt- und Arbeitsplatzfaktoren. Mehr als 200 Publikationen in wissenschaftlichen Journalen. Hauptsächliche Forschungsinteressen in den letzten Jahren: Auswirkungen von partikulären Luftverunreinigungen, Innenraumschadstoffe und elektromagnetische Felder.

Peter Hensinger M.A., Deutschland

studierte Pädagogik, Germanistik und Linguistik, ist Mitglied im Vorstand von diagnose:funk (www.diagnose-funk.org), leitet dort den Bereich Wissenschaft, ist verantwortlich für die Datenbank www.EMFData.org und Mitinitiator des Bündnisses für humane Bildung (www.aufwach-s-en.de).

E-Mail: peter.hensinger@diagnose-funk.de

Zum Vortrag:

Der Studienlage zu WLAN kommt eine besondere Bedeutung zu, weil WLAN eine der meistgenutzten, kostenlosen Frequenzen (2,45 GHz) ist: WLAN im Hotel, in der Bahn, in der Shopping Mall, in der Schule. Bereits 2014 wurde in der Metastudie von Naziroglu und Akman darauf hingewiesen, dass gerade auch schwache WLAN-Strahlung gesundheitsschädlich ist. Die Autoren weisen als Wirkmechanismus oxidativen Zellstress nach. Im Januar 2018 erschien der bisher größte Review von Isabel Wilke mit einer Auswertung von mehr als 100 Studien. Dieser Review dokumentiert schädigende Wirkungen auf das EEG und Gehirnfunktionen, auf die Fruchtbarkeit, Spermien- und Embryoschädigungen, die DNA und die Krebsentwicklung, auf das Herz, die Schilddrüse, die Genexpression, die Apoptose, die Leber und das Zellwachstum. 41 Studien dokumentieren die Schädigungen durch oxidativen Zellstress und die Reduzierung der Antioxidantien, 22 Studien weisen negative Wirkungen auf Kognition, Lernen, Aufmerksamkeit und Verhalten nach. Trotz dieser Studienlage, die eine Gefahrenabwehr erfordert, soll im Zuge der digitalen Bildung an allen deutschen Schulen WLAN eingeführt werden. Mit der Studienlage und den Konsequenzen v. a. für das Lernen befasst sich der Vortrag.

Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt, Deutschland

von 1979 bis 2005 Leiterin des Bereichs Neuroanatomie mit Unterricht in Human- und Neurobiologie an der biologischen Fakultät der Universität Bielefeld. Schwerpunkte in Lehre und Forschung waren die experimentelle Erforschung von Lernprozessen und Drogenwirkung auf psycho-kognitive Funktionen, und die frühkindliche Entstehung von Psychosen durch Traumatisierung; dazu Publikationen in internationalen Fachjournalen. Zusätzlich Beiträge in pädagogischen und psychologischen Zeitschriften, Buchbeiträge, Abhandlung zur Neurobiologie von Burnout. Referiert aktuell über Themen zur Medienwirksamkeit auf Lernbegabung, Sucht- und Psychoseentstehung im Kindesalter.

Mitbegründerin des Bündnis für humane Bildung. Aufwach(s)en in einer digitalen Welt.

Kontakt: g.teuchert@uni-bielefeld.de, 24161 Altenholz/Kiel, Achtstückenberg 1

Zum Vortrag:

Nach Erkenntnissen der Hirnforschung ist die mediale Beschleunigung der Zeit für Kinder und Jugendliche zu einer höchsten Gefahr geworden. R a u m und Z e i t sind das neuronale Werkzeug, mit dem unser Gehirn arbeitet, um das Denken und die Gedächtnisbildung zu vollziehen. Beides unterliegt einer realen Raumverrechnung und einer über Oszillatoren gesteuerten Zeittaktung. Smartphonen und Multitasken wirken dem entgegen. Das perturbiert reifende Nervennetze und erzeugt Konzentrationsschwächen, unkontrollierte Ängste, Schlafstörungen, Sucht, Aggressivität, narzisstische und andere psychotische Störungen. Erkenntnisse dazu verdanken wir der modernen Neuroplastizitäts- und Hirnrhythmusforschung. Dazu wird auch aus eigener Forschung berichtet.

Auch der Erwachsene leidet zunehmend unter dem beschleunigten Informationskonsum. Er sollte sich jedenfalls im Privatleben konsequent einer medienarmen Diät unterziehen, um nicht einem Burnout zu erliegen, sondern den für Leib und Geist unumstößlich notwendigen Schatz an Achtsamkeit im sich beschleunigenden Weltgeschehen immer wieder neu zu entdecken und an die junge Generation weiterzugeben.

Prof. Dr. med. Dominique Belpomme, Frankreich

geboren am 14. März 1943 in Rouen, Frankreich, verheiratet, zwei Kinder
Prof. Dominique Belpomme ist ordentlicher Professor und anerkannter Facharzt für Klinische Onkologie an der Universität Paris; Leiter der Abteilung für Medizinische Onkologie am Klinikum Hôpital Européen Georges Pompidou (HEGP), 75015 Paris, Frankreich; Vorsitzender der französischen Gesellschaft für Krebsforschung und –therapie (Association pour la Recherche Thérpeutique Anti-Cancéreuse ARTAC), 75015 Paris, Frankreich

Werdegang an Universitätskliniken:

2001 Medizinischer Onkologe am Klinikum Hôpital Européen Georges Pompidou (HEGP)
1997 Ordentlicher Professor und anerkannter Facharzt für Klinische Onkologie an der Universität Paris
1995 Leiter der Abteilung Klinische Onkologie am Klinikum Boucicaut, 75015 Paris
1984 Assistenzprofessor für Klinische Onkologie am Universitätsklinikum Bichat, 75018 Paris
1975 Assistenzarzt für Klinische Onkologie am Gustave-Roussy-Institut, Villejuif, (Prof. Georges Mathé), danach am Universitätsklinikum Lariboisière St. Louis, Paris (Prof. Michel Boiron)
1968 Assistenzarzt für Klinische Onkologie und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Roswell Park Memorial Institute, Buffalo, NY, USA (Abteilung von Prof. G. E. Moore)

Abschlüsse:

1980 Facharzt für Klinische Onkologie, Universität Paris, Medizinische Fakultät, (Paris VII)
1975 Promotion zum Doktor der Medizin
1971 Masterabschluss in Zellbiologie, Université Pierre et Marie Curie (UPMC), Fakultät für Naturwissenschaften
1969 Fortgeschrittenenkurs in Experimenteller Onkologie, Universität Paris

Mitgliedschaften in Ärztegesellschaften:

1995 Mitglied in der Gesellschaft für Medizinische Onkologen
1982 Von der Ärztekammer zugelassener Facharzt für Klinische Onkologie; Prof. Dominique Belpomme ist auch Mitglied in wissenschaftlichen Gesellschaften und Vereinigungen, einschließlich Amerikanische Gesellschaft für Klinische Onkologie (American Society for Clinical Oncology ASCO) (USA), Amerikanische Gesellschaft für Krebsforschung (American Association for Cancer research (AACR) (USA), Europäische Gesellschaft für Medizinische Onkologie (European Society for Medical Oncology ESMO) (Europa), Französische Krebsgesellschaft (Frankreich), Französische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Association Française pour l’Avancement des Sciences AFAS).
Bis jetzt ungefähr 400 wissenschaftliche Veröffentlichungen oder Mitteilungen zur Krebsforschung. Seit 1967 sind seine Arbeiten in den folgenden Fachzeitschriften erschienen: British Journal of Cancer, British Journal of Hematology, Cancer Lancet, Nature, New England Journal of Medicine, Annals of Oncology, etc.

Zum Vortrag:

Die idiopathische Umweltintoleranz (IEI) gegenüber elektromagnetischen Feldern (IEI-EMF) ist ein von der WHO anerkannter pathologischer Zustand, dessen Symptome auf die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) zurückzuführen sind. Das trifft möglicherweise auch auf die elektromagnetische Hypersensitivität (EHS) zu, die zwar von der WHO anerkannt wurde, aber nicht als ein pathologischer Zustand, der durch die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern verursacht wird.

In einer prospektiven klinischen Studie konnten wir zeigen, dass von den Patienten, die nach eigenen Angaben an EHS leiden, 30–50 % auch an multipler Chemikaliensensitivität (MCS) leiden, dass EHS und MCS klinisch bestimmt werden können und biologisch durch mehrere langanhaltende entzündungsrelevante Biomarker gekennzeichnet sind und dass im peripheren Blut von insgesamt 80 % der Patienten mit EHS ein, zwei oder drei Biomarker für oxidativen Stress nachweisbar sind. Das bedeutet, dass auch bei diesen Patienten eine tatsächlich objektiv nachweisbare organische Erkrankung vorliegt wie wir das von Patienten mit Krebs, der Alzheimer-Krankheit und anderen anerkannten krankhaften Störungen kennen.

Außerdem ist es uns gelungen im Gehirn dieser Patienten mehrere vaskuläre und/oder neuronale Abnormitäten zu lokalisieren, indem wir die intrakraniellen Pulsationen in den Schläfenlappen mit der Ultraschall-Hirn-Tomosphygmographie (UCTS) und die Hämodynamik der beiden mittleren Zerebralarterien mit der transkraniellen Dopplersonographie untersucht haben. Daraufhin haben wir nach Abweichungen bei den Neurotransmittern im Urin (Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin und Serotonin) gesucht, um EHS durch zusätzliche Untersuchungen zu bestimmen, indem wir zeigen, dass diese Abnormitäten mit klinischen Symptomen assoziiert sein können.

EHS kann objektiv durch mehrere Biomarker gut bestimmt und gekennzeichnet werden. Das ermöglicht eine objektive Diagnose der Erkrankung und dient als Grundlage für die Therapieentscheidungen und Verlaufskontrollen der Patienten

Prof. Dr. med. Lennart Hardell, Schweden

Prof. Lennart Hardell MD, PhD (Schweden) war als Facharzt für Onkologie und als Epidemiologe für Krebserkrankungen in der Abteilung Onkologie am Universitätsklinikum Örebro tätig. Nach seiner Emeritierung ist er jetzt für die Stiftung The Environment and Cancer Research Foundation (www.environmentandcancer.com) tätig. Prof. Hardell blickt auf eine lange Karriere als Arzt in der klinischen und medizinischen Forschung zurück. In seiner epidemiologischen Forschung hat er sich insbesondere auf umweltbedingte Risikofaktoren für Krebs konzentriert. Im Jahr 1985 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Öffentliche Gesundheit an der Universität von Kalifornien, Berkeley, USA. Im Laufe der Jahre hat Prof. Hardell mehrere wissenschaftliche Preise für seine Forschung erhalten. In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren war der der Erste, der nachwies, dass Personen, die Phenoxy-Herbiziden und Dioxinen als Verunreinigung ausgesetzt waren, ein erhöhtes Krebsrisiko besitzen. Seine Forschungsgruppe hat auch Studien über den Zusammenhang zwischen langlebigen organischen Schadstoffen und Krebsrisiken durchgeführt wie z. B. PCB und dem Risiko für maligne Lymphome. In den letzten Jahren hat sich ein Großteil von Prof. Hardells Forschung auf die Nutzung von Mobil- und Schnurlostelefonen und das Risiko von Hirntumoren konzentriert. Seine Forschung hat zur Krebseinstufung von verschiedenen Wirkstoffen beigetragen wie z. B. TCDD, PCB, das Herbizid Glyphosat und hochfrequente elektromagnetische Felder. Er hat mehr als 300 wissenschaftliche Artikel in peer-reviewed Fachzeitschriften veröffentlicht.

Zum Vortrag:
Bei der Nutzung eines Mobiltelefons oder Schnurlostelefons ist das Gehirn das primäre Zielorgan für die hochfrequente Strahlung (HF). Epidemiologische Untersuchungen am Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Gliome und Akustikusneurinome beobachtet. Daraufhin hat die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2011 hochfrequente elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 30 kHz – 300 GHz als ein Karzinogen der Gruppe 2B eingestuft, d. h. „möglicherweise“ krebserregend für den Menschen. Tierstudien zum krebserregenden Potenzial hochfrequenter Strahlung wurden bereits im Jahr 1982 veröffentlicht. Im Laufe der Jahre wurden diese Studienergebnisse bestätigt, erst kürzlich in der Mäusestudie vom Ramazzini-Institut. Bei den Mäuse- und Rattenstudien des National Toxicology Program (NTP) in den USA wurde eine erhöhte Inzidenz von Gliomen im Gehirn und malignen Schwannomen im Herzen beobachtet. Werden die Ergebnisse dieser Studien zusammen betrachtet, dann gibt es eindeutige Belege dafür, dass hochfrequente Strahlung als ein Karzinogen der Gruppe 1 für den Menschen eingestuft werden sollte. Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass Mitglieder der Internationalen Kommission für den Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP) versuchen, diese Schlussfolgerung zu erschüttern. Im Entwurf der neuen ICNIRP-Richtlinie zur Expositionsbegrenzung und anderen veröffentlichen Beiträgen wird das ganz deutlich. Diese Darstellungen, die zur Nullhypothese tendieren, können rechtliche Folgen haben, vor Gericht benutzt werden und den Weg für die Einführung von 5G ebnen, aber indem sie die Gefahr unterschätzen, kommt es auch zu einer erhöhten hochfrequenten Strahlenbelastung der Menschen und der Umwelt. Andere chronische Krankheiten sowie die Interessenkonflikte der verschiedenen Organisationen wie z. B. der WHO, der ICNIRP und der Behörden auf Bundesebene werden ebenfalls besprochen. Leider schützen die Grenzwerte, die von den meisten nationalen Behörden und internationalen Organisationen festgelegt werden, nicht die menschliche Gesundheit. Wir benötigen dringend eine neue Bewertung von der IARC zum Krebsrisiko durch hochfrequente Strahlung, die auf aktuellen wissenschaftlichen Erhebungen beruht. Das würde sowohl auf die Krankheitsprävention als auch auf die Einführung von 5G Auswirkungen haben.

Ingo Leipner, Deutschland

Ingo Leipner, Dipl. Volksw. geb.1967. Freier Wirtschaftsjournalist, Textagentur „EcoWords“ (www.ecowords.de). Autor verschiedener Bücher zur digitalen Transformation der Gesellschaft: „Zum Frühstück gibt’s Apps“ / Springer Spektrum; „Die Lüge der digitalen Bildung“ / Redline (beide Bücher mit Gerald Lembke). Bei Droemer Knaur: „Heute mal bildschirmfrei“ (mit Paula Bleckmann). Sein aktuelles Buch erschien im Mai 2019 wieder bei Redline: „Verschwörungstheorien – eine Frage der Perspektive“. Außerdem ist Ingo Leipner freiberuflicher Dozent, u. a. Lehraufträge an der „Dualen Hochschule Baden-Württemberg“ (DHBW): „Makroökonomie“ sowie „Geld und Währung“. Er bietet auch Seminare zum journalistischen Schreiben an, u. a. für die „Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg“. Seine journalistischen Themen: Unternehmenskultur, Ökonomie/Ökologie oder Erneuerbare Energie sowie ein kritischer Blick auf die Digitalisierung (u. a. Wirtschaftsmagazin econo).

Zum Workshop:
Es wäre „fahrlässig, nicht zu handeln und panikmachenden Leuten hinterherzulaufen, die von der ‚Lüge der digitalen Bildung‘ sprechen.“
CDU-MdB Sven Volmering im Bundestag, 03.07.2015

Fans digitaler Bildung schimpfen auch im Bundestag auf das Buch „Die Lüge der digitalen Bildung“. Kein Wunder, denn es wirft digitale Glaubenssätze über den Haufen: „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter“, lautet die zentrale These. Paradox? Auf keinen Fall, was Buchautor Ingo Leipner in seinem Workshop zeigen wird.

Dr. rer. nat. Klaus Scheler, Deutschland

studierte Mathematik und Physik, promovierte in Physik, arbeitete anschließend als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften im Fach Physik an der Universität Köln und am Institut für Datenverarbeitung/Informatik (IfD/I) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Von April 1990 bis Ende März 2015 war er dort für das Fach Physik und für den Sachunterricht als Dozent tätig.
Kontakt: k.scheler@posteo.de

Zum Workshop:
Kinder und Jugendliche nutzen in ständig zunehmendem Maße digitale Medien. Durch die Einführung von Tablet-PCs und Smartphones als Unterrichtsmittel und der damit verbundenen WLAN-Strahlung in Schulen wird diese Entwicklung noch einmal verstärkt. Entsprechend sind sie einer Vielzahl von Gesundheitsrisiken ausgesetzt wie zum Beispiel Kurzsichtigkeit und Verspannungen der Halsmuskulatur. Aber auch die Gesundheitsrisiken durch die zunehmende persönliche Strahlenbelastung werden immer deutlicher, wie u. a. die dramatische Zunahme an Kopfschmerzen und Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren zeigt. Aber auch Reizbarkeit und Nervosität, Konzentrations- und Verhaltensstörungen werden immer häufiger beobachtet.
Die klare Empfehlung in internationalen Ärzte- und Wissenschaftlerappellen, des Europarats, der Strahlenschutzkommission (SSK), des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) und vieler anderer Organisationen lautet daher schon lange: Die persönliche Strahlenbelastung sollte so gering wie möglich gehalten werden!
Hierzu wird im Workshop zunächst gezeigt, welche Strahlungsintensitäten in typischen Alltagssituationen vorkommen. Insbesondere werden diese bei verschiedenen digitalen Geräten (Smartphone, WLAN-Router, DECT-Telefon) gemessen und veranschaulicht. Dann ist zu klären: Wie sind die gemessenen Strahlungsintensitäten einzuschätzen? Welche Gesundheitsrisiken können eventuell damit verbunden sein?
Abschließend geht es darum, wie diese Erkenntnisse im Alltag berücksichtigt werden können: Welche Vorsorge- und Schutzmaßnahmen sind notwendig und möglich, um die persönliche Strahlenbelastung zu reduzieren? Was gilt es bei der Umsetzung zu beachten?

Dr. med. Monika Krout, Deutschland

Medizinstudium und Promotion in Marburg, als Assistenzärztin tätig an der Kinderklinik der Universität Köln (Kinderonkologie), Forschungsstipendien im Bereich Onkologie/Hämatologie am Max-Planck-Institut München und University of Texas, Health Science Center at Houston. Regelmäßige Auslandseinsätze in den Philippinen, Indien, Nepal, Tansania zuletzt über Global Exploration Niederlande, niedergelassen in eigener naturheilkundlich orientierter Praxis als Fachärztin für Allgemeinmedizin, Forschungen im Bereich Elektrohypersensitivität insbesondere Zusammenhang Herzratenvariabilität und Mobilfunkstrahlung.

Dr. med. Petra Wiechel, Schweiz

Chefärztin, Fachärztin für Allgemeinmedizin (Deutschland) und Expertin für Biologische Medizin (Universität Mailand) in der Swiss Mountain Clinic, Castaneda, Schweiz, seit dem 01.08.2008 tätig.
Von 1991–2008 war sie in eigener Praxis in Deutschland als Ärztin für Naturheilverfahren und biologischer Medizin und Fachärztin für Allgemeinmedizin / Naturheilverfahren niedergelassen. Ihr gesamtes medizinisches Spektrum richtet sich immer auf die Erkennung der Ursachen von Krankheiten aus. Ein wichtiger Leitsatz von Dr. med. Petra Wiechel lautet: „Ich behandle keine Symptome, ich behandle den Patienten, ich behandle doch Sie!“

Zum Workshop:
Monika Krout wird schwerpunktmäßig HRV-Mess-Methoden, Petra Wiechel schwerpunktmäßig die Dunkelfeldanalyse vorstellen.

Dipl.-Ing. Joachim Gertenbach, Deutschland

Geboren am 13.08.1952 in Wuppertal. 1977 Studium Elektrotechnik an der GH Wuppertal; 1979 Studium Wirtschaftsaufbau an der GH Siegen; 1994 Studium Baubiologie am Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit in Rosenheim (IBN). Seit 1995 unabhängiger Sachverständiger und Leiter des Ingenieurbüro für Baubiologie und Umweltmesstechnik.
1996 Gründungsmitglied und im Vorstand des Bundesverband Elektrosmog e.V.; seit 2002 Mitglied im Verband Baubiologie e.V.(VB) und 11 Jahre im Vorstand tätig, davon 2012–2017 als erster Vorsitzender.
Seit 2005 Seminartätigkeiten für das IBN und VB mit verschiedenen Veröffentlichungen u. a. zu den Themen Sferics, Schlaf und Licht. 2014 weiterbildendes Studium Lichtanwendungen.
Seit 2016 im Vorstand der Kompetenzinitiative e.V.

Zum Workshop:
Elektrosmog umgibt uns überall und ist mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmbar. Ziel des Workshops ist daher eine Verdeutlichung elektromagnetischer Felder und Wellen im eigenen Wohnumfeld. Anhand von Demonstrationen werden dabei häufig vorkommende nieder- und hochfrequente Quellen aufgezeigt. Gleichzeitig werden allgemeine Möglichkeiten und z. T. einfache Lösungen aufgezeigt, welche Schutzmöglichkeiten bestehen und durch welche Maßnahmen eine Strahlenbelastung auf ein Minimum reduziert werden kann.
Der Workshop richtet sich an alle, die als Betroffene geschädigt sind oder sich präventiv vor Elektrosmog schützen wollen.

Prof. Dr.-Ing. Wilfried Kühling, Deutschland

Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund, Diplomprüfung 1979. Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Raumplanung, Promotion zum Dr.-Ing. 1985. In den Jahren 1986 bis 1993 als wissenschaftlicher Mitarbeiter Aufbau und Leitung des Sachgebietes Umweltplanung im Amt für Umweltschutz der Stadt Wuppertal. Danach wissenschaftlicher Angestellter der Universität Dortmund; Habilitation 1998. Seit 1996 Professur Raum- und Umweltplanung am Institut für Geowissenschaften und Geographie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Ehrenamtliche Tätigkeiten: Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BUND, Mitglied im Bundesvorstand des BUND, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der UVP-Gesellschaft.

Zum Vortrag:

Seit Beginn der Umweltdiskussionen in den 1970er Jahren steht die Frage im Raum, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entscheidungen überführt werden können. Bereits in den 1990er Jahren hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen eine Art Wildwuchs bei fast allen Standards, Grenz- und Richtwerten festgestellt. Oft sind weder die Zusammensetzung von Gremien bekannt, noch deren Legitimation, zugehörige Messverfahren etc. Dieser unhaltbare Zustand wurde durch eine Risikokommission zweier Bundesministerien Anfang der 2000er Jahre angegangen und es wurde dort eine fachlich und politisch angemessene Lösung erarbeitet. Unter Teilnahme der gesellschaftlich relevanten Gruppen wurde dort im Konsens ein Verfahren entwickelt, welches dem jahrzehntelangen Mangel abhelfen sollte. Die nicht erfolgte Umsetzung in ein ebenfalls vorgeschlagenes Gesetz lässt Interpretationen zu, wie sie u. a. in der KI- Schrift „Gegen Irrwege in der Mobilfunkpolitik“ anklingen.

Am Beispiel der elektromagnetischen Felder werden die mangelhafte und unvollständige Überführung der vorliegenden toxikologischen und empirischen Kenntnisse in entsprechende Bewertungen zum Schutz vor Gesundheitsgefahren und zu Vorsorge diskutiert. Beurteilungsmaßstäbe für nieder- und hochfrequenter Felder werden vorgestellt. Aufgrund der heute zu beklagenden Mehrfachbelastung des Menschen durch vielfältige, sehr verschiedene und gleichzeitig einwirkende Umweltnoxen kann festgestellt werden, dass die bisherige „Beweisführung“ über einen kausalen Nachweis von Einzelwirkungen obsolet, wenn nicht gar unwissenschaftlich ist.

Verwaltungsrichter i.R. Bernd Irmfrid Budzinski, Deutschland

Verwaltungsrichter a.D.; bis 1975 Leiter der Baurechtsabteilung des Landratsamts Lörrach; danach bis 2010 Richter am Veraltungsgericht Freiburg. Mitglied bei Greenpeace, nahm als Reserverichter am Wyhl -Verfahren teil (1976). Zahlreiche Beiträge zu Rechtsfragen des Mobilfunks in Fachzeitschriften (NVwZ, NuR), auf Tagungen und anlässlich parlamentarischer und ministerieller Anhörungen.

Zum Vortrag:

Zu allen Zeiten war es die vornehmste Aufgabe der Regierenden, ihr Volk nicht nur zu führen, sondern dabei vor Schäden zu bewahren. Im aufkommenden modernen Staat wurden dazu Polizei- und Schutzgesetze erlassen. Darin wurden nicht nur Tätigkeiten untersagt, die schon bei erstem Zusehen zu einem Schaden führen konnten, sondern auch schon solche, die nach aller Erfahrung mit einiger Wahrscheinlichkeit dazu geeignet schienen. Die Lehren aus vergangenen Erlebnissen, Versuchen und Irrtümern sowie Analogien dazu bildeten zu einem großen Teil den häufig unzulänglichen Sicherheitsrahmen für den künftigen Fortschritt.

Über bloße Lehren aus der Vergangenheit hinaus sind heute zunehmend auch ständig verbesserte Prognosen zu wahrscheinlich oder möglicherweise künftig drohenden Gefahren möglich. Diese kann die Wissenschaft durch stark verbesserte Beobachtung und Rechenprogramme, wie beim Klimawandel, oder (Tier-)Versuche im Labor gewinnen, ohne Menschen einem Risiko auszusetzen. Das erlaubt es dem modernen Staat sich weiter vorzuwagen, denn schon im Vorfeld vermag er den Eintritt von Schäden vorauszusehen und durch Regelungen und Anordnungen zu verhindern, mindestens aber zu minimieren, und so Fortschritt ohne unkalkulierbares Risiko zuzulassen. Die Phase des „trial and error“ wie unter anderem bei Nikotin, Asbest und Blei schien vorüber zu sein. Das vernachlässigbare „Restrisiko“, d.h. ein nur noch mit hypothetisch denkbaren Gefahren verbundenes Handeln, wie es im Alltag häufig zu bewältigen ist, war das neue Sicherheitsziel, das die Rechtsprechung z.B. zur Belastung durch Radioaktivität anlässlich der friedlichen Nutzung der Atomenergie entwickelte.

Dieser Gefahrenmaßstab und der enorme Zuwachs an Wissen und Vorhersehbarkeit erlaubt es dem Staat heute auch, weitreichende Garantieversprechen zu unserem Schutze abzugeben und gezielt Vorsorge zu treffen. Umgekehrt ist angesichts der neuen Möglichkeiten zur Gewinnung von Erkenntnissen auch eine erhöhte Erwartung auf Schutz durch den Staat gerechtfertigt. Diese Entwicklung hat folgerichtig Eingang in die Verfassung gefunden, wie Art. 20a GG zeigt. Danach schützt der Staat global „auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen“. Zum Beispiel ein wie vor 100 Jahren massenhaft und bezüglich Umwelt und Gesundheit kaum geregelter, aber blindlings gefeierter „Roll-Out“ des motorisierten Individualverkehrs mit enormen Abgaslasten und Tausenden von Toten dürfte sich hiernach so nicht mehr wiederholen.

Besonders undenkbar erscheint es folglich, neuartige Groß-Technologien mit bislang in der Natur so nicht vorkommenden Eigenschaften und Auswirkungen ohne gründliche Untersuchung und Versuchsphasen in Betrieb zu nehmen. Um so mehr, wenn die Versicherungswirtschaft eine solche Technik einhellig als „Hochrisiko-Technologie“ und „unversicherbar“ bezeichnet. Die sofortige massenhafte und lückenlose Einführung einer solchen neuartigen und unversicherbaren Technik verstößt gegen das Schutzminimum und stellt nachgerade einen Rückfall in vorwissenschaftliche Zeiten dar. Das kann vollends nicht hingenommen werden, wenn für den Einzelnen keinerlei Ausweichmöglichkeit mehr besteht. Nicht anders aber wurde und wird mit der unversicherbaren „Hochrisiko-Technologie“ „Mobilfunk“ verfahren, die der Vorsorge-Politik des Staates entzogen und der unbeschränkten Ausbeutung durch die Industrie überlassen wird.

Deshalb ist die Geschichte des Mobilfunks ein Paradebeispiel für das heutige Versagen des Staates, die gewonnenen Errungenschaften im Gesundheits- und Umweltschutz zu bewahren. Die hektische Schaffung vollendeter Tatsachen durch ständig neue „Roll-Outs“ wie zur Zeit mit ‚5G‘ und die faktische Wiedereinführung von „Versuch und Irrtum“ als Schutzmaßstab oder moderner ausgedrückt: von „Machen first“ -„Bedenken second“ unterläuft den im Grundgesetz und auch der Menschenrechtskonvention geforderten und gesicherten Schutz von Umwelt, Gesundheit und Recht des Einzelnen zugunsten der Macht von Industrie und Interessengruppen mit höchstwahrscheinlich irreversiblen Folgen.

Dr. med. Marc Arazi, Frankreich

Vorsitzender der L’Association Alerte Phonegate (Frankreich). Als Arzt hat er im Juli 2016 Alarm geschlagen und auf die Strahlenüberbelastung von Mobiltelefonen aufmerksam gemacht. Dieser Gesundheitsskandal wurde seither als „Phonegate“ bezeichnet. In den letzten 15 Jahren hat er sich als Arzt insbesondere mit den Gesundheitsproblemen des Mobilfunks beschäftigt und sich zunehmend Sorgen gemacht. Unter anderem war er der Sprecher für eine französische Nichtregierungsorganisation und Verhandlungsführer bei dem „Grenelle des ondes [Umweltgipfel zu elektromagnetischen Wellen]“, der von der französischen Regierung einberufen wurde (2009–2013). Seit März 2018 ist er der erste Vorsitzende der Verbraucherschutzorganisation „Phonegate Alert“, die er gegründet hat, um mit der Unterstützung von internationalen Organisationen, Wissenschaftlern, Medizinern, Anwälten und Journalisten die vielen Millionen Nutzer von Mobiltelefonen zu informieren, zu schützen und deren Rechte zu verteidigen.

Zum Vortrag:

Phonegate Alert: ein internationaler Skandal zu Problemen der Gesundheit und der Industrie

Seit der ersten internationalen Warnung von Dr. Arazis im Juli 2016 und der darauffolgenden Arbeit der Verbraucherschutzorganisation Phonegate Alert seit März 2018 wurde es möglich, die unwiderlegbaren Beweise für eine Strahlenüberbelastung von unseren Mobiltelefonen publik zu machen. Die Industrie ist sich dieser Strahlenüberbelastung seit über 30 Jahren sehr wohl bewusst gewesen. Dass die Richtlinien, die sowohl in Europa als auch weltweit und insbesondere unter der Federführung der ICNIRP zur Anwendung kommen, unzureichend sind, wurde hiermit eindeutig klargestellt.

Wir haben die französischen Behörden gezwungen, auf einer öffentlich zugänglichen Website mehr als 500 Messberichte, die von zugelassenen Laboren durchgeführt wurden, zur Verfügung zu stellen. Und wir kämpfen weiterhin auf dem Rechtsweg, damit wichtige neue Daten auch öffentlich zugänglich gemacht werden.

Aufgrund dieser Messergebnisse ist es uns gelungen, zu beantragen, dass Hunderte von Mobiltelefonen mit Werten über dem Grenzwert für den Ganzkörper-SAR-Wert entweder vom Markt genommen oder nachgerüstet werden müssen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Nachrichten haben wir es geschafft, dass in Frankreich 10 Mobiltelefone vom Markt genommen oder nachgerüstet wurden und in Kanada 1 Mobiltelefon.

Diese Daten sind nur ein Anfangspunkt und nicht ein Zielpunkt. Sie dienen allen Beteiligten – Wissenschaftlern, Ärzten, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Anwälten – als Grundlage, die notwendige Arbeit zu leisten, um die Nutzer von Mobiltelefonen, aber auch von Tablet-PCs und anderen mobilen Geräten wirklich zu schützen.

Ein erfolgreiches Beispiel für diese Zusammenarbeit war die Urteilsverkündung im November 2018. Demnach muss die italienische Regierung innerhalb von 6 Monaten eine Informationskampagne zusammenstellen, die über die angemessene Nutzung von Mobiltelefonen und die Gesundheitsrisiken aufklärt.

In dieser Hinsicht und auf dem Höhepunkt der Markteinführung von 5G zeigen die Enthüllungen des Phonegate-Skandals, dass man dieser Industrie nicht trauen kann und dass es dringend notwendig ist, dass die öffentlichen Behörden das Moratorium einräumen, das von mehr als 170 Wissenschaftlern aus aller Welt gefordert wird.

Dr. George L. Carlo, USA

Dr. George L. Carlo ist Mediziner, Anwalt und Bestsellerautor. Seine Karriere erstreckt sich über mehr als 35 Jahre mit mehr als 200 medizinischen, wissenschaftlichen und auf Richtlinien bezogene Veröffentlichungen auf dem Gebiet der öffentlichen Sicherheit, der gesunden Lebensweise und des Verbraucherschutzes. Von 1993 bis 1999 leitete er das bisher weltweit größte Forschungsprogramm zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks. Er hat drei Bücher geschrieben, er wurde in zahlreichen Dokumentarfilmen interviewt und seine Entdeckungen wurden in US-amerikanische und weltweite Patente aufgenommen, und zwar auf dem Gebiet neurophysiologischer Funktion, menschlicher Leistungsfähigkeit und technologiebasierten Interventionen. Er hält derzeit eine Stelle als Leiter der Stiftung Secrets of Champions Foundation in New York inne sowie als Gastprofessor an der Universität Longwood in Virginia, USA.

Zum Vortrag:

In den USA wurde die erste Klage auf Schadensersatz im Jahr 1992 von einer Person mit einem durch Mobiltelefonnutzung verursachten Hirntumor gegen die Mobilfunkindustrie erhoben. In den 1990er Jahren gab es noch vier ähnliche Schadensersatzklagen in verschiedenen Bundesstaaten, einschließlich einer im Bundesstaat Illinois zugelassenen Sammelklage. Nach Abschluss und Veröffentlichung der Ergebnisse des von der Industrie finanzierten Forschungsprogramms „Wireless Technology Research“ (WRT) im Jahr 1999 wurden 5 weitere Sammelklagen von den Geschädigten aus der ganzen USA gegen die Mobilfunkindustrie eingereicht sowie zahlreiche andere Produkthaftungsansprüche geltend gemacht.

Die Mobilfunkindustrie hat diese Klagen anfänglich auf der Grundlage der „federal preemption“ verteidigt, die so viel besagt, dass die von der Bundesregierung eingesetzten Sicherheitsrichtlinien die Verbraucher schützen und dass diese Klagen dem Gesetz nach nicht zulässig sind. Diese Argumentation wurde im Jahr 2004 vor dem Bundesberufungsgericht zugunsten der Kläger entschieden. Die Beklagten der Industrie zogen im Jahr 2005 mit diesen Urteilen vor den Obersten Bundesgerichtshof der USA, wo deren Antrag auf gerichtliche Überprüfung abgelehnt wurde. Die Fälle wurden zur Beschlussfassung an die zuständigen Gerichte der entsprechenden Bundesstaaten zurückverwiesen.

Diese abgewiesenen Klagen wurden im Jahr 2011 in einer Klage vor dem Kammergericht im District of Columbia zusammengefasst, wo das gerichtliche Verfahren weiter anhält. In diesem Vortrag werden die rechtlichen Argumente, die wissenschaftlichen Ansichten und die sachlichen Grundlagen beider Seiten in diesem Rechtsstreit besprochen.

Partner der Veranstaltung

Gefördert von

Stiftung für Kinder

Die gemeinnützige Stiftung für Kinder wurde 1986 als Stiftung bürgerlichen Rechts in Freiburg im Breisgau gegründet.

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Anliegen der Stiftung ist es, Ursachen von Not beseitigen zu helfen und in solidarischer Zusammenarbeit mit Projektpartnern ungerechte Strukturen zu überwinden und Einzelne zu befähigen, aus eigener Kraft ihre Lage zu verbessern.

Die Stiftung engagiert sich insbesondere für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und in ausgewählten Ländern der sog. Dritten Welt.

Schwerpunkte der Projektaktivitäten waren in den letzten Jahren:

  • Philippinen: Förderung verschiedener Projekte, zuletzt eines Vorschulprojektes in Pagadian City auf der Insel Mindanao
  • Deutschland: Förderung des Kinderbereichs in der Alten Feuerwache e.V., einem Bürgerzentrum in Köln
  • Mobilfunk: Unterstützung von Initiativen und Öffentlichkeitsmaßnahmen zu den Gefahren und Risiken des Mobilfunks, insbesondere bei Kindern.

http://stiftung-fuer-kinder.de/

In Kooperation mit

diagnose:funk – Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation.

Für umweltverträgliche Funktechnik und Schutz vor Elektrosmog. Das Ziel von diagnose:funk ist, über gesundheits- und umweltschädigende Wirkungen elektromagnetischer Felder, wie sie durch Handys, Smartphones, Mobilfunkantennen, WLAN, DECT und weitere Elektrosmogquellen verursacht werden, sowie über die psycho-sozialen Auswirkungen digitaler Medien aufzuklären. Dadurch sollen Verhaltensweisen von Verbrauchern und Politik geändert und Lösungen für umweltverträgliche und zukunftsfähige Technologien forciert werden.

https://www.diagnose-funk.org/

Schutz von Mensch und Natur vor Mobilfunkstrahlung. Die Stiftung Pandora möchte dazu beitragen, dass dem Schutz von Mensch und Natur vor Mobilfunkstrahlung Vorrang vor den Interessen von Politik und Industrie eingeräumt wird. Voraussetzung dafür ist, dass staatlichen und industriellen Institutionen das Primat der Forschung streitig gemacht wird. Um dies zu erreichen, bemüht sich unsere Stiftung um Spenden der Bürger Europas, die Machtmissbrauch zum Nachteil von Mensch und Natur nicht länger hinnehmen wollen.

https://stiftung-pandora.eu/

Ein großer Teil der Bevölkerung leidet unter Umweltverschmutzung. Aus diesem Grund wurde der neue Wissenschaftszweig der Umweltmedizin eingeführt.

Neue und komplexe Krankheiten müssen diagnostiziert und behandelt werden. Die Europäische Akademie für Umweltmedizin begleitet diesen Prozeß mit den folgenden vorrangigen Zielen:

Förderung von

  • Gesundheitsbildung und -erziehung,
  • Wissenschaft und Forschung,
  • grundlegender Gesundheitsversorgung,
  • präventivem Umweltschutz.

https://europaem.eu/de/

Wir sind auf der Suche nach lebenswerten strahlungsminimierten Räumen und Gegenden. Wir sind, mehr oder weniger heftig, in Kontakt mit Bürgermeistern, Elektrosensiblen, Fachleuten, Journalisten und Institutionen.

Es ist uns ein persönliches Anliegen ein Stück weit Natur zu erhalten, für Mensch, Tier und unseren (Über-)Lebensraum. Enkeltauglich und nachhaltig!

Unsere Möglichkeiten, persönlich zu helfen sind (noch) sehr begrenzt. Aber oft tut es schon Betroffene gut im Verein auf Menschen mit ähnlichen Beschwerden und Nöten zu treffen, die  um ihre Bedürfnisse wissen. Hier haben alle Verständnis für ihre ganz spezifischen Sorgen und Nöte.

https://www.weisse-zone-rhoen.de/

Im Mit­tel­punkt al­len Han­delns steht bei pro cli­ma der Mensch. Wich­tigs­te Res­sour­ce im Un­ter­neh­men sind sei­ne Mit­ar­bei­ter. Ar­beits­zeit ist Le­bens­zeit. Spaß am Han­deln ent­steht da­bei aus der Iden­ti­fi­ka­ti­on mit der Un­ter­neh­mens­idee und aus dem Er­ken­nen, dass das ei­ge­ne En­ga­ge­ment sinn­voll ist.

Pro clima ermöglicht durch Entwicklung, Produktion und Vertrieb hochwirksamer Dichtungssysteme für Wärmedämmkonstruktionen ein energieeffizientes, bauschadensfreies und gesünderes Bauen. Auf diese Weise können Werte erhalten und mehr Wohnqualität geschaffen werden. Bei der Produktentwicklung wird die beste Funktion mit der bestmöglichen ökologischen Ausrichtung kombiniert.

https://de.proclima.com/

Die Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e. V. besteht seit 1978 und ist im Sinne einer ganzheitlichen Gesundheitsaufklärung als gemeinnütziger Verein tätig. Sie wurde von dem Arzt und Ernährungspionier Dr. med. Max Otto Bruker (1909 – 2001) gegründet. Themen aus den Bereichen Medizin, Ernährung, Umwelt und Lebensberatung liegen uns besonders am Herzen. Wir sind politisch und konfessionell neutral, erhalten keinerlei finanzielle Unterstützung von staatlicher oder Lobby-Seite, sondern finanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch Seminar- und Mitgliedsbeiträge sowie Spenden.

https://gesundheitsberater.de/

Wir im Verband Baubiologie e.V. haben uns die Förderung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes für die Bevölkerung zum Ziel gesetzt.

Dies erreichen wir durch baubiologisches Beraten, Planen, Untersuchen, Messen, Begutachten und Mitwirken beim Bauen, Renovieren und Sanieren. Untersuchungen und Analysen von Häusern, Wohnungen, Grundstücken, Einrichtungen und Materialien werden nach dem aktuellen Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) durchgeführt. Ziel ist dabei, gesundheitliche Risikofaktoren aufzuzeigen und Alternativen zu entwickeln.

Die Baubiologen und Baubiologinnen im Verband Baubiologie e.V. arbeiten auf seriöser naturwissenschaftlicher Basis unter Berücksichtigung eigener erfahrungswissenschaftlicher Erkenntnisse.

https://www.verband-baubiologie.de/

BMO AG/AGORSAM entwickelt innovative Körperpflegeprodukte und hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, leistet Unterstützung bei Erarbeitung von Pflegesystemen mit Einzigartigkeitsmerkmalen. Die Wirkungsweise der spezifischen Rezepturen führte bereits zu weltweit anerkannten Patenten.

Ausbildung, Vorträge im Bereich der Komplementärmedizin, insbesondere der Biochemie nach Dr. Schüssler, der Knospenmedizin-Gemmotherapie und Phytotherapie bilden einen Schwerpunkt der BMO AG/AGORSAM. Die Schweizer Firma engagiert sich für Projekte und Maßnahmen des Umweltschutzes und der Gesundheitsförderung.

https://www.bmo.ch/

INTERNATIONALES KOMPETENZ-ZENTRUM FÜR REGULATIONS- UND URSACHEN-MEDIZIN

Wollen Sie verstehen, was in Ihrem Körper vorgeht, oder sind Sie vor allem an Prävention interessiert, haben Sie eine Diagnose wie z.B. eine Verdauungsstörung, eine Autoimmunerkrankung oder Krebs? Wir geben Ihnen Antworten mit unseren bewährten Methoden biologischer Medizin. Jeder Mensch ist verschieden und es ist unser Ziel zu den Wurzeln Ihrer Konstitution zu gelangen. Mit unseren vielfältigen Diagnostika, Behandlungen und Therapien zielen wir darauf ab, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Unsere über 30jährige Erfahrung in biologischer und regulativer Medizin macht es uns möglich, persönliche Intensivangebote zu bieten. Sei es in einem speziellen einwöchigen Programm wie z.B. zur Leberentgiftung oder für Schwermetallausleitungen oder ein auf unsere Patienten zugeschnittenes 21-tägiges Programm. Wir befinden uns in den Schweizer Alpen in dem historischen Dorf Castaneda. Unsere Klinik ist der perfekte Ort, Ruhe zu finden und sich zu regenerieren. Wir bieten eine organische und glutenfreie Kost, eine EMF-reduzierte Umgebung, biologisches Trinkwasser und vieles mehr. Diese perfekte Kombination ist wie geschaffen für eine optimale Regeneration und Heilung.

https://www.swissmountainclinic.com/de/

Verpflegung vor Ort

Catering

Die Philosophie von CaterKati ist gourmet. gesund. genuss in höchster Qualität.

Wir wissen, dass Gesundheit und Leistungsfähigkeit unter anderem von unserer Ernährungsweise abhängen. Immer häufiger treffen wir deshalb die Nahrungswahl bewusster. Die Philosophie von CaterKati ist vollwertiges und biologisches Essen mit vollem Genuss.

Alle Zutaten aus dem Angebot zum „Internationalen Öffentlichen Symposium“ im Kurfürstlichen Schloss in Mainz sind aus kontrolliert biologischem Anbau und vollwertig bunt komponiert (Auszeichnung mit dem EG-Bio-Siegel DE-ÖKO-037).

• 100% Bio-Lebensmittel mit hochwertigen BioSiegel (Demeter, BioLand)
• Fleisch von regionalen Bio-Metzgern
• Saisonaler und regionaler Einkauf
• Es werden keine Geschmacksverstärker, Aromastoffe oder sonstige künstliche Hilfsmittel verwendet.
• Gesüßt wird nur mit reifem Obst oder Honig.
• Keine Verwendung von Weiß- oder Graumehl.
• Keine Benutzung von Tüten-, Pulver- oder Fertigprodukten
• Beachtung aller Ernährungsformen und Allergien

Wir wünschen Ihnen eine genussreiche Gesundheit und eine interessante, erfolgreiche Tagung!

http://www.caterkati.de

Hinweis zu strahlungsarmen Unterkünften

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

wir möchten Sie bei der Suche nach strahlungsarmen Unterkünften für die Dauer des Symposiums gerne unterstützen, können aber leider aus Kapazitätsgründen keine direkte Vermittlung einer Unterkunft für Sie vornehmen.

Daher listen wir im Folgenden speziell für unsere elektrohypersensiblen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einige strahlungsarme Unterkünfte auf, die Sie gerne kontaktieren können (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Sollten Sie bei Ihrer eigenen Suche weitere WLAN-freie und strahlungsarme Unterkünfte finden, die noch über freie Kapazitäten im Zeitraum des Symposiums verfügen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese über unser Kontaktformular zukommen lassen, sodass wir weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern diese Information anschließend auch auf unserer Webseite weitergeben können.
Herzlichen Dank!

Haus Maria Frieden
Zur Webseite

Ev. Saalkirchengemeinde Ingelheim am Rhein
(Einfache Übernachtung mit Isomatte/Schlafsack, Duschmöglichkeit vorhanden)
Anfrage

Kontakt & Anfahrt