brochure française2019-08-12T18:11:12+02:00

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Statement Mainz 4.-6. Oktober 2019

Im Kontext der weltweiten 5G-Debatte ein bemerkenswertes Ereignis:

In context of the worldwide 5G-debate a remarkable event:

Rund 400 TeilnehmerInnen trafen sich Freitag, 4. – Sonntag 6. Oktober 2019 im Kurfürstlichen Schloß Mainz zum Internationalen Öffentlichen Symposium “Biologische Wirkungen des Mobilfunks”.

Around 400 participants met at International Public Symposium “Biological Effects of Wireless Technology” Friday 4. – Sunday 6. Oct 2019 in Electoral Palace Mainz, Germany.

Zahlreiche international renommierte Referenten informierten über den Stand der Risiko-Forschung, über Risiken der Strahlenbelastung für die Zukunft des Lebens und über die politische und juristische Situation.

Numerous international renowned speakers gave information about the current state of risk research, about wireless radiation risks for the future of life and about the political and legal situation.

Das Vorstandsteam der Kompetenzinitiative e.V. dankt allen Referenten, TeilnehmerInnen, Förderern und Partnern der Veranstaltung für faszinierenden Austausch und Dialog.

The Board’s Team of the Kompetenzinitiative e.V. says ‘Thank you very much’ to all presenters, participants, sponsors and partners of the event for fascinating exchange and dialogue.

Ein Gesamteindruck aus unserer Sicht:

An overall impression from our point of view:

Wir halten eine ebenso breit angelegte wie auch tief gehende gesellschaftliche Auseinandersetzung über Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung und insbesondere über die gesundheitlichen und ökologischen Risiken des neuen Mobilfunkstandards 5G für dringend erforderlich.

We consider an equally wide-ranging and deep-reaching social debate about the possibilities and limits of the digital transformation – especially the health-related and economic risks of the new wireless standard 5G – a must.

Unser Statement Mainz 4.-6. Oktober 2019  >>>

Our Statement Mainz 4.-6. October 2o19  >>>

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Programm / Program Mainz 4.-6. Oktober 2019 >>>

Neuerscheinungen: Elektrohypersensibilität – Empfehlungen für Kinder und Jugendliche – Mobilfunkpolitik – Baum-Dokus

Neuer Funkstandard ‚5 G‘, ‚Smart-Cities‘, ‚Industrie 4.0‘, ‚Smart-Homes‘ … Nur einige neue Begriffe aus aktuellen Diskussionen, die eines gemeinsam haben: Hinter diesen Begriffen verbirgt sich die Tatsache, dass die Strahlenbelastung für unsere Gesellschaft durch Funk-Technologien und Funk-Anwendungen weiter steigen wird. Evidente Gesundheits- und Umweltrisiken werden immer noch nicht angemessen wahrgenommen. Einige Neuerscheinungen bieten fundierte Einblicke in aktuelle Fragen und Entwicklungen aus der Mobilfunk-Diskussion.

Elektrohypersensibilität – Risiko für Individuum und Gesellschaft

Mit Beiträgen von Franz Adlkofer, Christine Aschermann, Frank Berner, Bernd Irmfrid Budzinski, EUROPAEM Arbeitsgruppe EMF, Karl Hecht, Lebrecht von Klitzing, Wilfried Kühling, Peter Ludwig, Werner Thiede

Elektro(hyper)sensibilität ist ein Politikum. Und zwar nicht etwa in dem Sinne, dass in Politik und Gesellschaft über diese Umweltkrankheit heiß debattiert würde, sondern im Gegenteil … ZUM BEITRAG

Medienkonsum und Mobilfunkstrahlung – Besondere Risiken für Kinder und Jugendliche
Empfehlungen für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes

Handliche Broschüre im ansprechenden Flyer-Format für Eltern, Familien, pädagogische Praxis. Sie informiert in kompakter Form über Risiken heutigen Medienkonsums. Sie gibt praktische Tipps für eine altersgerechte, ausgewogene und gesunde Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen … >>>

Die bisherige Mobilfunk-Politik ist nicht zukunftsfähig – Herausforderungen für eine neue Vorsorge-Politik.

Von Mario Babilon, Klaus Buchner, Peter LudwigKarl Richter. Grundsatzbeitrag in umwelt – medizin – gesellschaft 3 / 2018.

Die Euphorie politischer Verlautbarungen, die Ankündigungen eines Mobilfunk-Gipfels für den Sommer 2018 gelegentlich begleiten, scheint grenzenlos. Die politische Rhetorik erhebt Funk-Technologien zu Garanten gesellschaftlichen Fortschritts und Heilsbringern einer digitalisierten Gesellschaft, blind für alle Risiken der Entwicklung … ZUM BEITRAG

Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für Fortschritte im Strahlenschutz
Kritische Bilanz nach einem Vierteljahrhundert des Mobilfunks

Zwei Grundsatzbeiträge. Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für Fortschritte im Strahlenschutz von Karl Richter, Franz Adlkofer, Mario Babilon, Klaus Buchner, Karl Hecht, Werner Thiede, Ulrich Warnke. Stellungnahme und Forderungen zum Mobilfunk-Bericht der Bundesregierung 2017 von Bernd Irmfrid Budzinski, Klaus Buchner, Rüdiger Flick, Karl Hecht, Gert Sautermeister.

Die Schrift der Kompetenzinitiative, die von 18 Organisationen des Gesundheits- und Umweltschutzes mit getragen wird, macht mobilfunkpolitische Fehlentwicklungen deutlich und fordert ein, was längst überfällig ist: Fortschritte im Strahlenschutz … ZUM BEITRAG

Neue Baum-Dokus zu Bamberg und ganz Bayern

Baum- und Waldschäden aufgrund chronischer Hochfrequenzbelastung sind inzwischen gut dokumentiert. Trotzdem bleiben Staat und Behörden auf dem Standpunkt, solche Zusammenhänge gäbe es nicht. Nun legt eine der führenden Forscherinnen auf dem Gebiet, Cornelia Waldmann-Selsam, neue Dokus über Schäden vor … ZUM BEITRAG

Divergierende Risikobewertungen

Die Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen erstellte im Auftrag des Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) einen Bericht über aktuelle Risiko-Einschätzungen im Mobilfunk-Bereich. Mit dabei: Nicht-staatliche zivilgesellschaftliche Expertisen. Ausgewählt und ausgewertet wurden internationale und nationale Organisationen, die laut Studie „einen relevanten Einfluss auf die Diskussion und politische Debatte über mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung in Deutschland“ haben. Ziel: Transparente Information einer breiteren Öffentlichkeit über divergierende Risiko-Einschätzungen.

(Aus dem Bericht:)

Das Projekt „Divergierende Risikobewertungen im Bereich Mobilfunk“ (Aktenzeichen / FKZ BFS AG-F 3 – 03776 / FM 8865) hat das Ziel, die unterschiedlichen Risikobewertungen (inkl. Hinweisen auf die Grundlagen, auf denen sie basieren) im Bereich Mobilfunk einander gegenüberzustellen (ohne diese zu bewerten) und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Projekt war unterteilt in drei Phasen.

Phase 1 „Aufarbeitung Theorie und Selektion existierender Unterlagen“ arbeitete die theoretischen Grundlagen zum Thema Risikowahrnehmung auf … Phase 2 „Aufbereitung des Kenntnisstandes über die Wahrnehmung und die Verarbeitung von Informationen zur Risikobewertung“ umfasste die Analyse von 15 Risikobewertungen im Bereich Mobilfunk … Diese Analyse lieferte die inhaltliche Basis für die in der dritten Projektphase zu erstellende tabellarische Gegenüberstellung der einzelnen Risikobewertungen. Die Analysen wurden ergänzt durch Interviews mit Experten/innen, die im Rahmen ihrer Arbeit mit Risikobewertungen oder Risikowahrnehmungen konfrontiert sind … Phase 3 „Erstellung einer tabellarischen Gegenüberstellung als Hilfestellung für die Risikokommunikation“ stellte den Abschluss des Projektes dar. Sämtliche Analysen der Risikobewertungen wurden den jeweiligen Organisationen zur Durchsicht vorgelegt … Zusätzlich wurden die Organisationen mithilfe eines Fragebogens zu ihren Risikobewertungsprozessen befragt …  

Für das Projektziel „vergleichende Analyse und Darstellung von Risikobewertungen und Erklärung unterschiedlicher Einschätzungen“ wurden über 50 Organisationen, die sich in Deutschland und/oder dem nahen Ausland (Deutschland, Österreich, Schweiz, sog. DACH Länder) sowie international mit dem Thema EMF bzw. „Mobilfunkrisiken“ beschäftigen, identifiziert. Die Zusammenstellung dieser Organisationen war das Resultat umfassender Recherchen …

Der Ausgangspunkt wurde mit 50 Organisationen absichtlich breit gewählt, um zu verhindern, dass nur große und bekannte Namen in den Vergleich Eingang finden.

Basierend auf dem … Auswahlmechanismus wurde entschieden, in den Folgeschritten die Risikobewertungen der folgenden Organisationen genauer zu analysieren:

BfS (Bundesamt für Strahlenschutz)

BioInitiative

BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.)

diagnose:funk e.V.

Dkfz (Deutsches Krebsforschungszentrum)

Ecolog – Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH

IARC (International Agency For Research On Cancer)

ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection)

IZMF (Informationszentrum Mobilfunk e.V.)

Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.

LUBW und LfU (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Bayrisches Landesamt für Umwelt)

SCENIHR (Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks)

SSK (Strahlenschutzkommission)

WHO (World Health Organization)

… Sämtliche Organisationen, deren Risikobewertungen analysiert wurden und hier aufgeführt sind, haben einen relevanten Einfluss auf die Diskussion und politische Debatte über mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung in Deutschland …

Das Projekt ist auf großes Interesse gestoßen bei den Organisationen, die Risikobewertungen im Bereich Mobilfunk vornehmen. Vor allem auch mobilfunkkritische Organisationen begrüßen den Willen zum Dialog, den das BfS mit der Studie zeigt. Es beweist damit, dass es sich für die Sichtweisen anderer Organisationen ernsthaft interessiert …

Der interessierten Öffentlichkeit wird dadurch die Möglichkeit geboten, sich ohne viel Aufwand kundig zu machen. Eine Vielzahl von Fragen können mit diesem Orientierungswissen beantwortet werden. Welche Organisation sagt was, zu welchem potenziellen Risikothema? Was sagen Organisationen, deren Meinung ich vielleicht nicht teile? Wie kann es sein, dass sich die Aussagen so stark unterscheiden? …

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Faktencheck – Die gesundheitliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung

Dieser Film von Lothar Moll und Klaus Scheidsteger bietet Einblick in die gesundheitlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung, die sich deutlich von der industriell-politischen Darstellung unterscheidet. Man erfährt, aufgrund welcher neuesten, internationalen und unabhängigen Studien und Nachweisen aus der Wissenschaft die Mobilfunkstrahlung als so gefährlich eingestuft wird und wird informiert über ihre weitreichenden Folgen.

(Ankündigung:)

Thematische Schwerpunkte

  • in welcher Zeit der Schwangerschaft der Embryo am meisten gefährdet ist
  • wie stark Spermien durch die Mobilfunkstrahlung geschädigt werden können
  • warum die Mobilfunkstrahlung bei Kindern viel tiefer ins Gehirn eindringt als bei Erwachsenen
  • wie vor allem Kinder durch die Mobilfunknutzung in ihrem Verhalten verändert werden
  • wie die Pulsfrequenz von 10 Hz bei WLAN durch Resonanz auf die Alpha Gehirnfrequenz (8 – 13 Hz) wirken kann
  • wie WLAN auf unsere Gehirnentwicklung, unser Nervensystem, unsere Organe (Herz, Leber, Schilddrüse) Einfluss nimmt
  • wie WLAN auf die Lernfähigkeit (Schule, Studium, etc.) und Leistungsfähigkeit (Arbeitsleben, etc.) wirkt
  • wie die Mobilfunkstrahlung durch DNA Schädigungen das Tumorrisiko erhöhen kann
  • welche Forschungsergebnisse dazu führten, dass die WHO aktuell angefragt wurde, die bisherige Einstufung der Mobilfunkstrahlung von „möglicherweise krebserregend für den Menschen” (Gruppe 2B) auf „wahrscheinlich krebserregend” (Gruppe 2A) oder auf „krebserregend” (Gruppe 1) herauf zu stufen
  • welche Vorkehrungen wir treffen können, um uns zu schützen

Mit einem zusätzlichen Filmbeitrag zu den natürlichen elektromagnetischen Frequenzen der Erde, ohne die Leben nicht möglich ist.

Mit Interviews und Beiträgen von:

• Barrie Trower, ehemaliger MI5 und MI6, Geheimdienst-Experte, GB
• Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgöller, Med.Uni Wien, Athem 1+2 Studienkoordinator
• Prof. em. Prof. Dr. med. Dr. med. habil Karl Hecht, Professor für Neurophysiologie und für     experimentelle und klinische pathologische Physiologie der Humboldt-Universität (Charité) zu Berlin, Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften
• Dr. med. Monika Krout, Umweltmedizinerin, Aachen
• Dr. Devra Davis, Krebsforscherin, Gründerin Environmental Health Trust, USA
• Gesundheitsministerium Zypern, Nationales Komitee für Umwelt und Kindergesundheit

Webseite zum Film  ZUR WEBSEITE

Teaser zum Film YouTube … ZUM TEASER

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To Understand Adverse Health Effects of Artificial Electromagnetic Fields

In a dedicated new essay – In: Essays on Consciousness – Towards a New Paradigm (ed. I. Fredriksson), Balboa Press, Bloomington, IN, USA, 2018 – Olle Johansson explains challenges „to understand adverse health effects of artificial Electromagnetic Fields“. The author asks urgently for the causes of a lack of awareness in society: „is ‚rocket science‘ needed or just common sense?‘

(Excerpt:)

As we are all rapidly being forced into the new generation of electronic gadgets and wireless services, sometimes referred to as the “Internet of Things” and primarily based on the 5th generation (5G) of wireless communication, to be followed soon by 6G and 7G, more and more people are asking themselves if the ever-increasing levels of artificial electromagnetic fields (EMFs), especially of the pulsed type, really are safe for living organisms … It is high time that we all, scientists, politicians, civil servants and citizens, finally realize how potentially dangerous man-made, artificial electromagnetic fields released from, and used by, our various electric and electronic gadgets – such as powerlines, transformers and wiring inside household items, cell phones, DECT phones, tablets, laptops, game centers, information tools, Bluetooth accessories, baby alarms and monitors, and gas, water and electricity wireless smart meters, may be for our health ... DOWNLOAD PDF FOR FREE

New Wi-Fi Review

New report by Isabel Wilke: Biological and pathological effects of 2.45 GHz radiation on cells, fertility, brain, and behavior (Umwelt – Medizin – Gesellschaft 1/2018). „More than 100 studies on 2.45 GHz radiation were analyzed, most of which found changes compared to the control groups at levels below the safety guidelines of the International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) (issued as exposure limits of the 26th Federal Pollution Control Ordinance (BImSchV) in Germany).“

(Excerpt:)

This article is a systematic review of studies on the effects of non-ionizing radiation at the microwave (MW) frequency of 2.45 GHz (2450 MHz), which is predominantly used in WLAN/Wi-Fi applications (wireless local area network) and microwave ovens. Newer WLAN standards also use the frequency ranges of 5 GHz, 6 GHz, and 60 GHz. WLAN, referred to generically in this review also as Wi-Fi, has become the technology of choice for many wireless applications because providers do not require a license, making the service free to users …

More than 100 studies on 2.45 GHz radiation were analyzed, most of which found changes compared to the control groups at levels below the safety guidelines of the International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) (issued as exposure limits of the 26th Federal Pollution Control Ordinance (BImSchV) in Germany). The available studies document damage to the reproductive system, impacts on the EEG and brain functions, as well as effects on the heart, liver, thyroid, gene expression, cell cycle, cell membranes, bacteria, and plants. As a mechanism of action, many studies identify oxidative stress. Adverse effects on learning, memory, attention, and behavior are the result of cytotoxic effects …

Based on the extensive body of research and the adverse health effects demonstrated in the majority of the studies, it is recommended that steps should be taken to minimize RF radiation exposure in accordance with official recommendations. Wired solutions should be given preference … >>>

German version TO THE POST

Thank You For Calling in Deutschland

Auf dem Fünf Seen Filmfestival wurde Klaus Scheidstegers Thank You For Calling in diesem Sommer einem größerem Publikum bereits vorgestellt (Foto: Klaus Scheidsteger und Moderatorin Katharina Franck in Starnberg, 31. Juli 2016). Seit Mitte September ist die bemerkenswerte Doku in deutschen Kinos zu sehen.

(Pressemitteilung, Konstantin Fritz, 31. August 2016:)

Mobiltelefonie hat sich weltweit in kürzester Zeit als unersetzliche Kommunikationstechnologie durchgesetzt … Die Dokumentation … führt den Zuschauer hinter die Kulissen der internationalen Forschung, des Industrie-Lobbyismus sowie aktuell laufender Schadenersatz-Prozesse in den USA, die medial weitgehend unbeachtet bleiben. Der Film zeichnet Verschleierungstaktiken der Mobilfunkindustrie nach und begleitet den Kampf einiger Wissenschaftler, die seit Jahren auf diesem Gebiet forschen, aber erst seit kurzem wirklich Gehör finden. Ziel dieses Doku-Krimis ist es, dass sich die Handynutzer ein eigenes … Bild der aktuellen Forschungslage machen können, das nicht von der Industrie gefärbt ist … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Presseheft  PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Thank You For Calling Webseite  ZUR WEBSEITE

Thank You For Calling, Facebook  ZUR FACEBOOK SEITE

Ausgewählte Stimmen und Reaktionen

Rezension, Programmkino, Der Gildendienst Nr. 35-2016:

Wie steht es in diesem Kampf Davids gegen Goliath um die gegenwärtige Realität? Sind die Bedenken, Befürchtungen und Ängste gerechtfertigt oder zu groß, unnötig, übertrieben, fehl am Platz? … Die Beteiligten an diesem Dokumentarfilm und die Macher … können sich eines großen Verdienstes rühmen. Dafür ehrliches Lob. Filmkunsttheatern und Programmkinos zu empfehlen  …  >>>

Premiere Astra Theater Essen, 13. September 2016  >>>

Filmjournalisten.de, 13. September 2016:

Ein Verbraucherschutzkrimi mit aufklärerischer Funktion, ein Thriller, in welchem Technologie, Gesundheitsinteresse, Forschung, Politik und Justiz ineinandergreifen. Es geht um die Gefahren, die der Mobilfunk auf den Menschen ausübt …  ZUM BEITRAG

Premiere Kino Babylon Berlin, 14. September 2016 PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

KinoKino, Bayerischer Rundfunk, 15. September 2016  ZUM BEITRAG

NRZ, Martina Schürmann, 16. September 2016:

Klaus Scheidsteger ist in Essen zur Schule gegangen, hat hier eine eigene Produktionsfirma gehabt und lange Jahre als Fernseh-Journalist gearbeitet. Das Handy gehört natürlich zu seinen Arbeitsgeräten. Doch seit mittlerweile zwölf Jahren beschäftigt sich Scheidsteger nicht nur mit dem Nutzen, sondern auch mit den Risiken und Nebenwirkungen der Mobiltelefonie. Zur Preview seines Filmes „Thank You for Calling“ kam der Regisseur jetzt zusammen mit renommierten Wissenschaftlern ins Astra-Theater und diskutierte mit dem Publikum ..ZUM BEITRAG

vorwärts, Nils Michaelis, 16. September 2016:

Machen Mobiltelefone krank? Der Dokumentarfilm „Thank you for calling“ erzählt davon, wie Forscher und Juristen nach Antworten suchen. Und wie die Industrie ihnen Steine in den Weg legt …  ZUM BEITRAG

Kulturkueche, 17. September 2016:

… tatsächlich birgt der Streifen zu dem (anders als bei kontroversen Dokus sonst in großen Medien gern als Alternative oder Ergänzung zu Rezensionen üblich) wohl auch kaum nennenswerte Interviews geführt wurden, eine Menge Sprengstoff! Schließlich greift er, keineswegs substanzlos oder oberflächlich sondern mit fundiert wirkenden Studien über Zelltod und Genschädigung die Mobilfunkbranche als Ganzes an. Und die ist insbesondere auch aus Sicht zahlloser (nicht nur hierzulande generell extrem wirtschaftsfreundlicher) Politiker “too big to fail” …  ZUM BEITRAG

B 5 Aktuell, Das Verbrauchermagazin, 18. September 2016  ZUM BEITRAG

Süddeutsche Zeitung, Marina Knoben, 19. November 2016:

‚Thank You for Calling‘ regt an, der Mobilfunktechnologie und ihren Vertretern mit Skepsis zu begegnen – schaden kann das nicht. Vielleicht lässt sich das eigene Handy öfter mal ausschalten. Noch sinnvoller aber wäre es, dass die Industrie unabhängige Forschung glaubhaft garantiert … ZUM BEITRAG

Rio Filmpalast München, 3., 6. und 10. Oktober 2016  PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

NachDenkSeiten. Die kritische Website, Jens Berger, Jens Wernicke, 10. Oktober 2016:

Jens Wernicke sprach mit dem Filmemacher Klaus Scheidsteger zu Thema und Film. „Herr Scheidsteger, in „Thank you for calling“ zeichnen Sie ein düsteres Bild der Machenschaften der internationalen Mobilfunkindustrie. Warum ist das wichtig? Was geht mich und uns das an?“ .. ZUM BEITRAG

Premiere in Hamburg, 17. November 2016, Abaton und Koralle, BUND AK-Elektrosmog und Klaus Scheidsteger PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Sonderveranstaltung in Saarbrücken, 18. November 2016, 19:30 Uhr, Filmhaus – mit Klaus Scheidsteger:

Mit dabei: Jean Huss, Europapolitiker aus Luxemburg, ehem. Mitglied des Parlamentarischen Ausschusses des Europarats, u.a. Berichterstatter der zukunftsweisenden Resolution 1815 des Europarats (2011), die für eine Wende in der europäischen Mobilfunkpolitik eintritt – von der Kompetenzinitiative: Karl Richter und Peter Ludwig – Sind Handys doch krebserregend? Pressemitteilung Konstantin Fritz, 9. November 2016 PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Umwelt Medizin Gesellschaft 4 / 2016:

Die Kinodokumentation … zeigt auf: Mobiltelefonie kann – entgegen den Aussagen der Mobilfunkkonzerne – die Gesundheit gefährden … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Frankenpost, Isabel Wilfert, 29. November 2016:

Mehr als hundert Besucher sehen in Hof eine Filmdokumentation zum Thema Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk. Der Regisseur kommt selbst …  PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Weitere aktuelle Presse-Stimmen  ZUM BEITRAG

Thank You For Calling in Österreich  ZUM BEITRAG

Das Strahlungskartell

Eine neue brisante Doku für die kritische deutsche Öffentlichkeit: Der Film Das Strahlungskartell blickt hinter die Kulissen der internationalen Mobilfunk-Politik und Mobilfunk-Forschung. Produzent Christian Klinger (Azaris Films) geht bislang kaum beachteten Fragen nach: „Warum wissen wir so wenig über die Auswirkungen der steigenden Strahlenbelastung? Wieso vermeiden die zuständigen Behörden eine öffentliche Diskussion?“ – Franz Adlkofer spricht u.a. von einem „profitablen Status Quo der Strahlenindustrie“.

Jens Wernicke im Gespräch mit Franz Adlkofer, KenFM, 17. November 2016:

Herr Adlkofer, Sie sind einer der renommiertesten Kritiker der inzwischen gigantischen Mobilfunkindustrie, die, schenkt man den Darstellungen des Films „Das Strahlungskartell“ Glauben, alles dafür tut, um „geschäftsschädigende Kritik“ an ihrem Wirken zu unterdrücken und mundtot zu machen. Worüber sprechen wir hier? Was ist das Problem an Mobilfunk sowie am „Strahlungskartell“?

Adlkofer: Auch wenn ich in diesem vorkomme, habe ich ihn, da er gerade erst auf DVD erschienen ist, selbst leider noch nicht sehen können. Der Überschrift „Das Strahlungskartell“ und den Einführungssätzen entnehme ich, dass über die Netzbetreiber nicht viel Gutes berichtet wird. Dafür habe ich großes Verständnis. Wie sie ihre Interessen durchsetzen, ist mit dem Begriff institutionelle Korruption, die sich im Grenzbereich zwischen legal und illegal bewegt, höchst unzureichend beschrieben … Zur Sache: Der Schutz der Menschen vor der Hochfrequenzstrahlung, wie er seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts zunächst vom US-Militär und nach Beendigung des Kalten Krieges von der Strahlenindustrie jeweils im Einverständnis mit der Politik propagiert wird, beruht auf einer großen Lüge. Die damals entstandenen und heute noch geltenden Grenzwerte sind nämlich nicht mehr und nicht weniger als ein Phantasieprodukt, mit dem das Militär seine technischen und die Strahlungsindustrie ihre wirtschaftlichen Interessen zu schützen verstand … Seit Jahrzehnten wird der profitable Status quo aufrecht erhalten, indem wie im Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm Pseudoforschung gefördert und echte Forschung behindert wird … ZUM BEITRAG  

(Aus der Ankündigung:)

Der Mobilfunk ist in den letzten 10 Jahren zu einem international viel diskutierten Thema geworden. Der Film fasst die wichtigsten wissenschaftlichen Studien zusammen. Das Ergebnis der Studie ist überzeugend: Mobilfunkstrahlung kann der Gesundheit schaden … Zahlreiche Wissenschaftler kommen in diesem Film zu Wort, ebenso Insider aus WHO, EU und Regierungen … Die gesamte Technologie des Mobilfunks wird zur Diskussion gestellt … Dieser Film ist einer der ersten Veröffentlichungen von AZARIS FILMS. Eine Koproduktion mit … Jean Hèches und Nancy Meritens …  ZUR WEBSEITE

Das Strahlungskartell, youtube  ZUM BEITRAG

Azaris Films  ZUM BEITRAG

Thank You For Calling in Österreich

Die neue aufsehenerregende Kino-Doku THANK YOU FOR CALLING des bekannten Wissenschaftsjournalisten Klaus Scheidsteger wird in Österreich kontrovers diskutiert.

Ich wollte diesen Film machen, so Klaus Scheidstegerweil es sich um eine in jeder Beziehung exklusive Geschichte handelt; noch dazu ein Thema, das uns alle angeht. Durch eine über zehn Jahre andauernde, sorgfältige und komplexe Recherche sah ich mich in der Lage, komplizierte Zusammenhänge aus Wissenschaft, Technik, Lobbyismus und juristischem Taktieren für ein großes Publikum verständlich, spannend und nachvollziehbar filmisch umzusetzen. Ein zweiter wichtiger Beweggrund, diesen Film zu machen, ist die Sorge um die Gesundheit vor allem junger Menschen …  PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Peter Michael Lingensprofil, 3. Dez 2015:

„Thank you for calling“ wird … als Dokue-Film in die Kinos kommen und soviel Aufsehen erregen, dass es mir gerechtfertigt scheint, schon jetzt darauf einzugehen. Denn es geht gleich mehrfach um denkbar brisante Fragen: erstens und vor allem natürlich um die Frage ob Handystrahlung tatsächlich geeignet ist, Krebs zu erzeugen – zweitens ob das Risiko besteht, dass wir in dreißig, vierzig Jahren auf Grund der derzeit so häufigen so intensiven Nutzung von Handys immer mehr Tumoren beobachten könnten. Denn so lange kann es dauern, bis ein heute grundgelegter Tumor sich tatsächlich herausgebildet hat. – Und Drittens, aber nicht zuletzt: ob in einem Bereich, in dem eine schon jetzt riesige, aber rasant weiter wachsende Industrie jede Woche Milliarden umsetzt, Risiko-Forschung überhaupt noch möglich ist …  ZUM BEITRAG

Tina Göbel, Topic, Februar 2016:

Wir tippen, surfen und telefonieren ständig. Einige Forscher meinen: Das ist nicht ungefährlich! … Schaden Handystrahlen der Gesundheit? … Immer wieder hört man, dass diese Strahlen das Krebsrisiko erhöhen. Dann treten wieder Wissenschaftler auf,  die sagen, eine so schwache Strahlung schadet dem Körper auf keinen Fall. Was stimmt jetzt? Der deutsche Journalist Klaus Scheidsteger bringt … den Dokumentarfilm „Thank Your For Calling“ in die Kinos. Darin behauptet er Schockierendes: Wir werden absichtlich an der Nase herumgeführt ... PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

ORF, ZIB-Bericht, 10. Februar 2016:

Dokus über Handy-Strahlung. Zwei ganz unterschiedliche Kino-Dokumentationen setzen sich jetzt mit den Folgen der Strahlung auseinander. Vielleicht legen manche danach das Handy doch mal für längere Zeit aus der Hand …  ZUM BEITRAG

Ärztekammer für Wien, Februar 2016:

Handytelefonie und Gesundheitsgefährdung jetzt auch im Kino … Anlässlich der Premieren der Dokumentationen „Thank you for Calling“ und „Was wir nicht sehen“, die die Themenbereiche Mobilfunk und elektromagnetische Hypersensitivität filmisch aufgreifen, warnt die Wiener Ärztekammer erneut über mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen. „Panikmache liegt uns fern, allerdings lehnen wir auch eine Verharmlosung der Mobilfunktechnologie ab“, erklärt dazu Piero Lercher, Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien …  ZUM BEITRAG

Sonja Saurugger, Interview mit Klaus ScheidstegerKleine Zeitung, 19. Februar 2016:

Was ist die Kernaussage Ihres Films? SCHEIDSTEGER: Ich will keine negative Stimmung machen, sondern Zusammenhänge aufzeigen, die den Menschen vorenthalten werden. Die Botschaft soll sein: Es braucht einen vernünftigen Dialog über mögliche Gefahren … ZUM BEITRAG

Alwin Schönberger, profil, 20. Februar 2016:

Der blanke Anblick einer potenziellen Gefahrenquelle führt bei manchen Menschen also dazu, exakt jene Symptome auszulösen, deren Eintreten sie erwarten. Angst kann krank machen, und genau dies ist mein Vorwurf an Klaus Scheidstegers Film: Er schürt Angst, ohne belastbare Fakten zu liefern, dass diese berechtigt sein könnte …  ZUM BEITRAG

Klaus Scheidstegerprofil, 22. Februar 2016:

Regisseur Klaus Scheidsteger antwortet auf den Vorwurf [von Alwin Schönberger] … Es gibt keinen Grund, Vorwürfe der Verschwörung zu erheben. Es gibt viele Gründe, die Forscher arbeiten zu lassen …  ZUM BEITRAG

Ralph SchweinfurthBayerische Staatszeitung, 26. Februar 2016

Weltweit werden mit Mobilfunk und den dazugehörigen Dienstleistungen rund 17 Billionen US-Dollar Jahresumsatz erwirtschaftet. Doch über die gesundheitlichen Risiken der ständig steigenden Strahlenbelastung durch die funkbasierten Anwendungen wird geschwiegen. Jetzt hat der Dokumentarfilmer Klaus Scheidsteger mit seinem neuen Film Thank you for calling, der in Österreich in diesen Tagen Premiere hatte, das Problem aufs Korn genommen … ZUM BEITRAG

Oswald Hicker im Gespräch mit Klaus ScheidstegerP3 tV, 26. Februar 2016:

In Kooperation mit den Bezirksblättern bringt P3tv jeden letzten Freitag im Monat interessante Themen zu denen sich Bezirksblätter CR Oswald Hicker interessante Gäste einlädt … ZUM BEITRAG

Filmladen Filmverleih GmbH Wien, Stellungnahme zur Diskussion der Vorführung von “Thank You For Calling” am 22.2.2016 im Wiener Votivkino, Facebook, 4. März 2016:

Lediglich sechs von über hundert Besuchern meinten – mit etwas Verzögerung – etwas „Beängstigendes“ gesehen zu haben, vorrangig waren das die anwesenden Vertreter der Mobilfunk-Branche. Die folgende Diskussion war hitzig. Allerdings ging es dem vom Lobbyisten FMK zur Diskussion eingeladenen A. Lerchl weniger um den Film, wieder einmal nutzte er die Gelegenheit veraltete Geschichten auszubreiten, nämlich seine Kampage gegen Wiener Forscher aus 2008, also vor knapp sechs Jahren. – Er blieb es dem Publikum schuldig seinen sturen Vorwurf „10 Wiener Publikation wären gefälscht“ zu begründen. Er behaupte es zwar besessen, aber seine Unterlagen gaben nichts her. – Er sah sich konfrontiert, mit dem krassen Widerspruch seiner Aussagen zu vielen wissenschaftlichen Einrichtungen  …ZUR FACEBOOK SEITE

Kino macht Schule – Unterrichtsmaterial für Schulen:

Der Journalist Klaus Scheidsteger begibt sich auf eine umfangreiche Recherchereise, an der er die Zuschauer_innen in einer Mischung aus TV-Archivmaterial, nachgestellten Szenen und Originalbegegnungen teilhaben lässt. Ein ihm zugespieltes Dokument ist brisant: Im sogenannten „War Game Memo“, ausgearbeitet von einer US-Lobbying-Agentur, werden der Mobilfunkindustrie bereits 1994 Regieanweisungen für den weltweiten Umgang mit kritischer Wissenschaft gegeben. Es enthält eine Strategie, den aktuellen Forschungsstand gezielt zu beschönigen und Erkenntnisse zu verharmlosen … ZUM BEITRAG

Aus der Ankündigung:

„Too big to fail“: Mobiltelefonie hat sich weltweit in kürzester Zeit als unersetzliche Kommunikationstechnologie durchgesetzt. Ist es möglich, dass sie trotz ihrer rasanten Verbreitung krebserregend ist?

THANK YOU FOR CALLING geht nicht nur ernsthaften Hinweisen auf mögliche Gesundheitsrisiken nach, sondern vor allem der Frage, warum diese Forschung bisher kaum in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Anhand von Fakten, Insidern und spannenden Protagonisten rekonstruiert der Film eine groß angelegte Verschleierungstaktik der Mobilfunkindustrie. Es wird ein Kampf von David gegen Goliath.

Übersicht Materialien / Termine:

FILMladen WienTHANK YOU FOR CALLING Trailer, Bilder, Termine   ZUM BEITRAG

FILMladen Wien, THANK YOU FOR CALLINGKino macht Schule  ZUM BEITRAG

Facebook THANK YOU FOR CALLING, Materialien, Diskussion  ZUR FACEBOOK SEITE

Cineplexx  ZUM BEITRAG

Presseheft  PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Peter Michael Lingens, profil 3. Dez 2015Das Handy-Gesundheitsrisiko und Diskussion  ZUM BEITRAG

Tina Göbel, Topic, Februar 2016Machen Handys krank?  PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

ORF, ZIB-Bericht, 10. Februar 2016Dokus über Handy-Strahlung  ZUM BEITRAG

Ärztekammer für WienFebruar 2016, Handytelefonie und Gesundheitsgefährdung … ZUM BEITRAG

Sonja Saurugger, Interview mit Klaus Scheidsteger, Kleine Zeitung, 19. Februar 2016, Wer etwas Negatives findet, bekommt ein Problem … ZUM BEITRAG

Alwin Schönberger, profil, 20. Februar 2016Funkstille …  ZUM BEITRAG

Klaus Scheidsteger, profil, 22. Februar 2016Ortsgespräch …  ZUM BEITRAG

Ralph SchweinfurthBayerische Staatszeitung, 26. Februar 2016, Ein skrupelloses Geschäft …  ZUM BEITRAG

Oswald Hicker im Gespräch mit Klaus ScheidstegerP3 tV, 26. Februar 2016, Hicker fragt nach  … ZUM BEITRAG

Thank You For Calling in Deutschland  ZUM BEITRAG

Mainz, 4.-6. Okt: Risiko-Wahrnehmung entwickeln, Vorsorge-Politik gestalten

20 September

In unserem aktuellen Newsletter:

September 2019 – Mainz, 4.-6. Okt: Risiko-Wahrnehmung entwickeln, Vorsorgepolitik gestalten / Develop Risk Awareness, Create Precautionary Policies – Mainz: Aktuelle Programm-Ergänzungen / Latest Program ComplementsTara Bouman und Markus Stockhausen: Konzert auf der Mainz Konferenz – 5G-Debatte: Bundesweite Protestaktion in Berlin – 5G-Debatte: „Erbinformationen destabilisiert“ … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … >>>

September 2019 Sonderausgabe – Internationale Konferenz: Mainz – Treffpunkt Risiko-Forschung / Meet Risk Research – Research: Risks to Health and Well-Being – Mainz: Tara Bouman und Markus Stockhausen – Konzert auf der Mainz-Konferenz … und weitere Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

August 2019 – Internationale Konferenz: Information und Dialog in Mainz – U.S.A.: EMF Conference 2019 – 5G Debatte: Bundesweite Protestaktion in Berlin – Freiburg: Immer mehr Forscher warnen vor Risken von 5G … und weitere Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Juni 2019 – Internationale Öffentliche Tagung / International Public Conference: Einladung nach Mainz / Invitation to Mainz – Film / Movie: Fakten-Check / Fact-checking / Vérifier les faits – Diskussion: Neuerscheinungen – Diskussion: Digitalisierung und 5G – Pressemitteilung: Strenge Regulierung des 5G-Aufbaus gefordert … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Mai 2019 – Neuerscheinung: 5G als ernste globale Herausforderung – Übersicht: Gesundheitsschädigende Effekte der Strahlenbelastung – Offener Brief: Ärztlicher Protest – Villingen-Schwenningen: Arzt warnt vor Risiken – 5G Petition: Über 50.000 Bürger fordern Aussetzung der 5G-Frequenzversteigerung – Ankündigung / Announcement: Internationale Öffentliche Tagung Mainz / International Public Symposium Mainz – Die gesundheitliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung. Faktencheck … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

März 2019 – 5G Debate Australia: 5G radiation could be carcinogenic – Medien: Gefahr durch Mobilfunkstrahlen? – Barcelona: Industrialists and public authorities urged to take into account the health effects of mobile technologies – U.S.A.: „Flying blind“ on the health effects of 5G – Pressemitteilung diagnose:funk: 5G-Frequenzversteigerung ist Ausverkauf der Gesundheit – Ankündigung / Announcement: Internationale Öffentliche Tagung Mainz / International Public Symposium Mainz, 4.-6 Okt 2019 / Oct 4.-6., 2019 … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Februar 2019 – 5G-Debatte: „Ein Experiment“? – Neuerscheinung: Gesundheitsschädigende Effekte der Strahlenbelastung – Italy: Italian Court Orders Public Safety Campaign – Interview: „Ausmaß an Strahlenbelastung stellt alles in den Schatten“ – Vortrag: „Mit zivilem Protest den 5G-Ausbau stoppen“ … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Januar 2019 – 5G-Debatte: Europa ignoriert mögliches Krebsrisiko – Interview: Gesundheitsgefahr durch 5G? – France: La 5G risquée pour la santé? – Forschung: Verdoppelung der Häufigkeit von Glioblastomen in England – Gesundheit: Herausforderung Elektrohypersensibilität (EHS) … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

2018

Dezember 2018 – Stuttgart: 5G – Offener Brief an OB Kuhn – Resolution BUND: Für Schutz und Vorsorge – Risk-Discussion: Corporate Company Investor Warnings – Research: Adverse Health Effects of Artificial Electromagnetic Fields – Lecture: Rapid Fire … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

November 2018 – EMF Call: Für tatsächlich schützende Grenzwerte – 5G Debatte: „Kein Fortschritt, sondern ein gravierender Rückschritt“ – Bildung und Mobilfunk: Kinder im Stress – Research: How the Industry Deals with Science – New International Initiative: Alert Phonegate … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Oktober 2018 – International Appeal: Stop 5G on Earth and in Space – Schweiz: Dringende Warnung vor 5G – 5G Debatte: Die digitale Fortschrittsfalle – NTP Studie: Mobilfunkindustrie und Wissenschaft – NTP Study: ICNIRP stands for Protection? – France: Electrosensibilité – Neuerscheinungen: Orientierungshilfe für Eltern und die pädagogische Praxis … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

September 2018 – Offener Brief: „Dramatische, sich überstürzende Entwicklung“ – Neuerscheinung: Elektrohypersensibilität – England: Mobile phone firms warned their shareholders of risks – Research: Cancer epidemiology update – Forschung: Clear evidence of cancer risk – Grundsatzbeitrag: Die bisherige Mobilfunkpolitik ist nicht zukunftsfähig … und weitere Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

August 2018 – Sonderausgabe Neuerscheinungen:Elektrohypersensibilität – Medienkonsum und Mobilfunkstrahlung – Öffentliche Internationale Tagung Luxembourg 21. – 23. Sept 2018 – Mobilfunk im Kinderzimmer – Mobilfunkpolitik – NTP-Studie – Neue Baum-Dokus – „Digitale Bildung“ … ZUM BEITRAG

Juni 2018 – Research:The impacts of artificial Electromagnetic Radiation on wildlife (flora and fauna) – Wien: Symposium zu neuen Wireless- und Handy-Technologien – Schweiz: Krank durch Elektrosmog – Research: New WiFi-Review … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Mai 2018 – Forschung: Neue Datenbank EMF data zu Studien und Dokumentationen – 5G: Great Risk for EU, U.S. and International Health – Research: Aftermath of the peer-review of the NTP-Study – Umwelt: Evidenz von Baumschäden – Vienna: Wireless Detox in Medicine and Public Health – Petition: Für ein Recht auf bildschirmfreie KiTas und Grundschulen … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

April 2018 – Research: New RI-Study Confirms Cancer Risks – Neue Mobilfunkgeneration 5G: Gesundheitsschutz und Datensicherheit unzureichend – U.S.A.: How Big Wireless Made Us Think That Cell Phones Are Safe – France: 15 Méthode pour cuire un poulet au micro-ondes – Vortrag von Karl Hecht in Berlin: Elektrosensibilität ist keine Einbildung – Spendenaufruf: NTP-Kommentar des Hardell-Teams in deutscher Übersetzung … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

März 2018 – Research: Milestone comment on the US NTP-Study – Forschung: Neue WLAN Review bestätigt Risiken – Bildung: Wie schädlich ist WLAN? – Bildung: Ärztekammern Österreich und Zypern fordern WLAN-Verbot an Schulen – Mobilfunk-Debatte: Wie risikoreich ist WLAN? – Web Conference: The impacts of Artificial Electromagnetic Radiation on Wildlife … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Februar 2018 – BioEM 2017: Unterschätzte Gesundheitsrisiken – USA: Federal Action needed – EHS: Research needs new approaches – Info-Paket: Keine WLAN-Strahlung an Schulen – Neuerscheinung: Thank You For Calling – das Buch – Funkwasserzähler in Bayern: Umdenken in der bayerischen Politik … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Januar 2018 – Unbekannte Dokumente: Verschwiegene Umweltrisken – Research: Non-Ionizing Radiation and Pregnant Women – Bildungsdiskussion: Kinder im Stress – WLAN in jedem Schulzimmer? – Funkwasserzähler in Bayern: Für die Einhaltung von Grundrechten, für Datenschutz, für Strahlenschutz – California: Guidelines on Cell Phone Use and Radiation Risk – Schweiz: 5G: Strahlung mit unbekanntem Risiko – Neuerscheinung: Elektrosensibel – Strahlenflüchtlinge in einer funkvernetzten Gesellschaft … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

2017

Dezember 2017 – Research: Evidence for Increased Risk of Brain Tumors – Schweiz: Petition zu 5G – Bayern: Zwang zu funkenden Wasserzählern? – Smartmeters, 5G: InPower Movement – U.S.A.: NTP Study Findings of Increased Cancers – Medien: Machen Handys und WLAN krank? – Cyprus: Nicosia Declaration … und weitere Themen und Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

November 2017 – Neuerscheinung: Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für Fortschritte im Strahlenschutz. 19 Organisationen des Gesundheits- und Umweltschutzes zur Situation – 5G in U.S.A.: Economic interests trumped scientific advice – Health risks: EMF – Side effects on our health – Alternativen: VLC-Technologie in Stuttgarter Schulraum – Gaildorf: Initiative spricht sich gegen WLAN an Schulen aus – Canada: Fear of cellphone radiation … und weitere Themen und Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Oktober 2017 – Internationaler Appell zu 5G: „Potenziell ernste gesundheitliche Auswirkungen“ – Research: Increasing brain tumor rates in Sweden – Health risks 5G: Untested frequencies – EHS: Zones Blanches – UNESCO Biosphärenreservat: Neuartige Waldschäden in der Rhön – Animals: Disturbing Honeybee’s Behavior with Electromagnetic Waves … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

September 2017 – Gesundheit: Stillschweigende Ausgrenzung von Menschen mit Umwelt-Sensibilitäten – EMF Leitlinie: Wie sich Mobilfunk auf die Gesundheit auswirkt – „Gesundheitsrisiko Moderne“: Elektromagnetischer Ozean -lebenswichtiger Umweltfaktor in Gefahr – Umwelt: Bäume im Visier von Mobilfunkantennen – Schweiz: Wie gefährlich ist Mobilfunk wirklich? – Avoir la santé: Tutoriel EHS Zone Refuge … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Juni 2017 – Forschung: Risikogruppe Kinder und Jugendliche – Media: Wi-Fi safe for our kids? – Neuer Brennpunkt: Handystrahlung und Gehirntumore – Research: New studies confirm risks – Medien: „Am besten W-LAN abschalten“ – – Reportage: Etre connecté peut nuire gravement à la santé – Medien: Bienensterben und Strahlenbelastung … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Mai 2017 – Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen: Divergierende Risikobewertungen im Mobilfunkbereich – Italien: Tumor durch Handystrahlung als Berufskrankheit anerkannt – Research: About Glioma Risk by Lennart Hardell – Franz Adlkofer, Lebrecht von Klitzing: „Das WLAN-Experiment“ – Stiftung Pandora: Spendenaufruf 2017 – Greece: Athens Medical Association Issues Recommendations … und weitere Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

April 2017 – Reykjavik-Appell 2017: Schutz von Bildungseinrichtungen und Schulen gefordert – Mobilfunk-Politik: WHO in der Kritik – Medizin: ALS durch EMF-Belastungen am Arbeitsplatz getriggert? – Murg: WLAN-Hotspots? – Medien: „Krankmacher Handy?“ – Elektrohypersensibilität: „Barrierefreiheit für Elektrohypersensible“ … und weitere Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

März 2017 – Science & Wireless 2016: Wissenschaft im Interessenkonflikt – Juristischer Streit: Industrienahe vs. unabhängige Forschung – USA, David Carpenter: Think about health risks – UK, BBC: Can WiFi make you ill? – Research: Acute effects in teenagers – Cyprus: Banning wireless from Kindergarten and Elementary Schools – Petition: No WiFi in schools – Helmut Breunig, Beobachtungsleitfaden Bäume … und weitere Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Februar 2017 – Medizin und ärztliche Praxis: EMF Leitlinie 2016 gedruckt erhältlich – Grenzwerte: Fehlerhafte offizielle Bewertung – Australia: Health risks of mobile phones – U.K.: Changing mix of brain tumors – Schweiz: Mobilfunkstrahlung – ein unterschätzter Krankheitsfaktor – Student research projekt: Cellphone radiation and bee population – WHO in criticism: A call for action and accountability … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion ZUM BEITRAG

Januar 2017 – Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für gesunden Fortschritt: Stellungnahme der Kompetenzinitiative zur Situation – „Die Gesundheitsrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks sind wahrscheinlich“: Interview mit Ulrich Warnke – Schweiz: Ständerat gegen höhere Grenzwerte – AGNIR Report: Inaccurate official assessment of radiofrequency safety – Frankreich: Arbeitnehmerschutz vor EMF Gefährdung … und weitere Beiträge und Themen aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

2016

Dezember 2016: Interview Franz Adlkofer zur Film-Doku „Das Strahlungskartell“: „Profitabler Status der Strahlenindustrie“ – Lennart Hardell: New results from Interphone confirm glioma risk – Discussion: Cellphones and Cancer – Joel M. Moskowitz: Pregnancy & Wireless Radiation Risks – Debatte: Digitalisierung und WLANisierung der Bildungslandschaft – Werner Thiede in der Bayerischen Staatszeitung: Darf man funkende Wasseruhren vorschreiben? – und weitere Beiträge aus der internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

November 2016: Gesundheitspolitik: Europäische EHS Betroffenen-Organisationen zur Situation – Sweden: Thyroid cancer is increasing rapidly – Joel M. Moskowitz: iPhones vs. Galaxi Phones – Smartmeters: „Hazardous Condition“ – Staatliche Offensive: Bildungs-„Rakete“ Total digital – WLAN total? – Thank You For Calling: Premieren auch in Hamburg und Saarbrücken – und weitere aktuelle Beiträge zur internationalen und nationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Oktober 2016: Medizinische EMF Leitlinie 2016: Diagnostik, Therapie, Prävention – Information, Prävention: Video Athem 2 – Nature: New Tree and Plant Studies / Effects of Wireless Radiation on Birds and Other Wildlife – Current Discussion about NTP: Cell Phone RF breaks DNA – und weitere Beiträge aus der nationalen und internationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

September 2016: EUROPAEM EMF Guideline 2016: Meilenstein der medizinischen und gesundheitspolitischen Diskussion – Karl Hecht: Health Implications of Long-term Exposure to Electrosmog – ATHEM 2 Studie: Gesundheitsrisiken erneut bestätigt – Franz Adlkofer: Fragwürdige Informationspolitik für Medizin und Ärzteschaft – und weitere aktuelle Themen aus der nationalen und internationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

Juni 2016: „Paradigmenwechsel“ in der Forschung? Neue US-Regierungsstudie – Erste wissenschaftliche Einschätzungen, Medien-Berichterstattung – Medizinische Universität Wien: Fragwürdige Pressearbeit gegen REFLEX eingestellt – „The Evidence is clear“: Natural News about a pediatric conference in Baltimore – Strahlenbelastung: Bäume in Bamberg – und weitere aktuelle Themen aus der nationalen und internationalen Mobilfunk-Diskussion …  ZUM BEITRAG

Mai 2016: Brisante neue Film-Doku: „Das Strahlungskartell“ – Schweiz: WLAN-Debatte – Israel: Haifa schaltet WLAN ab – Oekoskop: Im Fokus Kinder und Jugendliche – Frankreich: Umwelterkrankungen nehmen zu – und weitere aktuelle Themen aus der nationalen und internationalen Mobilfunk-Diskussion … ZUM BEITRAG

April 2016: Unsere Stellungnahme für staatliche Vorsorgepolitik bzgl. sog. ‚Intelligente Mess-Systeme‘ – Französische Diskussion zum Thema – Spendenaufruf der Stiftung Pandora – Neue Studienrecherche – Umweltgifte – und andere Beiträge … ZUM BEITRAG

März 2016: Gesetzgebungsverfahren zur „Digitalisierung der Energiewende“ – Zwang zu sog. ‚Intelligenten Mess-Systemen‘ mit mehr Strahlenbelastung? Umwelt-, Verbraucher- und Betroffenen-Organisationen beziehen Stellung -Ärzte-Appell zur Anerkennung von Elektrosensibilität in Frankreich – Medien-Berichte zur neuen Haifa-Studie über Risiken der Fruchtbarkeit – und andere Beiträge …  ZUM BEITRAG

Archiv bisheriger Newsletter-Ausgaben ZUM BEITRAG

Trojan horse “Digital Education” – La formation numérique, un Cheval de Troie

A lecture of Peter Hensinger given at a meeting of the “GEW-Kreisverband Böblingen” (German Teachers’ Union) on 21 June 2017 in an English and French version. „On the road to a conditioning institution set up in a school without teachers? The efforts of Google, Apple, Microsoft, Bertelsmann and the Telekom to get education firmly in hand – and why almost nobody is taking notice of this infiltration.“

In Germany we have already had several school reforms, and now the “Kultusministerkonferenz” (standing conference of the ministers of education and cultural affairs) is announcing another one, namely “Digital education”, i.e. lessons making use of digital media such as Smartphone and Tablet PC with WLAN. It is planned to replace textbooks with smartphones or tablet PCs. The main initiative of the digital transformation of education comes from the IT industry … >>>

Malgré nos nombreuses réformes scolaires, voici maintenant que la Conférence des ministres de l’Education et des Affaires culturelles des Länder allemands en annonce une nouvelle, la «formation numérique»: l’enseignement par le biais des médias numériques, tels le smartphone et les tablettes reliés au Wi-Fi. Il est prévu de remplacer les manuels scolaires par des smartphones ou des tablettes. La principale initiative en faveur de la numérisation de la formation vient du secteur des technologies de l’information (TI)DOWNLOAD PDF FOR FREE

Deutsche Fassung  TO THE POST

New study findings confirm risks of nonionizing radiation

Peter Hensinger and Isabel Wilke report in umwelt-medizin-gesellschaft3/2016 about new research results. The article documents the latest study findings regarding the endpoints of genotoxicity, fertility, blood-brain barrier, cardiac functions, cognition, and behavior.

(Excerpt:)

A verified mechanism of damage is oxidative cell stress. New hypotheses of additional mechanisms of action will also be presented. Users are only insufficiently informed about the risks of wireless communication technologies; prevention policies are not introduced. The uncertainties regarding the risks among the public are not due to unclear research findings, but to the industry’s controlling influence over politics and the media … DOWNLOAD PDF FOR FREE

New Observation Guide: Tree Damage

Helmut Breunig, Diplom degree in forestry, published an new Oberservation Guide: „Tree damage caused by mobile phone base stations“. A practical guide for your own observations.

Why an observation guide? – The author: „Since the rollout of GSM mobile phone networks in the 1990s, scientists have criticized that the effects of radiofrequency or RF radiation (microwaves) on living organisms and the environment have not been sufficiently studied.“

Excerpt Observation Guide:

In the setting of exposure limits for mobile phone base stations, RF radiation effects on plants have not been considered. In view of the explosive proliferation of the diverse wireless communication technologies across the entire environment and almost all areas of life, this represents an uncovered risk … The Observation Guide presented here is meant to encourage independent observations and documentations of trees and any damage they may sustain through exposure to radiofrequency radiation … DOWNLOAD PDF FOR FREE

Beobachtungsleitfaden deutsch DOWNLOAD PDF FOR FREE

Media reports TO THE POST

Diktatur der Märkte

Insider-Informationen aus erster Hand. Klaus Buchner, Mitglied des Europaparlaments, legt soeben ein neues Buch zur schwierigen internationalen Situation in Politik und Gesellschaft vor und weist Wege aus der Krise: Diktatur der Märkte. Aufbruch in die sozio-ökologische Wende (Tectum-Verlag). „Warum dieses Buch?“ – Klaus Buchner: „Dieses Buch will die Hintergründe der doch gravierenden Situation, in der wir uns befinden, aufzeigen und dabei auch Ross und Reiter nennen. Das sind vor allem unser Finanzsystem und die internationalen Konzerne, die die Märkte immer mehr beherrschen …“

(Diktatur der Märkte, Exzerpt:)

Die Lobbyorganisationen sind eine echte Gefahr für die Demokratie … Praktisch haben (in Brüssel) fast nur berufsmäßige Lobbyisten eine Chance, weil sie ständigen Zugang zur Kommission haben … Auf etwa 31.000 Angestellte in der EU-Kommission (Hausmeister und Techniker eingeschlossen) kommen gut 15.000 Lobbyisten, davon etwa 12.000 aus der Wirtschaft, der Rest von Nichtregierungsorganisationen. Hinter den meisten Lobbyisten stehen ganze Arbeitsgruppen, in denen hochqualifizierte Fachleute beschäftigt sind. Deshalb schätzt man, dass mindestens so viele Personen in den Lobbyorganisationen an den Gesetzestexten arbeiten wie in der Kommission … Was tun? … Vorschläge sollen … Anregungen dazu sein, wie wir unsere Demokratie verbessern können, damit sie die heutigen Bedrohungen überwinden kann. Auf keinen Fall darf es so weitergehen wie bisher …

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Die digitale Fortschrittsfalle

Grundlegender Beitrag von Werner Thiede zur aktuellen Diskussion um die Einführung von 5G aus kulturwissenschaftlicher Sicht: Die digitale Fortschrittsfalle. Warum der Gigabitgesellschaft mit 5G-Mobilfunk freiheitliche und gesundheitliche Rückschritte drohen (pad-verlag)Werner Thiede zur Situation: Bisher hat die digitale Revolution mancherlei Nützliches erbracht – auch für mich. Doch die Entwicklung droht jetzt zu kippen, und Aufgeweckte realisieren bereits: Die Risiken wachsen mit den Chancen. Umso entschlossener versucht man freilich die Digitalisierung ungeachtet ihrer Ambivalenzen auch gegen Widerstände des kritischen Teils der Bevölkerung durchzusetzen.

(Die digitale Fortschrittsfalle, Exzerpt:)

Bedrohliche Effekte dürften besonders von der bevorstehenden fünften Generation der Mobilfunk-Technologie ausgehen. Das betrifft zum einen die unmittelbaren gesundheitlichen Risiken infolge der … bald wohl flächendeckenden Bestrahlung von Menschen … Tieren und Pflanzen … und zum andern die indirekten Wirkungen, insofern ohne 5G die digitale Revolution unmöglich ihre nächsten, nun wirklich kulturverändernden Schritte tun könnte

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Naturwissenschaft und Philosophie im Dialog

Es ist heutzutage eher die Ausnahme als die Regel, dass sich Naturwissenschaftler zu universellen Fragen menschlicher Grundorientierung, Welt- und Selbsterfahrung äußern. Der renommierte Biowissenschaftler Ulrich Warnke legt jetzt ein neues Buch vor (Die Öffnung des 3. Auges. Quantenphilosophie unseres Jenseits-Moduls, Scorpio Verlag 2017), das in beeindruckender Weise wagt, innovatives naturwissenschaftliches und philosophisches Wissen zueinander in Beziehung zu setzen.

Der Autor deutet die Herausforderungen, vor denen wir Zeitgenossen heute stehen, zu Beginn seines Buches unmissverständlich an: „Unser Leben verläuft … eingleisig innerhalb einer materieorientierten Welt. Das aktive Erleben der geistig-seelischen Welt bleibt uns dann weitgehend verschlossen.“

Fragt man über das Buch hinaus nach historischen Ursachen dieses Befundes, so lässt sich, wissenschaftsgeschichtlich gesehen, die für die Moderne charakteristische Trennung in zwei Kulturen dafür mitverantwortlich machen: hier die Wissenschaften von der Natur und dort die Wissenschaften des Geistes …

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Karl Richter wird Achtzig – Karl Richter Turns Eighty

Karl Richter, Literaturwissenschaftler und Vorstand der Kompetenzinitiative, wird Achtzig. Er war 1973 – 2002 Professor für Neuere Deutsche Philologie und Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. 2001 Goldene Medaille der Goethe-Gesellschaft. Seit 2007 Mitbegründer und Vorstand der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.

Karl Richter, literary scholar and president of the Competence Initiative, turns eighty. From 1973 to 2002, he was professor for New German Philology and Literary Studies at Saarland University. In 2001, he was awarded the Golden Medal of the Goethe Society. Since 2007, he has been cofounder and president of the Competence Initiative for the Protection of Humanity, the Environment and Democracy e.V.

(Flüchtlingskind, Weltbürger. Publikationen zur Zeit, Oktober 2016, Peter Ludwig:)

Sie waren Flüchtlingskinder. Sie haben Krieg und Vertreibung erlebt. Karl und Barbara Richter mussten, aus Böhmen kommend, nach 1945 in Bayern, im Oberallgäu, ein neues Leben beginnen … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

(Refugee Child, World Citizen. Publikationen der Zeit, Oktober 2016, Peter Ludwig:)

Both were refugee children. Both went through the experience of war and displacement. Coming from Bohemia, Karl and Barbara Richter had to start a new life in Bavaria (Oberallgäu District) after 1945 … DOWNLOAD PDF FOR FREE

Trilogie des mutigen Engagements

Es gibt inzwischen zahlreiche Publikationen zur sog. Digitalen Revolution, auch immer mehr kritische. Seltener jedoch sind Stimmen zu hören, die bei aller Auseinandersetzung auch ganzheitliche Betrachtungsweisen der rasanten Veränderungen unserer Zeit anbieten. Drei Bücher des evangelischen Theologen Werner Thiede aus den letzten Jahren sind ein herausragendes Beispiel dafür.

Karl Richter und Peter Ludwig über Werner Thiedes Kritik an der Digitalen Revolution …

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Digitaler Turmbau zu Babel

Der Technikwahn und seine Folgen

von Werner Thiede

Oekom. Gesellschaft für ökologische Kommunikation mbh. München 2015. 19,95 Euro

Der bekannte evangelische Pfarrer und Theologe Prof. Werner Thiede legt eine kritische Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Technik-Entwicklung vor. In Anlehnung an die biblische Überlieferung vom Turmbau zu Babel (1. Mose 11) fragt er, ob das gesellschaftliche Mammutprogramm fieberhafter digitaler Allvernetzung nicht Ausdruck „einer bösen Überheblichkeit“ sei, „die das Paradies auf Erden eigenmächtig zu errichten trachtet?“ (S. 19) Gibt es nicht sogar Züge eines „aufkommenden digitalen Massenwahns“? (S. 10). Das Buch vermittelt Einblicke in Erscheinungsformen von gesellschaftlich und kulturell wirksamen Umgestaltungen und Konsequenzen einer technischen Revolution, die von Industrie, Wirtschaft und Politik gleichermaßen ideologisch wie ökonomisch gepuscht wird.

Ein ebenso spannendes wie provokantes Buch, das die gesellschaftliche und kirchliche Diskussion belebt. In Analogie zu Luthers reformatorischem Thesenanschlag vor beinahe 500 Jahren gibt es auch aktuelle 95 Thesen zur digitalen Revolution weiter.

These 4: „Technik hat dem Wohl des Menschen zu dienen. Ihr Fortschritt bedarf ethischer Begleitung und Kontrolle; er rechtfertigt nicht pauschal ‚Kollateralschäden‘.“ (S. 149)

Unser Land unterm Hammer

Wer regiert uns wirklich?

Von Klaus Buchner

tao.de GmbH, Bielefeld 2012, 12,99 Euro

Der Autor, seit Mai 2014 Mitglied des Europaparlaments, wirft einen ernüchternden Blick auf unser Land – gibt aber auch ermutigende Hinweise darauf, wie wir ein demokratischeres Deutschland und Europa gestalten sollten.

Aus der Buch-Präsentation:

Wer profitiert eigentlich von den wesentlichen politischen Entscheidungen in dieser Krisenzeit und wer zieht im Hintergrund die Fäden?

Dieses Wissen ist für jeden Bürger bedeutsam, denn das Grundgesetz verpflichtet uns, wachsam zu sein und sich seiner Aushöhlung zu widersetzen. Der Autor klärt über Abhängigkeiten Deutschlands auf und zeigt kenntnisreich welche Konsequenzen für uns eine EU-‚Regierung‘ haben wird.

Mythos Mobilfunk – Kritik der strahlenden Vernunft

von Werner Thiede

oekom verlag, München 2012 – 299 S., 19,95 € – (E-Book 15,99 €)

Das Buch des bekannten evangelischen Pfarrers und Theologen Prof. Dr. Werner Thiede markiert in der Auseinandersetzung mit der zunehmenden Luftverschmutzung unserer Lebenswelt durch elektromagnetische Felder einen neuen Meilenstein. Es zeigt die trügerische Faszination, die von den Funk-Techniken ausgeht, aber auch das Maß an verdeckter Lüge und Gewalt, das sie in die Gesellschaft eingeführt haben und immer mehr Menschen zumuten – auf Kosten ihrer Gesundheit und Lebensqualität.

Der erkennbaren Korrumpierbarkeit der menschlichen Vernunft und der Ethik-Vergessenheit von Politik und Industrie stellt Thiede eine theologisch und philosophisch fundierte Enttabuisierung des ‚Mythos’ entgegen, die der menschlichen Vernunft ihre Möglichkeiten und Rechte zurückgeben möchte.

Die Kompetenzinitiative e. V. hat mit einem ansehnlichen Druckkostenzuschuss dazu beigetragen, dass die Publikation bei einem renommierten und ökologisch engagierten Verlag erscheinen konnte.

Kriegswaffe Planet Erde

Dr. Rosalie Bertell

Vorwort Dr.Vandana Shiva, Einführung von Prof. Dr. Claudia von Werlhof, Nachwort von Werner Altnickel, mit einer rechtlichen Betrachtung durch Rechtsanwalt Dominik Storr

J. K. Fischer-Verlag & kollateral-Verlag, 572 S., 22,95 Euro

Leser weltweit sind sich einig. Das Buch der Alternativen Nobelpreisträgerin Rosalie Bell ist außergewöhnlich, kühn, mutig … Einladung zum Nachdenken …

Aus der Buch-Präsentation:

Alles ist machbar und wird längst gemacht! Oder haben Sie geglaubt, die Arktis taut wegen des CO2 auf? Oder die Sowjets und die Amerikaner hätten nie gemeinsam gehandelt? Millionen Menschen, von Tieren, Pflanzen und Landschaften ganz zu schweigen, sind bereits Opfer von angeblichen Naturkatastrophen, die sich seit den 1970ger Jahren verzehnfacht haben! Wollen Sie auch dazu gehören? Wollen Sie, z.B. als Versicherung, für Schäden aufkommen, die völlig überflüssigerweise entstanden bzw. absichtlich verursacht worden sind?

Oder wollen Sie gefragt werden, mitreden, anklagen, dafür sorgen, dass die Opfer zumindest nachträglich noch entschädigt werden, nachforschen, sich mit anderen zusammentun, dem Treiben möglichst umgehend ein Ende zu bereiten versuchen?

– Oder wollen Sie warten, bis es wirklich zu spät ist?

Naturkatastrophen sind machbar. Gerade auch die großen. Und zwar seit Jahrzehnten. Merken Sie es auch langsam? Sind sie Ihnen schon auf den Pelz gerückt?

Es wird Zeit, dass bei jeder dieser Katastrophen Beweise dafür verlangt werden, dass sie natürlichen Ursprungs waren!! Sie werden sich wundern, wie selten das möglich sein wird…

Wir haben nur diese eine Erde …

Dr. Rosalie Bertell, geb. 1929 in den USA, erhielt 1966 den Doktorgrad an der Catholic University of America, Washington, im Fachbereich Biometrie. Sie ist Trägerin von neun Ehrendoktorwürden und zahlreichen Preisen, u.a. des Alternativen Nobelpreises (1986), Mitbegründerin mehrerer Organisationen, einschließlich des „International Institute of Concern for Public Health“ (IICPH) in Toronto, Kanada (1984) und des „International Physicians for Humanitarian Medicine“ in Genf, Schweiz (1999).

New tree and plant studies of international research

Two new international studies attract attention: Science of the Total Environment 572 (2016) publishes an article Radiofrequency radiation injures trees around mobile phone base stations by Alfonso Balmori-de la Puente, Alfonso Balmori, Helmut Breunig and Cornelia Waldmann-Selsam. Flora 223 (2016)  presents The effect of the non ionizing radiation on cultivated plants of Arabidopsis thaliana (Col.) by Aikaterina L. Stefi, Lukas H. Margaritis, Nikolaos S. Christodoulakis.

Abstract, Science of the Total Environment:

In the last two decades, the deployment of phone masts around the world has taken place and, for many years, there has been a discussion in the scientific community about the possible environmental impact from mobile phone base stations. Trees have several advantages over animals as experimental subjects and the aim of this study was to verify whether there is a connection between unusual (generally unilateral) tree damage and radiofrequency exposure …  TO THE POST

Open access of this article is limited in timePlease ask the co-author Dr. Cornelia Waldmann-Selsam for a PDF of the article. Her address: dr.waldmannselsam@googlemail.com

Trees in Bamberg and Hallstadt Documentation 2006-2016 DOWNLOAD PDF FOR FREE

Abstract, Flora:

A series of experiments was carried out to investigate any structural or biochemical alterations on Arabidopsis thaliana (Col.) plants after a long term exposure to on ionizing radiation emitted from the base unit of a cordless DECT system. Exposed plants, compared to their control counterparts, seem to be affected concerning their biomass and leaf structure … DOWNLOAD PDF FOR FREE

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Media reports  TO THE POST

Schulkinder – Handykinder

Schulkinder – Handykinder

„Handy-Unterricht“ in Schulen

EMV-Themen des Berufsverbands Deutscher Baubiologen e.V.

In Zusammenarbeit mit BUND Naturschutz in Bayern e.V. und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.

Verlag des AnBUS e.V. 2010, ISBN 978-3-9810359-7-1

Eine ansprechende Sammlung von Informations- und Unterrichtsmaterialien für die pädagogische Praxis.

Aus dem Vorwort von Prof. Dr. Hubert Weiger und Prof. Dr.-Ing. Wilfried Kühling:

Zukunftsfähiges Handeln muss … vor allem heißen, unseren Kindern ein Umfeld zu sichern, das so wenig wie möglich schädliche Einflüsse auf ihre Entwicklung hervorruft … Das Ziel dieses Bandes, die Grundlagen zu legen, damit Kinder, Lehrer, aber auch Eltern über die verschiedenen Risiken der Handy-Nutzung umfassend informiert werden können, deckt sich mit unserer Vorstellung von zukunftsfähigem Handeln.

Report BioEM 2016

Dariusz Leszczynski reports for the Pandora Foundation and Competence Initiative from the BioEM 2016 in Ghent, Belgium on June 5-10, 2016.

(Excerpt:)

Only several topics presented at the BioEM 2016 are presented and discussed in this report … Hot topic: the NTP study. The most anticipated event … was the last moment addition of the presentation of the US NIEHS National Toxicology Program study on effects of cellphone radiation in rats and miceDOWNLOAD PDF FOR FREE

(Franz Adlkofer kommentiert den Report und gibt eine Situationseinschätzung zur gegenwärtigen Diskussion um die NTP-Studie:)

Dariusz Leszczynski fordert auf der Grundlage der Ergebnisse der NTP-Studie zu Recht, dass die Mobilfunkstrahlung im Bewertungssystem der IARC möglichst bald von „möglicherweise krebsverursachend (2B)“ auf „wahrscheinlich krebsverursachend (2A)“ hochgestuft wird. Der endgültige Beweis, dass die Mobilfunkstrahlung beim Menschen Hirntumoren verursacht, steht für ihn jedoch noch immer aus. Nach meiner Überzeugung kann jedoch bereits heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der Kausalität eines Zusammenhangs zwischen der Mobilfunkstrahlung und der Entstehung von Hirntumoren auch beim Menschen ausgegangen werden … TO THE POST

Report from the Science & Wireless 2015

Dariusz Leszczynski and Kirsti Leszczynski report for Stiftung Pandora and Kompetenzinitiative on the Science & Wireless 2015. The event was hosted at the RMIT University in Melbourne, Australia, on Dec 8, 2015, by The Australian Centre for Electromagnetic Bioeffects Research (ACEBR). The report of the two authors provides a critical picture.

(Excerpt:)

Unfortunately, enthusiastic opinion of the Science & Wireless event has vanished. The S & W events organized in 2014 … and in 2015 … have not much to do with the community interaction between scientists, industry and users. S & W events … were just presentations of science by scientists for the benefit of the industry … DOWNLOAD PDF FOR FREE

Neues Denken in der Krebsphilosophie und Therapie

Anregungen zum neuen Denken in der Krebsphilosophie und Krebstherapie

von Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht

Baunach 2010, Spurbuchverlag, 352 S. – ISBN: 978-3-88778-337-2

Die Diagnose Krebs bedeutet gewöhnlich für die Betroffenen einen psychosozialen Sturz, der vergleichbar ist mit dem Sturz von einem hohen Berg in eine tiefe Gletscherspalte, zu der kein Zugang für Hilfe besteht. An einer solchen Stelle überfällt einen Menschen eine unheimliche Angst. Sie gleicht im Fall der Krebsdiagnose dem Voodoourteil. Die Angehörigen der noch heute z. B. in Ozeanien lebenden Völkerstämme sind mit dem Glauben so fest verwurzelt, dass sie vor Angst sterben, wenn durch Zeichen der Verwünschungstod signalisiert wird. Der fest verwurzelte Glaube des modernen Menschen, dass die Krebserkrankung den unausweichlichen Tod bringt, erzeugt panische Angst, die eher zum Tode führen kann als die Erkrankung selbst. Diese Angst ist wissenschaftlich gesehen völlig unbegründet, denn der Krebskranke kann unter bestimmten Umständen wieder völliges Gesundsein erreichen.

In den letzten Jahrzehnten haben Forschungsergebnisse der alternativ orientierten Medizin, vor allem der Psychoneuroimmunologie, der Psychosomatik, der Psychoneuroendokrinologie sowie die Erkenntnisse der Neurotransmitterfunktionen eindeutig bewiesen, dass die Krebserkrankung unter ganzheitlicher Sicht eine chronische Erkrankung ist und so verlaufen kann, wie jede andere dieser Art.

Der Autor geht von fundiertem Wissen aus, wonach der Krebs keinesfalls eine Erkrankung einzelner Körperorgane ist, sondern eine Regulationsstörung des psychoneurobioimmunologischen Funktionssystems des ganzen Menschen darstellt. Daraus ergeben sich neue, sanfte therapeutische und prophylaktische Ansätze. Der Krebskranke ist zu heilen, wenn er seine Lebensweise grundlegend ändert.

Dem Leser, ob Therapeut, Erkrankter oder Gesunder, wird dieses Buch nicht nur fundiertes Wissen vermitteln, sondern auch praktische Anregungen geben, seine Erkrankung zu beherrschen.

Dieses Schriftwerk ist eine Kombination von Fach- und Sachbuch. Es werden alle Interessenten an dieser Problematik angesprochen, der Fachmann sowie der Laie.

Krankmacher Elektrosmog: real – legal – letal

Dipl.-Ing. Werner P. H. Müller, Elektrosmog-Messtechniker:

Krankmacher Elektrosmog: real – legal – letal.
Schützen Sie sich und Ihre Kinder!

Copyright 2010 beim Autor. – Printed in Germany 2010, 80 S. – ISBN: 978-3-00-032581-6

Vertrieb durch: Englischübersetzung und Vertrieb Werner Müller, Loitzer Straße 47, 17489 Greifswald

Man sieht sie nicht, hört sie nicht, nimmt sie nicht wahr. Unbemerkt durchdringen sie dicke Mauern, verriegelte Türen, geschlossene Fenster. Auch vor unserem Körper machen sie nicht Halt: dringen tief bis in die Zellen ein, heimtückisch und rücksichtslos. Es sind die Strahlungen von Mobilfunk-Sendeanlagen, Schnurlostelefonen, Handys und Funkübertragungssystemen wie WLAN und Babyfon. Bereits 1998 informierte das nordrheinwestfälische Umweltministerium: „Neben den abgesicherten thermischen Wirkungen, welche die Grundlage der Grenzwerte sind, gibt es eine große Zahl von Hinweisen auf Langzeitwirkungen, z. B. Kinderleukämie, Hirntumore und Brustkrebs, weit unterhalb der Grenzwerte.“

Die Warnungen von vielen Ärzten und Wissenschaftlern, Behörden und Organisationen im In- und Ausland werden immer lauter. Die Verknüpfung zwischen Strahlungsdichte und deren schädigende Auswirkung auf die Gesundheit wird immer deutlicher. Die Anzahl der an Elektrosmog erkrankten Menschen wird immer größer. Die Europäische Umweltagentur warnt eindringlich vor einer kommenden Katastrophe – durch Ignoranz der sich weiter anhäufenden Strahlenschädigungen, besonders bei unseren Kindern! Doch man kann sich schützen, einfach und unkompliziert und muss nicht eine weitere Nummer in der Krebsstatistik werden. Das ist die Botschaft, die der Autor vermittelt.

Er wurde 1947 geboren und studierte Maschinenbau an der TU Dresden. Der Hirntumor seines Schwagers und der Krebstod seiner Mutter bestärkten ihn, nach Krankheitsursachen zu suchen. Wegen seiner Aktivität in kirchlichen Umweltgruppen wurde er zu DDR-Zeiten von der Stasi bespitzelt. Um seinen Mitmenschen zu helfen, übersetzte er in den letzten Jahren Gesundheitsratgeber, darunter den New- York-Times-Bestseller „Des Schöpfers Kost“. Auf die Gefahren durch den Mobilfunk stieß er erst 2009 in Greifswald, wo er seit 1996 wohnt.

Big Data: A Paradigm Shift in Education

Peter Hensinger analyzes in umwelt – medizin – gesellschaft (3/2015) the impact of big data on the young generation. The technical revolution brings a wealth of medical and socio-political, social and psychological challenges.

(Excerpt:)

In the educational and psychological literature, researchers increasingly study the consequences of the young generation socializing through smartphones, tablets and the Internet. The new technology fundamentally changes psychosocial and democratic structures … Five key points for the use of digital media at schools have been developed that question current practices and suggest alternative educational approaches to media maturity … Data protection … radiation protection … DOWNLOAD PDF FOR FREE

Gesund statt chronisch krank

Bericht über ein neues Buch von Dr. med. Joachim Mutter:

Gesund statt chronisch krank! – Der ganzheitliche Weg – Vorbeugung und Heilung sind möglich

(fit fürs Leben Verlag, ISBN 978-3-89881-526-0, 456 Seiten, Preis: 29,90 €)

Von Dr. med. dent. Claus Scheingraber

Das Buch von Dr. med. Joachim Mutter stellt jeden Kriminalroman in den Schatten. Nachdem ich angefangen hatte zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören; 18 Stunden war ich für meine Umwelt nicht mehr ansprechbar. Ein immenses und fesselnd ausgebreitetes ärztliches Wissen nahm mich gefangen.

Ich betreibe seit 25 Jahren eine umweltorientierte Zahnarztpraxis und versuche den umweltmedizinisch tätigen Kollegen die Zusammenhänge von mechanischen, chemischen und physikalischen Umweltverschmutzungen nahe zu bringen, oft mit nur mäßigem Erfolg. Das Spezialgebiet des Arztes Mutter ist die physikalische Umweltverschmutzung, eingebettet in die Optik einer integrativen Medizin, die gerade auch dem Zusammenwirken des meist getrennt Gesehenen nachspürt – ein seit Langem ersehnter Durchbruch, ja eine umweltmedizinische Offenbarung. Mitunter erscheinen einem die aufgezeigten Zusammenhänge von Umweltverschmutzung und Erkrankungen auf den ersten Blick nahezu unglaublich, bis sie sich beim weiteren Lesen in ihrer schlüssigen Logik offenbaren, die auch durch die Behandlungserfolge bestätigt wird. Fern aller Spekulation und Esoterik argumentiert Mutter dabei stets auf der Grundlage einer naturwissenschaftlich fundierten Medizin. Doch die Stärke dieser Medizin liegt darin, dass sie Bekanntes und Neues, nahe Liegendes und scheinbar Entlegenes zu einem medizinischen Kosmos vereint, der neue therapeutische Wege ermöglicht.

Das Buch ist in einem allgemein verständlichen Stil geschrieben, daher auch für Laien gut lesbar. Selbst unvertraute Fachbegriffe stören den Lesfluss nicht. Für den gesundheitlich Interessierten ist nicht so sehr das fachliche Detail als der gebotene Einblick in die aufgezeigten Wechselwirkungen unterschiedlicher Bedingungsfaktoren entscheidend. Die Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungen und medizinischen Auswirkungen werden brillant herausgearbeitet und verifiziert. Viele glauben noch immer, Umweltbelastungen hätten keine oder doch nur geringe medizinische Konsequenzen. Wer sich der ganz anderen Botschaft dieses Buches stellt, hat auch ein neues Verständnis dafür gewonnen, wie weit Gesundheit, Gesundheitskosten und letztlich auch Volkswirtschaft von einer gesunden Umwelt abhängen.

Gesund statt chronisch krank ist in 2 Teile gegliedert. Teil I beschäftigt sich vor allem mit den krankmachenden Umweltfaktoren, während Teil II die diagnostischen Möglichkeiten aufzeigt und die therapeutischen Ansätze beschreibt. Therapieauszüge und Fallbeispiele erläutern das zuvor allgemein Ausgeführte. Im Anhang finden Fachleute wie Laien eine Liste von Adressen, die regionale Ansprechpartner vermitteln. Sie könnte im Interesse Betroffener noch weiter ausgebaut werden.

Das Buch verweist immer wieder auch auf die gesellschaftlichen Hintergründe der Probleme. Dass wir mit so vielen Arten der Umweltverschmutzung zu kämpfen haben, geht zu erheblichen Teilen auf die Profitgier von Konzernen, Interessenverbänden und den Einfluss beider auf die Politik zurück. Die Folgen zeigt Mutter vor allem am Beispiel Quecksilber (Hg). Diesem Stoff von höchster Giftigkeit werden bis heute einträgliche Domänen der alltäglichen Anwendung gesichert. Das Geschäft mit dem Quecksilber blüht, weil zu viele daran verdienen – aber es blüht zu Lasten der Bevölkerung. Es gehört zu den bedrückenden Erkenntnissen, die das Buch vermittelt, dass auch dem Staat die Sicherung ökonomischer Interessen wichtiger ist als die Gesundheit seiner Bürger.

Dem Leser des Buches wird gezeigt, dass ihm die Schulmedizin auf vielen Gebieten nicht mehr helfen kann, was ihm aber auch eine neue Mitverantwortung für seine Gesundheit zuspielt. Mutter gehört zum kleinen Kreis der Umweltmediziner, die unmissverständlich und überzeugend aussprechen, dass die physikalische Umweltverschmutzung zu den bedeutsamen umweltmedizinischen Größen gehört, auch dass sie chemische Belastungen häufig potenziert. Leider beschränkt er sich dabei auf die hochfrequenten Belastungen. Für eine Neuauflage des Buches darf man schon heute den Wunsch vorbringen, dass auch den niederfrequenten und statischen Feldbelastungen die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Die diagnostischen Möglichkeiten der Umweltmedizin haben stetig zugenommen. Doch in Gesund statt chronisch krank finden auch erfahrene und seit Langem umweltmedizinisch tätige Kollegen reiche Hinweise ihr Tun zu ergänzen oder zu überdenken. Das gilt für die theoretischen Teile ebenso wie für das Kapitel Therapieauszüge und Fallbeispiele.

„Neue Erkenntnisse in der Ernährung“ runden das Buch sinnvoll ab. Fachleuten wie Laien werden hier vielfältige Anregungen geboten, wie man durch eine ausgewogene und vitalstoffreiche Kost zum Erhalt der Gesundheit beitragen kann.

Das Buch Gesund statt chronisch krank! sollte Pflichtlektüre für Umweltmediziner werden. Das Wissen, das Kollege Mutter darin zugänglich macht, steht ähnlich bisher an keiner Medizinischen Fakultät zur Verfügung. Das könnte beitragen, ihn weiteren Anfeindungen auszusetzen. Als Semmelweiß 1848 das Händewaschen am Allgemeinen Wiener Krankenhaus zur Pflichthygiene machte, verlor er seinen Klinikposten. Mutter hat diese Erfahrung schon hinter sich und sich selbständig gemacht. Was der Universitätsmedizin mit solchen Ausgrenzungen verloren geht, können nur diejenigen richtig einschätzen, die die immer deutlicher werdenden Grenzen der Schulmedizin erkennen. Mutter auf einem Lehrstuhl für Umweltmedizin: Wäre das nicht der Beginn eines längst überfälligen Aufbruchs in eine neue Zukunft auch unserer Universitäten? Wir wünschen ihn uns. Mutters Buch ist mehr als eine der üblichen Habilitationsschriften!

BioEM 2015: Report by Dariusz Leszczynski

Just as last year, Dariusz Leszczynski attended the annual BioEM meeting with support from the Pandora Foundation and the Competence Initiative. His current critical report gives an insight into the conference.

Excerpt:

This report from the BioEM2015 focuses only on few representative examples of studies, from few selected topics to present some of the problems with the scientific evidence:

  • The Precautionary Principle
  • The causality link between EHS and EMF
  • RF-EMF exposure metrics
  • The existence of mechanism explaining existence of non-thermal effects of RF-EMF ….

Report DOWNLOAD PDF FOR FREE

Summary and comment by Franz Adlkofer, Stiftung Pandora:

Leszczynski is among the researchers who have acquired international respect for scientific work on molecular biological effects of radiofrequency electromagnetic fields. But what distinguishes him the most is that he has placed ethics and morality above his career path. In his report on the BioEM2015, Leszczynski offers an insight into the current status of research. He demonstrates that a reliable judgement is still not possible on the potential risks of radiofrequency radiation on human health; he names the research approach that could achieve decisive progress, and criticizes the numerous wrong tracks that pretend to increase our knowledge of this subject  … DOWNLOAD PDF FOR FREE

Generation Handy

Generation Handy – grenzenlos im Netz verführt

Heike-Solweig Bleuel (Hrsg.)

2007 – Broschur, 271 Seiten, 59 Abbildungen und 5 Tabellen – Preis: 19.80 EUR – ISBN: 978-3-86110-432-2

Der Band, der maßgeblich von Mitgliedern der Kompetenzinitiative mitgestaltet wurde, beleuchtet die Verführung, Gefährdung und Schädigung der Kinder und Jugendlichen aus einer Vielzahl von Perspektiven. Er will einer gefährdeten Generation Sprache verleihen, die auch deshalb der Werbung und dem Missbrauch ausgeliefert ist, weil sie sich durch die Vorsorgepflicht des Staates geschützt glaubt.

Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit

Mobilfunk – die verkaufte Gesundheit

Von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner und Ana Scheiner

Michaels Verlag, 2. Aufl. Nov. 2006, ISBN 13:978-3-89539-170-5

Ein ungemein wichtiges Buch aus ärztlicher Sicht – aus der Mobilfunk-Diskussion nicht mehr wegzudenken … Das Buch nennt die Gefahr beim Namen und zeigt auf, wie man sich wehren kann.

Inhalte:

Kinder sind die ersten Opfer.

Der Zusammenprall der biologischen und technischen Informationstechnik.

Wie technische Information zur biologischen Desinformation wird.

Mobilfunksignaltechnik kann Erbgutschäden und andere Veränderungen … hervorrufen […]

Mobilfunk, Mensch und Recht

Mobilfunk, Mensch und Recht

Podiumsdiskussion zum Internationalen Tag der Menschenrechte, gehalten am 16. Dezember 2005

Wolfram Karl und Eduard C. Schöpfer (Hrsg.)

Österreichisches Institut für Menschenrechte, Salzburg 2006, ISBN-13: 978-3-9502273-0-7

Mit Beiträgen von Gerd Oberfeld, Karl Richter, Ferdinand Kerschner, Wolfram Karl, Eduard Christian Schöpfer

Aus dem Vorwort der Herausgeber:

Der Band gilt der Problematik des Mobilfunks. Diese war Gegenstand einer Podiumsdiskussion, die am 16. Dezember 2005, also unter Bedachtnahme auf den Tag der Menschenrechte … in den Räumen des Instituts auf der Edmundsburg in Salzburg abgehalten wurde. Der ausgezeichnete Besuch dieser Veranstaltung machte deutlich, dass es sich beim Mobilfunk um ein Thema handelt, das so manchen Bürger bewegt und beunruhigt … Ziel dieser Veranstaltung war es nun, Experten zu medizinischen, rechtlichen und demokratiepolitischen Fragen zu Wort kommen zu lassen, die bisher kaum gehört wurden …

Kommerz, Gesundheit und demokratische Kultur

Kommerz, Gesundheit und demokratische Kultur

Gewinner und Verlierer in einer Modellregion des Mobilfunks.

Karl Richter / Hermann Wittebrock (Hrsg.)

Röhrig Universitätsverlag. – St. Ingbert 2005 – ISBN 3-86110-394-X

Das Buch handelt von den Risiken des Mobilfunks, die bis heute nicht auf der politischen Agenda stehen. Es könnte gestern geschrieben sein. Welche Risiken und Verluste werden der Bevölkerung unter der Oberfläche einer beschönigenden politischen Rhetorik zugemutet? Die Mobilfunkpolitik wird am Stand wissenschaftlicher Erkenntnis vorbei betrieben. Sie gefährdet Bürger, wälzt aber auch hohe Folgekosten der Entwicklung auf sie ab.

Das Buch informiert über jenen Teil wissenschaftlicher Wahrheit, der von den Verantwortlichen ignoriert oder der Bevölkerung verschwiegen wird, um eine von wirtschaftlichen Interessen dominierte Politik durchzusetzen. Es macht die Verabschiedung demokratischer Grundwerte und die politische Ausbürgerung gesellschaftlicher Verantwortung bewusst.

Die Analysen verfolgen die Unterwanderung der Demokratie durch kommerzielle Interessen bis hinein in wissenschaftlich unseriöse Grenzwerte, auf die sich dann Politiker, ihre Berater, aber auch Gerichte stützen.

Aufrüttelnd. Für eine demokratische Kultur des Widerstands. Für eine wahrhaftigere (Mobilfunk-) Politik.

Der Mensch und die 3. Kraft

Der Mensch und die 3. Kraft

Elektromagnetische Wechselwirkung. Zwischen Stress und Therapie

Von Ulrich Warnke

2. überarb. Aufl. Saarbrücken 1997, ISBN 3-929929-09-0

Ulrich Warnkes Buch ist grundlegend für die Erforschung der Wirkungsweisen elektromagnetischer Felder – wegweisend auch für die wissenschaftliche Mobilfunk-Diskussion …

Aus der Buch-Präsentation:

Das Buch berichtet über Wirkungen, Mechanismen und Anwendungen elektromagnetischer Kräfte. Die Schnittstelle von Biologie und Physik ist Dreh- und Angelpunkt eines revolutionären Geschehens: Die Wissenschaft hat neu erkannt, dass der Mensch als quantenphysikalische Konstruktion maßgeblicher Teil der Natur – ja sogar des Universums ist. Daraus ergeben sich völlig neue Aspekte für unser tägliches Leben und für unsere Gesundheit, die bisher unverständlich waren.

White Zones in Germany?

In Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 20 / 2015 Bernd Irmfrid Budzinski and Wilfried Kühling discuss ‚White zones‘ for Germany and ask: unrealistic or required by law?

(excerpt:)

Like in other countries, it is not a negligible number of people in Germany, who respond very sensitively towards the radiofrequency radiation … Even the former head of research and development of the mobile phone manufacturer NOKIA meanwhile has become ‘electrohypersensitive‘ …Everyone can be affected … Nevertheless, in Germany areas without mobile phone coverage or with reduced mobile phone coverage are flatly rejected as unrealistic.  This seems to be short-sighted and also legally not tenable …

English version  DOWNLOAD PDF FOR FREE

version française DOWNLOAD PDF FOR FREE

Originalbeitrag deutsch  TO THE POST

Parliament of South Tyrol Reconfirms Precautionary Principle

State Parliament of South Tyrol (Landtag Südtirol): In a decision from 10 June 2015, a responsible implementation of Wi-Fi and cell phone networks as well as RF radiation exposure guidelines has been announced. The majority of the State Parliament decided allowing the application of the precautionary principle.

Motivated by sustainable progress and political responsibility, this decision mandates the state government, among other things:

  1. To replace existing wireless networks whenever possible with networks that emit less radiation at schools, preschools, hospitals, nursing homes, and other public facilities…
  2. To establish a working group whose mandate it is to assess these new technologies and their exposure levels. With regard to wireless communication technologies, mobile Internet access, and public health, the working group shall clarify which technologies emit less radiation and provide sustainable technology options…
  3. To start an education and awareness campaign that informs about possible health risks, especially regarding the unborn, infants, children, and adolescents and that develops guidelines for a safer use of cell phones, smartphones, and Wi-Fi …

Discussion at the Plenary Session, 10 June 2015 (in German) TO THE POST

Official Files, Resolutions (in German)  TO THE POST

Previous Hearing at the Parliament of South Tyrol, 29 April 2015 (in German) TO THE POST

Fortschritt in Südtirol: „Vorsorgeprinzip gelten lassen“

Innovationen im Landtag Südtirol: In einem Beschluss vom 10. Juni 2015 kündigt sich bewusster Umgang mit WLAN, Mobilfunk und Strahlenbelastung an. Der Landtag entschied mit Mehrheit, das Vorsorgeprinzip gelten zu lassen.

Zukunftsorientierter Fortschritt und politische Verantwortung sollen den Beschluss motivieren, in dem die Landesregierung unter anderem beauftragt wird:

1. In Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altersheimen und anderen öffentlichen Einrichtungen soweit möglich bereits bestehende Anlagen durch strahlungsärmere zu ersetzen …

2. Eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die die neuen Technologien und deren Strahlungsbelastung auswertet. Sie soll klären, welche Technologien für den Mobilfunk, das mobile Internet und den Zivilschutz strahlungsarm und zukunftsfähig sind …

4. Eine Informations- und Sensibilisierungskampagne ins Leben zu rufen, in der auf mögliche Risiken für die Gesundheit insbesondere von Ungeborenen, Babys, Kindern und Jugendlichen hingewiesen und auf einen bewussten Gebrauch von Handys, Smartphones und WLAN hingearbeitet wird …

Diskussion in der Plenarsitzung, 10. Juni 2015  ZUM BEITRAG

Politische Akte, Beschlussanträge  ZUM BEITRAG

Vorausgegangene Anhörung im Landtag, 29. April 2015   ZUM BEITRAG

English Version TO THE POST

Landtag Südtirol: Anhörung zu den Auswirkungen des Mobilfunks

Forscher und Experten erläuterten im Landtag Südtirol, Bozen, 29. April 2015, technische, gesundheitliche und pädagogische Aspekte des Mobilfunks und der neuen Medien

Auf Antrag mehrerer Fraktionen und mit breiter Mehrheit hatte der Landtag im Juni 2014 beschlossen, eine Anhörung zu veranlassen, bei der die technischen, gesundheitlichen, pädagogischen und juridischen Aspekte von Mobilfunk und digitalen Medien und deren Auswirkungen von Expertinnen und Experten eingehend dargelegt werden. Diese Anhörung, zu der Landtagsvizepräsident Roberto Bizzo Mediziner, Baubiologen, Ingenieure, Schulverwalter, Umweltexperten, Verbraucherschützer und Juristen aus Italien, Österreich und Deutschland sowie die teilnehmenden Abgeordneten und andere Vertreter von Behörden und Organisationen – Rat der Gemeinden, Verbraucherzentrale, Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Bürgerwelle Südtirol – begrüßen konnte, fand am 29. April 2015 im Plenarsaal des Südtiroler Landtags statt. Zahlreich vertreten waren auch die Abgeordneten, die den Anstoß zu dieser Anhörung gegeben haben.

Die Referenten

Ing. Guido Riva (Ugo-Bordoni-Stiftung) – Ing. Andreas Zoeschg (Gikispy GmbH) – Ing. Martin Virnich (Berufsverband Deutscher Baubiologen) – Dr. Alessandro Polichetti  (Oberster Sanitätsrat Italien) – Dr. Fiorenzo Marinelli (Institut für Molekulargenetik des staatlichen Forschungsrates CNR) – Prof. Norbert Vana (Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats Funk beim österreichischen Ministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie) – Prof. Michael Kundi (Institut für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien) – Mauro Valer (Italienisches Bildungsressort) – Erna Flöss (Ladinisches Bildungs- und Kulturressort) – Peter Hensinger (Vorstandsmitglied der Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk e.V.)

Einschätzung der Verbraucherzentrale Südtirol (Pressemitteilung, 4. Mai 2015):

Die Anhörung zum Thema Mobilfunk im Südtiroler Landtag vor wenigen Tagen hat noch einmal kräftig untermauert, wie wichtig und dringend die Anwendung des Vorsorgeprinzips angesichts der aktuellen Datenlage geworden ist …

Bericht des Landtags Südtirol über die Beiträge, 29. April 2015 ZUM BEITRAG

Video der Anhörung, 29. April 2015  ZUM BEITRAG

Bericht von Diagnose Funk e.V. mit bereits vorliegenden Beiträgen  ZUM BEITRAG

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Südtirol, 4. Mai 2015, VZS, Bürgerwelle und Dachverband für Natur und Umweltschutz verlangen Moratorium für WLAN in öffentlichen Räumen  ZUM BEITRAG

Beschluss des Landtags, 10. Juni 2015: Das Vorsorgeprinzip gelten lassen ZUM BEITRAG

International Scientists Appeal

Scientists call for Protection from Non-ionizing Electromagnetic Field Exposure

An appeal by 194 scientists from 39 countries at the UN and WHO.

(Excerpts:)

Scientific basis for our concerns

Numerous recent scientific publications have shown that EMF affects living organism at levels well below most international and national guidelines. Effects include increased cancer risk, cellular stress, increase in harmful free radicals, genetic damages, structural and functional changes of the reproductive system, learning and memory deficits, neurological disorders, and negative impacts on general well-being in humans. Damage goes well beyond the human race, as there is growing evidence of harmful effects to both plant and animal life.

Collectively we also request that:

1. children and pregnant women be protected;

2. guidelines and regulatory standards be strengthened;

3. manufactorers be encouraged to develop safer technology;

4. utilities responsible for the generation, transmission, distribution, and monitoring of electricity maintain adequate power quality an ensure proper electrical wiring to minimize harmful ground current;

5. the public be fully informed about the potential health risks from electromagnetic energy and taught harm reduction strategies;

6. medical professionals be educated about the biological effects of electromagnetic energy and be provided training on treatment of patients with electromagnetic sensitivity;

7. governments fund training and research on electromagnetic fields and health that is independent of industry and mandate industry cooperation with researchers;

8. media disclose experts‘ financial relationships with industry when citing their opinions regarding health and safety aspects of EMF-emitting technologies; and

9. white-zones (radiation free-areas) be established.

International Appeal DOWNLOAD PDF FOR FREE

Welcome to EMFscientist.org  TO THE POST

One step forward, two steps back

Statement of the Competence Initiative for the Protection of Humanity, the Environment and Democracy e.V.

Regarding the Opinion of the European Economic and Social Committee (EESC) at the Plenary Session on 21 January 2015

Topic: Electromagnetic Hypersensitivity

KI-Statement pdf file DOWNLOAD PDF FOR FREE

German version  DOWNLOAD PDF FOR FREE

At the EU institutional level, there is a process in motion that perfectly reflects the usual contradictory pattern of national and international wireless communication policies—and it goes mostly unnoticed by the European public. The Competence Initiative for the Protection of Humanity, the Environment and Democracy e.V.—an international, interdisciplinary, and nonpartisan professional organization where scientists, physicians, legal experts, and engineers come together—takes a stand regarding this process, which, in our opinion, jeopardizes the attainment of a sustainable health and environmental policy for Europe.

Significance and paradox of the EESC Opinion

It was and is of the greatest importance that such a committee as the European Economic and Social Committee (EESC) has paid attention to electromagnetic hypersensitivity for months. As the RF radiation exposure levels due to wireless communication technologies rises, so increases the number of European citizens who suffer from EHS or electromagnetic hypersensitivity.

The Committee’s Section for Transport, Energy, Infrastructure and the Information Society, which had been commissioned to do the preliminary research, developed positions and eventually released its far-sighted Draft Opinion on 7 January 2015, which was submitted to the EESC Plenary Session for a vote on 21 January 2015. Yet the Committee rejected the Opinion prepared by the expert group and instead hastily adopted a Counter Opinion—with a relatively narrow majority of 136 to 110 votes and 19 abstentions—in which it took back key insights and recommendations for future action made by the expert group. (For the dramatic course of events, we refer to the report by the Spanish PECCEM EESCextra TO THE POST )

The institutional work of this Committee is quite a paradox, which shows again the current dilemma of politicians who are caught between an unscrupulous pro-industry stance and a preventive health care or environmental conscience, respectively: One step forward, two steps back. And this is borne by all European citizens, not only the ever growing number of those affected by electromagnetic hypersensitivity.

Progress in the original Draft Opinion of the expert group

First, we will take a look at the original Draft Opinion (DOWNLOAD PDF FOR FREE), which had been written by an expert group over a lengthy period of time and then submitted to the Committee. Beside numerous attempts to be progressive, the following emphases stand out right away.

Awareness of political reality

The Draft Opinion shows an awareness of political reality that considers the current international body of scientific knowledge, demonstrating commitment to Europe as a whole and the various European nations.

For one, the authors acknowledge that the exposure to artificial electromagnetic fields (EMF) has increased tremendously since the introduction and expansion of wireless communication technologies, especially with regard to the ill-considered rampant proliferation of Wi-Fi networks in our living environment, at home and at work. This expansion increasingly causes health problems, especially for EHS sufferers, and therefore urgently requires appropriate protective action. Further, the authors demand that there must be a process in place to ensure that researchers and scientific institutions that study health- and environment-related effects, and especially those involved in the setting of exposure guidelines, are independent.

Consequences and goals

From this awareness of political reality, the Draft Opinion develops the following two objectives, among others.

In the face of the complexity of electromagnetic hypersensitivity, protective measures to reduce RF radiation exposure levels are suggested and placed on the agenda. At the same time, with regard to the nonthermal biological effects of RF radiation, the implementation of the ALARA (As Low As Reasonably Achievable) principle and the support of further research are given top priority. The authors of the Draft Opinion use very explicit language to describe their fundamental approach:

The EESC emphasises the need to step up the application of the precautionary principle, bearing in mind the risk of non-thermal biological effects of electromagnetic emissions. In addition, it is important to facilitate research in this area, which is currently evolving as a result of advances that may have been made (DRAFT OPINION, 1.6).

For a sustainable wireless communication policy

All in all the Draft Opinion of the expert group documents an important step toward a sustainable wireless communication policy at a European level.

The expert group takes the ever increasing number of those very seriously who suffer from EHS and often not only struggle with severe health problems, but also with major challenges in their everyday personal and work lives. The expert group also takes the ongoing findings of independent medical and biophysical research teams very seriously who document the evidence of risks associated with biological effects. The expert group also takes medical organizations and treating physicians very seriously who have responded to the new disease patterns with publishing many case histories and developing preventive guidelines and treatment plans.

Finally yet importantly, the Draft Opinion is in line with progressive European and global precautionary initiatives. It is common knowledge that, in a unanimously adopted resolution from 6 May 2011, the Committee on Environment, Agriculture and Local and Regional Affairs of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE) demanded a fundamental change in wireless communication policies, which was supported by the Standing Committee of the Council of Europe on 27 May 2011. After reviewing several hundred scientific studies in spring 2011, the International Agency for Research on Cancer (IARC) of the World Health Organization (WHO) classified radio-frequency electromagnetic radiation as possibly carcinogenic. The European Environment Agency (EUA) followed with a statement in fall 2011, calling for better consumer information and protection.

Steps taken back in the Counter Opinion

When we take a closer look at the Counter Opinion, which was drawn up at the last minute and finally adopted by the Plenary Session, the fundamental differences to the original Draft Opinion (DOWNLOAD PDF FOR FREE) of the expert group could not have been greater. The Counter Opinion is not only an expression of stagnation, but also a step back from the international debate regarding wireless communication technologies as reflected in selected aspects of the document.

Assurances of concern regarding EHS sufferers and preventive intentions

The Counter Opinion is full of concern regarding the prevalence of EHS and also states that further substantial research is ongoing to understand the problem and its causes (OPINION, 1.1).

The Committee acknowledges that EHS sufferers experience real symptomsand goes on to assure its constituents that the EU has maintained an active engagement with this topic and continues to do so with seriousness (1.6,  3.2, and other text passages).

The Committee also clearly states its intention of continuing to uphold the precautionary principle: However, to allay continuing public concern and to uphold the precautionary principle the EESC urges the Commission to continue its work in this area particularly as further research is still needed to accumulate evidence concerning any potential health impact from long-term exposure, for example using a mobile phone for more than 20 years. At the same time, the Committee expressed its support for reducing exposure to non-ionising radiation (1.4, 3.8). Specific measures on how to protect the public, however, are no longer mentioned.

Blind research into causes

The discussion of specific research into causes—the linchpin of effective support for EHS sufferers and the basis for any appropriate precautionary policy— lacks, however, any reference to the current body of international research findings and knowledge.

In contrast, only the discussion regarding the thermal impact on the human body of electromagnetic fields (3.5), which would fall within the framework of international exposure guidelines, is given much space.

Nonthermal biological effects, which have been proven by international research, and causal effect mechanisms, which have been documented in numerous studies, were not mentioned at all. It is, however, part of the international knowledge base of progressive scientists that—beside other environmental exposures—they are a key cause for the increasingly prevalent electromagnetic hypersensitivity and associated new disease patterns.

Trust in SCENIHR?

By dismissing the existing body of evidence, the authors of the EESC Counter Opinion instead refer to a shortly to be released Opinion by the European Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks (SCENIHR). The SCENIHR committee, however, has already been criticized in the past for its number of pro-industry members, who are expected, with regard to radiation protection, to uphold at all costs the status quo that is harmful to health and the environment (EM-Radiation Research Trust 31. Aug 2014 TO THE POST).

On 18 August 2014, the Competence Initiative e.V. had already filed such a Complaint about SCENIHR regarding the Preliminary Opinion on Potential Health Effects of Exposure to Electromagnetic Fields (EMF) with the European Ombudsman Mrs. Emily O’Reilly, whose result is still pending.

The EESC Counter Opinion clearly states how the basic statements of the shortly to be released SCENIHR Opinion will turn out—which comes as no surprise to insiders: The EESC understands that the main conclusions of this report will not differ substantially from the preliminary opinion of 2013 which stated „Overall, there is evidence that exposure to radio-frequency fields does not cause symptoms …” (1.2)

Conclusions and recommendations

We firmly object to the EESC Opinion from 21 January 2015, which, after a surprising intervention, dismissed the original Draft Opinion of the expert group and replaced it with a Counter Opinion. In our opinion, the Counter Opinion shows signs of consolidating the paradox state of affairs regarding wireless communication policies that protects the industry instead of the public. This paradox state of affairs is based on a lack of a sense of reality or a denial of reality.

We summarize our findings as follows:

(1) The original Draft Opinion, which was drawn up by an expert group, is consistent with an important step toward a European precautionary policy for radiation protection that is compatible with human health and the environment.

(2) The Counter Opinion is a step backward on several levels:

(a) It does not take into account the rising number of EHS sufferers nor the urgently needed measures to protect the public from RF radiation—least of all the vulnerability of children and adolescents.

(b) It uses completely outdated scientific criteria and methods to assess research into causes, thereby ignoring the existing body of research evidence regarding well-documented risks as well as proven effect mechanisms.

(c) It transfers responsibilities of the EESC to the scientific SCENIHR committee whose pro-industry attitude is mainly responsible for the current wireless communication politics and its contradictions.

(d) In all of these points, however, it is also in conflict with the human right of health, which has been explicitly included in Article 25 of the Universal Declaration of Human Rights at the General Assembly of the United Nations on 10 December 1948.

We hereby appeal to the Committee, especially to those members who voted for the Counter Opinion or abstained from voting:

(1) Do not ignore the voices of countless EHS sufferers and the organizations representing them.

(2) Allow yourself to consider the body of evidence of independent researchers as has been documented, for example, by the BioInitiative Working Group in two substantial research reports.

Additional information BioInitiative 2012 TO THE POST

(3) Our Initiative makes the international body of scientific evidence accessible through special research reports.

Brochures TO THE POST

Research reports TO THE POST

Inform yourself about the first public conference on long-term risks of the Competence Initiative at Würzburg on 5 April 2014 to appreciate, against this background, the future responsiblity associated with the European commitment to protecting human health.

Conference proceedings TO THE POST

Europe owes its existence to the history of inalienable citizen and human rights. And as citizens with inalienable rights, let us together ensure that Europe will not fall victim to the damaging interests of the industry and will not loose its credibility.

10 February 2015

The Board of the
Competence Initiative for the Protection of Humanity, the Environment and Democracy e.V.

Fortschritte der Mobilfunk-Diskussion in einem Band

Erstmals sprachen Experten im Rahmen einer öffentlichen Tagung in Würzburg am 5. April des letzten Jahres über Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks. Jetzt liegen ihre wissenschaftlichen Aufsätze in einem Band versammelt vor.

Aktuelle Erkenntnisse und Informationen der Wissenschaft, perspektivenreich entfaltet in den Bereichen Grundlagenforschung, Medizin, Umwelt, Risikoforschung, Rechtsprechung und Forschungsgeschichte. Umfassende Einblicke in verschiedene Themengebiete, die öffentlich kaum zur Sprache gebracht werden. Neue Impulse für die Mobilfunk-Politik.

Von renommierten Experten für Fachleser und interessierte Laien geschrieben, ist dieser Tagungsband ein Meilenstein in der fortschrittlichen Mobilfunk-Diskussion.

Medien Information

Kurzfassung PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Langfassung PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Die Autoren: Prof. Lennart Hardell, MD, PhD, Michael Carlberg, MSc – Prof. Dr. med. habil. Michael Kundi – Dr. rer. nat. Ulrich Warnke – Dr. med. Karl Braun-von Gladiß – Prof. Dr. med. Franz Adlkofer -Prof. Dr. Ing. Wilfried Kühling – Bernd Irmfrid Budzinski, Verwaltungsrichter a. D.

Druckfassungen (Exemplar 8 Euro) bestellbar bei:

Diagnose-Funk – Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor Funkstrahlung e.V.

Diagnose-Funk Versand, Palleskestr. 30, D – 65929 Frankfurt, Fax 069 / 36 70 42 06, Tel 069 / 36 70 42 03   E-Mail: bestellung@diagnose-funk.org

Aufzeichnungen der Vorträge auf DVD erhältlich bei Steinhardt Film + Verlag  ZUM SHOP

Tagungsband PDF kostenlos herunterladen PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Electromagnetic Hypersensitivity & Human Rights

Commentary to the European Economic and Social Committee by Isaac Jamieson PhD DIC RIBA ARB DipAAS BSc(Hons) Arch MinstP

This document is endorsed by: the Bio-Electromagnetic Research Initiative (BEMRI); the CAVI Society; the EM-Radiation Research Trust; Mast-Victims.org; the Physicians‘ Health Initiative for Radiation and Environment (PHIRE); Robin des Toits; the Safe Schools Information Technology Alliance (SSITA); and Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte.

The following is brief commentary on Human Rights, as related to electromagnetic hypersensitivity (EHS) and other conditions tha may be affected as a result of exposure to manmade electromagnetic fields (EMFs). In this present work, relevant sections of the convention are indicated in the text below and their implications discussed.

It is intended that this commentary will be of benefit to policy makers, industry and members of the general public .. DOWNLOAD PDF FOR FREE

O. Johansson’s visit to EESC Meeting „Electromagnetic Hypersensitivity“, Brussels Nov 4, 2014

Olle Johansson (associate professor The Experimental Dermatology Unit, Department of Neuroscience, Karolinska Institute, Stockholm) reports from his visit to a EESC meeting „Electromagnetic Hypersensitivity“, Brussels Nov 4, 2014. Some statements:

To me it is very clear that the EHS community worldwide now must act in unison, this is definitely a golden opportunity for change […]

The EHS community MUST make up their mind if they are to be regarded as a disease with a psychiatric and/or medical diagnosis, thus to be treated as patients with behavioural therapy, (psycho)pharmaca and/or corrective (psycho)surgery OR if they shall be regarded as having a functional impairment, thus having their home, work and general life environment ‚treated‘ by technical/practical measures o make it completely accessible.

The EHS community MUST – to be viewed as in unison – agree on the term to describe/label them. Personally, based on the above, I would go for ‚the functional impairment electro-hypersensitivity‘, nothing else […]

Just remember: Treating members of the community equally is not something that should be done as a favour; nor is it something that any parliament or government should politely request other inhabitants to provide others with. Equality is not something to be done ‚out of the goodness of one’s heart‘. It is something one does because it is expected of every citizen, because inaccessibility and discrimination are prohibited by law. Thus, it is not alright to deliberately make EHS persons‘ symptoms worse.

The electrically hypersensitive must therefore, in every situation and by all available means, demand respect, representation and power. They shall very clearly reject all approaches which reflect a mentality of ‚feeling pity fpr them‘ or ‚caring for them‘. Inaccessibility is not a personal problem. It is a problem for society. Inaccessibility is not about attitudes. It is about discrimination. And discriminatory actions and conduct shall not be dealt with by well-meaning talk about treatment. Discrimination is already illegal![…]

I say, there must be an end to nonchalance, lack of consideration, indifference and lack of respect on the part of society. Never accept discriminatory treatment or an insulting special treatment. Stand up for other’s rights and in this way you’ll stand up for our own future! […]

Remember we all must adhere to and follow all the handicap laws and regulations. To do the opposite is a serious violation and should immediately be reported/filed as an official legal complaint to your local authorities, parliament, government, the EU and the UN […]

The medical symptoms of the functional impairment electrohypersensitivity are already classified as an occupationally-related symptom-based diagnosis (code ICD-10) by the Nordic Council of Ministers since 2000 … In effect this means that anyone in need for symptom-relieving medicnes shall have them, just as a person with a movement disorder shall have e.g. painkillers for His/Her backpain He/She has got due to spending their days in a wheelchair. This does not take anything from the impairment; the complete accessability principle is still 100% in action.

O. Johansson’s Letter DOWNLOAD PDF FOR FREE

Suppression of Dr. Hardell`s scientific work

Joel M. Moskowitz, Ph.D. Director, Center for Family and Community Health School of Public Health, University of California, Berkeley, reports:

Based upon a conversation I’ve had with a scientist who spent a year at IARC, there seems to be a cabal of influential scientists who patently dismiss the epidemiologic research on wireless phone use and brain tumor risk conducted by Dr. Hardell and his colleagues. To ignore this path-breaking research is akin to burying one’s head in the sand. Moreover, such anti-scientific behavior is an impediment to the advancement of knowledge and the protection of public health. I suspect that many of these individuals, despite their protestations to the contrary, have serious conflicts of interest due to dependence on the wireless industry for much of their research funding.

EM Radiation Research Trust recently sent the following letter to the EU Ombudsman regarding SCENIHR Suppression of Science and Dr. Hardell’s Research.

Letter to Emily O’Reilly, European Ombudsman, European Commission, August 31., 2014   TO THE POST

REPORT from the BioEM 2014

The Annual Meeting of BEMS & EBEA held in Cape Town, South Africa on June 8-13, 2014

prepared by

Dariusz Leszczynski, PhD, DSc

D’Arsonval Award by BEMS

Meeting was opened with decorum – a lecture by Dr. Carl F. Blackman, the 2014 recipient of the D’Arsonval Award, the highest scientific honor that can be bestowed by the Bioelectromagnetics Society. Carl is also not just a scientist who gets this award; he is one of the six original founding members of the Bioelectromagnetics Society.

Carl’s talk, as expected, was easy and entertaining, though it had some somber moments like e.g. remembering US governmental agency allowing him to work on EMF effects, but health effect’s research was off-limits – forbidden.

Carl provided an interesting word of caution concerning research on cells grown in a laboratory. The cells, in order to grow, need to be kept in incubators that upkeep constant temperature, humidity and carbon dioxide levels. All incubators are equipped with […] DOWNLOAD PDF FOR FREE

Electrosensitivity: A Patient with Burn-like Skin Manifestations

In Umwelt-Medizin-Gesellschaft 2, 2011, Christine Aschermann describes a patient with preexisting multiple chemical sensitivity who has developed a pronounced electromagnetic hypersensitivity.

According to the patient, he is even able to distinguish various sources of electromagnetic fields (e.g. Wi-Fi, DECT or cell phone, DVB-T TV). His symptoms range from skin manifestations, which require treatment, to hypertension and brain-related disorders as well as intestinal bleeding. The unusual skin reactions, which look like burns and have occurred several times, appear to be especially worrisome. An explanation of what caused them is still lacking […] DOWNLOAD PDF FOR FREE

5G: „Ein Experiment“?

Mit dem neuen 5G Standard sollen Funktechnologien demnächst flächendeckend alle unsere öffentlichen und privaten Lebensräume durchdringen. Sind unsere Gesundheit und Umwelt dabei ausreichend geschützt? In Deutschland beginnt auf Initiative von Wissenschaftlern, Ärzten und Bürgern eine öffentliche Debatte um die ernst zu nehmenden Risiken. Kathrin Zinkant, Süddeutsche Zeitung, tendiert eher dazu, mit dem Bundesamt für Strahlenschutz für Vertrauen in die neue Technologie zu werben. Florian Schumann in der Zeit: „Es ist ein Experiment“. Harald Schumann und Elisa Simantke berichten im Tagesspiegel über den aktuellen Stand der internationalen Risiko-Forschung und die europäische Mobilfunk-Politik. Werner Thiede spricht von einer „digitalen Fortschrittsfalle“.

Inzwischen verstärkt sich die 5G-Debatte im Umfeld der Frequenz-Versteigerungen. Unter anderem ist ein Video „Stoppt 5G“ von diagnose:funk erschienen. Eine Petition von mehr als 50.000 Bürgern fordert Aussetzung der Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen.

Ein Überblick.

5G-Debatte in Deutschland (Auswahl)

Kathrin Zinkant: Neues Netz, neue Sorgen, Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 2019, Exzerpt:

… Experten für Strahlenschutz sehen … kaum Anhaltspunkte für die Vermutung, dass die hochfrequente Strahlung beispielsweise Gewebe oder das Erbgut von Zellen schädigt … Einen Beweis für die völlige Unbedenklichkeit gibt es jedoch nicht …
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Wolfgang Kessler: Die Folgen der Digitalisierung, Frankfurter Rundschau, 23. Januar 2019, Exzerpt:

… Völlig vergessen scheinen die gesundheitlichen Folgen des Mobilfunks. Es gab eine Zeit, da wurde intensiv über die Strahlenbelastung durch Mobilfunkmasten und Handys diskutiert … Für alle diese Fragen scheinen die Verantwortlichen keine Zeit zu haben. Man muss ja aufholen, damit die deutsche Wirtschaft im globalen Konkurrenzkampf nicht zurückfällt. Und wie so oft kommt einigen die These von der gefährdeten Konkurrenzfähigkeit gerade recht, um alle Hindernisse für eine kompromisslose Wachstumspolitik aus dem Weg zu räumen, vor allem die größten Hindernisse: den Menschen und die Umwelt ...
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Florian Schumann: Strahlendes Experiment, Die Zeit, 17. Januar 2019, Exzerpt:

… Überspitzt könnte man sagen: 5G ist ein Experiment. Angesichts der Tatsache, dass die Technologie schon 2020 an den Start gehen soll, überrascht es doch ein wenig, dass – was die Strahlenbelastung angeht, vieles noch so unklar ist. „Erst bauen, dann schauen“, scheint das Motto zu sein …
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Harald Schumann und Elisa Simantke: Europa ignoriert mögliches Krebsrisiko von 5G, Der Tagesspiegel, 12. Januar 2019, Exzerpt:

… Die Technologie für den Mobilfunk steht im Verdacht, die Gesundheit zu schädigen. Aber die Regierungen fördern den Ausbau unbeirrt … Der geplante europaweite Ausbau des Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G) birgt große ökonomische und technische Risiken und stößt bei der Bevölkerung in einigen EU-Ländern auf erheblichen Widerstand …
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5G – Anbieter.info: Gesundheitsgefahr durch 5G?, Interview mit Jörn Gutbier, diagnose:funk, Exzerpt:

… die Zahl namhafter Wissenschaftler sowie Ärzte, welche vor 5G warnen, wächst weltweit … Wie ernst ist die Lage wirklich und drohen in der Tat irreversible Konsequenzen für Mensch und Tier? Wir sprachen mit Jörn Gutbier, Vorsitzender „diagnose:funk“ über den 5G-Ausbau und dessen mögliche Risiken …
ZUM BEITRAG

Interview von Prof. Dr. Helmuth Kern (Neckartenzlingen) vom Diagnose-Funk-Vorstand mit Prof. Dr. Werner Thiede zu seiner neuen Veröffentlichung mit dem Titel Die digitale Fortschrittsfalle. Warum der Gigabitgesellschaft mit 5G-Mobilfunk freiheitliche und gesundheitliche Rückschritte drohen, Exzerpt:

Wir erleben gerade ein gemeinsames Ringen von Politik und Konzernen um das Ziel, Mobilfunk möglichst bald flächendeckend hinzube­kommen und nahezu 100 Prozent der Bevölkerung zu „versorgen“. Und das ganz ungeniert im Jahr 2018, in dem doch neue, begründete Wissenschaftler-Warnungen vor dem krebserre­genden Potenzial dieser Strahlung aus den USA zu uns herübergekommen sind. Auch einige europäische Experten und Ärzte teilen diese kritische Sicht. Ich kann es durchaus bedächtig formulieren: Fakt ist, dass es interna­tional kontroverse Expertenmeinungen zu den möglichen Effekten der Mobilfunk-Strahlung gibt. Gerade aber weil die Forschungslage un­klar, also nicht wirklich geklärt ist, halte ich es im Grunde für ungeheu­erlich, Mobilfunk trotz der eben keineswegs risikolosen Dimension der Strahlung den Men­schen total, also quasi totalitär zuzumuten. Bürgerinnen und Bürger, die der Strahlung kritisch gegenüber stehen oder sie als Elektrosensible gar schmerzlich spüren, haben kaum mehr Chancen, ihr aus­zuweichen …
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5G und das Gesundheitsrisiko, SWR 2, 21. März 2019

5G soll bis 2020 flächendeckend eingeführt werden. Dafür braucht man neue Sendemasten und die elektromagnetische Strahlung, der wir dann täglich ausgesetzt sind, wird zunehmen – mit unabsehbaren Folgen für die Gesundheit? …
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Gefahr für die Gesundheit? 3sat, 4. April 2019

Sorge vor zu großer Strahlenbelastung durch 5G. Mit 5G drohten ernste Konsequenzen für Menschen und Umwelt – warnen mittlerweile mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem internationalen Appell ...
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Zur aktuellen 5G-Frequenzversteigerung

Ärztlicher und gesundheitspolitischer Protest in Mainz, 5G-Frequenzversteigerung, 19. März 2019

Wie die Tagesschau, 19. März 2019, berichtete, fanden sich zum Beginn der 5G-Frequenzversteigerung auch Bürgerinnen und Bürger in Mainz ein, um ihrem Protest gegen die aktuelle Mobilfunk-Politik Ausdruck zu geben …
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diagnose:funk zur 5G-Versteigerung

Die Frequenzversteigerung 5G zeigt exemplarisch, wie Staat, Industrie, Bundesamt für Strahlenschutz und die Strahlenschutzkommission in Arbeitsteilung die Bevölkerung über die Risiken der Mobilfunkstrahlung beschwichtigen …
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diagnose:funk, Video „Stoppt 5G“
ZUM BEITRAG

5G-Petition an Bundestag erreicht Quorum, Pressemitteilung von diagnose:funk, 5. April 2019
ZUM BEITRAG

Neue Mobilfunktechnik: Ist 5G gefährlich? Wulf Rohwedder, tagesschau.de, 12. Juni 2019

Die neue Mobilfunktechnik 5G ist eine Gefahr für die gesamte Menschheit – diesen Eindruck bekommt man, wen man einschlägige Internetseiten besucht. Doch was ist wirklich dran? …
ZUM BEITRAG

Nach 5G-Versteigerung: Bundesregierung muss 5G-Mobilfunk-Aufbau streng regulieren. diagnose:funk fordert Anwendung des Vorsorgeprinzips, 12. Juni 2019 …
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Zur internationalen Forschung (Auswahl)

Lennart Hardell und Kollegen setzen sich in ihrem aktuellen internationalen EMF Call an die Vereinten Nationen, die Weltgesundheitsorganisation und die Regierungen für wirklich schützende Grenzwerte ein.

Exzerpt EMF Call:

Die Auffassung und Richtlinien der ICNIRP sind unwissenschaftlich. Sie schützen die Industrie und nicht die öffentliche Gesundheit … Um die Öffentlichkeit und die Umwelt vor den bekannten schädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) zu schützen, rufen wir die Vereinten Nationen, die Weltgesundheitsorganisation sowie sämtliche Regierungen dazu auf, die ICNIRP-Richtlinien nicht zu übernehmen. Sie haben keine schützende Wirkung. Sie stellen vielmehr ein schwerwiegendes Risiko für die menschliche Gesundheit sowie die Umwelt dar. Sie erlauben nämlich die schädliche Exposition der Weltbevölkerung, einschließlich der Verwundbarsten, unter dem unwissenschaftlichen Vorwand, dass sie „schützend“ seien …

EMF Call DEUTSCH: PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

EMF Call ENGLISH: DOWNLOAD PDF FOR FREE

WEITERE INFORMATIONEN EMF Call: ZUM BEITRAG

INTERNATIONALER WISSENSCHAFTLICHER APPELL 2015 : ZUM BEITRAG

INTERNATIONALER 5 G APPELL 2017: ZUM BEITRAG

INTERNATIONALER 5 G APPELL 2018: ZUM BEITRAG

WEITERE NEUERSCHEINUNGEN ZUM THEMENBEREICH: ZUM BEITRAG

Kinder im Stress

Die Planungen zum flächendeckenden Roll out des neuen Funkstandards 5G und zur umfassenden WLANisierung von Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen: Bernd Irmfrid Budzinski beleuchtet in Natur und Recht 11/2017 (Springer Verlag) aus juristischer Perspektive solche Entwicklungen. „Kinder im Stress – Mobilfunk überall?“

(Exzerpt:)

Die Vernetzung der Dinge … steht nun bevor … Außerdem soll [durch] ein Milliardenprogramm für die Digitalisierung … auch jede Schule ausdrücklich WLAN-Funk erhalten … Obwohl dabei Grundrechte tangiert werden könnten (Gesundheit, Elternrecht, Kindeswohl, evtl. Datenschutz), findet nirgendwo eine rechtliche Diskussion statt. Offenbar werden die tatsächlichen Probleme für vernachlässigbar gering gehalten, besonders auch Gesundheitsgefahren …

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Europäische EHS Betroffenen-Organisationen zur Situation

Diffamiert, psychiatrisiert, ausgegrenzt: Von Elektrohypersensitivität (EHS) betroffenen MitbürgerInnen ist angesichts rasant steigender Strahlenbelastung eine normale Lebensgestaltung nahezu unmöglich geworden. Jetzt mahnt ein Aktionsbündnis von mehr als 40 europäischen Elektrosensiblen-Verbänden mit verschiedenen Initiativen auf internationaler Ebene erneut Aufmerksamkeit für die Situation EHS Betroffener an.

In einem Offenen Brief an den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EESC), deutsche Übersetzung 16. November 2016, heißt es:

Die europäischen Vereinigungen zur Verteidigung der Rechte elektrohypersensibler Menschen (EHS) … bitten nach der Empfehlung durch die Europäische Ombudsfrau vom 19. September 2016 um eine Korrektur der Abstimmung vom 22. Januar 2016 wegen Interessenkonflikten und Regelverstössen. Weiterhin fordern wir in diesem Zusammenhang ein vollständig neues Gutachten zu elektromagnetischer Hypersensibilität …
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Presseerklärung, 18. November 2016:

Interessenkonflikt und Verfahrensfehler in beratender Institution der EU anerkannt. Ombudsfrau bestätigt Vorwürfe, wonach die umfassende Anerkennung von Elektrohypersensibilität (EHS) und Schutzvorkehrungen für die Bürger verhindert wurden …
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In diesem Sommer wurde unter Federführung spanischer Organisationen (PECCEM) Papst Franziskus auf dem Weltjugendtag in Krakau, 26. – 31. Juli 2016, ein Offener Brief übergeben: Ein verzweifelter Ruf aufgrund von ‚Laudato Si, ins Deutsche übersetzt vom Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte München e.V.:

(Aus dem Offenen Brief:)

Viele von uns leiden unter den Auswirkungen der zunehmenden künstlichen Strahlung. Oft leben wir in verzweifelten Situationen. Unsere Existenz wird zunehmend schwierig, manchmal beinahe unmöglich. Viele sind krank geworden und unser Zustand entspricht keinem menschenwürdigen Leben mehr …
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Die europäische Politik nimmt bislang kaum Notiz. Besonders umstritten: Im November 2014 hatten europäische EHS Gruppen einen Antrag für den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EESC) erarbeitet, der aufgrund eines kurzfristigen industriegefälligen Gegenantrags in der EESC Plenartagung vom 21. Januar 2015 nicht berücksichtigt wurde. Gegen diesen Entscheid haben seither zahlreiche europäische Organisationen, auch die Kompetenzinitiative, Einspruch bei der Europäischen Bürgerbeauftragten Emely O’Reilly eingelegt.

Beiträge zum Geschehen im Ausschuss EESC –
ZUM BEITRAG
TO THE POST

Das langwierige Engagement vor allem spanischer, französischer und englischer EHS Gruppen führte dazu, dass die Bürgerbeauftragte erst kürzlich im September 2016 fehlerhaftes Verwaltungshandeln im EESC einräumte. Das europäische Aktionsbündnis der Elektrosensiblen fordert deshalb aktuell den sofortigen Beginn eines neuen Antrags unter Mitwirkung unabhängiger Wissenschaft, Ärzteschaft und Betroffenen-Organisationen.

(Aus der internationalen Pressemitteilung, 25. Oktober 2016, deutsch: Christine Aschermann:)

Die Bürgerbeauftragte erkannte die Beschwerde … an mit der Begründung, dass die Zeit von einem Tag nicht ausgereicht habe, sich gründlich zu informieren, dass die Interessenkonflikte nicht transparent gemacht worden seien … ZUM BEITRAG

Das europäische Aktionsbündnis arbeitet derzeit an der Fortsetzung des Manifestes der Europäischen Bürgerinitiative (ECI) für eine Regulierung der elektromagnetischen Belastung auf europäischer Ebene. Informationen TOWARDS AN EUROPEAN CITIZENS’ INITIATIVE (ECI) IN FAVOUR OF A PRECAUTIONARY REGULATION OF THE EMF EXPOSURE …
ZUM BEITRAG

Trojanisches Pferd: Digitale Bildung

In einem Vortrag des „GEW-Kreisverband Böblingen“, 21. Juni 2017, analysiert Peter Hensinger Motive und zu erwartende Folgen der aktuellen Bestrebungen um sog. ‚Digitale Bildung‘: „Auf dem Weg zur Konditionierungsanstalt in einer Schule ohne Lehrer ? Ein Vortrag zu den Bestrebungen von Google, Apple, Microsoft, Bertelsmann und der Telekom, die Bildung in die Hand zu bekommen. Und warum fast keiner diese Unterwanderung bemerkt.“

(Aus dem Vortrag:)

Die Hauptinitiative der Digitalisierung der Bildung kommt von der IT-Branche. Im Zwischenbericht der Plattform „Digitalisierung in Bildung und Wissenschaft“ steht, wer das Bundeswissenschaftsministerium berät – nämlich Akteure der IT-Wirtschaft: Vom Bitkom, der Gesellschaft für Informatik (GI) über Microsoft, SAP bis zur Telekom sind alle vertreten … Nicht vertreten dagegen sind Kinderärzte, Pädagogen, Lernpsychologen oder Neurowissenschaftler, die sich mit den Folgen der Nutzung von Bildschirmmedien bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen …

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Elektrohypersensibilität – Phantom oder Anzeichen einer Gemeingefahr?

Bernd Irmfried Budzinski und Karl Hecht beleuchten Elektrohypersensibilität in einem grundlegenden Beitrag (Zeitschrift Natur und Recht, Juli 2016, Springer Verlag) aus juristischer und medizinischer Perspektive. Alles nur Einbildung oder umweltbedingte Erkrankung, die unsere Gesellschaft vor neue, große Herausforderungen stellt?

(Aus dem Beitrag:)

Eine explosionsartige Vermehrung oder sogar erstmalige Entstehung von ‚Volkskrankheiten‘ legt als Ursache Umweltfaktoren nahe … Ein besonders gut belegbares Musterbeispiel ist … bei näherer Untersuchung der in seiner heutige Vielfalt äußerst rasch eingeführte Mobilfunk, zweifellos der größte und allgegenwärtigste Umweltfaktor … Da die ‚Elektrohypersensibilität‘ inzwischen … als echtes Krankheitsbild vom BVerwG nicht länger ausgeschlossen wird – zumindest bei sog. RADAR-Soldaten -, kann der Streit nicht länger darum gehen, ob es dieses Krankheitsbild gibt, sondern nur noch darum, ob es (auch) durch Mobilfunkwellen ausgelöst wird. Das ist mit ausreichender Wahrscheinlichkeit zu bejahen …

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(Abstract:)

Particularly the “burnout syndrome epidemic” with people having to take early retirement, as well as the huge number of depressions, sleep disorders and headaches (even among children) call for a systematic investigation. In doing so, all environ­mental factors need to be examined, in particular new technologies. The biggest change to the environment in recent decades has been the now ubiquitous radiofrequency radiation of mobile telephony … 

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Müssen Endkunden künftig funkende Stromzähler akzeptieren?

Werner Thiede in der Bayerischen Staatszeitung, 22. April 2016, über das Gesetzgebungsverfahren zur ‚Digitalisierung der Energiewende‘, das sog. ‚Intelligente Mess-Systeme‘ für Haushalte verbindlich zu machen versucht: „High Tech-Vorschriften für Privathaushalte“.

(Aus dem Beitrag:)

Gänzlich unberücksichtigt sind … bislang Strahlenschutzbedenken geblieben. Dabei hat das Bundesamt für Strahlenschutz gemahnt: „Dem Grundsatz des Strahlenschutzes entsprechend, Belastungen wenn möglich zu minimieren oder ganz zu vermeiden, sollten Smart Meter bevorzugt werden, die ihre Daten kabelgebunden übertragen“ …

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WEITERE INFORMATIONEN

„Homo politicus – Homo oeconomicus – Homo algorithmicus“

In einem Vortrag am Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften, Universität Frankfurt / Oder, 17. März 2016, nimmt Peter Hensinger Auswirkungen der Digitalisierung auf Kinder und Jugendliche in den Blick.

(Aus dem Vortrag:)

Der Hype der digitalen Medien verdeckt ihre Risiken … Die kritische Literatur weist auf die Folgen der zu frühen Nutzung digitaler Medien für die gesunde Entwicklung der Kinder hin. Bereits messbare Folgen sind Störungen der Gehirnentwicklung, Suchtgefahr, Realitätsverlust, Verlust der Selbstkontrolle und Burnout. Die gegenwärtige digitale Bildungsreform ist Bestandteil neoliberaler Ökonomisierung ...

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Bei Smart Meter Elektrosmog vermeiden

Im Zuge der Ersten Lesung im Deutschen Bundestag zum Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende, 26. Februar 2016, bezieht diagnose:funkStellung zur vorgesehenen verbindlichen Nutzung sog. ‚Smart Meter‘. „Ein erneutes Zwangsgesetz zum Einbau gesundheitsgefährdender, qualitativ und technisch unausgereifte Produkte, wie vor Jahren bei der Energiesparlampe, braucht niemand“, kritisiert Jörn Gutbier.

(Aus der Stellungnahme:)

„Nach dem Willen der marktbeherrschenden Messstellenbetreiber und der Telekommunikationsindustrie sollen hier vorrangig gesundheitsschädliche Funksysteme zum Einsatz kommen“, kritisiert der für den Verbraucherschutz zuständige Vorstandsvorsitzende Jörn Gutbier. Auch die „Alternative“ Powerline, Kommunikationssignale über das Stromnetz, sind in seinen Augen „höchst problematisch“. „Der damit erzeugte Elektrosmog auf allen Leitungen des Hauses stört nachweislich Wohlbefinden und Gesundheit.“ Zudem beeinflussen Powerline-Kommunikationsmodule die Technik-Anwendungen selbst …

ZUM BEITRAG

WEITERE INFORMATIONEN

‚Intelligente Messsysteme‘: ineffizient, gesundheitlich riskant

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert den Gesetz­entwurf zur „Digitalisierung der Energiewende“ als ineffizient, nicht verbraucherfreundlich und gesundheitlich riskant.Wilfried Kühling, BUND-Experte für elektromagnetische Felder, betont, dass mit dem Gesetz selbst gegen den Willen der Bewohner eine Elektrosmog-Quelle in jedem Haushalt eingebaut werden könne, die noch dazu den Datenschutz gefährde.

(Aus der Stellungnahme des BUND, 25. Februar 2016):

Die Geräte würden zur stetigen Übermittlung von Energieverbrauchsdaten an den Stromanbieter in der Regel entweder auf die Stromleitung zurückgreifen oder über einen Mobilfunksender verfügen. Bei beiden Übertragungswegen erhöhe sich – auch abhängig von der Häufigkeit der übermittelten Daten – die elektromagnetische Strahlung in Innenräumen, sagte Kühling. Es bestehe zudem die Gefahr, dass die Kunden keine Kontrolle über ihre Zählerdaten hätten und Daten von Fremden abgegriffen und missbraucht würden.

„Verbraucher müssen die freie Wahl haben, funkbasierte Übertragungstechniken abzulehnen. Es muss Rücksicht genommen werden auf Menschen, die sensibel auf Elektrosmog reagieren oder breitbandige Funktechnologien ablehnen, weil sie gesundheitliche Folgen befürchten“, sagte Kühling ...

PRESSEMITTEILUNG BUND: ZUM BEITRAG

Intelligente Messsysteme verursachen mehr Elektrosmog

Der Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V. bezieht Stellung zum aktuellen Gesetzgebungsverfahren zur Digitalisierung der Energiewende : „Mit ‚intelligenten Messsystemen‘ (Smart Meter und Smart Meter Gateway) werden nicht nur Datenschutz-Probleme aufgeworfen, sondern auch gesundheitliche Risiken eingegangen.“

(Aus der Pressemitteilung zur Ersten Lesung im Deutschen Bundestag am 26. Februar 2016:)

Ob mit Mobilfunk oder der Powerline-Technologie (die zusätzlich Störwirkungen aus und in die Netze bringen kann) – es ist mit ansteigendem Elektrosmog zu rechnen. Mit dem ehrenwerten und höchst notwendigen Ziel des Stromsparens darf nicht einhergehen, dass der Staat Mikrowellentechnologien in der eigenen Wohnung verordnet – entgegen dem Willen der Bewohner oder der Eigentümer …

PRESSEMITTEILUNG: ZUM BEITRAG

ANSCHREIBEN BUNDESRAT: ZUM BEITRAG

WEITERE INFORMATIONEN

Mobilfunkfreie „Weiße Zonen“ – irreal oder rechtlich geboten?

Während die deutsche Mobilfunkpolitik die flächendeckende Verbreitung und Durchsetzung gegenwärtiger Funktechnologien vorantreibt, werden sie international, z.B. bei unseren französischen Nachbarn, schon länger gesellschaftlich diskutiert: mobilfunkfreie, sog. „Weiße Zonen“. In der aktuellen Ausgabe der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht 20/2015 beleuchten Bernd Irmfrid Budzinski und Wilfried Kühling die defizitäre deutsche Situation, aus wissenschaftlich-technischen wie juristischen Perspektiven.

(Aus dem Beitrag:)

Schutzzonen sind angesichts einer Flut neuer Funknetze und Strahlenquellen … und der Zunahme der Zahl der Erkrankten quer durch die Bevölkerung durchaus aktuell: Selbst der frühere Entwicklungschef des Mobilfunkherstellers NOKIA leidet inzwischen an ‚Elektrohypersensibilität‘ … Jedermann kann betroffen sein … Dennoch werden funkfreie oder funkreduzierte Zonen in Deutschland rundweg als irreal abgelehnt. Das erscheint kurzsichtig und auch rechtlich nicht haltbar …

ZUM ORIGINALBEITRAG

TO THE POST

À LA CONTRIBUTION

„Eine kollektive Sucht“

Frank Buchmeier, Stuttgarter Zeitung, 15. Dez. 2015, im Gespräch mit Peter Hensinger, Vorstand diagose:funk, über Gesundheits- und Umweltrisiken gegenwärtiger Funktechnologie und Mediennutzung.

(Aus dem Interview:)

Weltweit werden mehr als fünf Milliarden Handys und Smartphones benutzt. Wenn Mobilfunkstrahlung so schädlich wäre … müssten wir dann nicht alle schon krank sein? –

Raucher bekommen auch nicht sofort Krebs. Tatsache ist: all die Geräte,von denen Sie sprechen, senden und empfangen kabellos über Mikrowellenstrahlung, an die unser Körper nicht angepasst ist …

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ZUM BEITRAG

Big Data

Peter Hensinger geht in Umwelt – Medizin – Gesellschaft 3/2015 dem Wandel der Erziehung zur Konditionierung für den Wachstumswahn nach. Kinder, Jugendliche und ihre Eltern stehen angesichts von Smartphones & Co. vor immensen Herausforderungen. So sind vor allem Datenschutz und Strahlenschutz zwei grundlegende Aufgaben, die bisher noch nicht gelöst sind.

(Aus dem Beitrag:)

Die pädagogische und psychologische Literatur setzt sich zunehmend mit den Folgen der Sozialisierung der jungen Generation durch Smartphone, Tablet-PC und Internet auseinander. Noch nie hat eine neue Technik so fundamental psychosoziale und demokratische Strukturen verändert … Fünf Thesen für die Nutzung digitaler Medien an Schulen werden entwickelt, die die derzeitige Praxis in Frage stellen und Alternativen für eine Erziehung zur Medienmündigkeit vorschlagen … 

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Mobilfunkforschung im Würgegriff von Industrie und Politik

ranz Adlkofer, Koordinator der europäischen REFLEX-Studie (2000-2004) beleuchtet in einem Vortrag der Offenen Akademie Gelsenkirchen (1. Okt 2015) die derzeitige mobilfunkpolitische Situation. „Die Hochfrequenzforschung befindet sich – wie im Titel bildhaft angekündigt – im Würgegriff von Industrie und Politik.“

(Aus dem Vortrag:)

Wie wichtig Grenzwerte sind, zeigt die Entrüstung der Öffentlichkeit über die Tricksereien von VW bei der Messung der Abgaswerte von Dieselmotoren. Die Menschen mögen nicht, dass sie mit Phantasie­produkten betrogen werden. Dass dies auch der Fall ist mit den Grenzwerten der Hochfrequenzstrahlung, wissen sie nur noch nicht. Diese schützen nämlich nicht – wie behauptet – die Gesundheit der Menschen, sondern vor allem die Interessen der Mobilfunkindustrie. Als Erstes werde ich diese Grenzwerte vor­stellen. Dann will ich berichten, warum diese Grenzwerte überhaupt eingeführt wurden, obwohl sie von Anfang an im Widerspruch zur Wissenschaft standen. Und zum Abschluss schildere ich, wie man mit Kritikern der Grenzwerte – wie ich einer bin – umgeht …

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„Bedenklicher Massenwahn“

Antje Schweinfurth bespricht in der Bayerischen Staatszeitung, 25. Sept 2015, das neue vielbeachtete Buch Digitaler Turmbau zu Babel des evangelischen Theologen Werner Thiede. „Der Theologe … warnt in seinem neuen Buch vor dem blinden Glauben an die Digitalisierung … Mit ihm möchte er einen Weckruf in die Gesellschaft und namentlich auch in die Kirchen versuchen. Er vergleicht die digitale Revolution mit einem ‚regelrechten Massenwahn‘.“

(Aus der Rezension:)

Thiede hebt einige Fakten hervor: Nach einer Studie von Flurry Analytics aus dem Jahr 2014 seien schon 176 Millionen Personen als smartphone-süchtig einzustufen … Doch auch die anhaltende Tabuisierung der biologischen Gefahren durch Funkstrahlung prangert der Autor an … In der Ankündigung einer Sendung des TV-Senders Arte zu diesem Thema am 20. Oktober 2014 hieß es: ‚In ganz Europa steigt die Anzahl der Menschen, die elektrosensibel sind. Wie Pilze schießen Organisationen aus dem Boden, die vor den gefährlichen Wellen und dem Bau von Funkmasten warnen – doch die Netzbetreiber setzen ungestraft ihre Spielregeln durch‘ …

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Grün-Rotes Fachgespräch zu Risiken des Mobilfunks

Mit bemerkenswerter Offenheit beriefen die Regierungsfraktionen des baden-württembergischen Landtags im letzten Jahr eine Expertenrunde, um über die gesundheits- und umweltspezifischen Risiken des Mobilfunks zu beraten. Nun liegt die von Thomas Marwein (Bündnis 90 / Die Grünen) und Hidir Gürakar (SPD) herausgegebene Dokumentation vor.

Aus dem Vorwort von Thomas Marwein:

Häufig wird auf den Wert ‚grüner‘, das heißt umwelt- und menschenfreundlicher sowie nachhaltiger Technologien verwiesen, auf innovative Ideen für eine ökologische Modernisierung sowie auf ‚gute Arbeit‘ im Zeitalter der Digitalisierung aller Bereiche, auch der Wirtschaft. Für mich heißt dies, dass der digitale Wandel unsere Gesellschaft nicht in Gewinner und Verlierer spalten darf … Deshalb muss auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Digitalisierung mitgedacht werden.

In Deutschland gilt das Vorsorgeprinzip in der Umwelt- und Gesundheitspolitik. Unabhängige wissenschaftliche Studien von renommierten Wissenschaftsinstituten belegen gesundheitliche Gefahren. Die Studienlage ist erdrückend, wird jedoch wenig beachtet. Hier muss von der Politik dringend nachgebessert werden.

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Die Allmacht der Technik und die Ohnmacht der Betroffenen

Im Editorial von umwelt-medizin-gesellschaft 3/2014 beschreibt Karl Richter die schwierige Situation gegenwärtiger Mobilfunk-Diskussion.

Digitalisierung und Funk haben es möglich gemacht, überall erreichbar und mit aller Welt verbunden zu sein. Als ‚Alleskönner‘ angepriesen, vermitteln Handys, Tablets und Smartphones heute vielen Nutzern nicht nur Gefühle von Allmacht, sondern auch verlässlichster Partnerschaft.

Die Faszination des Konsumenten erleichtert es den Verantwortlichen zu verschweigen, wie weit mit dem Stand des technisch Machbaren auch die Hinweise auf Risiken zugenommen haben. Er erfährt nichts davon, dass z.B. Lennart Hardells Langzeit-Forschungen inzwischen Zusammenhänge zwischen der Nutzung von Handys und Schnurlostelefonen und eine deutlichen Zunahme von Hirntumoren belegen …

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Nachruf auf Prof. Dr. med. Guido Zimmer

Prof. Dr. Guido Zimmer, emeritierter Professor der Universität Frankfurt, ist am 18. September 2014 verstorben. Der mobilfunkkritischen Bewegung wurde der Arzt und Biochemiker u. a. mit dem von ihm initiierten Maintaler Ärzte-Appell (2004) bekannt, der mit aller Entschiedenheit die reduktionistische Risikoeinschätzung durch den Staat kritisierte. Die gesetzlichen Grenzwerte nähmen weder die so bedeutsame Dauer der Wirkung zur Kenntnis noch längst vorliegende Nachweise nichtthermischer Wirkungen weit unterhalb der geltenden Werte. Eine Politik, die sich von solchen angeblichen Einstellungen des Bevölkerungsschutzes leiten lasse, täusche in Wahrheit über die gesundheitsgefährdende Wirklichkeit der Mobilfunkstrahlung.

In einem Nachruf hat die Bürgerinitiative Maintal wachsam gegen Mobilfunkanlagen in Wohngebieten dem Wissenschaftler nachdrücklich für sein Wirken zum Wohl der menschlichen Gesellschaft gedankt. Die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V. hat besonderen Anlass, des Toten zu gedenken. Von 2008 bis 2010 war Guido Zimmer Mitglied des Vorstands der Initiative. Die Schrift Die Gefährdung und Schädigung von Kindern durch Mobilfunk, Heft 2 der Reihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks, wurde nicht nur von ihm mit herausgegeben. In einem eigenen Beitrag dazu zeigte Zimmer an den zellbiologischen Mechanismen der Schädigung auch, warum sie sich bei Kindern besonders intensiv und fatal auswirken. Bis in seine letzten Lebensjahre hinein beschäftigten Guido Zimmer auch Vorarbeiten zu einem Projekt, das die Wirkung der Strahlung am Umfeld von Antennen dokumentieren sollte. Es war ihm nicht mehr vergönnt, dieses Projekt in die Tat umzusetzen.

Lieber Guido Zimmer, Vorstand und Mitglieder der Kompetenzinitiative bleiben Dir auch über den Tod hinaus dankbar verbunden!

Karl Richter

O. Johansson: Statements zum EESC-Meeting, Thema EHS, Brüssel, 4. Nov 2014

Olle Johansson, Professor am Karolinska-Institut Stockholm, besuchte die Anhörung des Europäischen Wirtschafts- und  Sozialkomitees (European Economic and Social Committee) zum Thema Elektrosensibilität am 4. November 2014 in Brüssel. Dort stellte er Elektrosensibilität als funktionelle Behinderung dar,  die unter  der heutigen verbreiteten Belastung mit elektromagnetischen Feldern stark zugenommen hat. Einige Statements aus seinem Report:

Für mich ist sehr deutlich, dass die Gemeinde der Elektrosensiblen (engl. EHS Community) weltweit  jetzt einstimmig handeln muss, dies ist definitiv eine goldene Chance für einen Wechsel […]

Die Gemeinde der Elektrosensiblen  MUSS  sich entscheiden, ob sie als Menschen angesehen werden sollen, die eine Krankheit mit einer psychiatrischen und/oder medizinischen Diagnose haben und dementsprechend   mit Verhaltenstherapie, (Psycho-)Pharmaka und/oder korrigierender (Psycho-)Chirurgie behandelt werden müssen  ODER   ob sie als Menschen betrachtet werden sollen , die eine funktionelle Behinderung haben, und  deshalb ihr Heim, ihre Arbeit und ihre allgemeine Lebensumwelt mit technischen/praktischen Maßnahmen ‚behandelt‘ haben, um sie für sich  vollständig verträglich (engl. accessible-  frei zugänglich, barrierefrei*) zu gestalten.

Die Gemeinde der Elektrosensiblen MUSS sich  – damit sie als übereinstimmend angesehen wird –  darüber verständigen, mit welchem Begriff man sie beschreiben/bezeichnen soll. Persönlich, auf der Basis des oben Gesagten, würde ich auf ‚funktionelle Behinderung Elektrosensibilität‘ setzen, nichts weiter. […]

Zur Erinnerung:  Gleichbehandlung der Mitglieder der Gesellschaft ist nichts, was als Gefälligkeit getan werden sollte; auch ist es nichts, was die einen Einwohner auf höfliches Ersuchen  eines Parlaments oder einer Regierung den anderen zukommen lassen sollen . Gleichbehandlung ist nichts, was aus ‚Herzensgüte‘ getan werden sollte. Es ist etwas, das man tut, weil es von jedem Bürger erwartet wird, weil das Fehlen der freien Zugangsmöglichkeit (engl. inaccessibility) und Diskriminierung per Gesetz verboten sind. Somit ist es nicht in Ordnung, absichtlich die Symptome der Elektrosensiblen zu verschlimmern.

Die Elektrosensiblen müssen daher in jeder Situation und mit allen verfügbaren Mitteln Rücksicht, politische Vertretung und Macht einfordern. Sie sollen sehr deutlich alle Versuche zurückweisen, die eine Mentalität von ‚Bemitleiden‘ oder ‚Betreuen‘ widerspiegeln. Das Fehlen der freien   Zugangsmöglichkeit ist kein persönliches Problem. Es ist ein Problem für die Gesellschaft. Eine fehlende Zugangsmöglichkeit ist nicht nur eine Sache der geistigen Haltung. Es geht um Diskriminierung. Und mit diskriminierenden Handlungen und Verhalten soll man nicht in der Art umgehen, dass  man wohlmeinende Ratschläge zur Behandlung gibt. Diskriminierung ist bereits ungesetzlich! […]

Das Nicht-Ernst-Nehmen seitens der Gesellschaft. muss ein Ende haben, ebenso das Fehlen von Rücksichtnahme, die Gleichgültigkeit und der Mangel an Achtung Akzeptiert niemals eine diskriminierende Behandlung oder eine beleidigende Sonderbehandlung! Setzt Euch ein für die Rechte anderer, und auf diesem Wege werdet Ihr Euch einsetzen für Eure eigene Zukunft! […]

Denkt daran, wir alle müssen  alle die  Gesetze   und die Regeln  zum Schutz vor  Benachteiligung befolgen. Das Gegenteil zu tun, ist ein ernsthafter Verstoß und sollte sofort  als offizielle Rechtsbeschwerde berichtet/eingereicht werden bei Euren lokalen Behörden, Parlament, Regierung, der EU und den Vereinten Nationen. […]

Die medizinischen Symptome der funktionellen Behinderung Elektrosensibilität werden bereits seit 2000 durch den Nordischen Ministerrat klassifiziert als eine arbeitsplatzbezogene symptombasierte Diagnose (ICD-10-Code) . Im Endeffekt heißt dies, dass jeder, der symptomlindernde Medikamente braucht, sie haben soll, genauso wie eine Person mit einer Störung der Beweglichkeit z.B. schmerzstillende Mittel haben soll für ihre Rückenschmerzen, die sie dadurch erworben hat, dass sie ihre Tage im Rollstuhl verbringen muss. Dies nimmt nichts von der Behinderung, das Prinzip der kompletten freien Zugangsmöglichkeit (Barrierefreiheit) gilt zu 100% weiter.

* „Barrierefrei“ wird im Deutschen in der Behindertengesetzgebung  ähnlich wie im Englischen auch im übertragenen Sinne  verwendet, siehe z.B. Behinderten-Gleichstellungsgesetz.

Deutsche Übersetzung der Auszüge von Christine Aschermann

Olle Johanssons Brief im englischen Original

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Wie die öffentliche Meinung über Elektrosensibilität geprägt wird in Wissenschaft und Presse

Ein angemessenes und fundiertes Verständnis für Elektrosensibilität fehlt noch vielfach. Christine Aschermann analysiert in umwelt-medizin-gesellschaft 3/2014 das öffentliche Meinungsbild.

Anhand von drei Artikeln aus wissenschaftlichen Zeitschriften werden Beispiele dafür gegeben, wie bestimmte Wissenschaftler darauf hinarbeiten, Journalisten und der Öffentlichkeit ihre einseitige Sicht von Elektrosensibilität (EHS) nahezubringen. Hierzu werden Studien, Pressemitteilungen und Interviews genutzt …

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Superwanze Smartphone

In seinem Vortrag auf dem Jugendaktionskongress des BUND in Stuttgart am 26. Okt 2014 geht Peter Hensinger drängenden Fragen heutiger Kindheit und Jugend nach. Konsumfixiertheit, Datenfallen, soziale und psychische Degenerationsgefährdungen, Gesundheitsrisiken durch Dauerfunken und Strahlenbelastung rund um die Uhr: das sind einige zentrale Begleiterscheinungen, die Smart sein mit sich bringt.

Die Digitalisierung des Natürlichen bedeutete … eine vierfache Schädigung: Konsumismus, Überwachung, Digitale Demenz, Strahlenbelastung. Nun stehen diese vier Problemfelder nicht nebeneinander, sondern in Wechselwirkung. In der Verdrängung all dieser vier Erkenntnisse herrscht in Deutschland und weltweit eine regelrechte Smartphone, Tablet und WLAN-Euphorie, in allen Gesellschaftsschichten (…)

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Risiken der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen durch digitale Medien

Peter Hensinger zeigt in umwelt-medizin-gesellschaft 3/2014, wie tiefgreifend digitale Medien unsere Gesellschaft beeinflussen und spricht von einer Digitalisierung des Natürlichen, insbesondere mit Blick auf die jüngere Generation.

Digitale Medien verändern unsere Gesellschaft, die Sozialisation, das Kommunikationsverhalten, sie haben körperliche und psychosomatische Auswirkungen. Es findet eine Digitalisierung des Natürlichen statt. Der Digitalismus führt zu vier einschneidenden Veränderungen, die in Wechselwirkung stehen …

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Wegweisendes Urteil?

Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem Urteil vom 10. April 2014 einen Dienstunfall wegen Strahlenschäden bei der Bundeswehr anerkannt. Bernd I. Budzinski untersucht in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht, 1. Oktober 2014 (19/2014) die womöglich richtungsweisende juristische Bedeutung der Entscheidung für das Verständnis von Elektrosensibilität und für andere durch elektromagnetische Strahlung Geschädigte.

Erstmals wird … in einem obergerichtlichen Urteil … – so weit ersichtlich – von einer ‚elektromagnetischen Hypersensibilität‘ (Elektrohypersensibilität) als ‚Krankheit‘ ausgegangen … An diesem gewaltigen Fortschritt ändert es nichts, dass es sich um den scheinbaren Sonderfall einer ‚offenen Berufskrankheit‘ handelt … Denn dass es sich um ‚elektromagnetische Hypersensibilität‘ handelt, ist klar … Das hat eine nicht zu unterschätzende allgemeine Bedeutung; auch für viele andere durch elektromagnetische Strahlung Geschädigte, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Mobilfunk, obwohl dessen Strahlung nicht-ionisierend ist […]

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Mobilfunkschäden Ansichtssache?

Höchste Zeit für Beweise statt Vermutungen

Bernd Budzinski und Hans-Peter Hutter gehen in der NVwZ, 1. April 2014 (7/2014) grundsätzlichen juristischen Fragen der Auswirkungen von Mobilfunk nach. Sie sehen Behörden und Gerichte im Konflikt mit dem gegenwärtigen Stand der Forschung. An der Gesundheits- und Umweltschädlichkeit der Strahlenbelastung kann es nach aktuellem Wissensstand inzwischen keine Zweifel mehr geben […]

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25 Thesen zur technischen Ersatzreligion

25 Thesen zur technizistischen Ersatzreligion von morgen

Die „digitale Revolution“ schreitet voran – mit all ihren Vorteilen, aber auch Schattenseiten. Was macht sie auf die Dauer mit unserer bürgerlichen und mentalen Freiheit? Werner Thiede verfasste anlässlich der 2. Auflage seines aktuellen Buches Die digitalisierte Freiheit 25 Thesen […]

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Ökologische Politik

 Strahlenschutz auf der politischen Agenda

Schon seit langem tritt die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) engagiert für die Senkung der Grenzwerte ein. Nun widmet sie eine ihrer jüngsten Ausgaben ÖkologiePolitik dem Thema Mobilfunk und Strahlenbelastung […]

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26. BImSchV

Die Novelle der Verordnung über EMF

Joy Hensel unterzieht die aktualisierte Verordnung über Elektromagnetische Felder (26. BlmSchV)  in IDUR Informationsdienst Umweltrecht (Nov/Dez 2013) einer juristischen Analyse. Sie sieht die Novelle der 26. BImSchV nicht im Einklang mit dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Forschungsstand und rät Planungsträgern und Gerichten, die eigene Abwägung und Vorsorge entsprechend hoch zu gewichten […]

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Die Grenzwerte der 26. BlmSchV

Naturwissenschaftliche und juristische Defizite

Klaus Buchner und Martin Schwab beschreiben in der Zeitschrift für Umweltrecht 4/2013 die rückständige Grenzwertregelung in der 26. BlmSchV. Angesichts des gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnisstands sollten die Grenzwerte aus rechtlichen (und nicht aus bloß politischen) Gründen dringend nachgebessert werden. Gerichte sollten das Gefahrenpotential der Strahlung eigenständig beurteilen […]

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Über die Digitalisierung des Natürlichen

Gesellschaftliche Verantwortung

In seinem Eröffnungsvortag des Stuttgarter Kongresses Digitale Medien (Oktober 2013) erörtert Peter Hensinger verschiedene Problemfelder mobiler Kommunikationstechniken. Ein Schwerpunkt: Die permanente Gesundheits- und Umweltschädigung durch Dauer-Strahlenbelastung. Angesichts von SmartPhone- und WLAN-Hot-Spot Euphorieeine enorme Verantwortung für unsere Gesellschaft […]

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Risiken für Kinder und Jugendliche

Aufklärung

In einem Flyer können sich Eltern und Pädagogen darüber informieren, wie sich elektromagnetische Strahlung durch Mobilfunk auf die Gesundheit von Jugendlichen, Kindern und Ungeborenen auswirken kann, und wie man sie besser davor schützt. Geeignet für Eltern und pädagogische Berufe […]

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Warten auf die „lex Mobilfunk“

Versorgung ohne Auftrag und Bestrahlung ohne Gesetz

Die sog. Indoor-Versorgung mit Funk und entsprechender Strahlenbelastung stellt die Rechtsprechung vor neue Herausforderungen. Bernd I. Budzinski erörtert in der NVwZ, 15. Oktober 2011 (19/2011) grundsätzliche Fragen und Perspektiven, denn die unkontrollierte Exposition der Bevölkerung macht nun auch vor der eigenen Wohnung nicht halt […]

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Profit statt Risikobewusstsein

Wissenschaft wirklich?

Wolfgang Maes beleuchtet in seinem Vortrag auf dem 10. Mobilfunksymposium des BUND (Mainz 2011) u.a. die industriellen Interessen der Märkte: Wirtschaftswachstum kommt vor Volksgesundheit. Risiken werden als Nebenwirkungen in Kauf genommen […]

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Hemmungslose Mobilfunkentwicklung

Verfall und Verteidigung der Demokratie im Mobilfunkstaat

Karl Richter analysiert in seinem Vortrag auf dem 2. Internationalen Baubiologischen Kongress (Oktober 2010) Fehlentwicklungen herrschender Mobilfunkpolitik: Aushöhlung der Demokratie, Diktatur der Industrie. Anzeichen des Verfalls. Doch er verweist auf Wege und Perspektiven demokratischen Widerstands […]

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Antiquierte Grenzwertregelung

Die wissenschaftliche und rechtliche Unhaltbarkeit der Grenzwerte

In seinem Vortrag auf einer BUND-internen Tagung (Fulda 2009) zeigt Karl Richter auf,  dass die Festlegung der Grenzwerte für hochfrequente elektromagnetische Felder seit Jahrzehnten falsche Wege geht. Es fehlt der jetzigen Mobilfunkpolitik eine wissenschaftlich und juristisch tragfähige Grundlage – Entwarnungen und Verharmlosungen sind an der Tagesordnung […]

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Positionen für zukunftsfähigen Fortschritt

Für zukunftsfähigen Fortschritt

Angesichts des ungebremsten Ausbaus von Funktechnologien veröffentlicht der BUND […] ein Positionspapier, an dem die Kompetenzinitiative mitgewirkt hat. Die Positionen 46 (2008) bieten eine Argumentation für zukunftsfähigen Fortschritt, ein Plädoyer für innovatives Gesundheits- und Umweltbewusstsein.

Lebende Organismen sind auf ein funktionsfähiges, möglichst ungestörtes bio-elektrisches System und damit auf die natürlich vorkommenden elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder angewiesen. Aufgrund technischer Entwicklungen wird heute durch verschiedene Felder störend bis schädigend in diese Systeme eingegriffen. Die bereits vorliegenden Erkenntnisse, Erfahrungen und Beobachtungen zeigen unmissverständlich, dass dringend eine drastische Reduzierung bzw. Minimierung der anthropogen verursachten elektromagnetischen Felder erreicht bzw. wirksame Schutz- und Vorsorgemaßnahmen für das Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen ergriffen werden müssen […]

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Mobilfunktechnik alternativlos?

Gibt es einen Ausweg aus der EMF-Krise?

Auf einem Frankfurter Umweltkongress (2007) gibt Stefan Spaarmann Einblicke in Ursachen und problematische Konstellationen der EMF-Krise. Die Suche nach technologischen Alternativen und ökologische Initiativen lassen Auswege zu […]

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Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für Fortschritte im Strahlenschutz

Sorglos vermarkten Industrie, Staat und Politik Funktechniken und ihre inzwischen zahllosen Anwendungen als Zukunftstechnologien, auch und gerade im Horizont einer umfassend geplanten gesellschaftlichen Digitalisierung. Die Schrift der Kompetenzinitiative, die von 18 Organisationen des Gesundheits- und Umweltschutzes mit getragen wird, macht mobilfunkpolitische Fehlentwicklungen deutlich und fordert ein, was längst überfällig ist: Fortschritte im Strahlenschutz.

(Aus dem Vorwort:)

Der erste der … Beiträge dieser Schrift bietet eine allgemeiner gehaltene Kritik von Grundlagen und exemplarischen Folgen aktueller Mobilfunkpolitik. Der zweite fragt am konkreten Beispiel des jüngsten Mobilfunkberichts der Bundesregierung an den Bundestag, ob solche Instrumente dem Verfassungsauftrag gerecht werden, Politik und Öffentlichkeit angemessen über mögliche Risiken der technologischen Entwicklung aufzuklären. Ein an die politisch Verantwortlichen gerichteter Appell ‚Gesundheit – ein Menschenrecht‘ beschließt die Schrift.

Unterstützt und mitunterzeichnet von folgenden Organisationen des Gesundheits- und Verbraucherschutzes:

Arbeitskreis Elektro-Biologie e. V. (AEB) – Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e. V. -Bürgerwelle e. V., Schutz von Mensch und Umwelt – Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e. V. (DGUHT) – Deutscher Naturheilbund e. V. – diagnose:funk e. V., Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung e. V. – Europäische Akademie für Umweltmedizin / European Academy for Environmental Medicine (EUROPAEM) e. V. – Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN – Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin e. V. (IGUMED) – Naturschutzinitiative e. V. (NI), Verein zum Schutz von Landschaften, Wäldern, Wildtieren und Lebensräumen – Ökologischer Ärztebund e. V. – Pandora, Stiftung für unabhängige Forschung – Stiftung für Kinder – Verband Baubiologie e. V. – Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e. V. – Verein für Naturschutz und Gesundheit südlicher Odenwald e. V. – Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter e. V. (VHUE) – Verein Weisse Zone Rhön e. V.

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ISBN 978-3-9812598-8-9 / Preis 5,00 €

https://shop.diagnose-funk.org/Kompetenzinitiative-Broschuere-10-Gegen-Irrwege-der-Mobilfunkpolitik-fuer-Fortschritte-im-Strahlenschutz-36S-A4

Vorwort der Schrift

Die Beiträge der hier vorgelegten Schrift beobachten aktuelle Tendenzen einer aktionistischen Mobilfunkpolitik, mit der der Schutz von Mensch und Umwelt nicht Schritt gehalten hat. Strahlenschutzkommission und Bundesregierung nehmen den Stand der internationalen Risikoforschung nur höchst selektiv zur Kenntnis. Weit überhöhte Grenzwerte mit zweifelhafter Vorgeschichte werden festgehalten, weil man sich dann kaum Gedanken machen muss, was Menschen, die von den Wirkungen dieser Politik betroffen sind, möglicherweise angetan wird. Und Bürger, die aus dem Kontakt zur internationalen Forschungslage anders informiert sind, sollen sich offenbar damit abfinden, dass so eben auch Demokratie heute funktioniert.

Aber müssen wir das? In ihrer Neujahrsansprache vom 31. Dezember 2016 hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel versichert, unsere parlamentarische Demokratie sei „stark“: „Sie ermöglicht Mitwirkung und Mitsprache. Sie akzeptiert, nein, sie fordert Widerspruch und Kritik. Kritik, die friedlich und im Respekt vor dem einzelnen Menschen daherkommt, die Lösungen und Kompromisse sucht und nicht ganze Gruppen ausgrenzt.“ Und in bemerkenswerten Äußerungen anlässlich einer Tagung Rechts- und Werteordnung in der digitalen Welt (3. Juli 2017) sieht Justizminister Heiko Maas die Gesellschaft aufgerufen, die „Menschenwürde“ als „oberste Maxime unseres Zusammenlebens“ gegen Gefährdungen im Zuge der Digitalisierung zu verteidigen. Gerade im häuslichen Umfeld müsse jeder „den Grad und Zeitpunkt der Digitalisierung selbst bestimmen können“, und gebe es ein Recht auf „den Respekt von Privatsphäre und Freiheit durch den Erhalt von Kontrolle und Steuerung des eigenen Lebensumfelds.“

Die Verfasser dieser Schrift teilen diese Einschätzungen. Sie bekennen sich zum gewaltfreien Widerspruch und wollen nicht, dass Gruppen von Menschen aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Sie beobachten vielfältige Spannungsverhältnisse von ‚digitaler Revolution‘ und Menschenwürde, Mobilfunkpolitik und Menschenrecht. Aber sie halten die erreichte Diskrepanz von Idee und Wirklichkeit des demokratischen Rechtsstaats auch für so groß und so schmerzlich, dass sie den Mut zu demokratischem Widerstand als wichtige Bürgertugend werten, die wir zum Schutz der Demokratie wie unserer Lebenswelt dringend brauchen. Und sie sehen eine zu große Nähe von Staat und Industrie für die beobachteten Defizite an Aufklärung und Verbraucherschutz mit verantwortlich.

Der erste der folgenden Beiträge dieser Schrift bietet eine allgemeiner gehaltene Kritik von Grundlagen und exemplarischen Folgen aktueller Mobilfunkpolitik. Der zweite fragt am konkreten Beispiel des jüngsten Mobilfunkberichts der Bundesregierung an den Bundestag, ob solche Instrumente dem Verfassungsauftrag gerecht werden, Politik und Öffentlichkeit angemessen über mögliche Risiken der technologischen Entwicklung aufzuklären.

Ein an die politisch Verantwortlichen gerichteter Appell ‚Gesundheit – ein Menschenrecht‘ beschließt die Schrift.

Adressaten der Schrift sind die Instanzen der politischen Legislative und Exekutive, die wir für die Standards des Gesundheits- und Umweltschutzes in besonderer Weise zuständig und verantwortlich sehen. Angesprochen werden sollen aber auch all jene Kräfte, denen die Verfassung des demokratischen Rechtsstaats im Sinne der Gewaltenteilung Korrektivfunktionen gegenüber der politischen Exekutive zuschreibt – Medien und Justiz vor allem. An die Repräsentanten aller demokratischen Parteien wenden wir uns mit der Bitte, die Überprüfung der geschilderten Missstände mit in ihr Programm aufzunehmen.

Die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V., die diese Schrift herausgibt, dankt den zahlreichen mitunterzeichnenden Organisationen des Gesundheits- und Umweltschutzes, die das Projekt zu einer solidarischen Gemeinschaftsaktion gemacht haben.

Karl Richter im Namen der Kompetenzinitiative e. V.

Bayern: Für die Einhaltung von Grundrechten, für Datenschutz und Strahlenschutz

Demnächst steht die Abstimmung über eine Änderung der Bayerischen Gemeindeordnung an: Vorgesehen ist letztlich Akzeptanzzwang für Wasserzähler mit Funkmodul – ohne Möglichkeit der Bürger zum Widerspruch.

Im Vorfeld werden u.a. Vorstellungen entwickelt, der verfassungsrechtliche Schutz der Unverletzlichkeit der Wohnung gemäß Art. 13 GG lasse sich bei den Funkwasserzählern einschränken wegen der dadurch erleichterten Aufklärung von Störungen im Wasserversorgungsnetz.

Doch stehen solche Zwecke (Aufklärung eventueller Störungen im Wasserversorgungsnetz) wirklich in einem ausgewogenen Verhältnis mit den grundrechtlich hoch angesetzten Schutzinteressen der Betroffenen?

Es geht beim Wasserzählen künftig so wenig wie bisher um die „Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“, „Lebensgefahr für einzelne Personen“ oder um ähnlich Schwerwiegendes, die Art. 13 GG als Einschränkungsgründe nennt. – Wären nicht vielmehr unerwünschte Dauerfunker mit ihrem Datenmissbrauchsrisiko und die Langzeit-Strahlenbelastung in vielen Wohnungen eine gewisse Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung?

(Bildmotiv: dzejmsdin / 123RF Lizenzfreie Bilder)

In einem Offenen Brief an alle Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung und des Bayerischen Landtags erläutert die Kompetenzinitiative noch einmal die schwerwiegenden Folgen solcher Änderung: für die Grundrechte der Bevölkerung, für den Datenschutz und für den Strahlenschutz.

Dem Brief liegt die Vorab-Veröffentlichung eines neuen Grundlagen-Beitrags von Prof. Dr. Werner Thiede über sog. Intelligente Mess-Systeme bei, der demnächst in Heft 11 der Broschürenreihe der Kompetenzinitiativeerscheinen wird.  PDF KODTENLOS HERUNTERLADEN

Offener Brief vom 11. Januar 2018 im Wortlaut

Sehr geehrte Damen und Herren Minister der Bayerischen Staatsregierung,

sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Bayerischen Landtags,

demnächst steht die Abstimmung über eine Änderung der bayerischen Gemeindeordnung an: Es geht dabei letztlich um Akzeptanzzwang für Wasserzähler mit Funkmodul – ohne Möglichkeit zum Widerspruch.

Die Wissenschaftler und Ärzte der Kompetenzinitiative e.V. haben – gemeinsam mit drei weiteren Organisationen – zu dieser Änderung bereits Mitte November des vergangenen Jahres Stellung bezogen. Online einsehbar ZUM BEITRAG

Wir bitten Sie zu bedenken, dass mit der Änderung Grundrechte eingeschränkt werden – namentlich auch das Recht auf die Unverletzlichkeit der eigenen Wohnung gemäß Artikel 13 GG (welcher Ausnahmen nur für Notfälle zulässt). Der Schutzbereich von Art. 13 GG betrifft sowohl den Daten- als auch den Strahlenschutz.

Datenschutz

Laut einer Auskunft des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde für eines der häufig verwendeten Wasserzählermodelle „Multical 21“ kein IT-Sicherheitszertifikat seitens des BSI erteilt. Wir weisen auch darauf hin, dass gerade bei der anvisierten Dauerübertragung (alle paar Sekunden) auf die Straße die Gefahr der Erstellung eines Verbrauchsprofils hoch sein dürfte und Hacker relativ leicht feststellen könnten, ob Hausbewohner z.B. verreist sind oder nicht.

Strahlenschutz

Nach gegenwärtigem Stand internationaler Forschung sind Funk-Technologien Risiko-Technologien mit ernsten Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt. Gerade elektrosensible bzw. elektrohypersensible Mitbürger sind durch die ständig steigende Strahlenbelastung gesundheitlich schwer betroffen. Mit dem Zwang zu Funkwasserzählern wird sogar die häusliche Vorsorge oder Rückzugsmöglichkeit verunmöglicht.

Unsere aktuelle Schrift Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – Für Fortschritte im Strahlenschutz, von zwei Expertenteams verfasst und von 19 Organisationen des Gesundheits- und Umweltschutzes getragen, gibt Einblicke in den aktuellen Stand einschlägiger Risiko-Forschung. Online verfügbar  ZUM BEITRAG

Einen Einblick in die grundsätzliche Problematik funkender Zählersysteme gibt der beigelegte, für Sie vorab mitgeteilte Beitrag von Werner Thiede (PDF), der demnächst in unserer neuen Schrift über Elektrohypersensibilität erscheinen wird.

Bitte entscheiden Sie sich dazu, in der Bayerischen Gemeindeordnung Widerspruchsmöglichkeiten ausreichend Geltung zu verschaffen. Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz Prof. Thomas Petri kritisiert laut einem Brief vom 14. 12. 2017 an den Landtagsabgeordneten Günther Felbinger (zu finden in dessen Blogeintrag unter dem 20.12.2017: http://www.guenther-felbinger.de/blog): Das bisher in einer Übergangslösung eingeräumte, spezifische Widerspruchsrecht hält er „nicht nur für datenschutzpolitisch sinnvoll, sondern auch für verfassungsrechtlich zwingend.“ Denn verfassungsrechtlich lässt sich seines Erachtens „der mit dem Zählereinbau und ‑betrieb verbundene Eingriff in die Unverletzlichkeit der Wohnung mit Blick auf den Gesetzesvorbehalt in Art. 13 Abs. 7 GG nicht ohne Widerspruchsrecht rechtfertigen.“ Vor diesem Hintergrund meint er: „Die mit dem Einbau und Betrieb der Zähler verfolgten Zwecke sollte nicht gegen den Willen von Betroffenen durchgesetzt werden.“

Bitte entscheiden Sie sich dazu, in der Bayerischen Gemeindeordnung Ausnahmen und Alternativmöglichkeiten unbedingt mit zu regeln. Das betrifft insbesondere Kabelübertragungslösungen – gemäß dem Bundesamt für Strahlenschutz, das mit Blick auf Smart Meter rät: „Um dem Grundsatz des Strahlenschutzes zu entsprechen, Belastungen wenn möglich zu vermeiden oder zu minimieren, können bevorzugt solche Smart Meter eingesetzt werden, die ihre Daten kabelgebunden übertragen“.

Wir bitten Sie im Namen zahlreicher Menschen und im Sinne unserer Grundrechtsordnung dringend dafür Sorge zu tragen, dass die neue Gemeindeordnung die zentralen Belange von Datenschutz und Gesundheit sicherstellt.

Mit freundlichen Grüßen,

im Namen des Vorstands der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V.,

Dr. Peter Ludwig

(Geschäftsführung)

Gegen Zwang zu funkenden Wasserzählern in Bayern

ayern will offenbar den Einbau von funkenden Wasserzählern in jeden Haushalt erzwingen. Der Gesetzesentwurf der Bayerischen Staatsregierung will vorschreiben, dass Wasserversorger zum Einbau und Betrieb von Wasserzählern mit Funkmodul berechtigt sind. Ohne Alternativen. Es wäre bisher einmalig, dass per Gesetz Funk-Nutzung in den eigenen vier Wänden verordnet wäre. Zu befürchten sind Eingriffe in bürgerliche Grundrechte und Gesundheitsrisiken aufgrund von Strahlenbelastung im privaten Lebensraum.

Offener Brief Kompetenzinitiative an alle Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung und des Bayerischen Landtags, 11. Januar 2018  ZUM BEITRAG

Stellungnahme Kompetenzinitiative, 10. November 2017:

Der vorliegende Entwurf zur Änderung der Bayerischen Gemeindeordnung zielt nach unserem Urteil auf eine technokratische Grundrechtsbeschneidung, um funkende Wasserzähler durchzusetzen … Nicht zufällig sind die Rechte, die der Gesetzesentwurf einschränken will, im juristischen Sinne Schutzrechte. Der in Frage stehende Entwurf schützt nicht die Menschen als Verbraucher in ihren Haushalten – denen denn auch keinerlei Mitspracherecht mehr eingeräumt werden soll -, sondern höchst einseitig die Interessen der Industrie. Hier ist offenkundig keine Verhältnismäßigkeit mehr gewahrt … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Stellungnahme diagnose:funk, 10. November 2017:

Im vorliegenden Gesetzentwurf ist vorgesehen, dass Gemeinden zum Einbau und Betrieb von Wasserzählern mit Funkmodul berechtigt sind. Es wäre das erste Mal, dass ein Gesetz eine „Indoornutzung“ von Funk seitens der öffentlichen Hand im privaten häuslichen Umfeld vorschreiben könnte … Besonders gravierend – im Gesetzentwurf ist kein Widerspruchsrecht für den geplanten Zwangseinbau einer potenziell gesundheitsschädlichen Technik vorgesehen!ZUM BEITRAG

Stellungnahme BUND Naturschutz in Bayern, 6. November 2017:

Verbraucher könnten in den eigenen vier Wänden nicht mehr selbst darüber entscheiden, keine Funktechnik haben zu wollen, weil das von öffentlicher Seite so vorgeschrieben würde. Ausdrücklich sollen dabei das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung wie sie im Grundgesetz garantiert sind, eingeschränkt werden …ZUM BEITRAG

Stellungnahme Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte, 9. November 2017:

Als Münchner Selbsthilfeverein (gegründet 1992) mit Mitgliedern im gesamten Bundesgebiet, jedoch schwerpunktmäßig in Bayern, sind wir mit den Wirkungen von elektromagnetischen Feldern auf Menschen aus eigener Erfahrung vertraut, die u.a. an EHS (Elektrohypersensibilität) erkrankt sind. Aus dieser besonderen Verantwortung heraus nehmen wir zum Entwurf zur Änderung der Bayerischen Gemeindeordnung Stellung. Denn hinsichtlich der Schärfe und Radikalität in der Frage, ob elektronische Wasserzähler künftig ohne Einwilligung der Wohnungseigentümer mit Funk ausgestattet werden dürfen oder gar müssen, sind wir sehr erstaunt und gleichzeitig sehr besorgt, weshalb wir ausdrücklich fordern diesen Entwurf zu überarbeiten ..ZUM BEITRAG

Stellungnahme Ärzte-Initiative Bamberger Appell, 10. November 2017:

Im Jahr 2016 wurde von einer Gruppe aus Ärzten und Wissenschaftlern die„Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF-bedingter Beschwerden und Krankheiten“ veröffentlicht. Folgende Empfehlung wird in der Zusammenfassung gegeben: „Es ist sehr wichtig, die individuelle Empfindlichkeit eines Patienten zu berücksichtigen. Die primäre Therapie sollte sich vor allem auf die Vermeidung und Reduktion der EMF Expositionen konzentrieren.“ Der Einbau von funkbasierten Wasserzählern würde diese notwendige Therapiemaßnahme unmöglich machen. Daher ist der Einbau von funkbasierten Wasserzählern aus ärztlicher Sicht nicht zu verantworten … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für gesunden Fortschritt

‚Digitalpakt‘, ‚Intelligente Mess-Systeme‘, ‚Industrie 4.0‘ … Solche Schlagworte sind bekannt. Digitalisierungsideologien verbinden sich wie zwangsläufig mit intensivierter flächendeckender Ausbreitung von Funk-Technologien. Die ohnehin schon hohe Strahlenbelastung der Bevölkerung steigt weiter – im krassen Widerspruch zum Stand internationaler Risiko-Forschung, industrieunabhängiger wissenschaftlicher und ärztlicher Erkenntnis, nicht zuletzt im krassen Widerspruch zu Geist und Buchstabe unseres Grundgesetzes (Foto-Motiv: bundestag.de).

Die aktuelle Stellungnahme der Kompetenzinitiative richtet sich hauptsächlich an die politischen Verantwortungs- und Funktionsträger unseres Landes. Sie wendet sich mit Blick auf den gegenwärtigen Erkenntnisstand gegen weitere mobilfunkpolitische Irrwege, die für unsere Gesellschaft insgesamt, besonders für die Risiko-Gruppen der Kinder und Jugendlichen und der elektrohypersensiblen Mitbürger, verhängnisvoll sein können. Sie plädiert mit Blick auf Vorsorge und Alternativen für einen gesundheits- und umweltverträglichen Fortschritt.

Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für gesunden Fortschritt  PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Interview Ulrich Warnke Gesundheitsrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks sind wahrscheinlich  ZUM BEITRAG

(Aus der Stellungnahme:)

Unsere Beobachtungen stellen unzureichende Einstellungen des Schutzes von Gesundheit und Umwelt fest, die auch eine gesunde Entwicklung unserer Gesellschaft gefährden … Die Forschungsberichte der BioInitiative Working GroupPosition 46 des BUND, der Internationale Ärzte-Appell 2012 und der Internationale Wissenschaftler-Appell 2015 stimmen in den beiden grundsätzlichen Aussagen überein, dass mit den Technologien des Mobil- und Kommunikationsfunks ein hohes Risikopotenzial verbunden ist und kein Weg an entschiedenen Maßnahmen der Vorsorge vorbeiführt. Doch es gibt auch Organe der Europapolitik, die das nicht anders beurteilen. So stellt Resolution Nr. 1815 des Europarates 2011 fest, dass die fortschreitende Überfrachtung unserer Lebenswelt mit einer wachsenden Dichte und Vielfalt elektromagnetischer Felder nicht zukunftsfähig ist. Die Europäische Umweltagentur (EUA) hatte schon 2007 das Gefährdungspotenzial elektromagnetischer Strahlung auf eine Stufe mit Asbest und PCB gestellt. Und im zweiten Teil ihrer bekannten Schrift Späte Lehren aus frühen Warnungen fordert sie mit Bezug auf bestätigte Gehirntumor-Risiken überfällige Maßnahmen der Vorsorge.

Jüngste Ergebnisse der Risiko-Diskussion geben solchen Forderungen neuen Nachdruck … Wer indessen gehofft hatte, im politischen Umgang mit der Strahlenproblematik wenigstens einen bescheidenen Kontakt zum Stand verfügbarer Erkenntnis festzustellen, wurde enttäuscht und überrascht zugleich. Enttäuscht, dass nichts davon spürbar wurde. Und überrascht, dass jedes Problembewusstsein im Gegenteil einem risikoblinden Aktionismusgewichen ist, der im Vertrauen auf das Zusammengehen von politischer und industrieller Macht über Menschen verfügt, wie man es eher im Raum von Diktaturen erwartet … Die geltenden deutschen Grenzwerte sind zu einer der wirksamsten Barrieren geworden, die einen zeitgemäßen Strahlenschutz verhindern … Die dubiose Vorgeschichte der Werte scheint die Verantwortlichen dabei so wenig zu interessieren wie die Tatsache, dass sowohl die absolute Höhe der Werte wie die Parameter ihrer Festlegung bei dem aktuellen Stand biowissenschaftlicher Erkenntnis einzigartige Anachronismen darstellen …

Höchst fragwürdige Grenzwerte werden in Deutschland von Staat und Industrie so entschieden verteidigt und möglichst unbegrenzt aufrechterhalten, weil sie politisches Handeln als legitim erscheinen lassen, das de facto in mehrfacher Hinsicht gegen Geist und Buchstabe des Grundgesetzes verstößt. Auch eine wachsende Zahl von Juristen kritisiert solche Widersprüche im aktuellen Erscheinungsbild deutscher Mobilfunkpolitik und hält das „Weiter so!“ für unvereinbar mit dem Grundgesetz.Wenn der Staat keinen Anlass sieht, Maßnahmen der Vorsorge gemäß Artikel 2.2 GG zu ergreifen oder sich das Recht anmaßt, den geschützten Raum der eigenen vier Wände mit Strahlungsintensitäten zu penetrieren, die nach dem Stand der Erkenntnis gesundheitsschädigend sein können, so betreffen die möglichen Auswirkungen einer solchen politischen Praxis grundsätzlich jeden. Besonders vielfältig und hart betroffen von den Wirkungen der Funk-Politik aber ist die wachsende Minderheit elektrosensibler Menschen …

Staat und Industrie geben sich überzeugt, der Zukunft zu dienen, wenn sie Digitalisierung und WLAN in die Schulen tragen. Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen sehen dagegen Kinder und Zukunft gleich von drei Seiten aus gefährdet: durch antiquierte Pädagogikvorstellungen; durch eine Programmierung ‚digitaler Demenz‘, weil wichtige Gehirn-Areale nicht mehr trainiert werden; durch Wirkungen der eingesetzten WLAN-Technologie, um die es uns hier vor allem zu tun ist.

Ein verantwortlich handelndes Bildungsministerium hätte in dieser Situation mindestens die Pflicht gehabt, die Frage der von Pädagogen, Ärzten und Wissenschaftlern gesehenen Risiken weiter abzuklären. Was liegt an einschlägiger Risikoforschung vor? …

Wer aber haftet für die möglichen Folgen? Wir können inzwischen – nicht nur am Beispiel der Dementierung besonderer Risiken für Kinder – an exemplarischen Fällen zeigen, wie Wissenschaftler, die nichts anderes im Sinne hatten als industriegefällige Entwarnungen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Grenzwertbestätigungen, auf einflussreiche Posten im deutschen Strahlenschutz gelangen konnten … Selbst eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014 herausgegebene Schrift Sachverständige Politikberatung im Spiegel des Haftungsrechts lässt den Schluss zu, dass die haftungsrechtliche Verantwortung für die Folgen der tendenziös verzerrten Information sowohl den eingestellten Berater als auch den für die Einstellung verantwortlichen Staat trifft …

Für ein fortschrittliches und gesundes Gemeinwesen … An die Stelle physikalisch inspirierter Grenzwerte, die lebendigen Organismen keinen Schutz bieten können, muss eine Grenzwertregelung treten, die sich an den biologischen Bedingungen des Lebens orientiert … Das Beharren auf einer antiquierten Grenzwert-Dogmatik und damit einhergehenden Unbedenklichkeitsbescheinigungen – bei stetig wachsender Strahlenbelastung – ist unseren Beobachtungen nach wesentlich zurückzuführen auf massiven Einfluss der Mobilfunkindustrie. Dringlich sind daher Offenlegung und Transparenz von Interessenkonflikten aller TeilnehmerInnen in politischen und wissenschaftlichen Gremien und Kommissionen, die für Strahlenschutzbelange im Bereich Mobil- und Kommunikationsfunk verantwortlich sind … Auch wir wollen auf die Annehmlichkeiten schnurloser Kommunikation so wenig verzichten wie auf die Leistungen des Netzes. Eben deshalb sehen es mehrere unserer Schriften als ein Armutszeugnis, dass unsere Industrienation bei dem sich ankündigenden Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kommunikation mit anderen Industrienationen nicht Schritt gehalten hat. Jedenfalls hat es Deutschland im Ausbau des Glasfasernetzes mit seinen unübertroffenen Leistungsmerkmalen bislang nicht sonderlich weit gebracht. Noch weniger weit freilich in der Erprobung und Verwirklichung von neuen Technologien schnurloser Kommunikation wie den zukunftsweisenden Licht-Technologien, die nach bisherigem Stand der Forschung hinsichtlich der Gesundheits- und Umweltverträglichkeit den Funk-Technologien deutlich überlegen sind … 

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Neue EU-Richtlinie zum EMF Arbeitnehmerschutz enttäuscht

Zum 1. Juli 2016 sollte die neue EU-Richtlinie zum EMF Arbeitnehmerschutz in Kraft treten. Christine Aschermann kommentiert die Bestimmungen aus ärztlicher Sicht. Die Richtlinie bleibt hinter gesundheitspolitischen Anforderungen weit zurück.

(Aus dem Kommentar:)

Die in der Richtlinie festgelegten physikalischen Größen, Expositionsgrenzwerte und Auslöseschwellen, stützen sich auf die Empfehlungen der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection), eines industrienahen privaten Münchner Vereins … Industrieunabhängige Ärzte und Wissenschaftler sehen die Empfehlungen der ICNIRP kritisch. Denn im Richtlinien-Text folgen sofort Einschränkungen nach altbekanntem Muster der industrienahen Wissenschaft:  „In dieser Richtlinie werden die möglichen Langzeitwirkungen einer Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern nicht berücksichtigt, da derzeit keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse für einen Kausalzusammenhang vorliegen.“ Ähnlich wird auch für die 26. BImSchV argumentiert.

Da langfristige Wirkungen in der Richtlinie bewusst ausgeklammert werden, besteht nach Ansicht der genannten Ärzte und Wissenschaftler kein gesundheitlicher Schutz. Die Arbeitnehmer sind u.U. viele Stunden täglich und über Jahre unter der EMF-Belastung tätig. Dies ist vergleichbar mit dem fehlenden Schutz der BürgerInnen, die heutzutage einem Dauerfeuer verschiedenster Frequenzen ausgesetzt sind,  durch die 26. BImSchV …

Für wirksame, Langzeitwirkungen einschließende Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz  benötigen wir  dringend eine Überarbeitung der Richtlinie, die ärztliche und medizinische Erkenntnisse aus neuerer industrieunabhängiger Forschung wiederspiegelt …

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Für staatliche Vorsorgepolitik: Kein Mehr an Strahlenbelastung durch sog. ‚Intelligente Mess-Systeme‘

Aktuell befasst sich der Deutsche Bundestag mit dem Gesetzesentwurf zur ‚Digitalisierung der Energiewende‘. Höchst umstritten: die flächendeckende Einführung sog. ‚Intelligenter Mess-Systeme‘ in Haushalte. Verbraucherzentralen bezweifeln die Wirtschaftlichkeit und weisen auf die Einschränkung von Verbraucherfreiheit, insbesondere der Mieter, und Datenschutz durch solche Systeme hin. Auch die Sorge um Gesundheits- und Umweltverträglichkeit rückt zunehmend in den Fokus.

(Aus der Stellungnahme:)

Umwelt-, Verbraucher- und Betroffenenorganisationen legen mit guten Argumenten dar, dass die Strahlenbelastung in deutschen Haushalten noch mehr steigt … Im Bewusstsein wissenschaftlich-medizinisch gesicherter Risiken appellieren wir an den Deutschen Bundestag, im Zusammenhang des vorliegenden Gesetzesentwurfes staatlicher Vorsorgepolitik den Vorrang zu geben. Wir rufen dazu zentrale Argumente industrieunabhängiger Forschung und Wissenschaft ins Gedächtnis … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Weitere Informationen zum Thema

Werner ThiedeHigh Tech – Vorschriften für Privathaushalte, Bayerische Staatszeitung, 22. April 2016  ZUM BEITRAG

Öffentliche Anhörung zum Gesetzesentwurf im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, 13. April 2016  ZUM BEITRAG

diagnose:funkBei Smart Meter Elektrosmog vermeiden, 26. Februar 2016  ZUM BEITRAG

Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V., Intelligente Messsysteme verursachen mehr Elektrosmog, 26. Februar 2016  ZUM BEITRAG

BUNDIntelligente Messsysteme: ineffizient, gesundheitlich riskant, 25. Februar 2016  ZUM BEITRAG

Weisse Zone Rhön, Stellungnahme, 30. November 2015  ZUM BEITRAG

Transparenz und Gleichgewicht der Zusammensetzung von EU-Expertengruppen angemahnt

Zahlreiche Eingaben, darunter die SCENIHR-Beschwerde der Kompetenzinitiative e.V., veranlassten die Europäische Bürgerbeauftragte Emily O’Reilly zu einem neuen Nachdenken über institutionelle Defizite des europäischen Konsultations- und Beratungswesens. In einem am 12. Mai 2015 publizierten Brief an den Präsidenten der Europäischen Kommission mahnt sie u.a. Transparenz und Gleichgewicht der Zusammensetzung von EU-Expertengruppen an.

Im Kap. Conflict of interest policy for individual experts appointed in their personal capacity heißt es:

… what needs to be guaranteed is that individual experts appointed in their personal capacity do not find themselves in a conflict of interest situation.

In my view, the Commission’s horizontal rules for expert groups do not provide for sufficient safeguards to this effect. In order to avoid situations in which individuals are appointed as members of expert groups in their personal capacity when, in reality, they have ties to stakeholders that make them unsuited for that role, it appears necessary for the Commission to revise its conflict of interest policy in this area. The Commission should take measures with preventive as well as corrective effect …

Letter to the European Commission … concerning the composition of Commission expert groups  (zum gesamten Vorgang und zu Bezugsdokumenten)  ZUM BEITRAG

SCENIHR von Wirtschaftsinteressen beeinflusst ?  ZUM BEITRAG

Internationaler Wissenschaftler-Appell

Wissenschaftler rufen zum Schutz vor nicht-ionisierenden elektromagnetischen Feldern auf

194 Wissenschaftler aus 39 Ländern, Experten in der Untersuchung biologischer und gesundheitlicher Wirkungen nicht-ionisierender elektromagnetischer Felder, fordern in einem Appell an die UNO und die WHO, sich in ihrem Programm mit den Gesundheits- und Umweltrisiken der steigenden Strahlenbelastung zu befassen.

(Aus dem Appell:)

Wissenschaftliche Grundlage unserer gemeinsamen Sorge

Zahlreiche kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikationen zeigen, dass nicht-ionisierende elektromagnetische Felder – deutlich unterhalb der international und national geltenden Grenzwerte – auf lebende Organismen einwirken. Die Wirkungen umfassen ein erhöhtes Krebsrisiko, zellulären Stress, einen Anstieg gesundheitsschädlicher Radikale, genetische Schäden, Änderungen von Strukturen und Funktionen im Reproduktionssystem, Defizite beim Lernen und Erinnern, neurologische Störungen und negative Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden des Menschen. Wie die sich mehrenden Belege für schädliche Auswirkungen auch auf die Pflanzen- und Tierwelt zeigen, reicht die Bedrohung weit über die Menschheit hinaus 

Wir fordern gemeinsam, dass

1. Kinder und Schwangere besonders geschützt werden;

2. Richtlinien und Ausführungsbestimmungen verbessert werden;

3. die Hersteller ermuntert werden, sicherere Technologien zu entwickeln;

4. die Einrichtungen, die für Erzeugung, Weiterleitung, Verteilung und Überwachung der Elektrizität verantwortlich sind, angemessene Stromqualität bereithalten und ordnungsgemäße elektrische Leitungsnetze bereitstellen, um schädlichen Streustrom möglichst gering zu halten;

5. die Öffentlichkeit über die möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder vollständig aufgeklärt und über Maßnahmen zur Verminderung der Schädlichkeit unterrichtet wird;

6. medizinisches Fachpersonal über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder unterrichtet und für die Behandlung elektrosensibler Patienten ausgebildet wird;

7. die Regierungen für Ausbildung und Forschung zum Thema elektromagnetische Felder und Gesundheit Mittel bereitstellen, und zwar unabhängig von der Industrie und von der Forschung, die von der Industrie in Auftrag gegeben wird;

8. die Medien finanzielle Verbindungen von Experten zur Industrie offenlegen, wenn sie deren Meinung zu Gesundheits- und Sicherheitsaspekten EMF-emittierender Technologien zitieren; und

9. für Elektrosensible weiße Zonen (strahlungsfreie Gebiete) ausgewiesen werden.

Internationaler Wissenschaftler-Appell   PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Welcome to EMFscientist.org  ZUM BEITRAG

Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück

Stellungnahme der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.

zum Entscheid des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EESC) in seiner Plenartagung vom 21. Januar 2015,

Thema: Elektrosensitivität

KI-Stellungnahme PDF DATEI

English version 

Weitgehend unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit vollzieht sich derzeit auf institutionellen europäischen Ebenen ein Geschehen, das ein genaues Spiegelbild der ganzen Widersprüchlichkeit nationaler wie internationaler Mobilfunk-Politik bietet. Die Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. – eine internationale, interdisziplinäre und überparteiliche Fachvereinigung insbesondere von Wissenschaftlern, Ärzten, Juristen und Technikern – bezieht hiermit Stellung zu diesem Geschehen, durch das wir eine zukunftsfähige europäische Gesundheits- und Umweltpolitik gefährdet sehen.

Bedeutung und Paradoxie des EESC-Entscheids

Es war und ist von höchster Bedeutsamkeit, dass sich ein Gremium wie der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EESC) seit Monaten dem Thema Elektrosensitivität zuwandte. Denn angesichts der seit Jahren steigenden Strahlenbelastung durch expandierenden Mobil- und Kommunikationsfunk nimmt die Zahl der von EHS (Electromagnetische Hypersensitivität) betroffenen europäischen Bürgerinnen und Bürger weiter zu.

Die mit den Vorarbeiten beauftragte Fachgruppe (Verkehr, Energie, Infrastrukturen, Informationsgesellschaft) des Ausschusses entwickelte in intensiven Beratungen entsprechende Positionen und verabschiedete schließlich am 7. Januar 2015 eine weitblickende Stellungnahme zum Thema, die dem EESC-Plenum in der Sitzung vom 21. Januar 2015 zur Entscheidung vorgelegt wurde. Doch der Ausschuss lehnte diese von der Fachgruppe erarbeitete Stellungnahme ab und verabschiedete stattdessen, mit relativ knapper Mehrheit (136 gegen 110 Stimmen bei 19 Enthaltungen), eine kurz vor Toresschluss verfasste Gegenstellungnahme, in der die zentralen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen der Fachgruppe zurückgenommen wurden. (Zum dramatischen Ablauf des Geschehens verweisen wir auf den Report der spanischen Plattform PECCEM EESCextra)

Diese institutionelle Arbeit stellt sich als ein paradoxes Szenario dar, in der sich die gegenwärtige Zerrissenheit politisch Verantwortlicher zwischen bedenkenloser Industriefreundlichkeit und vorsorgendem Gesundheits- bzw. Umweltbewusstsein zeigt: Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück. Und dies zu Lasten von uns allen europäischen Bürgerinnen und Bürgern, nicht nur der wachsenden Zahl EHS-betroffener Bürgerinnen und Bürger.

Fortschritt in der ursprünglichen Stellungnahme der Fachgruppe

Wir schauen zunächst auf die ursprüngliche, von der Fachgruppe in langwieriger Arbeit entwickelte und dem Ausschuss zum Entscheid vorgelegte Stellungnahme (STELLUNGNAHME). Neben zahlreichen progressiven Ansätzen im Detail fallen folgende Akzentsetzungen sofort ins Auge.

Politisches Realitätsbewusstsein

Die Stellungnahme dokumentiert im Grundsatz ein politisches Wirklichkeitsbewusstsein, das den Stand internationalen Wissens in erkennbarer europäischer wie nationaler Verantwortung berücksichtigt.

Zum einen erkennt sie an, dass die Exposition künstlich erzeugter elektromagnetischer Felder (EMF) seit Einführung und Expansion des Mobil- und Kommunikationsfunks enorm gestiegen ist, insbesondere hinsichtlich der bedenkenlosen flächendeckenden WLAN-isierung unserer Lebenswelt, unserer Arbeits- und Wohnräume. Diese Expansion zieht zunehmend gesundheitliche Probleme, gerade für EHS-Betroffene, nach sich und erfordert deshalb dringend Schutzmaßnahmen. Zum anderen fordert sie Sicherstellung der Unabhängigkeit von Forschung und wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich mit den gesundheits- und umweltrelevanten Auswirkungen befassen und insbesondere an der Grenzwertfestlegung beteiligt sind.

Konsequenzen und Ziele

Aus diesem politischen Realitätsbewusstsein ergeben sich in der Stellungnahme unter anderem die folgenden beiden Zielsetzungen.

Angesichts der Komplexität von Elektrosensitivität werden zunächst Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Strahlenbelastung befürwortet und auf die Agenda gesetzt. Zugleich wird mit Blick auf die nicht-thermischen, d.h. die biologischen Wirkungen der Strahlenbelastung, dem ALARA-Prinzip und weiterer Forschung eine überragende Rolle eingeräumt (Minimierungsgebot, ALARA = As Low As Reasonably Achievable). Es heißt in der Stellungnahme zu dieser grundsätzlichen Orientierung ausdrücklich:

Mit Blick auf die Risiken in Verbindung mit nicht-thermischen biologischen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) beharrt der Ausschuss auf der notwendigen Anwendung des ALARA-Prinzips. Gleichzeitig muss die Forschung in diesem aufgrund des potenziellen Fortschritts evolutiven Bereich vorangetrieben werden (Stellungnahme, Punkt 1.6).

Für eine zukunftsfähige Mobilfunk-Politik

Die Stellungnahme der Fachgruppe dokumentiert in der Gesamtschau auf europäischer Ebene einen wichtigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilfunk-Politik.

Sie nimmt die inzwischen unübersehbare Zahl EHS-betroffener Menschen sehr ernst, die zu ihren oft gravierenden gesundheitlichen Problemen auch noch die Schwierigkeiten haben, ihren privaten wie beruflichen Alltag zu bewältigen. Sie nimmt die seit Jahren von industrie-unabhängigen Wissenschaftlern vorgelegten Erkenntnisse medizinischer und biowissenschaftlicher Grundlagenforschung sehr ernst, die Evidenz der Risiken biologischer Auswirkungen nachweisen. Sie nimmt Ärzte-Organisationen und behandelnde Ärzte sehr ernst, die mit inzwischen vielfach publizierten Kasuistiken, mit therapeutischen und präventionsbezogenen Maßnahmen auf die neuen Krankheitsbilder reagieren.

Die Stellungnahme liegt nicht zuletzt auch auf der Linie progressiver europäischer und globaler Vorsorge-Absichten. Bekanntlich forderte der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und regionale Angelegenheiten des Europarates mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution schon am 6. Mai 2011 ein grundsätzliches Umsteuern in der Mobilfunkpolitik, die der Ständige Ausschuss des Europarates am 27. Mai 2011 unterstützte. Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte nach Auswertung von mehreren hundert wissenschaftlichen Studien im Frühjahr 2011 die Mobilfunkstrahlung als ein mögliches Krebsrisiko ein. Die Europäische Umweltagentur (EUA) meldete sich im Herbst 2011 zu Wort und forderte Aufklärung und Verbraucherschutzmaßnahmen.

Rückschritte in der Gegenstellungnahme

Schaut man nun auf die in letzter Sekunde verfasste und vom Plenum schließlich verabschiedete Gegenstellungnahme, so sind ihre Grundsätze geradezu ein Widerruf der ursprünglich von der Fachgruppe erarbeiteten Stellungnahme (GEGENSTELLUNGNAHME). Diese Gegenstellungnahme ist nicht nur Ausdruck von Stagnation, sondern von Rückschritten in der internationalen Mobilfunk-Diskussion, wie einige ausgewählte Aspekte des Papiers zeigen.

Versicherungen der Sorge um EHS-Betroffene und Vorsorge-Absichten

An Kundgaben der Sorge wegen der Verbreitung von Elektrosensititivät fehlt es der Gegenstellungnahme nicht, und festgestellt wird auch, dass das Problem und seine Ursachen weiter eingehend erforscht werden sollte (Gegenstellungnahme, Punkt 1.1).

Der Ausschuss nimmt zur Kenntnis, dass von Elektrosensitivität Betroffene unter echten Beschwerden leiden; und er versichert überdies, dass sich die EU aktiv mit dieser Problematik auseinandergesetzt hätte und weiterhin ernsthaft damit beschäftige (1.6,  3.1, und öfters).

Der Ausschuss verlautbart Absichten, weiterhin im Sinne des Vorsorgeprinzips tätig zu bleiben: Um die anhaltenden Bedenken der Öffentlichkeit zu zerstreuen, und im Einklang mit dem Vorsorgeprinzip drängt der Ausschuss die Europäische Kommission indes, ihre Arbeiten auf diesem Gebiet fortzusetzen, zumal weitere Untersuchungen erforderlich sind, um Erkenntnisse über potenzielle gesundheitliche Auswirkungen einer Langzeitexposition durch bspw. den Gebrauch eines Mobiltelefons über mehr als 20 Jahre zu gewinnen. Dem entspricht, dass der Ausschuss auch dafür plädiert, die Exposition gegenüber nichtionisierender Strahlung auf ein Minimum zu beschränken (1.4, 3.7). Von konkreten Schutzmaßnahmen ist bei all dem nicht mehr die Rede.

Blinde Ursachenforschung

In der Sicht auf konkrete Ursachenforschung jedoch, Dreh- und Angelpunkt für wirksame Unterstützung der EHS-Betroffenen und Basis jeder angemessenen Vorsorgepolitik, vermisst man jeglichen Hinweis auf den aktuellen Stand internationaler Forschung und Erkenntnis.

Breit referiert wird einzig auf thermische Auswirkungen elektromagnetischer Felder, die sich innerhalb internationaler Strahlenschutznormen bewegen würden (3.5).

Die von der internationalen Forschung inzwischen vielfach nachgewiesenen nicht-thermischen biologischen Auswirkungen und in zahlreichen Studien nachgewiesenen kausalen Wirkmechanismen der Strahlung werden mit keinem Wort erwähnt. Es ist aber Stand fortgeschrittener internationaler Erkenntnis, dass sie – neben anderen Umweltnoxen – eine zentrale Ursache für die sich immer weiter verbreitende Elektrosensitivität und entsprechend neue Krankheitsbilder sind.

Vertrauen auf SCENIHR ?

Unter Ausblendung dieser Faktenlage verweist man stattdessen auf eine baldige Stellungnahme des europäischen Ausschusses Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken (SCENIHR). Dieser Ausschuss aber wurde in der Vergangenheit bereits wegen seiner industriefreundlichen Zusammensetzung, die den gesundheits- und umweltgefährdenden Status Quo im Strahlenschutz unter allen Umständen aufrechterhalten soll, kritisiert (EM-Radiation Research Trust 31. Aug 2014 ).

Auch die Kompetenzinitiative e.V. hat schon am 18. August 2014 eine entsprechende Beschwerde zu SCENIHR – betreffend die Preliminary Opinion zu potentiellen gesundheitlichen Wirkungen der Exposition mit elektromagnetischen Feldern (EMF) bei der Europäischen Bürgerbeauftragten Mrs. Emily O’Reilly eingereicht, deren Ergebnis noch aussteht.

Die EESC-Gegenstellungnahme sagt ganz offen, wie die baldige SCENIHR-Stellungnahme im Grundsatz ausfallen wird, was für Insider keine Überraschung ist: Es ist davon auszugehen, dass sich die Schlussfolgerungen des SCENIHR im Wesentlichen mit seiner vorläufigen Stellungnahme aus dem Jahr 2013 decken werden, in der er befand, dass alles darauf hindeutet, dass eine Exposition gegenüber Funkfrequenzfeldern beim Menschen keine Symptome verursacht … (1.2)

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Wir widersprechen dem EESC-Beschluss vom 21. Januar 2015, der nach überraschender Intervention die ursprünglich von der Fachgruppe erarbeitete Stellungnahme verworfen und durch eine  Gegenstellungnahme ersetzt hat, mit aller Entschiedenheit. Wir sehen in der Gegendarstellung Tendenzen, die den paradoxalen Zustand gegenwärtiger Mobilfunk-Politik betonieren: Industrie-Schutz statt Schutz der Bevölkerung. Dieser paradoxale Zustand hat sein Fundament in Realitätsblindheit oder Realitätsverweigerung.

Wir stellen zusammenfassend fest:

(1) Die ursprüngliche, von Ihrer eigenen Fachgruppe langwierig erarbeitete Stellungnahme entspricht einem wichtigen Schritt europäischer Vorsorgepolitik für gesundheits- und umweltverträglichen Strahlenschutz.

(2) Die Gegendarstellung ist ein Rückschritt in mehrfacher Hinsicht:

(a) Sie trägt weder der besorgniserregenden Situation der wachsenden Zahl EHS-betroffener Bürgerinnen und Bürger, noch dem dringend zu modernisierenden Strahlenschutz für unsere Gesamtbevölkerung Rechnung – am allerwenigsten dem für Kinder und Jugendliche.

(b) Sie betreibt Ursachenforschung nach völlig antiquierten wissenschaftlichen Maßstäben und Methoden, ignoriert dabei die Faktenlage der Forschung sowohl hinsichtlich gut gesicherter Risiken als auch nachgewiesener Wirkungszusammenhänge.

(c) Sie überträgt Kompetenzen des EESC an den wissenschaftlichen Ausschuss SCENIHR, dessen Industriegefälligkeit für die aktuelle Mobilfunk-Politik und ihre Widersprüche maßgeblich mit verantwortlich ist.

(d) Sie steht in all diesen Punkten aber auch im Widerspruch zum Menschenrecht auf Gesundheit, das die Vollversammlung der Vereinten Nationen am 10. 12. 1948 unter Artikel 25 ausdrücklich mit in die Erklärung der Menschenrechte aufgenommen hat.

Wir appellieren deshalb an den Ausschuss, insbesondere an jene Mitglieder, die für die Gegendarstellung gestimmt oder sich enthalten haben:

(1) Ignorieren Sie nicht die Stimme ungezählter EHS-betroffener Menschen und der sie vertretenden Organisationen.

(2) Lassen Sie sich ein auf den Erkenntnisstand industrie-unabhängiger Forschung, wie ihn unter anderen die Bioinitiative Working Group in zwei monumentalen Forschungsberichten dokumentiert hat.

Informationen BioInitiative 2012

(3) Unsere Initiative macht ihrerseits den Stand internationaler Erkenntnis vor allem in Brennpunkten der Risikoforschung zugänglich.

BROSCHÜREN

FORSCHUNGSBERICHTE

Vergewissern Sie sich insbesondere, was die erste öffentliche Tagung zu den Langzeitrisiken am 5. April 2014 in Würzburg erbracht hat, um vor diesem Hintergrund die Zukunftsverantwortung zu ermessen, die europäischen Einstellungen des Gesundheitsschutzes zufällt.

TAGUNGSBUND

Europa verdankt sich maßgeblich der Geschichte unveräußerlicher Bürger- und Menschenrechte. Lassen Sie uns als Bürger und Bürgervertreter gemeinsam dafür Sorge tragen, dass dieses Europa unverzichtbarer Rechte nicht durch Einwirkungen industrieller Interessen beschädigt und um seine Glaubwürdigkeit gebracht wird.

 10. Februar 2015

Der Vorstand der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.

Zum weiteren Geschehen nach der Anerkennung der Beschwerde 

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SCENIHR von Wirtschaftsinteressen beeinflusst?

Wissenschaft

Schon seit langem stehen wissenschaftliche Berater der europäischen Institutionen in der Diskussion, in ihren ethischen Orientierungen, so z.B. in Bezug auf Unabhängigkeit von wirtschaftlichen und industriellen Interessen, fragwürdig zu sein. Insbesondere SCENIHR (SCIENTIFIC COMMITTEE ON EMERGING AND NEWLY IDENTIFIED HEALTH RISKS) gerät dabei immer wieder in die Kritik.

So ist es für unabhängige Experten keine Überraschung, dass die neue SCENIHR Opinion on Potential Health Effects of Exposure to Electromagnetic Fields vom 27. Januar 2015, wie schon bei früheren Veröffentlichungen, erneut die Gesundheits- und Umweltrisiken der stetig steigenden Strahlenbelastung verneint.

Ein besonders augenfälliges Beispiel unter anderen ist die Einschätzung des Hirntumor-Risikos, zu dem die Opinion, entgegen aktueller internationaler Forschungsergebnisse, feststellt: Overall, the epidemiological studies on mobil phone RF EMF exposure do not show an increased risk of brain tumours.

Von wissenschaftlicher Evidenz diesbezüglicher und anderer Gesundheits- und Umweltrisiken ist inzwischen auszugehen – über Langzeitrisiken gibt z.B. die vielbeachtete öffentliche Tagung in Würzburg, 5. April 2014, Auskunft. ZUM BEITRAG

Solche SCENIHR Einschätzungen sind nicht zuletzt Resultat unausgewogener, weitgehend industriegeleiteter Berufung und Zusammensetzung von Gremien und Arbeitsgruppen.

Aktuelle Informationen und Dokumente:

Unausgewogenheit, Industrienähe der Besetzung, fehlerhafte Bewertungen  – Beschwerde der Kompetenzinitiative e.V. zu SCENIHR an die Europäische Bürgerbeauftragte, 18. August 2014  PDF KPSTENLOS HERUNTERLADEN

SCENIHR Report 2014 and The Suppression of Dr. Lennart Hardell’s Science – Joel M. Moskowitz, EM Radiation Research Trust, Letter to Emily O’ReillyEuropean Ombudsman, European Commission, 31 August, 2014  ZUM BEITRAG

SCENIHR Opinion on potential health effects of exposure to electromagnetic fields, 27 January 2015  >>>

A biased assessment Mobile phones and head tumour risks – Swedish radiation protection foundation, Priartem (Elektrosensibles de France), 9 Mars 2015  ZUM BEITRAG

Complaint on the basis of cell phone studies in SCENIHR final report and public consultation – Etienne Cendrier (Robin des Toits), Iris Atzmon, Dr. Christine Aschermann, 29 April 2015 –   ENGLISH    FRANCAIS

Letter to the European Commission requesting an opinion in the European Ombudsman’s … concerning the composition of Commission expert groups, published 12 may 2015  ZUM BEITRAG

Divergierende Risikobewertungen

Die Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen erstellte im Auftrag des Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) einen Bericht über aktuelle Risiko-Einschätzungen im Mobilfunk-Bereich. [...]

5G: „Ein Experiment“?

Mit dem neuen 5G Standard sollen Funktechnologien demnächst flächendeckend alle unsere öffentlichen und privaten Lebensräume durchdringen. Sind unsere [...]

Stagnation im Strahlenschutz

Wissenschaft

Novellierung der 26. BImSchV

Die deutsche Grenzwertpolitik ist unzureichend – u.a. werden Risiken für Kinder nicht gesehen, Krankheitsbilder nicht ernst genommen, die Umweltauswirkungen ignoriert. Die KI-Stellungnahme zur Novellierung der 26. BImSchV vom November 2012  spricht eine deutliche Sprache.

Da uns mit Schreiben bundes- und landespolitischer Institutionen seit Jahren immer wieder die stereotype Auskunft zuteil geworden ist, den politisch Verantwortlichen und ihren Beratern seien ernstliche Hinweise auf schädigende Wirkungen elektromagnetischer Felder nicht bekannt, haben wir unsere Schriftenreihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks gegründet. Führende Naturwissenschaftler und Ärzte zeigen darin, was solche Auskünfte ignorieren; Sozialwissenschaftler gelegentlich auch, welche Folgen dies für den Zustand unserer Demokratie hat. Die folgende Kritik der deutschen Grenzwertpolitik, die vor allem den Aspekt der Funk-Techniken im Blick hat, stützt sich dabei vor allem auf die Hefte unserer genannten Schriftenreihe … Ergänzend werden einige von uns online publizierte Forschungsberichte herangezogen […]

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Divergierende Risikobewertungen

Die Stiftung Risiko-Dialog St. Gallen erstellte im Auftrag des Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) einen Bericht über aktuelle Risiko-Einschätzungen im Mobilfunk-Bereich. [...]

5G: „Ein Experiment“?

Mit dem neuen 5G Standard sollen Funktechnologien demnächst flächendeckend alle unsere öffentlichen und privaten Lebensräume durchdringen. Sind unsere [...]

Gesundheitsbewusste Zukunftsgestaltung?

WLAN beeinträchtigt unsere Gesundheit

Die Funkbelastung steigt unaufhörlich. Die rasante und unkontrollierte Verbreitung von WLAN führt zu flächendeckenden Strahlenexpositionen, denen sich niemand mehr entziehen kann. Die KI-Stellungnahme von 2012 zur Situation.

In den letzten Jahren sehen wir mit großer Sorge, dass in Deutschland die drahtlose Internetverbindung Wireless LAN (WLAN) eine rasante Verbreitung gefunden hat. Man trifft sie an in sehr vielen Privathaushalten, in öffentlichen Gebäuden (z.B. Schulen, Bibliotheken, Krankenhäusern, Hotels, Flughäfen, Bahnhöfen) … auf öffentlichen Plätzen in größeren Städten […]

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Innovation stärken

Förderung der Grundlagenforschung

Pandora – Stiftung für unabhängige ForschungDiagnose-Funk und die Kompetenzinitiative riefen 2012 zur Förderung eines Forschungsvorhabens von Prof. Lennart Hardell, onkologische Abteilung der Universitätsklinik Örebro, Schweden, auf.

Prof. Lennart Hardell hat im Mai 2011 mit seinen epidemiologischen Forschungsergebnissen wesentlich zu der Erkenntnis der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO beigetragen, dass die Hochfrequenzstrahlung für den Menschen „möglicherweise kanzerogen“ ist. Dies ist der Grund dafür, dass gegenwärtig ein groß angelegter Versuch unternommen wird, seine Forschungsergebnisse in Zweifel zu ziehen. Da ihm von offizieller Seite Forschungsmittel zur Fortsetzung seiner Arbeiten versagt bleiben, steht er diesen Vorwürfen wehrlos gegenüber … Stiftung Pandora, Kompetenzinitiative und Diagnose-Funk halten es in dieser Situation für die beste und sinnvollste Form des Protests gegen eine solche Politik, wenn unabhängige Wissenschaftler und kritische Bürger die Kraft aufbringen, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Wir wollen mit unseren Mitteln eine Forschung ermöglichen, die geeignet ist, Bedrohungen für Mensch und Natur aufzudecken, bevor die Folgen unumkehrbar sind […]

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Prävention

Internationaler Ärzte-Appell 2012

10 Jahre nach dem Freiburger Appell: Internationaler Ärzteappell 2012 fordert überfällige Vorsorgemaßnahmen.

In den letzten Jahren haben sich die Hinweise auf gravierende Risiken des Mobil- und Kommunikationsfunks weltweit vervielfacht und verdichtet. In räumlicher und zeitlicher Nähe zu den Funkbelastungen vor allem durch intensive Handynutzung, DECT-Telefone, W-Lan und nahe Sendeantennen beobachten wir Ärzte eine deutliche Zunahme von Symptomen wie […]

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Grundlagenforschung

Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder

In einer bislang umfassendsten Darstellung fasst Karl Hecht auf breiter medizinisch-biowissenschaftlicher Grundlage seine Erkenntnisse über Langzeitwirkungen von Strahlenbelastung zusammen.

Der in erster Fassung bereits 1997 vorgelegte Forschungsbericht von Prof. K. Hecht und seinem Mitarbeiter U. Balzert geht auf einen Auftrag des damaligen Bundesamts für Telekommunikation (heute: Bundesnetzagentur) zurück. Die beiden Wissenschaftler sollten russischsprachige Studien zur Langzeitwirkung elektromagnetischer Felder auswerten. Deren Basis war ein ausgedehntes Datenmaterial, das sich jährlichen arbeitsmedizinischen und arbeitshygienischen Untersuchungen verdankte, die in der Sowjetunion für den beruflichen Umgang mit elektromagnetischen Feldern vorgeschrieben waren. Als der Forschungsbericht von Hecht und Balzert, der von über 1500 vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten der Jahre 1960 – 1997 nicht weniger als 878 berücksichtigte, dann vorlag, waren die Ergebnisse für den Auftraggeber offensichtlich so unbequem, dass er sie unverzüglich in seinen Archivregalen verschwinden ließ […]

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Versteigerung von LTE- Mobilfunkfrequenzen

LTE-Lizenzgelder für Forschungsprojekte

LTE-Mobilfunknetze werden vor allem als Alternative zu DSL oder Kabelanschluss gepriesen und gehandelt. Doch ohne jede Forschung zu den Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt.

Umwelt-und Verbraucherorganisation Diagnose-Funk und die Wissenschaftler- und Ärztevereinigung Kompetenzinitiative e.V. warnen in einer gemeinsamen Stellungnahme vor der Einführung von LTE ohne eine weitere wissenschaftliche Überprüfung der Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Mit der Vergabe von LTE-Mobilfunkfrequenzen wird die dritte Mobilfunk-Generation UMTS abgelöst. LTE (Long Term Evolution) ist auf schnelle Datenübertragung ausgerichtet und ermöglicht ein bis zu 100-mal schnelleres Downloadtempo als DSL-Anschlüsse. Mit den technischen Möglichkeiten verbunden soll die Übertragung im Handynetz so schnell und unkompliziert wie im Festnetz werden. LTE-Mobilfunknetze sollen vor allem auch als Alternative zu DSL oder Kabelanschluss lanciert werden und gerade die ländlichen Gebiete mit Mobilfunk-Breitbandanschlüssen versorgen. Doch der Standard wird eingeführt ohne jede Abklärung seiner Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Anfragen bei der Bundesnetzagentur und beim Bundesamt für Strahlenschutz, welche biomedizinischen Forschungen vor der Einführung von LTE gemacht wurden, blieben bislang unbeantwortet. „Erst Anwendung – dann Forschung“: Dieses Prinzip ist inakzeptabel, weil sich dabei der Staat nur von technischer Machbarkeit und Profitinteressen leiten lässt

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Mobilfunkpolitik: Wissenschaftlich und rechtsstaatlich fragwürdig

Memorandum zur Mobilfunkpolitik

Führende Wissenschaftler zeigen, warum die gegenwärtige Grenzwert-Politik untauglich ist, Mensch und Umwelt angemessen zu schützen. Es fehlt der herrschenden Mobilfunk-Politik sowohl an wissenschaftlicher wie auch an rechtsstaatlicher Legitimation.

Im Juni 2008 wurden die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) der Öffentlichkeit vorgestellt. Der zuständige Minister räumte zwar ein, dass man den Fragen von Langzeitschäden und einer möglichen besonderen Gefährdung von Kindern noch nicht nachgehen konnte. Doch insgesamt könne er die Öffentlichkeit bezüglich behaupteter Risiken des Mobilfunks beruhigen und versichern, dass kein Anlass bestehe, an der Schutzwirkung geltender Grenzwerte zu zweifeln. In zeitlicher Nachbarschaft dazu haben drei nicht-staatliche Forschungsprogramme ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt: der BioInitiative Report (2007), die BUND-Position Für zukunftsfähige Funktechnologien (2008) und die Schriftenreihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks der Kompetenzinitiative e. V. Alle kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass ein hohes Gefährdungs- und Schädigungspotenzial der elektromagnetischen Felder nicht mehr geleugnet werden kann. Sie betonen Langzeitrisiken und die besondere Gefahr für Kinder…

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Bekenntnis zu Europa

Kritik des EU-Reformvertrages von Lissabon

Klaus Buchner, Monika Frielinghaus, Claus Scheingraber und Birgit Stöcker zeigen in ihrem Bericht über den EU-Reformvertrag von Lissabon, wo Schwerpunkte liegen, die dringend eines kritischen Kommentars bedürfen. Die VerfasserInnen behandeln folgende Themenfelder:

1. Die Entwicklung der EU (Prof. Dr. Klaus Buchner)

2. Die Einschränkung bürgerlicher Grundrechte (Monika Frielinghaus)

3. Die Militarisierung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik (Prof. Dr. Klaus Buchner)

4. Die Fehlentwicklung des Neoliberalismus (Dr. Claus Scheingraber)

5. Gefahren für Umwelt und Gesundheit (Dr. Birgit Stöcker)

6. Schlussfolgerungen (Prof. Dr. Klaus Buchner)

(Aus dem Vorwort:)

Alle, auch und besonders diejenigen, die ehrenamtlich für Menschen arbeiten, brauchen … Demokratie als unabdingbare Basis für ihre Tätigkeit. Eine Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten beraubt uns jedoch dieser Grundlage. Das war und ist der Anlass für diese Veröffentlichung ...

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Für einen ehrlicheren Schutz des Lebens

Offener Brief

In Sachen zukunftsfähigem Strahlenschutz hat die herrschende Mobilfunk-Politik kaum ein Ohr. Die Kompetenzinitiative erinnerte die Regierenden in Offenen Briefen an ihre Verantwortung und ihr Risikobewusstsein, z. B. auch Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Man sollte meinen, dass die Bevölkerung in aufgeklärten und demokratischen Zeiten ein Anrecht darauf hat, dass auch politisch unbequeme Erkenntnisse in den Verbraucher‐ und Umweltschutz Eingang finden. Doch uns vorliegende Stellungnahmen aus Strahlenschutzkommission, Bundesamt für Strahlenschutz und Bundesumweltministerium belegen bisher in Varianten folgende stereotype Sprachregelung: Ernst zu nehmende Risiken seien den Verantwortlichen nicht bekannt. Das – je zur Hälfte von Staat und Industrie bezahlte ‐ Mobilfunk‐Projekt des Bundes werde über die Frage von Risiken noch befinden. Derweil sei die Bevölkerung aber durch geltende Grenzwerte gut geschützt, auch von so einheitlicher Robustheit, dass sich eine Rücksichtnahme auf Kinder, Kranke und besonders Sensible erübrigt…

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Abejas, Aves Y Hombres

La destrucción de la naturaleza por la contaminación electromagnética

Ulrich Warnke

El bio-científico Ulrich Warnke está más familiarizado con las características electromagnéticas de la naturaleza que la mayoría. En este trabajo, nos explica lo sabia y sensible que fue la naturaleza utilizando los campos eléctricos y magnéticos para la creación de la vida […]

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Bambini e cellulari

Un inconto pericoloso

Traduzione della brochure sui bambini della Kompetenzinitiative

Questo opuscolo rappresenta la sintesi di un lavoro più ampio curato dal gruppo di ricercatori della Kompetenzinitiative per divulgare l’informazione scientifica sugli effetti dei campi elettromagnetici. Esso si rivolge sia alla popolazione che a quanti, dovendo assumere decisioni che coinvolgono l’intera collettività, hanno necessità di conoscere gli aspetti meno felici di una tecnologia che già da tempo molti ricercatori indipendenti considerano incompatibile con la buona salute umana […]

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Health Implications of Long‐term Exposure to Elektrosmog

Karl Hecht

The review findings by Karl Hecht ‐ which disappeared into the government archives as soon as they had
been submitted and which we are now making available to the public in this brochure in its most
comprehensive form to date ‐ are based on the assessment of 878 Russian studies between 1960 and 1997 […]

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Bees, Birds and Mankind

Destroying Nature by `Electrosmog´

Ulrich Warnke

The bio-scientist Ulrich Warnke is more familiar with nature’s electromagnetic housekeeping than most. In this paper, he shows how wise and sensitive nature was about using electrical and magnetic fields in the creation of life […]

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How Susceptible Are Genes to Mobile Phone Radiation?

State of the Research – Endorsements of Safety and Controversies – Self-Help Recommendations

With Articles by Franz Adlkofer, Igor Y. Belyaev, Karl Richter, Vladislav M. Shiroff

Since wireless technologies of mobile phones and other communication networks have become big business, we also find conflicting tendencies side by side. Our living environment is being swamped with electromagnetic fields that raise intensity levels and show a wide range of novel characteristics […]

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Radiation Protection in Conflict with Science

A Documentation

Franz Adlkofer and Karl Richter

The German Council of Science and Humanities Report on the Federal Office for Radiation Protection (BfS) from 2006 states that the appointment policy of this agency contradicts its founding mandate as the majority of the staff is composed of officials and employees without sufficient scientific background. It seems obvious that this lack of professional competence poses risks to the protection of public health […]

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Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für gesunden Fortschritt

‚Digitalpakt‘, ‚Intelligente Mess-Systeme‘, ‚Industrie 4.0‘ … Solche Schlagworte sind bekannt. Digitalisierungsideologien verbinden sich wie zwangsläufig mit intensivierter flächendeckender Ausbreitung von Funk-Technologien. Die ohnehin schon hohe Strahlenbelastung der Bevölkerung steigt weiter – im krassen Widerspruch zum Stand internationaler Risiko-Forschung, industrieunabhängiger wissenschaftlicher und ärztlicher Erkenntnis, nicht zuletzt im krassen Widerspruch zu Geist und Buchstabe unseres Grundgesetzes (Foto-Motiv: bundestag.de).

Die aktuelle Stellungnahme der Kompetenzinitiative richtet sich hauptsächlich an die politischen Verantwortungs- und Funktionsträger unseres Landes. Sie wendet sich mit Blick auf den gegenwärtigen Erkenntnisstand gegen weitere mobilfunkpolitische Irrwege, die für unsere Gesellschaft insgesamt, besonders für die Risiko-Gruppen der Kinder und Jugendlichen und der elektrohypersensiblen Mitbürger, verhängnisvoll sein können. Sie plädiert mit Blick auf Vorsorge und Alternativen für einen gesundheits- und umweltverträglichen Fortschritt.

Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für gesunden Fortschritt PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Interview Ulrich Warnke Gesundheitsrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks sind wahrscheinlich ZUM BEITRAG

(Aus der Stellungnahme:)

Unsere Beobachtungen stellen unzureichende Einstellungen des Schutzes von Gesundheit und Umwelt fest, die auch eine gesunde Entwicklung unserer Gesellschaft gefährden … Die Forschungsberichte der BioInitiative Working GroupPosition 46 des BUND, der Internationale Ärzte-Appell 2012 und der Internationale Wissenschaftler-Appell 2015 stimmen in den beiden grundsätzlichen Aussagen überein, dass mit den Technologien des Mobil- und Kommunikationsfunks ein hohes Risikopotenzial verbunden ist und kein Weg an entschiedenen Maßnahmen der Vorsorge vorbeiführt. Doch es gibt auch Organe der Europapolitik, die das nicht anders beurteilen. So stellt Resolution Nr. 1815 des Europarates 2011 fest, dass die fortschreitende Überfrachtung unserer Lebenswelt mit einer wachsenden Dichte und Vielfalt elektromagnetischer Felder nicht zukunftsfähig ist. Die Europäische Umweltagentur (EUA) hatte schon 2007 das Gefährdungspotenzial elektromagnetischer Strahlung auf eine Stufe mit Asbest und PCB gestellt. Und im zweiten Teil ihrer bekannten Schrift Späte Lehren aus frühen Warnungen fordert sie mit Bezug auf bestätigte Gehirntumor-Risiken überfällige Maßnahmen der Vorsorge.

Jüngste Ergebnisse der Risiko-Diskussion geben solchen Forderungen neuen Nachdruck … Wer indessen gehofft hatte, im politischen Umgang mit der Strahlenproblematik wenigstens einen bescheidenen Kontakt zum Stand verfügbarer Erkenntnis festzustellen, wurde enttäuscht und überrascht zugleich. Enttäuscht, dass nichts davon spürbar wurde. Und überrascht, dass jedes Problembewusstsein im Gegenteil einem risikoblinden Aktionismusgewichen ist, der im Vertrauen auf das Zusammengehen von politischer und industrieller Macht über Menschen verfügt, wie man es eher im Raum von Diktaturen erwartet … Die geltenden deutschen Grenzwerte sind zu einer der wirksamsten Barrieren geworden, die einen zeitgemäßen Strahlenschutz verhindern … Die dubiose Vorgeschichte der Werte scheint die Verantwortlichen dabei so wenig zu interessieren wie die Tatsache, dass sowohl die absolute Höhe der Werte wie die Parameter ihrer Festlegung bei dem aktuellen Stand biowissenschaftlicher Erkenntnis einzigartige Anachronismen darstellen …

Höchst fragwürdige Grenzwerte werden in Deutschland von Staat und Industrie so entschieden verteidigt und möglichst unbegrenzt aufrechterhalten, weil sie politisches Handeln als legitim erscheinen lassen, das de facto in mehrfacher Hinsicht gegen Geist und Buchstabe des Grundgesetzes verstößt. Auch eine wachsende Zahl von Juristen kritisiert solche Widersprüche im aktuellen Erscheinungsbild deutscher Mobilfunkpolitik und hält das „Weiter so!“ für unvereinbar mit dem Grundgesetz.Wenn der Staat keinen Anlass sieht, Maßnahmen der Vorsorge gemäß Artikel 2.2 GG zu ergreifen oder sich das Recht anmaßt, den geschützten Raum der eigenen vier Wände mit Strahlungsintensitäten zu penetrieren, die nach dem Stand der Erkenntnis gesundheitsschädigend sein können, so betreffen die möglichen Auswirkungen einer solchen politischen Praxis grundsätzlich jeden. Besonders vielfältig und hart betroffen von den Wirkungen der Funk-Politik aber ist die wachsende Minderheit elektrosensibler Menschen …

Staat und Industrie geben sich überzeugt, der Zukunft zu dienen, wenn sie Digitalisierung und WLAN in die Schulen tragen. Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen sehen dagegen Kinder und Zukunft gleich von drei Seiten aus gefährdet: durch antiquierte Pädagogikvorstellungen; durch eine Programmierung ‚digitaler Demenz‘, weil wichtige Gehirn-Areale nicht mehr trainiert werden; durch Wirkungen der eingesetzten WLAN-Technologie, um die es uns hier vor allem zu tun ist.

Ein verantwortlich handelndes Bildungsministerium hätte in dieser Situation mindestens die Pflicht gehabt, die Frage der von Pädagogen, Ärzten und Wissenschaftlern gesehenen Risiken weiter abzuklären. Was liegt an einschlägiger Risikoforschung vor? …

Wer aber haftet für die möglichen Folgen? Wir können inzwischen – nicht nur am Beispiel der Dementierung besonderer Risiken für Kinder – an exemplarischen Fällen zeigen, wie Wissenschaftler, die nichts anderes im Sinne hatten als industriegefällige Entwarnungen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Grenzwertbestätigungen, auf einflussreiche Posten im deutschen Strahlenschutz gelangen konnten … Selbst eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014 herausgegebene Schrift Sachverständige Politikberatung im Spiegel des Haftungsrechts lässt den Schluss zu, dass die haftungsrechtliche Verantwortung für die Folgen der tendenziös verzerrten Information sowohl den eingestellten Berater als auch den für die Einstellung verantwortlichen Staat trifft …

Für ein fortschrittliches und gesundes Gemeinwesen … An die Stelle physikalisch inspirierter Grenzwerte, die lebendigen Organismen keinen Schutz bieten können, muss eine Grenzwertregelung treten, die sich an den biologischen Bedingungen des Lebens orientiert … Das Beharren auf einer antiquierten Grenzwert-Dogmatik und damit einhergehenden Unbedenklichkeitsbescheinigungen – bei stetig wachsender Strahlenbelastung – ist unseren Beobachtungen nach wesentlich zurückzuführen auf massiven Einfluss der Mobilfunkindustrie. Dringlich sind daher Offenlegung und Transparenz von Interessenkonflikten aller TeilnehmerInnen in politischen und wissenschaftlichen Gremien und Kommissionen, die für Strahlenschutzbelange im Bereich Mobil- und Kommunikationsfunk verantwortlich sind … Auch wir wollen auf die Annehmlichkeiten schnurloser Kommunikation so wenig verzichten wie auf die Leistungen des Netzes. Eben deshalb sehen es mehrere unserer Schriften als ein Armutszeugnis, dass unsere Industrienation bei dem sich ankündigenden Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kommunikation mit anderen Industrienationen nicht Schritt gehalten hat. Jedenfalls hat es Deutschland im Ausbau des Glasfasernetzes mit seinen unübertroffenen Leistungsmerkmalen bislang nicht sonderlich weit gebracht. Noch weniger weit freilich in der Erprobung undVerwirklichung von neuen Technologien schnurloser Kommunikation wie den zukunftsweisenden Licht-Technologien, die nach bisherigem Stand der Forschung hinsichtlich der Gesundheits- und Umweltverträglichkeit den Funk-Technologien deutlich überlegen sind … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Europarat: Kurswechsel in der Mobilfunkpolitik nötig

In seiner Resolution 1815, Berichterstatter: Jean Huss, fordert der Europarat aus gesundheits- und umweltbedingten Gründen eine europaweite Wende in der Mobilfunkpolitik. Es heißt u.a.: „Man muss das Vorsorgeprinzip beachten und die gegenwärtigen Grenzwerte überarbeiten. Erst auf ein hohes Maß wissenschaftlicher und klinischer Beweise zu warten, kann zu sehr hohen gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Kosten führen, wie dies in der Vergangenheit bei Asbest, verbleitem Benzin und Tabak der Fall war.“

(Aus der Resolution Die potentiellen Gefahren durch elektromagnetische Felder und ihre Auswirkung auf die Umwelt, 27. Mai 2011, Übersetzung diagnose:funk:)

Bezüglich des Schutzes von Kindern:

8.3.1. In verschiedenen Ministerien (Bildung, Umwelt und Gesundheit) sind gezielte Informationskampagnen für Lehrer, Eltern und Kinder auszuarbeiten, um sie auf die speziellen Risiken aufmerksam zu machen, die mit der frühen, gedankenlosen und lang anhaltenden Benutzung von Handys und anderen Geräten, die Mikrowellen senden, einhergehen.

8.3.2. Sämtliche Handys, DECT-Telefone oder W-LAN-Systeme sind in Klassenzimmern und Schulen zu verbieten, wie dies auch von einigen regionalen Behörden, medizinischen Berufsverbänden und Bürgerinitiativen gefordert wird … ZUM BEITRAG

Positionen für zukunftsfähigen Fortschritt

Für zukunftsfähigen Fortschritt

Angesichts des ungebremsten Ausbaus von Funktechnologien veröffentlicht der BUND […] ein Positionspapier, an dem die Kompetenzinitiative mitgewirkt hat. Die Positionen 46 (2008) bieten eine Argumentation für zukunftsfähigen Fortschritt, ein Plädoyer für innovatives Gesundheits- und Umweltbewusstsein.

Lebende Organismen sind auf ein funktionsfähiges, möglichst ungestörtes bio-elektrisches System und damit auf die natürlich vorkommenden elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder angewiesen. Aufgrund technischer Entwicklungen wird heute durch verschiedene Felder störend bis schädigend in diese Systeme eingegriffen. Die bereits vorliegenden Erkenntnisse, Erfahrungen und Beobachtungen zeigen unmissverständlich, dass dringend eine drastische Reduzierung bzw. Minimierung der anthropogen verursachten elektromagnetischen Felder erreicht bzw. wirksame Schutz- und Vorsorgemaßnahmen für das Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen ergriffen werden müssen […]

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Gesundheitsschädigende Effekte der Strahlenbelastung

Anlässlich seines 95. Geburtstags veröffentlicht Karl Hecht eine Grundsatz-Schrift über die ernsten Risiken der steigenden Strahlenbelastung, die in ihrer Gesamtschau auch für Laien verständlich zu lesen ist. Der Autor versteht seine Schrift zugleich als eindringlichen Appell an unsere Zeit: Bevor es zu spät ist (es ist nicht mehr viel Zeit zum richtigen Handeln geblieben), möchte ich als Arzt eine ernste, wissenschaftlich begründete und der Wahrheit entsprechende Warnung ausrufen. In ihrem Untertitel Wissenschaftlich begründete Warnung eines Arztes vor den Todsünden der digitalisierten Menschheit spielt die Schrift bewusst auf entsprechende frühere Appelle des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz (1903-1989) an.

(Exzerpt, u.a. zu WLAN und 5G)

Da das gesundheitsschädigende WLAN-EMF-Funkwellensystem das gesamte gesellschaftliche Leben durchdringt (zu Hause, vom Nachbarn, in Hotels, in Restaurants, in Krankenhäusern, in Kuranstalten, in Altersheimen, in Schulen, in Universitäten, in der Bahn, in Arbeitsräumen u. a.), bedroht die Strahlenlast schon allein dieses Systems Gesundheit und Leben der Menschen, die sich permanent oder zeitweilig in der Nähe dieses Funksystems befinden. Die von zahlreichen unabhängigen Wissenschaftlern bewiesene Gefahr dieses WLAN-Systems, und andere in Aktion befindliche technische Funksysteme, reihen sich mit weit größerer Gefahr an die acht Todsünden von Konrad Lorenz in die Existenzbedrohung der Menschheit als 9. Todsünde ein. Da EMF-Funkwellen nicht bewusst wahrgenommen werden können, wird die Gefahr von den Verantwortlichen verharmlost und von den Menschen der Lüge größerer Glaube geschenkt als der Wahrheit. Mit dem G5-EMF-Funkwellensystem wird die jetzt schon hohe Gefahr noch um ein Vielfaches größer … 

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Ist die Unterteilung in ionisierende und nichtionisierende Strahlung noch aktuell?

In seinem Forschungsbericht setzt Karl Hecht neue Impulse in der Strahlenschutzdiskussion. Auf der Basis eines aktuellen Erkenntnisstands gibt er einen auch für Laien verständlichen Überblick, der zu neuem Denken in Bezug auf herkömmliche Kategorisierungen in der Strahlenproblematik auffordert. Technizistisch-physikalistische Auffassungen sind dringend zugunsten biologisch-medizinischer Modelle der Risiko-Beurteilung zu modifizieren.

(Aus der Zusammenfassung:)

Sowohl die sogenannten ionisierenden Strahlungen als auch die sogenannten nichtionisierenden Strahlungen können freie Radikale im menschlichen Körper generieren. Analoge biologische Schädigungen können also von beiden Arten der Strahlung ausgehen … Es wäre aus Sicht des Verfassers besser in starkenergetische und schwachenergetische Strahlungen zu unterscheiden. Doch auch diese physikalische Unterscheidung wird als unzureichend angesehen, die Wirkung auf biologische Prozesse zu beurteilen. Wichtiger in ihrem Fall ist die Beachtung von Kurzzeit- und Langzeitwirkungen, gegebenenfalls mit Angabe der Strahlendosis …

Aus allem folgt: Da für den Schutz der Bevölkerung die Folgen der Strahlungen auf den menschlichen Körper ausschlaggebend sind, ist eine Unterteilung in ionisierende und nichtionisierende Strahlung nicht mehr angebracht. Das muss aber auch Konsequenzen für den gegenwärtigen Strahlenschutz und entsprechende juristischen Bewertungen haben. Die bisher verwendeten Parameter der Grenzwertfestlegung sind völlig ungeeignet … Der vorliegende Bericht baut auf einem vielfältig nachgewiesenen Stand dieser aktuellen Erkenntnis auf, bemüht sich aber um eine Darstellung, die auch vom Laien verstanden werden kann …

21 Seiten, 2015

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Elektrosmog-Risiko für Tiere und Pflanzen

Die Leugnung des Elektrosmog-Risikos für Tiere und Pflanzen und ihre Folgen

Zu einer Stellungnahme des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)

Ulrich Warnke und Karl Richter

Studien über Schädigungen unserer Umwelt werden behördlich vehement dementiert oder abgewertet. Ulrich Warnke und Karl Richter gehen der Frage nach, warum das so ist und wie überzeugend dabei argumentiert wird.

2012 / 14 Seiten

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Wirkungen elektromagnetischer Felder auf Pflanzen

Beobachtungen und Studien aus 80 Jahren

Cornelia Waldmann-Selsam

Die Erforschung elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Wirkungen auf die Pflanzenwelt wird seit fast drei Jahrzehnten blockiert. Cornelia Waldmann-Selsam stellt die Forschungslage dar und regt weitere Untersuchungen an.

2010 / 15 Seiten / Sonderdruck 3,00 €

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Mobilfunk und Grenzwerte

Der Mobilfunk und seine ,Grenzwerte‘

Zur gezielten Begriffsverwirrung beim Elektrosmog-Problem

Walter Sönning und Hans Baumer†

Walter Sönning und Hans Baumer zeigen, wie die Meteorologie helfen konnte, witterungsabhängige Probleme beim Vierfarbendruck zu klären. In der Sache sehen sie dabei aber auch athermische Wirkungen weit unterhalb der geltenden Grenzwerte bestätigt.

2013 / 6 Seiten

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Gesundheits- und umweltverträgliche Massen-Kommunikation

Gesundheits- und umweltverträgliche Massen-Kommunikation mit Photonischen Netzen

Claus Scheingraber und Stefan Spaarmann

Die Schrift legt Ursachen der nieder- und hochfrequenten Umweltverschmutzung dar. Sie empfiehlt den Ausbau der (kabelgebundenen) Glasfaser- und der (kabellosen) Licht-Technologien als verträglichere Alternativen zur ausufernden Kommunikation via Funk. In der Kombination von beidem sehen Claus Scheingraber und Stefan Spaarmann das Kommunikationssystem Zukunft.

2012 / 127 Seiten

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Kommunikation ohne Smog

Stefan Spaarmann

Der Beitrag informiert über Chancen, aber auch über derzeitige Blockaden optischer Kommunikation. Er bietet eine übersichtliche Zusammenfassung von Erkenntnissen der oben vorgestellten Schrift.

2013 / 20 Seiten

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Steigende ,Burn-out‘- Inzidenz

Steigende ,Burn-out‘- Inzidenz durch technisch erzeugte
magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks

Forschungsbericht

Ulrich Warnke und Peter Hensinger
Dass die Strahlungen des Mobil- und Kommunikationks zu oxidativem Zellstress führen, ist inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen. Am Beispiel Burn-Out erläutern Ulrich Warnke und Peter Hensinger aber auch das häufige Zusammenwirken der Strahlenbelastung und stressfördernder Lebensumstände.

2013 / 32 S. / Sonderdruck 5,00 €

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,Wetterfühligkeit‘ und Elektrosensibilität

Walter Sönning

Am Verhältnis der wetterabhängigen atmosphärischen Impulsstrahlung und der Wirkung technisch erzeugter elektromagnetischer Felder zeigt Walter Sönning, was beide verbindet, was sie unterscheidet. Sein Beitrag macht dabei deutlich, wie viel die Medizinmeteorologie zum Verständnis von Elektrosensibilität beitragen kann.

2013 / 8 Seiten

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Handystrahlung – eine Gefahr für Kinder?

Dokumentation einer Kontroverse

Dr. med. Joachim Mutter antwortet Professor Dr. Alexander Lerchl

Eine Kontroverse über ärztliche Ethik, den Stand der heutigen Mobilfunk-Forschung und die Situation im deutschen Strahlenschutz – am Beispiel des Risikos für Kinder.

2010 / 45 Seiten

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Das erste Kapitel des Reports der Bioinitiative

Eine Zusammenfassung für die Öffentlichkeit

Erstellt für die Bioinitiative Working Group von Cindy Sage (2007)

deutsche Übersetzung von Katharina Gustavs

Der internationale Bioinitiative Report 2007 ist ein bedeutender Meilenstein in der zusammenfassenden Sichtung der Mobilfunk-Forschung. Er benennt klar die derzeitigen Hindernisse einer verantwortlichen Gesundheits- und Umweltpolitik.

2009 / 39 Seiten

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5G als ernste globale Herausforderung – gesundheitliche Gefährdungen des Mobilfunks

Die öffentliche Debatte um den neuen Mobilfunkstandard 5G und seine Risiken für die Gesundheit und Umwelt nimmt an Intensität zu – im deutschsprachigen Raum, europa- und weltweit. Zu den bedeutendsten Dokumenten der aktuellen Diskussion zählt eine Abhandlung des renommierten amerikanischen Wissenschaftlers Martin L. Pall, die er im vergangenen Jahr 2018 internationalen Behörden vorgelegt hat.

Die jetzt in deutscher Übersetzung vorliegende Schrift bietet nicht nur eine auch für Laien übersichtliche, verständliche und nachvollziehbare Darlegung möglicher pathophysiologischer Auswirkungen der steigenden Strahlenbelastung durch Mobil- und Kommunikationsfunk. Sie führt darüber hinaus eine dezidierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit europäischen und amerikanischen Behörden und Industrien, die fortschrittliche Erkenntnis über Gesundheits- und Umweltrisiken aus fragwürdigen Motiven nicht wahrnehmen.

So eindringlich seine wissenschaftliche Argumentation, so einleuchtend ist auch die Sorge des Autors, dass jegliche Vorsorgeprinzipien – Errungenschaften moderner Wissenschaften und Gesellschaften – mit der beabsichtigten Einführung der 5G-Technologie völlig außer Acht gelassen werden.

Ein Ergebnis seiner Analysen ist unter anderen der unumstößliche Befund:

„Es gibt keine Tests zur biologischen Verträglichkeit von tatsächlicher 5G-Strahlung. Es gibt daher auch weder eine Risikoanalyse noch ein Risikomanagement, denn bisher wurde noch keine, aber auch gar keine Risikobewertung von 5G vorgenommen.“

ISBN 978-3-9820686-0-2 / 120 Seiten / Preis 8,00 Euro

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Elektrohypersensibilität – Risiko für Individuum und Gesellschaft

Mit Beiträgen von Franz Adlkofer, Christine Aschermann, Frank Berner, Bernd Irmfrid Budzinski, EUROPAEM Arbeitsgruppe EMF, Karl Hecht, Lebrecht von Klitzing, Wilfried Kühling, Peter Ludwig, Werner Thiede

Elektro(hyper)sensibilität ist ein Politikum. Und zwar nicht etwa in dem Sinne, dass in Politik und Gesellschaft über diese Umweltkrankheit heiß debattiert würde, sondern im Gegenteil: Die Politik im Verein mit Industrie und Wirtschaft ist heiß bemüht, das Thema unter der Decke zu halten. Vor diesem Hintergrund wendet sich die vorliegende Schrift nicht nur an EHS-Betroffene und medizinische Experten. Interdisziplinär ausgerichtet, versucht sie, aus unterschiedlichen Fachperspektiven die Menschen und das Thema ‚Elektrohypersensibilität‘ als eine Folge der wachsenden elektromagnetischen Belastung zu betrachten. Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte und sich gegenseitig ergänzenden Sichtweisen werden Zusammenhänge verdeutlicht, die bisher öffentlich kaum wahrgenommen werden, und neue Handlungsoptionen aufgezeigt.

2018 / ISBN 978-3-9812598-9-6 / 120 Seiten / Preis: 8 Euro

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Medienkonsum und Mobilfunkstrahlung – Besondere Risiken für Kinder und Jugendliche

Empfehlungen für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes

Handliche Broschüre im ansprechenden Flyer-Format für Eltern, Familien, pädagogische Praxis. Sie informiert in kompakter Form über Risiken heutigen Medienkonsums: Altersspezifisch von der Schwangerschaft bis ins Jugendalter, thematisch von den Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung bis zu suchtähnlichen Erscheinungsweisen. Sie gibt praktische Tipps für eine altersgerechte, ausgewogene und gesunde Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Besonders geeignet für Eltern, Familien, KiTas, Schulen, Bildungseinrichtungen, pädagogische, ärztliche, soziale und verwandte Tätigkeitsbereiche.

Herausgeber: Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V., diagnose:funk, Stiftung für Kinder

In Zusammenarbeit mit: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) – AK Immissionsschutz / Elektromagnetische Felder, Europäische Akademie für Umweltmedizin e.V. (EUROPAEM), P a n d o r a | Stiftung für unabhängige Forschung, Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit (IBN)

2018 / Preis: 32 Cent – Bestellung diagnose:funk Shop

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Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für Fortschritte im Strahlenschutz Kritische

Bilanz nach einem Vierteljahrhundert des Mobilfunks

Zwei Grundsatzbeiträge. Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für Fortschritte im Strahlenschutz von Karl Richter, Franz Adlkofer, Mario Babilon, Klaus Buchner, Karl Hecht, Werner Thiede, Ulrich Warnke. Stellungnahme und Forderungen zum Mobilfunk-Bericht der Bundesregierung 2017 von Bernd Irmfrid Budzinski, Klaus Buchner, Rüdiger Flick, Karl Hecht, Gert Sautermeister

Sorglos vermarkten Industrie, Staat und Politik Funktechniken und ihre inzwischen zahllosen Anwendungen als Zukunftstechnologien, auch und gerade im Horizont einer umfassend geplanten gesellschaftlichen Digitalisierung. Die Schrift der Kompetenzinitiative, die von 18 Organisationen des Gesundheits- und Umweltschutzes mit getragen wird, macht mobilfunkpolitische Fehlentwicklungen deutlich und fordert ein, was längst überfällig ist: Fortschritte im Strahlenschutz.

2017 / ISBN 978-3-9812598-8-9 / Preis: 5 Euro

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Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks Vorträge der Tagung vom 5. April 2014 in Würzburg

Mit Beiträgen von Lennart Hardell und Michael Carlberg, Michael Kundi, Ulrich Warnke, Karl Braun-von Gladiß, Franz Adlkofer, Wilfried Kühling und Bernd Irmfrid Budzinski

Die Schrift dokumentiert die Vorträge der wohl ersten Tagung zu den Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks. Die biowissenschaftlich-medizinischen Vorträge eines internationalen Teams von Experten belegen Risikopotenziale der wachsenden Dichte elektromagnetischer Felder an der Zunahme von Gehirntumoren, dem Um-sich-Greifen von Entzündungen, den besonderen Risiken für Kinder und Elektrosensible. Gesellschaftskritische und juristische Einschätzungen zeigen aber auch, wie unzeitgemäß ein angeblicher staatlicher ‚Strahlenschutz‘ mit den Risiken umgeht.

2014 / ISBN 978-3-9812598-7-2 / 84 Seiten / Preis 8,00 €

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Was ist vom Strahlenschutz-Auftrag geblieben? Eine Dokumentation zur deutschen Mobilfunk-Politik

Mit Beiträgen von Karl Richter, Klaus Buchner, Ulrich Warnke, Karl Braun-von Gladiß, Markus Kern und Franz Adlkofer

Die Schrift dokumentiert Vernetzungen, Interessenkonflikte und Satzungsverstöße, mit denen sich Organe des deutschen ‚Strahlenschutzes‘ weit von ihrem Gründungsauftrag entfernt haben und eher als Einrichtungen zum Schutz ökonomischer Interessen betätigen. Sie zeigt am Beispiel des 5. Mobilfunk-Berichts der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag, wie ein nachweislich manipulierter Stand der Erkenntnis die Entscheidung der Volksvertreter in industriegefälliger Weise beeinflussen und lenken soll.

2013 / ISBN 978-3-9812598-6-5 / 36 Seiten / Preis 6,00 €

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Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk: Warum wir zum Schutz der Kinder tätig werden müssen

Übersetzung einer Schrift von MobileWise

Angelsächsische Wissenschaftler und Ärzte, die sich in der Vereinigung MobileWise zusammengeschlossen haben, stellen in ihrer Schrift fest, „dass bis heute mehr als 200 wissenschaftlich begutachtete Studien veröffentlicht worden sind, die auf einen Zusammenhang zwischen langfristiger Handynutzung und ernsthaften Gesundheitsschäden hindeuten“. Sie folgern, dass es vor diesem Hintergrund keine Alternative zu schnellen Maßnahmen der Aufklärung und Vorsorge gibt.

2012 / ISBN 978-3-9812598-5-8 / 64 Seiten / Preis 6,00 €

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Zu den Folgen der Langzeiteinwirkungen von Elektrosmog

Karl Hecht

Auf der Grundlage eines breiten medizinischen und statistischen Datenmaterials, das er der Auswertung von 878 russischsprachigen Studien verdankt, kann Karl Hecht an einem Zeitraum von bis zu zwei Jahrzehnten deutliche gesundheitsschädigende Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder zeigen. Am Beispiel seiner Forschungsrecherche macht er aber auch anschaulich, wie solche Ergebnisse tabuisiert werden, wenn sie ökonomischen und politischen Interessen widersprechen.

2012 / ISBN 978-3-9812598-4-1 / 64 Seiten / Preis 6,00 €

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Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft

Eine Dokumentation

Von Franz Adlkofer und Karl Richter

Der erste Teil dieser Schrift dokumentiert die Anstrengungen eines leitenden deutschen Strahlenschutzbeauftragten, für Industrie und Staat unbequeme Erkenntnisse gentoxischer Wirkungen aus dem Weg zu räumen. Die weiteren Teile des Heftes belegen aber auch, wie weit sich der deutsche Strahlenschutz dabei vom Stand internationaler Erkenntnis entfernt hat – auch mit Projekten des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms.

2011 / ISBN 978-3-9812598-3-4 / 64 Seiten / Preis 6,00 €

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Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen – aber aufrechterhalten werden

Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals

MitBeiträgen von Franz Adlkofer, Karl Hecht, Lebrecht von Klitzing, Klaus Kniep, Wilhelm Mosgoeller, Karl Richter, Hans-Christoph Scheiner, Ulrich Warnke

Die in dem Heft vereinten Beiträge konvergieren in dem klaren Ergebnis, dass die geltenden Grenzwerte niemanden schützen, weil sie maßlos überhöht sind und nach anachronistischen Gesichtspunkten festgelegt wurden. Die Schrift gelangt damit aber auch zu dem Urteil, dass der betriebenen Politik des Mobil- und Kommunikationsfunks die wissenschaftliche, die demokratische und die menschenrechtliche Legitimation fehlt.

2009 / ISBN 978-3-9812598-2-7 / 64 Seiten / Preis 6,00 €

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Wie empfindlich reagieren die Gene auf Mobilfunkstrahlung?

Stand der Forschung – Entwarnungen und Intrigen – Vorschlag zur Selbsthilfe

Mit Beiträgen von Franz Adlkofer, Igor Y. Belyaev, Karl Richter und Vladislav M. Shiroff

Die Verfasser machen deutlich, wie vielfältig die internationale Forschung gentoxische Wirkungen belegt – im Sinne von nicht-thermischen Wirkungen, deren besondere Gefahr auch in der Dauer der Einwirkung liegt. Doch die geltenden Grenzwerte berücksichtigen nur thermische Wirkungen und lassen die Frage von Langzeitwirkungen außer Acht.

2008, 2. A. 2009 / ISBN 978-3-9812598-1-0 / 64 Seiten / Preis 6,00 €

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Die Gefährdung und Schädigung von Kindern durch Mobilfunk

Ärztliche Beobachtung – wissenschaftliche Erkenntnis – gesellschaftliche Erfahrung

Mit Beiträgen von Heike-Solweig Bleuel, Markus Kern, Karl Richter, Cindy Sage, Cornelia Waldmann-Selsam, Ulrich Warnke und Guido Zimmer

Die Schrift zeigt mit dem Stand medizinischer und biowissenschaftlicher Erkenntnis, an wie vielen Stellen der Kreislauf des Lebens von den Wirkungen elektromagnetischer Felder betroffen ist und warum Kinder in besonderer Weise gefährdet sind. Sie macht aber auch sichtbar, wie fragwürdig Politik und Öffentlichkeit beraten werden und wie weit die Mobilfunkindustrie die Aufklärung der Gesellschaft im Sinne ihrer Produktinteressen steuert.

2008, 2. A. 2009 / ISBN 978-3-9812598-0-3 / 52 Seiten / Preis 6,00 €

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Bienen, Vögel und Menschen Die Zerstörung der Natur durch ‚Elektrosmog‘

Ulrich Warnke

In der hier vorgelegten Schrift zeigt Ulrich Warnke, wie Menschen und Tiere elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder seit Millionen von Jahren für ihre biologische Information und Organisation nutzen. Er kann von da aus aber auch verständlich machen, dass die wachsende Flut technisch erzeugter elektromagnetischer Felder den biophysikalischen Haushalt des Lebens störend und zerstörerisch überlagert.

2007, 2. A. 2008 / ISBN 978-3-00-023124-7 / 48 Seiten / Preis 5,00 €

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5G: „Ein Experiment“?

Mit dem neuen 5G Standard sollen Funktechnologien demnächst flächendeckend alle unsere öffentlichen und privaten Lebensräume durchdringen. Sind unsere Gesundheit und Umwelt dabei ausreichend geschützt? In Deutschland beginnt auf Initiative von Wissenschaftlern, Ärzten und Bürgern eine öffentliche Debatte um die ernst zu nehmenden Risiken. Kathrin Zinkant, Süddeutsche Zeitung, tendiert eher dazu, mit dem Bundesamt für Strahlenschutz für Vertrauen in die neue Technologie zu werben. Florian Schumann in der Zeit: „Es ist ein Experiment“. Harald Schumann und Elisa Simantke berichten im Tagesspiegel über den aktuellen Stand der internationalen Risiko-Forschung und die europäische Mobilfunk-Politik. Werner Thiede spricht von einer „digitalen Fortschrittsfalle“.

Inzwischen verstärkt sich die 5G-Debatte im Umfeld der Frequenz-Versteigerungen. Unter anderem ist ein Video „Stoppt 5G“ von diagnose:funk erschienen. Eine Petition von mehr als 50.000 Bürgern fordert Aussetzung der Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen.

Ein Überblick.

5G-Debatte in Deutschland (Auswahl)

Kathrin Zinkant: Neues Netz, neue Sorgen, Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 2019, Exzerpt:

… Experten für Strahlenschutz sehen … kaum Anhaltspunkte für die Vermutung, dass die hochfrequente Strahlung beispielsweise Gewebe oder das Erbgut von Zellen schädigt … Einen Beweis für die völlige Unbedenklichkeit gibt es jedoch nicht … ZUM BEITRAG

Wolfgang Kessler: Die Folgen der Digitalisierung, Frankfurter Rundschau, 23. Januar 2019, Exzerpt:

… Völlig vergessen scheinen die gesundheitlichen Folgen des Mobilfunks. Es gab eine Zeit, da wurde intensiv über die Strahlenbelastung durch Mobilfunkmasten und Handys diskutiert … Für alle diese Fragen scheinen die Verantwortlichen keine Zeit zu haben. Man muss ja aufholen, damit die deutsche Wirtschaft im globalen Konkurrenzkampf nicht zurückfällt. Und wie so oft kommt einigen die These von der gefährdeten Konkurrenzfähigkeit gerade recht, um alle Hindernisse für eine kompromisslose Wachstumspolitik aus dem Weg zu räumen, vor allem die größten Hindernisse: den Menschen und die Umwelt ... ZUM BEITRAG

Florian Schumann: Strahlendes Experiment, Die Zeit, 17. Januar 2019, Exzerpt:

… Überspitzt könnte man sagen: 5G ist ein Experiment. Angesichts der Tatsache, dass die Technologie schon 2020 an den Start gehen soll, überrascht es doch ein wenig, dass – was die Strahlenbelastung angeht, vieles noch so unklar ist. „Erst bauen, dann schauen“, scheint das Motto zu sein … ZUM BEITRAG

Harald Schumann und Elisa Simantke: Europa ignoriert mögliches Krebsrisiko von 5G, Der Tagesspiegel, 12. Januar 2019, Exzerpt:

… Die Technologie für den Mobilfunk steht im Verdacht, die Gesundheit zu schädigen. Aber die Regierungen fördern den Ausbau unbeirrt … Der geplante europaweite Ausbau des Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G) birgt große ökonomische und technische Risiken und stößt bei der Bevölkerung in einigen EU-Ländern auf erheblichen Widerstand …  ZUM BEITRAG

5G – Anbieter.info: Gesundheitsgefahr durch 5G?, Interview mit Jörn Gutbier, diagnose:funk, Exzerpt:

… die Zahl namhafter Wissenschaftler sowie Ärzte, welche vor 5G warnen, wächst weltweit … Wie ernst ist die Lage wirklich und drohen in der Tat irreversible Konsequenzen für Mensch und Tier? Wir sprachen mit Jörn Gutbier, Vorsitzender „diagnose:funk“ über den 5G-Ausbau und dessen mögliche Risiken … ZUM BEITRAG

Interview von Prof. Dr. Helmuth Kern (Neckartenzlingen) vom Diagnose-Funk-Vorstand mit Prof. Dr. Werner Thiede zu seiner neuen Veröffentlichung mit dem Titel Die digitale Fortschrittsfalle. Warum der Gigabitgesellschaft mit 5G-Mobilfunk freiheitliche und gesundheitliche Rückschritte drohen, Exzerpt:

Wir erleben gerade ein gemeinsames Ringen von Politik und Konzernen um das Ziel, Mobilfunk möglichst bald flächendeckend hinzube­kommen und nahezu 100 Prozent der Bevölkerung zu „versorgen“. Und das ganz ungeniert im Jahr 2018, in dem doch neue, begründete Wissenschaftler-Warnungen vor dem krebserre­genden Potenzial dieser Strahlung aus den USA zu uns herübergekommen sind. Auch einige europäische Experten und Ärzte teilen diese kritische Sicht. Ich kann es durchaus bedächtig formulieren: Fakt ist, dass es interna­tional kontroverse Expertenmeinungen zu den möglichen Effekten der Mobilfunk-Strahlung gibt. Gerade aber weil die Forschungslage un­klar, also nicht wirklich geklärt ist, halte ich es im Grunde für ungeheu­erlich, Mobilfunk trotz der eben keineswegs risikolosen Dimension der Strahlung den Men­schen total, also quasi totalitär zuzumuten. Bürgerinnen und Bürger, die der Strahlung kritisch gegenüber stehen oder sie als Elektrosensible gar schmerzlich spüren, haben kaum mehr Chancen, ihr aus­zuweichen … ZUM BEITRAG

5G und das Gesundheitsrisiko, SWR 2, 21. März 2019

5G soll bis 2020 flächendeckend eingeführt werden. Dafür braucht man neue Sendemasten und die elektromagnetische Strahlung, der wir dann täglich ausgesetzt sind, wird zunehmen – mit unabsehbaren Folgen für die Gesundheit? … ZUM BEITRAG

Gefahr für die Gesundheit? 3sat, 4. April 2019

Sorge vor zu großer Strahlenbelastung durch 5G. Mit 5G drohten ernste Konsequenzen für Menschen und Umwelt – warnen mittlerweile mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem internationalen Appell ..ZUM BEITRAG
Zur aktuellen 5G-Frequenzversteigerung

Ärztlicher und gesundheitspolitischer Protest in Mainz, 5G-Frequenzversteigerung, 19. März 2019

Wie die Tagesschau, 19. März 2019, berichtete, fanden sich zum Beginn der 5G-Frequenzversteigerung auch Bürgerinnen und Bürger in Mainz ein, um ihrem Protest gegen die aktuelle Mobilfunk-Politik Ausdruck zu geben … ZUM BEITRAG

diagnose:funk zur 5G-Versteigerung

Die Frequenzversteigerung 5G zeigt exemplarisch, wie Staat, Industrie, Bundesamt für Strahlenschutz und die Strahlenschutzkommission in Arbeitsteilung die Bevölkerung über die Risiken der Mobilfunkstrahlung beschwichtigen … ZUM BEITRAG

diagnose:funk, Video „Stoppt 5G“  ZUM BEITRAG

5G-Petition an Bundestag erreicht Quorum, Pressemitteilung von diagnose:funk, 5. April 2019 ZUM BEITRAG

Neue Mobilfunktechnik: Ist 5G gefährlich? Wulf Rohwedder, tagesschau.de, 12. Juni 2019

Die neue Mobilfunktechnik 5G ist eine Gefahr für die gesamte Menschheit – diesen Eindruck bekommt man, wen man einschlägige Internetseiten besucht. Doch was ist wirklich dran? … ZUM BEITRAG

Nach 5G-Versteigerung: Bundesregierung muss 5G-Mobilfunk-Aufbau streng regulieren. diagnose:funk fordert Anwendung des Vorsorgeprinzips, 12. Juni 2019 … ZUM BEITRAG

Zur internationalen Forschung (Auswahl)

Lennart Hardell und Kollegen setzen sich in ihrem aktuellen internationalen EMF Call an die Vereinten Nationen, die Weltgesundheitsorganisation und die Regierungen für wirklich schützende Grenzwerte ein.

Exzerpt EMF Call:

Die Auffassung und Richtlinien der ICNIRP sind unwissenschaftlich. Sie schützen die Industrie und nicht die öffentliche Gesundheit … Um die Öffentlichkeit und die Umwelt vor den bekannten schädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) zu schützen, rufen wir die Vereinten Nationen, die Weltgesundheitsorganisation sowie sämtliche Regierungen dazu auf, die ICNIRP-Richtlinien nicht zu übernehmen. Sie haben keine schützende Wirkung. Sie stellen vielmehr ein schwerwiegendes Risiko für die menschliche Gesundheit sowie die Umwelt dar. Sie erlauben nämlich die schädliche Exposition der Weltbevölkerung, einschließlich der Verwundbarsten, unter dem unwissenschaftlichen Vorwand, dass sie „schützend“ seien …

EMF Call deutsch PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

EMF Call English PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Weitere Informationen EMF Call  ZUM BEITRAG

Internationaler Wissenschaftler Appell 2015  ZUM BEITRAG

Internationaler 5 G Appell 2017  ZUM BEITRAG

Internationaler 5 G Appell 2018  ZUM BEITRAG

Weitere Neuerscheinungen zum Themenbereich  ZUM BEITRAG

Die bisherige Mobilfunk-Politik ist nicht zukunftsfähig

In einem Grundsatzbeitrag in umwelt-medizin-gesellschaft 3 / 2018 gehen Mario Babilon, Klaus Buchner, Peter Ludwig und Karl Richter Fehlentwicklungen und Herausforderungen der gegenwärtigen Mobilfunk-Politik nach. „Die Notwendigkeit allgegenwärtiger Funknetze ist zur politischen Ideologie geworden, deren Wirkungen kaum noch hinterfragt werden.“

(Auszug:)

Die Euphorie politischer Verlautbarungen, die Ankündigungen eines Mobilfunk-Gipfels für den Sommer 2018 gelegentlich begleiten, scheint grenzenlos. Der zuständige Minister gibt sich kämpferisch wie ein Waidmann im Jagdfieber: „Die Jagd auf die weißen Flecken im Mobilfunknetz ist eröffnet“ … Die politische Rhetorik dieser Art erhebt Funk-Technologien zu Garanten gesellschaftlichen Fortschritts und Heilsbringern einer digitalisierten Gesellschaft, blind für alle Risiken der Entwicklung. Staatliche Agenden, wie z. B. der jüngste Mobilfunk-Bericht der Bundesregierung vom Dezember 2016, äußern sich nicht ganz so agitatorisch, doch in der Sache kaum minder entschieden und sorglos. Im besten Einvernehmen mit der Mobilfunkindustrie setzen sie auf eine Verbreitung von Funk-Technologien, auch wo sie für Digitalisierung nicht zwingend erforderlich wäre. Die Notwendigkeit allgegenwärtiger Funknetze ist zur politischen Ideologie geworden, deren Wirkungen kaum noch hinterfragt werden. Auch unsere Medien tun dies nur selten. Und alle Verfechter der Digitalisierung via Funk scheint dabei nicht einmal nachdenklich zu machen, dass inzwischen sogar Mobilfunkanbieter ihrerseits Investoren und Aktionäre vor möglichen Gefährdungen durch ihre Technologien warnen … Wir bezeichnen im Folgenden einige der gravierendsten Fehlentwicklungen, die sich in den Grundlagen und Tendenzen dieses Prozesses beobachten lassen, aber auch einige der wichtigsten Herausforderungen, vor die wir eine zukunftsfähige Politik gestellt sehen …

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Neue Baum-Dokus zu Bamberg und ganz Bayern

Baum- und Waldschäden aufgrund chronischer Hochfrequenzbelastung sind inzwischen gut dokumentiert. Trotzdem bleiben Staat und Behörden auf dem Standpunkt, solche Zusammenhänge gäbe es nicht. Nun legt eine der führenden Forscherinnen auf dem Gebiet, Cornelia Waldmann-Selsam, neue Dokus über Schäden durch Mobilfunksendeanlagen in Bamberg und ganz Bayern vor.

(Exzerpt, Bericht vom 15. Juni 2018:)

Es wäre die Aufgabe … gewesen, parallel zum Aufbau des Mobilfunknetzes belastbare wissenschaftlichen Untersuchungen durchführen zu lassen. Es ist fatal, dass dies unterlassen wurde. Angesichts der tatsächlich in großer Zahl aufgetretenen und dokumentierten Baumschäden im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen ist die Aussage … dass schädliche Effekte aber nicht zu erwarten seien, unhaltbar.

Bericht, 15. Juni 2018Begründeter Verdacht auf kausalen Zusammenhang zwischen Baum- bzw. Waldschäden und chronischer Hochfrequenzbelastung PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Baumschäden im weiteren Umkreis von Mobilfunksendeanlagen (Entfernungen zwischen 400 m und 4 km) – 40 Beispiele aus Bamberg (2007-2018) PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Große Zahl gefährlicher Baumschäden im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen in ganz Bayern (2017 / 2018) PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Weitere Studien und Infos zum Thema  ZUM BEITRAG

The impacts of artificial Electromagnetic Radiation on wildlife (flora and fauna)

A new report by Erich P. Malkemper et al. (2018) gives an overview of The impacts of artificial Electromagnetic Radiation on wildlife (flora and fauna) and current knowledge. The report is a background document to a web conference from Monday 22nd of January to Thursday 25th of January 2018, organized by Eklipse, funding from the European Union (EU).

(Exzerpt:)

The focus was made on wildlife (plants, invertebrates, vertebrates), although a few studies on domestic animals have been included … The range of EMR types has also been restricted to artificial anthropogenic radiations … In total, 147 scientific papers or reviews were identified, and 97 of them were used in the analyses (see list of References) … This final list of publications does not aim to be comprehensive, but to compile a representative set of papers and studies to allow an overview of the current knowledge and gaps …

MALKEMPER Erich P., TSCHEULIN Thomas, VANBERGEN Adam J., VIAN Alain, BALIAN Estelle, GOUDESEUNE Lise (2018). The impacts of artificial Electromagnetic Radiation on wildlife (flora and fauna). Current knowledge overview: a background document to the web conference … DOWNLOAD PDF FOR FREE

Web Conference  TO THE POST

Further informations on the topic

Ulrich Warnke: Bienen, Vögel und Menschen. Die Zerstörung der Natur durch ‚Elektrosmog‘

deutsch >>>      english >>>      italiano >>>      francais  >>>      espanol  >>>

Ulrich Warnke und Karl Richter:  Forschungsbericht zu Elektrosmog-Risiken für Tiere und Pflanzen  >>>

Cornelia Waldmann-Selsam und Helmut Breunig: Forschungen und Dokus zu Baum-Schädigungen >>>

RI-Study  >>>

NTP-Study  – Study >>>  – Comment >>>

Bäume in Hallstadt

In ihrer aktuellen Langzeit-Dokumentation „Bäume in Hallstadt 2008 – 2018“ berichtet Cornelia Waldmann-Selsam erneut von Baumschäden unter dem Einfluss von Mobilfunk-Sendeanlagen. Die eindrucksvolle Foto-Doku zeigt evidente Auswirkungen der Strahlenbelastung auf Bäume im städtischen Umfeld.

(Aus der Doku:)

Der Zustand von Bäumen in Hallstadt wurde zwischen Juni 2008 und März 2018 auf 29 Rundgängen dokumentiert. Aus dieser Dokumentation werden 33 Beispiele vorgestellt. Stadtplan mit den Standorten der Bäume und der Mobilfunksendeanlagen S. 39, Standortbescheinigungen tabellarisch S. 40, Inhaltsverzeichnis S. 41. Im Funkschatten von Gebäuden haben sich Bäume zwischen 2008 und 2017 gut entwickelt …

Im Strahlungsfeld von Mobilfunksendeanlagen … traten zahlreiche, schwere Baumschäden auf. Etliche Bäume mussten gefällt werden. Junge Bäume entwickelten sich nicht richtig. Die Messungen der Leistungsflussdichte wurden mit dem Breitbandmessgerät HF 59B und der Ultrabreitband-Antenne UBB_G3 (27 MHz-3300 MHz) durchgeführt … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Weitere Berichte, Studien, Publikationen zum Thema ZUM BEITRAG

New RI-Study Confirms Cancer Link

Environmental Health Trust reports about the new study of Ramazzini Institute (RI), Bologna, Italy, world’s largest animal study on cell tower radiation: „Scientists call on the World Health Organization International Agency for Research on Cancer to re-evaluate the carcinogenicity of cell phone radiation after the Ramazzini Institute and US government studies report finding the same unusual cancers.“

(Excerpt:)

Researchers with the renowned Ramazzini Institute (RI) in Italy announce that a large-scale lifetime study of lab animals exposed to environmental levels of cell tower radiation developed cancer. A $25 million study of much higher levels of cell phone radiofrequency (RF) radiation, from the US National Toxicology Program (NTP), has also reported finding the same unusual cancer called Schwannoma of the heart in male rats treated at the highest dose. In addition, the RI study of cell tower radiation also found increases in malignant brain (glial) tumors in female rats and precancerous conditions including Schwann cells hyperplasia in both male and female rats… TO THE POST

Comments On The Ramazzini Study By Annie J. Sasco, MD, DrPH, SM, MPH, Retired Director Of Research At The INSERM (French NIH) And Former Unit Chief At IARC-WHO, France:

… the information brought by experimental studies, conducted on mice and rats, are of paramount importance. The NTP results released recently found evidence of carcinogenicity in experimental animals for levels of exposures analogous to the ones experienced by humans using cell phones. Now the Ramazzini study reveals similar effects ... TO THE POST

Louis Slesin, Microwave News, „More Than a Coincidence“:

It’s happened again. A second large study has found tumors in the Schwann cells —schwannomas— in the hearts of male rats exposed to cell phone radiation. The new finding comes from the Ramazzini Institute in Bologna, Italy. The malignant schwannomas of the heart seen in the Italian study are the same as those described by the U.S. National Toxicology Program (NTP)… TO THE POST

Comment On NTP Study by Hardell-Team … TO THE POST

Milestone Comment On The US NTP-Study

Since the publication of the US NTP-study, the discussions on the significance and relevance of the results have continued. Now Lennart Hardell, Michael Carlberg and Lena Hedendahl provide a comprehensive commentary on the study. A milestone comment on the study with Swedish statistical evidence.

(Excerpt:)

In the following we give an updated evaluation on the scientific evidence for increased risk for glioma and vestibular schwannoma (acoustic neuroma) associated with use of wireless phones. In our opinion also certain aspects on human epidemiology on this issue need to be further clarified and elaborated in the NTP report … Based on case-control studies there is a consistent finding of increased risk for glioma and acoustic neuroma associated with use of mobile phones. Similar results are found for cordless phones in the Hardell group studies. These results are supported by the results in the NTP animal study … We published in 2013 the conclusion that RF radiation should be regarded as a human carcinogen Group 1 according to IARC definition, based on scientific evidence (Hardell, Carlberg 2013b) further supported in our up-dated article (Carlberg, Hardell 2017). That conclusion is reinforced by the current evaluation … DOWNLOAD PDF FOR FREE

New Study of Ramazzini Institute, Italy, confirms Cancer Link … TO THE POST

Report BioEM 2017

Dariusz Leszczynski berichtet für Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung und die Kompetenzinitiative über die BioEM 2017 in Hangzhou, China. Im Vergleich zur BioEM 2016, auf der Ergebnisse und Folgerungen der NTP-Study diskutiert wurden, bot der Kongress keine bahnbrechenden neue Erkenntnisse. „Vorherrschend ist der Eindruck“, so kommentiert Franz Adlkofer den Report, „dass die biologische Forschung seit geraumer Zeit – sei es aus Mangel an Ideen oder an Forschungsmitteln – stagniert. Dafür wurde auf technische Entwicklungen hingewiesen, mit denen in naher Zukunft gerechnet werden kann.“

Inhalte des Berichts:

  • Epigenetik
  • Mobile Gesundheit
  • 5G-Technologie und das Internet der Dinge
  • Biologische Wirkungen von EMF über 6 GHz
  • Probleme bei der Replikation
  • Elektrosensibilität
  • Epidemiologie

(Aus dem Report:)

Die neue, fünfte Generation der drahtlosen Kommunikationstechnologie (5G) und das Internet der Dinge (IdD) werden von der Industrie schnellstens entwickelt. Jedoch wird der Mensch zurzeit allein als Nutzer dieser Technologie und als Faktor berücksichtigt, der die EMF-Strahlung stört (wegen der Absorption von Millimeterwellen). Bisher gibt es kaum eine Überlegung zu den möglichen Gesundheitsrisiken für den Menschen. Berücksichtigt man die enorme Veränderung von der jetzigen Technologie zu 5G, so ist es erstaunlich, dass es kein Forschungsprogramm zur Exposition gegenüber Millimeterwellen gibt – der aktuellen Ergänzung des ‚Strahlungsrepertoires‘ im Bereich drahtloser Kommunikation … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

(Aus dem Kommentar von Franz Adlkofer:)

5G-Technologie und das Internet der Dinge (IdD): Die Entwicklung der fünften Generation der drahtlosen Kommunikationstechnologie (5G) und des Internets der Dinge (IdD) (z.B. smart meter, usw.) steht kurz vor der Einführung. Wie schon bei den früheren Mobilfunk-Generationen wird wiederum ohne jegliche Untersuchung davon ausgegangen, dass es keine gesundheitlichen Auswirkungen geben wird … Professor Dariusz Leszczynski äußert sich in seinem Bericht auch zu Themen, die im Verlauf des Kongresses selbst wenig Beachtung gefunden haben, aber nach seiner Überzeugung von besonderer Bedeutung sind. Diese betreffen (1) die falschen Voraussetzungen, unter denen frühere in vitro Laborstudien durchgeführt wurden und (2) die Unterschätzung des Hirntumorrisikos aufgrund des Fehlens zuverlässiger Angaben zur Strahlen-exposition in den bisher durchgeführten Fall-Kontroll-Studien …  ZUM BEITRAG

Internationale Wissenschaftler zu 5G: „Potentiell ernste gesundheitliche Auswirkungen“

In einem aktuellen Appell an die EU warnen auf Initiative von Rainer Nyberg, Finnland, und Lennart Hardell, Schweden, internationale Wissenschaftler vor den Gesundheitsrisiken des neuen Mobilfunk-Standards 5G. „5G wird die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich (HF-EMF) stark erhöhen … Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen und die Umwelt schädlich sind.“

(Bildmotiv: iakov / 123RF Lizenzfreie Bilder)

Aus dem Appell:

5G führt zu einer massiven Zunahme der Zwangsexposition durch kabellose Kommunikation.

Die 5G-Technik funktioniert nur über kurze Entfernungen. Durch festes Material werden die Signale nur schlecht übertragen. Viele neuen Antennen werden benötigt, und die vollständige Einführung wird in städtischen Gebieten zu Antennen im Abstand von 10 bis 12 Häusern führen. Daher wird die Zwangsexposition stark erhöht 

Wir legen der EU Folgendes eindringlich nahe:

Alle zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausbreitung der hochfrequenten elektromagnetischen Felder (HF-EMF) von 5G zu stoppen, bis unabhängige Wissenschaftler sicherstellen können, dass für EU-Bürger 5G und die gesamten Strahlungsintensitäten, die durch HF-EMF (5G zusammen mit GSM, UMTS, LTE und WLAN) nicht schädlich sind, insbesondere für Säuglinge, Kinder und schwangere Frauen sowie für die Umwelt …

Sofort, ohne Einflussnahme der Industrie, eine EU-Arbeitsgruppe unabhängiger, tatsächlich unparteiischer Wissenschaftler zu EMF und Gesundheit ohne Interessenkonflikte zu ernennen, um die Gesundheitsrisiken zu bewerten und über neue, sichere „Grenzwerte für die maximale Gesamtexposition“ für die gesamte kabellose Kommunikation innerhalb der EU zu entscheiden …

Internationaler Wissenschaftler-Appell 5G – deutsche Übersetzung von diagnose:funk PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Scientists warn of potential serious health effects of 5G – English PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Bäume im Visier von Mobilfunkantennen

Fabrice Müller (http://www.journalistenbuero.ch/) berichtet im renommierten Schweizer Fachmagazin dergartenbau 13/2017 über neue Studien und Publikationen zu Baumschäden durch Mobilfunkstrahlung: „Welche Auswirkungen haben in unmittelbarer Nähe zu Bäumen platzierte Mobilfunkantennen? … Macht der Mobilfunk die Bäume krank?“

(Aus dem Beitrag:)

Gemeinsam mit den beiden spanischen Biologen Alfonso Balmori-de la Puente und Alfonso Balmori sowie dem deutschen Diplom-Forstwirt Helmut Breunig veröffentlichte die Ärztin Cornelia Waldmann-Selsam im Jahr 2016 die Studie „Hochfrequenz-Felder schädigen Bäume im Umkreis von Mobilfunk-Basisstationen“ …Unter dem Titel „Baumschäden durch Mobilfunkstrahlung“ erschien im März dieses Jahres der Beobachtungsleitfaden des Diplom-Forstwirten Helmut Breunig. „Seit der Einführung des GSM Mobilfunks in den 1990er-Jahren wird in wissenschaftlichen Veröffentlichungen bemängelt, dass keine ausreichenden Untersuchungen zu Wirkungen von Hochfrequenzstrahlung auf die Lebensumwelt vorliegen“, sagt Breunig und kritisiert: „Bei der Festlegung der Grenzwerte für Mobilfunksender wurden die Auswirkungen auf Pflanzen nicht berücksichtigt …“ PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Einseitige Baumschäden mit Sichtverbindung zu Mobilfunksendern

Cornelia Waldmann-Selsam in Wohnung + Gesundheit 6/2017: Die wiederholte Beobachtung von einseitig geschädigten Bäumen machte … besonders stutzig, weil einseitige Kronenschäden bisher überwiegend im Zusammenhang mit durchgeführten Tiefbaumaßnahmen beschrieben wurden. Welcher der bisher berücksichtigen Faktoren konnte eine einseitige Kronenschädigung bei einem Baum in einem Park oder an einem See plausibel erklären?PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Studien, Dokus, Ratgeber

Beobachtungsleitfaden  ZUM BEITRAG

Bäume in Bamberg  ZUM BEITRAG

Bäume in Hallstadt  ZUM BEITRAG

New tree and plant studies  ZUM BEITRAG

Neue Dokus zu Bamberg und ganz Bayern  ZUM BEITRAG

Der elektromagnetische Ozean – Lebenswichtiger Umweltfaktor in Gefahr

Karl Hecht befasst sich in der Zeitschrift Die Naturheilkunde 1/2017 mit der riskanten Verschmutzung unserer Umwelt durch Elektrosmog. Der Autor gibt einen bündigen Überblick „über die gesundheitsschädigenden Folgen dieser Umweltverschmutzung“.

(Aus dem Beitrag:)

Ulrich Warnke und Peter Hensinger haben in ihrem Forschungsbericht mit dem Titel Steigende „Burn-out“-Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil und ommunikationsfunks 2013 molekularbiologisch gut fundiert die pathogene Rolle des oxidativen Stresses, das heißt die Erzeugung eines Überschusses von freien Radikalen (ionisierter Sauerstoff), bei der Einwirkung von Funkwellen überzeugend dargestellt. Warnke und Hensinger belegen eindeutig, dass die Generierung der O2- und NO-Radikale im menschlichen Organismus mit schwacher Energie erfolgt, die mehrere Größenordnungen unterhalb des thermischen Rauschens liegt.
Die Ergebnisse von Ulrich Warnke und Peter Hensinger wurden 2014 von einer ukrainischen Forschergruppe um Igor Yakymenko vom Institut für Experimentelle Pathologie, Onkologie und Radiobiologie bestätigt. Sie bewiesen, dass Funkwellen (Mikrowellen niedriger Intensität) oxidativen Stress verursachen … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Unsichtbarer, aber gefährlicher Nebel – Wie uns hochfrequente Funkstrahlung auf Dauer krank machen kann

Dr. Günter Baumgart im Gespräch mit Karl Hecht zur gegenwärtigen Situation, Die Naturheilkunde 1/2016:

Im Zuge eines geradezu inflationären Angebots und Gebrauchs von Handys, Schnurlostelefonen, Smartphones, Tablets, WLAN-Anschlüssen bis hin zur vielleicht bald staatlich verordneten Funkablesung von Fernheizungen und Gasuhren wird Jung und Alt regelrecht süchtig gemacht und glaubt zum großen Teil schon selbst, im Alltag nicht mehr darauf verzichten zu können. Dies alles unter dem beruhigend wirkenden Schirm von staatlich sanktionierten Grenzwerten, die uns angeblich vor möglichen Gefahren dieser Technik sicher schützen. Von Industrie und Politik unabhängige Wissenschaftler in aller Welt weisen jedoch seit vielen Jahren eindringlich auf die gesundheitlichen Schädigungen hin, die von diesen Strahlungen auf Dauer ausgehen. Einer der sachkundigsten deutschen Forscher auf diesem Gebiet, die seit langem vor den Gefahren des Mobilfunks warnen, ist der Berliner Arzt, Wissenschaftler und Buchautor Prof. Dr. med. Karl Hecht, Mitglied der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie. Wir sprachen mit ihmPDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Info zum Verlag

Der Forum Medizin Verlag engagiert sich mit jahrzehntelanger Tradition und Erfahrung für die Verbreitung naturheilkundlichen Wissens. Neben den Fachmedien „Die Naturheilkunde“ und „umwelt medizin gesellschaft“ ist der Forum Medizin Verlag auch Herausgeber der Fachzeitschrift „Forum Hyperthermie“ sowie zahlreicher komplementärmedizinischer Fachbücher … ZUM BEITRAG

Kritik an der WHO

Seit langem gibt die World Health Organization (WHO) mit ihren Einschätzungen Anlass zu internationaler Kritik. Jetzt fragt Dariusz Leszczynski in einem grundsätzlichen Beitrag: „Wie einseitig, veraltet und technisch überholt werden die Umwelt – und Gesundheitskriterien der WHO für hochfrequente elektromagnetische Felder sein, wenn sie – hoffentlich – 2018 veröffentlicht werden?“

Franz Adlkofer kommentiert die Expertise von Dariusz Leszczynski:

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die WHO für dieses Dokument nur den Namen zur Verfügung stellt, der Inhalt jedoch von der Internationalen Kommission zum Schutze vor nicht-ionisierenden Strahlen (ICNIRP) vorgegeben wird. Die ICNIRP ist ein der Mobilfunkindustrie nahestehender privater Verein, der sich anmaßt, darüber zu entscheiden, was im Bereich der Mobilfunkforschung gesichertes Wissen ist und was nicht.

Das vorgesehene Dokument, das 2018 oder 2019 publiziert werden soll und damit seit 10 Jahren überfällig ist, wird zum Zeitpunkt der Publikation weitgehend bedeutungslos sein, weil die Technologien (G3 und G4), die darin behandelt werden, durch eine völlig anders geartete Mobilfunkgeneration (G5) dann gerade ersetzt werden.

Aus dem Bericht:

Mittlerweile ist der EHC-RF-EMF-Bericht seit fast 10 Jahren überfällig. Wie ich bereits in meinem Blog BRHP [frei übersetzt: „Zwischen Skylla und Charybdis“] mitteilte, wurde 2014 ein Teilentwurf – geschrieben von einer von ICNIRP-Mitgliedern dominierten Gruppe von Wissenschaftlern – für die allgemeine öffentliche Kommentierung freigegeben. In den nächsten Schritten sollte der Text mit den erhaltenen Kommentaren aktualisiert, eine Expertengruppe für die Begutachtung des Entwurfs ausgewählt und die endgültige Fassung erstellt werden. Bis jetzt, Ende Februar 2017, scheint es wenig Fortschritte gegeben zu haben, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Das Schicksal der eingereichten Kommentare ist unbekannt, denn die Berücksichtigung unterliegt dem Ermessen des EMF-Projektes der WHO und der ICNIRP-Experten. Die Verfasser der Kommentare erhalten keine Rückmeldung. Die Expertengruppe ist immer noch nicht aufgestellt, wie mir die Leiterin des EMF-Projektes, Dr. Emilie van Deventer, mitteilte, und offensichtlich gibt es bisher keinen Termin, wann diese Gruppe zusammenkommt, um die endgültige Fassung des EHC-RF-EMF-Berichts auszuarbeiten.

Mehrmals habe ich mich in meinem Blog sehr kritisch über den Umgang des EMF-Projektes der WHO und der ICNIRP mit EHC-RF-EMF-Bericht geäußert. Das wesentliche Problem besteht zum einen in der Auswahl der Experten, die den Entwurf geschrieben haben, und zum andern in der Auswahl der Experten, die die endgültige Fassung erstellen sollen … ZUM BEITRAG

Report Science & Wireless 2016

Der Bericht über die australische Konferenz Science & Wireless 2016, den Dariusz Leszczynski für Pandora – Stiftung für unabhängige Forschungund die Kompetenzinitiative verfasste, liegt nun auch in deutscher Sprache vor. Er zeichnet ein ernüchterndes Bild der gängigen Mobilfunk-Forschung, dokumentiert, wie intensiv die Wissenschaft durch Interessenkonflikte geleitet ist.

Franz Adlkofer kommentiert: „Dariusz Leszczynski kritisiert … zunächst die Veranstalter der Konferenz, die offensichtlich … gesichertes Wissen ignorieren … Betroffen von seiner Kritik sind aber auch die für den Strahlenschutz der Bevölkerung weltweit zuständigen Organisationen WHO und ICNIRP …“

(Exzerpt aus dem Report:)

Science & Wireless 2016 fand am 22. November 2016 im Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) in Melbourne … statt … Die Veranstaltung bestand aus zwei Teilen: Der erste Teil … befasste sich mit der möglichen Entwicklung einer neuartigen medizinischen Behandlung gegen Alzheimer … Im zweiten Teil (Hochfrequenz-Richtlinien) wurde über Fortschritte bei der Erstellung der ICNIRP-Richtlinien für die hochfrequente EMF-Exposition sowie über einen Zeitplan für die Entwicklung und Einführung der 5G-Technologie berichtet … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Beobachtungsleitfaden: Baumschäden durch Mobilfunkstrahlung

Soeben ist von Helmut Breunig ein Beobachtungsleitfaden in Bezug auf Baumschäden durch Mobilfunkstrahlung erschienen. Ein praktischer Ratgeber, der zu Beobachtungen in der eigenen Umwelt motiviert. Umso bedeutsamer, so der Autor, als „eine wissenschaftliche Befassung mit der Problematik von seiten der etablierten Wissenschaft und des amtlichen Strahlenschutzes bisher nicht in Gang“ kommt.

(Auszüge Beobachtungsleitfaden:)

Seit Einführung des GSM Mobilfunks in den 1990er Jahren wird in wissenschaftlichen Veröffentlichungen bemängelt, dass keine ausreichenden Untersuchungen zu Wirkungen von Hochfrequenzstrahlung (Mikrowellen) auf die Lebensumwelt vorliegen. Bei der Festlegung der Grenzwerte für Mobilfunksender wurden Auswirkungen auf Pflanzen nicht berücksichtigt. Dies stellt in Anbetracht der rasanten Ausbreitung von funkgestützter Technik vielfältigster Art in die gesamte Umwelt und nahezu alle Lebensbereiche ein ungedecktes Risiko dar … Warum Bäume beobachten? Als ortsfeste und ausdauernde Lebewesen eignen sich Bäume gut für Untersuchungen zu der Frage, ob die Abstrahlung von Mobilfunkantennen Schäden an Pflanzen verursachen kann … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Observation Guide english ZUM BEITRAG

Medienberichte ZUM BEITRAG

„Gesundheitsrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks sind wahrscheinlich“

„Die Verantwortlichen in Deutschland scheinen sich abzuriegeln von internationalen Entwicklungen in Forschung und Wissenschaft zur Mobilfunk-Frage. Es ist ärgerlich. Das Bundesamt für Strahlenschutz verlautet weiterhin, dass nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand die festgelegten Höchstwerte ausreichten, um vor Gesundheitsrisiken zu schützen …“

Ein Interview mit dem Saarbrücker Biowissenschaftler Ulrich Warnke an der Jahreswende 2016/2017 zur gegenwärtigen Forschungslage, insbesondere zur vielbeachteten US-Regierungsstudie im National Toxicology Program (NTP).

Interview mit Ulrich Warnke PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Stellungnahme der Kompetenzinitiative zur aktuellen Situation: Gegen Irrwege der Mobilfunkpolitik – für gesunden Fortschritt ZUM BEITRAG

Ulrich, Du bist seit Jahrzehnten in der lebenswissenschaftlichen Forschung tätig und beobachtest die Entwicklungen auf dem Gebiet Mobilfunk schon lange. Wie schätzt Du die derzeitige Diskussionslage in Deutschland ein?

Die Verantwortlichen in Deutschland scheinen sich abzuriegeln von internationalen Entwicklungen in Forschung und Wissenschaft zur Mobilfunk-Frage. Es ist ärgerlich. Das Bundesamt für Strahlenschutz verlautet weiterhin, dass nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand die festgelegten Höchstwerte ausreichten, um vor Gesundheitsrisiken zu schützen. Alle Hinweise zum Gefährdungspotential des Mobil- und Kommunikationsfunks wurden permanent abgeschmettert mit der lakonischen Behauptung, es gäbe keine belastbaren Beweise dafür.

Welche Entwicklungen der internationalen Forschung erscheinen Dir im gerade abgelaufenen Jahr 2016 bemerkenswert?

Ganz klar: An vorderster Stelle ein Forschungsereignis in den USA im letzten Sommer. Über die Ergebnisse der US-Studie Wirkungen der Mobilfunkstrahlung auf Ratten und Mäuse des U.S. National Toxicology Program (NTP) wurde erstmals am 8. Juni 2016 bei der BIOEM2016 in Ghent, Belgien öffentlich berichtet. Das Datum ist wichtig für die Frage, ab wann Geschädigten Regressansprüche zustehen, denn die Studie ist die erste, die als Ergebnis einen belastbaren Beweis führt für einen Kausalzusammenhang von Mobilfunkstrahlung und Krebspotential bei komplexen Organismen.

Mobilfunk-Forschung ist häufig für Laien schwer verständlich und wenig nachvollziehbar. Lassen sich die Anlage und die Ergebnisse der NTP-Studie in allgemeinverständlichen Worten zusammenfassen?

Die NTP-Studie hatte ein Kostenvolumen von 25 Millionen USD. Zum Vergleich: Der Etat des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms lag bei 15 Millionen Euro und musste mehr als 50 Einzelprojekte abdecken. Eindeutig erfüllt die NTP-Studie höchste wissenschaftliche Ansprüche. Dies ist die beste Tierstudie, die mit den bestehenden technischen und finanziellen Einschränkungen gemacht werden kann, um zu versuchen, Krebs beim Menschen durch Mobilfunkstrahlung zu verstehen.

Ron Melnick, der jetzt pensionierte frühere Leiter des Teams, das die NTP-Studie konzipierte, räumte ein, dass NTP die Hypothese geprüft habe, laut der Handystrahlung keine gesundheitlichen Auswirkungen haben könne, und diese Hypothese sei jetzt widerlegt worden. Weiterhin betonte Melnick, dass nach umfangreichen Überprüfungen der Untersuchungen Einigkeit darüber bestünde, dass es eine Krebs auslösende Wirkung gibt.

Es ging in der Studie um die Langzeitexposition von 2500 Ratten und Mäusen gegenüber der Mobilfunkstrahlung. Die Ratten wurden mit 900 Megahertz-Frequenzen im GSM sowie CDMA-Standard Ganzkörper-bestrahlt, die Mäuse mit 1900 Megahertz.

Die Ratten wurden, beginnend im Uterus der trächtigen Muttertiere und nach der Geburt zwei Jahre lang, der CDMA- oder GMS-Mobilfunkstrahlung ausgesetzt. Als Ergebnis zeigte sich, dass die Mobilfunkstrahlung über ein krebserzeugendes Potenzial verfügt. Unter den Testratten bekamen zwei bis drei Prozent der Männchen maligne Gliome im Gehirn und gutartige Schwannome im Herzen.

Bei den Tieren, die der stärksten Strahlung ausgesetzt waren, fanden sich auch die meisten Tumore. In Kontrollgruppen, die keinerlei Strahlung ausgesetzt wurden, kamen beide Arten von Tumoren nicht vor.

Die der Strahlung ausgesetzten Weibchen hatten ein um fast 75% geringeres Krebsgeschehen als die Männchen, aber zusätzlich gegenüber der Kontrolle eine etwas geringere Geburtenrate.

Außerdem müssen die in der Verumgruppe gefundenen Hyperplasien einbezogen werden, denn diese bezeichnen präkanzeröse Veränderungen der Gewebe. Wäre die Laufzeit des Versuchs länger gewesen, dann hätte sich aus der Hyperplasie heraus die Tumorhäufigkeit weiter erhöht.

Zwischen CDMA- und GSM-Frequenzmodulationen gab es keine signifikanten Unterschiede.

Wichtig bei alldem: Die Studie wurde so konzipiert, dass sichergestellt wurde, dass die Körpertemperatur der bestrahlten Ratten um weniger als 1º C anstieg.

Kommentatoren der Studie heben zu Recht hervor, dass die Expositionen in einer solchen Weise stattfanden, dass eine Wirkung durch Erwärmung ausgeschlossen werden könne, und diejenigen geirrt hätten, die behaupten, dass solche Ergebnisse nicht möglich seien.

Im Übrigen liegen die Ergebnisse der NPT-Studie im Einklang mit anderen Tierstudien, die bereits ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bei exponierten oder ko-exponierten Tieren festgestellt hatten (z.B. Chou et al.; Tillman et al.; Lerchls Gruppe).

Die Wissenschaftler der NPT-Studie fanden die Ergebnisse so brisant, dass sie unverzüglich schon vor der Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift mit dem geprüften Ergebnis an die Öffentlichkeit gingen. Es erfordere, so die Wissenschaftler, von der US-Regierung eine Aufklärungs- und Vorsorgepolitik.

Es gab allerdings gleich auch Gegenwind?

Natürlich. Kein Wunder angesichts der Bedeutung der Studie. Die New York Times spielte die Erkenntnisse aus der Studie herunter. Dieses Verhalten ist typisch, wenn man die Besitzverhältnisse der New York Times betrachtet: Einer der größten Aktionäre ist der milliardenschwere Telekommunikationsmagnat Carlos Slim, der ein Vermögen mit Mobiltelefonen gemacht hat sowie Vorsitzender und Geschäftsführer der Telekommunikationsunternehmen Telmex und América Móvil ist.

Joel Moskowitz von der University of California in Berkeley hat eine Übersicht erstellt: “Spin vs. Fact: National Toxicology Program on Cancer Risk from Cell Phone Radiation”. Er nennt die in der New York Times aufgeführten Behauptungen reine Meinungsmache („spin“) und stellt die wahren Fakten gegenüber.

In der Forschung wird die Studie differenzierter bewertet?

Ja, und sie wird in ihrer großen Bedeutung gewürdigt.

David Carpenter, der Direktor des Institute for Health and the Environment, ein Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an der University of Albany, sieht mit der Studie eine veränderte Sachlage gegeben und zahlreiche frühere Forschungen, die auf die Gesundheitsrisiken hinwiesen, bestätigt. Er weist darauf hin, dass NTP die Glaubwürdigkeit der US-Bundesregierung besitze und es für Leugner jetzt sehr schwer sein würde, die Gesundheitsrisiken weiterhin zu bestreiten.

Nachdem bei einer Überprüfung der NPT-Studienlage keine erwähnenswerten Fehler bei den Daten oder der Vorgehensweise festgestellt wurden, scheinen sich in den USA Verantwortliche bereits zur Umkehr entschlossen zu haben. Otis Brawley, medizinischer Direktor der American Cancer Society, merkte an, dass der NTP-Bericht, der die Mobilfunkstrahlung mit zwei Krebsarten in Zusammenhang bringe, einen Paradigmenwechsel in unserem Verständnis von Strahlung und Krebsrisiko markiere. Dies bedeutet in der American Cancer Society eine Kehrtwende, hatte sie doch lange Zeit das Risiko geleugnet.

Aber folgert man nicht zu schnell, sind solche Studienergebnisse überhaupt auf den Menschen übertragbar? Welche Aussagekraft können Tierversuche im Mobilfunk-Bereich haben?

Die Ergebnisse von Tierstudien können nicht direkt auf die menschliche Situation übertragen werden. Aber Tierstudien liefern Informationen darüber, ob die Gesundheit eines komplexen lebenden Organismus von der Mobilfunkstrahlung beeinträchtigt wird. Zur Beweisführung wird diese Information dann in Kombination mit den Ergebnissen aus epidemiologischen und in vitro Laborstudien dazu verwendet, das Risiko für die menschliche Gesundheit abzuschätzen.

Die Kombination all dieser Elemente legt nun sehr nahe, dass Mobilfunkstrahlung die menschliche Gesundheit beeinträchtigt. Denn drei epidemiologische Fall-Kontroll-Studien (Interphone, Hardells Gruppe, CERENAT) hatten bereits ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Gliomen bei Langzeitnutzern von Mobiltelefonen (30 min/Tag für 10+ Jahre) gezeigt.

Bei der Interphone-Studie beispielsweise wurde ein Zusammenhang zwischen der Handynutzung und Gliomen festgestellt. Zell-Umhüllung von Nerven besteht aus Schwannzellen. Wenn die Schwannzellen derjenigen Nervenstränge, die das Innenohr mit dem Gehirn verbinden, von Tumoren betroffen sind, spricht man von Akustikusneurinomen. Ein Akustikusneurinom ist deshalb eine Art von Schwannom. Mindestens vier verschiedene epidemiologische Studien haben einen Zusammenhang zwischen der Handynutzung und Akustikusneurinomen festgestellt.

Epidemiologische Kohortenstudien wie die Dänische oder die Million-Women-Studie, die beide keine Hinweise auf Gefährdung publizierten, sind von so schlechter Qualität, dass sie nicht als verlässlicher Beweis für keine Wirkung angesehen werden.

Insgesamt besorgniserregend ist, dass Gehirntumore beim Menschen in mehreren Ländern zunehmen. Die Zunahme von Glioblastomen in den Niederlanden betrug von 1990 bis 2010 jährlich 3,1 Prozent, ohne dass die Hirntumorrate insgesamt anstieg. In Schweden stieg die Anzahl der Menschen, die wegen eines Hirntumors unbekannter Natur von 2008 bis 2013 verstarben, um 157 Prozent an. In den USA zeigte sich, dass sich Glioblastome vornehmlich in den Seitenlappen des Gehirns entwickelten, die der Mobilfunkstrahlung am stärksten ausgesetzt sind. Die aktuelle Auswertung der Krebsstatistik der USA dokumentiert signifikante Anstiege von Krebs bei Kindern und Jugendlichen. Die meisten Kinder und Jugendlichen sind inzwischen Smartphone-Dauernutzer.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus der NTP-Studie und der internationalen Studienlage?

Selbst Christopher Portier, der ehemalige Leiter des NTP, gestand öffentlich ein, dass er als Experte angesichts der NTP-Ergebnisse besorgt sei.

Die fortschrittliche wissenschaftliche Meinung ist, dass angesichts der extrem hohen Anzahl von Leuten, die mobile Kommunikationsgeräte nutzen, schon ein sehr geringer Anstieg der Krankheitsfälle aufgrund der von diesen Geräten ausgehenden Hochfrequenzstrahlung große Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit hätte.

Wir sollten in der Zusammenschau der aktuellen Studienlage in internationaler Hinsicht endlich eine angemessene Risiko-Einschätzung vornehmen. Ein gesundheitliches Risiko des Menschen ist demnach nicht nur möglich, wie von der WHO eingestuft, sondern wahrscheinlich. In der IARC-Klassifikation muss die Mobilfunkstrahlung von der bisherigen Gruppe „möglicherweise krebsverursachend (2B)“ in die Gruppe „wahrscheinlich krebsverursachend (2A)“ eingestuft werden.

Gerade für uns hier in Deutschland, wo die Grenzwerte völlig veraltet sind, kann es nur eine Empfehlung geben: Die Schlussfolgerung aus dem „wahrscheinlichen Gesundheitsrisiko“ ergibt zwingend den Ruf nach umfassender Umsetzung des Vorsorgeprinzips bei der Verwendung von Mobiltelefonen.

Wer als Verantwortlicher im Gesundheitswesen die aktuellen Studienergebnisse und die sich daraus ergebenden potenziellen gesundheitsgefährdenden Konsequenzen kennt und dennoch die vollumfängliche Vorsorge hinauszögert, nimmt bewusst Gesundheitsschädigungen der Bevölkerung in Kauf.

Interview: Peter Ludwig, Saarbrücken, 6. Januar 2017

EUROPAEM EMF Guideline 2016

Meilenstein für die medizinische und gesundheitspolitische Diskussion: In Reviews on Environmental Health erscheint soeben die von der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM) herausgegebene EMF Guideline 2016. Aktuelle ärztliche Einschätzungen und Perspektiven zur weltweiten EMF Diskussion, zu möglichen gesundheitlichen EMF Auswirkungen, Elektrohypersensibilität (EHS), Krankheitsbildern, gesundheitspolitischen Empfehlungen und weiteren Themen.

EUROPAEM EMF Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF-bedingter Beschwerden und Krankheiten

Chronische Krankheiten mit unspezifischen Symptomen nehmen zu. Neben chronischem Stress im sozialen Umfeld und bei der Arbeit gibt es im häuslichen, beruflichen und freizeitlichen Umfeld physikalische und chemische Umweltfaktoren, die als ursächliche oder verstärkende Stressoren wirken und sowohl von Allgemeinärzten als auch vom gesamten medizinischen Fachpersonal mehr Beachtung verdienen. Es scheint notwendig, jetzt auch solche „neue Expositionen“ wie EMF zu berücksichtigen. Ärzte werden immer häufiger mit Beschwerden unbekannter Ursache konfrontiert … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

(deutsche Übersetzung gefördert durch den Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V., München, und die Kompetenzinitiative e.V.)

Die Autoren

Igor Belyaev – European Academy for Environmental Medicine, Wurzburg, Germany

Amy Dean – American Academy of Environmental Medicine, Wichita, KS, USA

Horst Eger – Association of Statutory Health Insurance Physicians of Bavaria, Medical Quality Circle “Electromagnetic Fields in Medicine – Diagnostic, Therapy, Environment”, no. 65143, Naila, Germany

Gerhard Hubmann – Center for Holistic Medicine “MEDICUS”, Vienna, Austria; and Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED), Vienna, Austria

Reinhold Jandrisovits – Medical Association Burgenland, Environmental Medicine Department, Eisenstadt, Austria

Markus Kern – Medical Quality Circle “Electromagnetic Fields in Medicine – Diagnosis, Treatment and Environment”, Kempten, Germany; and Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt u. Demokratie e.V., Kempten, Germany

Michael Kundi – Institute of Environmental Health, Medical University Vienna, Vienna, Austria

Hanns Moshammer – Institute of Environmental Health, Medical University Vienna, Vienna, Austria

Piero Lercher – Medical Association Vienna, Environmental Medicine Department, Vienna, Austria

Kurt Müller – European Academy for Environmental Medicine, Kempten, Germany

Gerd Oberfeld – Department of Public Health, Government of Land Salzburg, Austria

Peter Ohnsorge – European Academy for Environmental Medicine, Wurzburg, Germany

Peter Pelzmann – Department of electronics and computer science engineering, HTL Danube City, Vienna, Austria

Claus Scheingraber – Working Group Electro-Biology (AEB), Munich, Germany and Association for Environmental- and Human-Toxicology (DGUHT), Wurzburg, Germany

Roby Thill – Association for Environmental Medicine (ALMEN), Beaufort, Luxembourg

EUROPAEM EMF Guideline 2016 for the prevention, diagnosis and treatment of EMF-related health problems and illnesses

Chronic diseases and illnesses associated with non-specific symptoms are on the rise. In addition to chronic stress in social and work environments, physical and chemical exposures at home, at work, and during leisure activities are causal or contributing environmental stressors that deserve attention by the general practitioner as well as by all other members of the health care community. It seems necessary now to take “new exposures” like electromagnetic fields (EMF) into account. Physicians are increasingly confronted with health problems from unidentified causes. Studies, empirical observations, and patient reports clearly indicate interactions between EMF exposure and health problems. Individual susceptibility and environmental factors are frequently neglected. New wireless technologies and applications have been introduced without any certainty about their health effects, raising new challenges for medicine and society ... PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Deutsche Zusammenfassung PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Gerd Oberfeld, Koordinator der EMF Leitlinie, im Interview mit diagnose:funk

Die Leitlinie bildet den aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaften zu den Risiken der niederfrequenten und hochfrequenten elektromagnetischen Felder – kurz EMF für den Menschen ab. Sie behandelt gesundheitliche Risiken, inklusive der elektromagnetischen Hypersensitivität (EHS) und gibt Empfehlungen, wie Ärzte EHS diagnostizieren, behandeln und vorbeugen können … ZUM BEITRAG

EUROPAEM INFOS

Europaen Academy For Environmental Medicine PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Wie sich Mobilfunk auf die Gesundheit auswirkt ... Antje Schweinfurth, Bayerische Staatszeitung, 14. Juli 2017, über die EMF Leitlinie  ZUM BEITRAG

ATHEM-2: Gesundheitsrisiken erneut bestätigt

Das ATHEM-2 Forschungsprojekt zur „Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich“, soeben im August 2016 veröffentlicht, bestätigt eine Vielzahl an Vorläufer-Studien, die auf Gesundheitsrisiken der steigenden Strahlenbelastung hinweisen. Das Projekt der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien (Koordination: Wilhelm Mosgöller) und Seibersdorf Laboratories GmbH konzentriert sich auf mögliche kognitive Beeinträchtigungen und Gentoxizität. Die Untersuchungen, so die Autoren unter anderem, „begründen … ein potentielles Risiko für exponierte Personen“ sowie dringende Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen, insbesondere mit Blick auf Kinder und Jugendliche.

(Aus dem Forschungsbericht:)

In diesem Projekt sind sowohl bei den Untersuchungen zu Kognition wie auch zellbiologisch betrachtet signifikante Wirkungen der Exposition gegenüber HF-EMF aufgetreten. Darüber hinaus beobachteten wir wesentliche zelluläre Mechanismen, die die DNA-Läsionen als plausibel bestätigen können. Die wichtigsten Beobachtungen sind: 1. Exposition mit hochfrequenten Feldern kann zu oxidativen Läsionen der DNA führen. 2. Es kommen in der Folge hochspezifische Reparaturmechanismen zum Einsatz.

Die Expositionsexperimente an freiwilligen Probanden erbrachten Hinweise, dass die Exposition zelluläre Veränderungen bewirkt. Die Veränderungen waren bei Probanden die eher viel telefonieren stärker ausgeprägt. Dies kann als Hinweis für die Akkumulation von HF-EMF expositionsbedingten Zellveränderungen gelten … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Video – ATHEM-2 – Elektromagnetische Felder im Mobilfunkbereich  ZUM BEITRAG

Report BioEM 2016

Dariusz Leszczynski reports for the Pandora Foundation and Competence Initiative from the BioEM 2016 in Ghent, Belgium on June 5-10, 2016.

(Excerpt:)

Only several topics presented at the BioEM 2016 are presented and discussed in this report … Hot topic: the NTP study. The most anticipated event … was the last moment addition of the presentation of the US NIEHS National Toxicology Program study on effects of cellphone radiation in rats and miceDOWNLOAD PDF FOR FREE

(Franz Adlkofer kommentiert den Report und gibt eine Situationseinschätzung zur gegenwärtigen Diskussion um die NTP-Studie:)

Dariusz Leszczynski fordert auf der Grundlage der Ergebnisse der NTP-Studie zu Recht, dass die Mobilfunkstrahlung im Bewertungssystem der IARC möglichst bald von „möglicherweise krebsverursachend (2B)“ auf „wahrscheinlich krebsverursachend (2A)“ hochgestuft wird. Der endgültige Beweis, dass die Mobilfunkstrahlung beim Menschen Hirntumoren verursacht, steht für ihn jedoch noch immer aus. Nach meiner Überzeugung kann jedoch bereits heute mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der Kausalität eines Zusammenhangs zwischen der Mobilfunkstrahlung und der Entstehung von Hirntumoren auch beim Menschen ausgegangen werden … ZUM BEITRAG

„Paradigmenwechsel“ in der Forschung?

Die unabhängige Forschung sieht seit langem die Evidenz von Gesundheits- und Umweltrisiken der steigenden Strahlenbelastung. Nun bestätigt auch eine neue US-Regierungsstudie, die mit einem Etat von 25 Mio. Dollar im National Toxicology Program (NTP) durchgeführt wurde, dass Mobilfunkstrahlung zu Tumoren führen kann. In Versuchsreihen mit Ratten wurden zwei  Krebsarten festgestellt: Gliom, ein Tumor der Gliazellen im Gehirn, sowie Schwannom im Herzen.

Könnten solche Ergebnisse zu einem „Paradigmenwechsel“ beitragen, wie erste Einschätzungen es nahelegen? Ist tatsächlich von staatlicher und industrieller Seite „die Krebs-Kontroverse nicht mehr dieselbe“? Eine weitere entscheidende Frage: Werden Argumente für eine seit langem geforderte, neue Vorsorgepolitik endlich gehört?

Studie

Zusammenfassung National Toxicology Program  ZUM BEITRAG

Report National Toxicology Program  PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Media Telebriefing, 27. Mai 2016  ZUM BEITRAG

Erste Einschätzungen aus der Forschung

Louis Slesin, Microwave News, 25. Mai 2016

The cell phone cancer controversy will never be the same again … Discussions are currently underway among federal agencies on how to inform the public about the new findings. NTP senior managers believe that these results should be released as soon as possible because just about everyone is exposed to wireless radiation all the time and therefore everyone is potentially at risk … ZUM BEITRAG

Otis W. Brawley, M.D., American Cancer Society Chief Medical Officer

The NTP report linking radiofrequency radiation (RFR) to two types of cancer marks a paradigm shift in our understanding of radiation and cancer risk. The findings are unexpected; we wouldn’t reasonably expect non-ionizing radiation to cause these tumors … ZUM BEITRAG

Lennart Hardell, MD, PhD of Orebro University, gegenüber BioInitiative, 31. Mai 2016

The animal study confirms our findings in epidemiological studies of an increased risk for glioma and acoustic neuroma among people that use wireless phones, both cell phones and cordless phones (DECT).  Acoustic neuroma is a type of Schwannoma, so interestingly this study confirms findings in humans of increased risk for glioma and acoustic neuroma.   In 2013 we called for upgrading the risk in humans to Group 1, the agent is carcinogenic to humans. It is now time to re-evaluate both the cancer risk and other potential health effects in humans from radiofrequency radiation and also inform the public. This NTP evidence is greatly strengthening the evidence of risk, is sufficient to reclassify cell phone radiation as a known cancer-causing agent, and confirms the inadequacy of existing public safety limits … ZUM BEITRAG

BioInitiative 2012, zum aktuellen Forschungskontext, 31. Mai 2016

The BioInitiative Report (2014) documents nervous system effects in 68% of studies on radiofrequency radiation (144 of 211 studies).  This has increased from 63% in 2012 (93 of 150 studies). Genetic effects (damage to DNA) from radiofrequency radiation is reported in 65% (74 of 114 studies); and 83% (49 of 59 studies) of extremely-low frequency studies … ZUM BEITRAG

Wilfried Kühling, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BUND, 5. Juni 2016

Nach dem gemeldeten Zwischenergebnis der US-Regierungsstudie würden in Europa jährlich nur 4-10 Fälle von Gehirntumoren auftreten. Bewertet man diese 4-10 Fälle von Gehirntumoren pro 100.000 Einwohner … aus einer fachlich-rechtlichen Sicht, so sind solche … keinesfalls eine zu verharmlosende Größe … Der Vorsorgebereich … ist … lange verlassen und die staatliche Schutzpflicht müßte hier greifen … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Franz Adlkofer, Interview mit diagnose:funk, 8. Juni 2016

Bei der NTP-Studie handelt es sich nicht nur um den aufwändigsten und umfassendsten, sondern sicherlich auch um den am besten geplanten und am besten durchgeführten Tierversuch zur Frage der krebsverursachenden Wirkung der Mobilfunkstrahlung … Das Gebot der Stunde wäre eine ehrliche Aufklärung der Bevölkerung … ZUM BEITRAG

Ausgewählte Medienberichte

Die Welt, 27. Mai 2016

Handystrahlung könnte Tumore wachsen lassen … Eine großangelegte, sorgfältig aufgebaute US-Regierungsstudie liefert ein brisantes Ergebnis …ZUM BEITRAG

Focus, 28. Mai 2016

Tödliches Telefonieren? Neue Studie findet Zusammenhang zwischen Handystrahlung und Krebs … ZUM BEITRAG

Bäume in Bamberg

In einer (wohl einzigartigen) Langzeit-Foto-Dokumentation berichtet Cornelia Waldmann-Selsam von strahlenbelasteten Bäumen in Bamberg. Ihre Auswahl-Doku gibt 60 Beispiele von über 600 beobachteten Bäumen im Zeitraum zwischen 2006 und 2016. Schädigungen durch Mobilfunkstrahlung werden sichtbar.

(Aus der Auswahl-Doku:)

Folgende Beobachtungen weisen auf einen Zusammenhang zwischen Hochfrequenz-Immissionen und Baumschäden hin:

1) Im Umkreis aller Bamberger Mobilfunkstandorte wurden zahlreiche Gehölzschäden beobachtet.

2) Die Schäden traten in zeitlichem Zusammenhang mit Inbetriebnahmen von Mobilfunksendeanlagen auf.

3) Es waren Gehölze (Laub- und Nadelbäume sowie Sträucher) aller Arten betroffen …

Auswahl-Doku Bäume in Bamberg, Teil 1 PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Auswahl-Doku Bäume in Bamberg, Teil 2 PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

New international tree studies

Tree damages in Bamberg and Hallstadt – examples from a documentation 2006-2016 DOWNLOAD PDF FOR FREE

Recent studies in Science of the Total Environment 572 (2016) and Flora 223 (2016)  TO THE POST

 Weitere Beiträge zum Thema

Cornelia Waldmann-Selsam und Horst Eger: Baumschäden im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen, umwelt – medizin – gesellschaft 3/2013 PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Cornelia Waldmann-Selsam und Horst Eger: Tree damages in the vicinity of mobile phone base stations, umwelt – medizin – gesellschaft 3/2013 PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Medienberichte  ZUM BEITRAG

EUA-Bericht: Späte Lehren aus frühen Warnungen

Der Bericht der Europäischen Umwelt Agentur (2013) jetzt in deutscher Zusammenfassung: Späte Lehren aus frühen Warnungen: Wissenschaft, Vorsorge, Innovation. Im Kapitel „Neu aufgetretene Probleme“ auch ein Report „Mobiltelefone und Hirntumorrisiko“ von L. Hardell, M. Carlberg, D. Gee.

(Aus dem Report „Mobiltelefone und Hirntumorrisiko“:)

2011 hat die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation die Strahlenfelder von Mobiltelefonen und anderen Geräten, die vergleichbare nichtionisierende elektromagnetische Felder (EMF) aussenden, als Gruppe 2B eingestuft, d.h. als „mögliche“ Krebserreger … Die Karzinogen-Einstufung der IARC scheint … keine wesentliche Wirkung auf die Wahrnehmung von Regierungen in Bezug auf ihre Verantwortung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit vor dieser weit verbreiteten Strahlenquelle zu haben … Mobile Telekommunikation hat viele Vorteile, doch müssen diese Vorteile unter Berücksichtigung von potentiellen weit verbreiteten Schäden betrachtet werdenPDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Report Science & Wireless 2015

Dariusz Leszczynski und Kirsti Leszczynski berichten für die Kompetenzinitiative und die Stiftung Pandora von der Science & Wireless 2015 in Melbourne. Franz Adlkofer kommentiert: „Dort wird der Versuch unternommen, die kritische Wissenschaft von der Diskussion auszugrenzen. Dies ist Botschaft: … Unter Missachtung der Ergebnisse der unabhängigen Forschung, die eindeutig für ein gesundheitliches Risiko der Hochfrequenzstrahlung sprechen, fordern sie immer unverfrorener die Einstellung der Hochfrequenzforschung, da ihrer Meinung nach alle bisherigen Forschungsbemühungen trotz hoher Kosten unergiebig geblieben sind.“

(Aus dem Report:)

Leider ist meine Begeisterung für die „Science & Wireless“ entschwunden. Die S&W Veranstaltungen 2014 an der Wollongong University und 2015 an der RMIT University hatten kaum noch etwas mit Gemeinschaftsinteraktion von Wissenschaftlern, Industrie und Nutzern zu tun. Die beiden Veranstaltungen bestanden nur noch aus Vorträgen von Wissenschaftlern, die die Interessen der Industrie vertraten. Die wahren Nutzer der drahtlosen Technologie, von denen etliche wegen möglicher/wahrscheinlicher Gesundheitsrisiken besorgt sind, wurden 2014 und 2015 klar an den Rand gedrängt … ZUM BEITRAG

Unterschätzte Gesundheitsgefahren durch Radioaktivität

In ihrem Bericht des Otto Hug Strahleninstituts 25/2015 legen Walter Mämpel, Sebastian Pflugbeil, Robert Schmitz und Inge Schmitz-Feuerhake aktuelle Erkenntnisse über Gesundheitsgefährdungen durch Radioaktivität am Beispiel der Radarsoldaten vor. Sie betonen dabei u.a. auch Bezüge zur jüngeren Mobilfunk-Forschung.

(Aus dem Bericht, S. 9)

Die Exposition durch Radarstrahlen wurde bislang von offizieller Seite und von der Radarkommission nur dann für gesundheitsschädlich gehalten, wenn die Leistungsdichte der Strahlung im Gewebe zu einer messbaren Temperaturerhöhung führt. Inzwischen liegen jedoch zahlreiche Untersuchungen über Effekte durch den Mobilfunk vor, dessen hohe Frequenzen ebenfalls im Mikrowellenbereich liegen. Diese zeigen, dass es bei langanhaltender Exposition auch unterhalb der sogenannten Wärmeschwelle zu irreparablen und krankhaften Störungen wie zum Beispiel zu Unfruchtbarkeit kommen kann.

Kombinationswirkungen zwischen der ionisierenden und der nicht-ionisierenden Strahlung sind ebenfalls als mögliche Ursache der multiplen Krankheitsphänomene anzusehen, die bei den Radarsoldaten und -beschäftigten zu beobachten sind … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

BioEM 2015: Report von Dariusz Leszczynski

Wie bereits  im vergangenen Jahr an der BioEM 2014 hat Dariusz Leszczynski in diesem Jahr mit Unterstützung der Stiftung Pandora und der Kompetenzinitiative auch an der BioEM 2015 teilgenommen. Sein aktueller kritischer Report gibt Einblicke in die Konferenz.

Aus dem Report:

Meine bisherige Arbeit im Bereich der EMF-Forschung befasste sich mit den biologischen und gesundheitlichen Wirkungen von RF-EMF und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse mit den Bedenken, die im Hinblick auf die  Langzeit-Exposition gegenüber RF-EMF von  mehr als sieben Milliarden Handynutzern berechtigt sind.  Dieser Bericht von der BioEM2015 konzentriert sich auf einige wenige repräsentative Beispiele von Studien zu ein paar ausgewählten Themen, um einige der Probleme bei der wissenschaftlichen Beweisführung aufzuzeigen:

  • Das Vorsorgeprinzip
  • Der Kausalzusammenhang von EHS und EMF
  • Die Expositionsmessung von RF-EMF
  • Der Mechanismus, der die Existenz von nicht-thermischen Wirkungen von RF-EMF erklärt  …

Report PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Zusammenfassung und Kommentar Franz Adlkofer, Stiftung Pandora:

Leszczynski zählt heute zu den Forschern, die sich aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeiten über molekularbiologische Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder international hohes Ansehen erworben haben. Was ihn aber ganz besonderes auszeichnet, ist die Tatsache, dass er Ethik und Moral über sein berufliches Fortkommen gestellt hat. In seinem Bericht über die BIOEM2015 gibt Leszczynski Einblick in den gegenwärtigen Stand der Forschung. Er zeigt auf, dass ein zuverlässiges  Urteil über mögliche gesundheitliche Risiken der Hochfrequenzstrahlung immer noch nicht möglich ist, nennt den Forschungsansatz, mit dem nach seiner Überzeugung entscheidende Fortschritte erzielt werden könnten und kritisiert die zahlreichen Irrwege, mit denen Erkenntnisgewinn lediglich vorgetäuscht wird  … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Signifikanter Rückgang klinischer Symptome nach Senderabbau

Tetsuharo Shinjyo und Akemi Shinjyo zeigen in ihrer Interventionsstudie (umg 4/2015) Auswirkungen auf die Gesundheit von Bewohnern einer Wohnanlage durch chronische Exposition hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung (HFS-EMF).

(Aus der Studie:)

Hintergrund der vorliegenden Arbeit waren Befürchtungen, dass die chronische Exposition hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung (HFS-EMF), die von den Sendeantennen von Mobilfunkbasisstationen ausgehen, negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben könnte. Ziel war es, die möglichen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Bewohner einer Wohnanlage festzustellen … Aus Gründen der Neutralität und um äußeren Druck zu vermeiden, wurde diese Studie ohne Drittmittel durchgeführt … Ergebnis: In mehreren Fällen konnten signifikante gesundheitliche Auswirkungen nachgewiesen werden. Der Gesundheitszustand dieser Bewohner besserte sich nach Senderabbau … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Krank durch elektromagnetische Felder

Realität oder Fiktion?

Dr. med. Angelika Bischoff berichtet in MMF-Fortschritte der Medizin(2015/5) über Ergebnisse der MEDIZIN 2015, Sektion Umweltmedizin unter der Leitung von Dr. med. Kurt Müller.  Die Veranstaltung mit Vorträgen von Prof. Dr. Karl Richter, Prof. Dr. Klaus Buchner, Dr. Horst Eger und Prof. Dr. Michael Kundi in Stuttgart, 30. Jan 2015, informierte über aktuelle Gesundheits- und Umweltrisiken gegenwärtiger Mobilfunktechnologien.

In unser tägliches Leben werden immer neue Funktechniken eingeführt wie Mobilfunknetze, Bluetooth, WLAN etc. Welche gesundheitlichen Auswirkungen diese zunehmende Dichte und Vielfalt elektromagnetischer Felder auf den Menschen hat, ist schwer zu untersuchen. Es gibt jedoch aus dem Human-, Tier- und Pflanzenbereich zahlreiche Indizien für schädigende Effekte … PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Überraschte Öffentlichkeit

Prof. A. Lerchl überrascht die Öffentlichkeit:
Die vom Fraunhofer-Institut 2010 entdeckten Effekte auf Tumore der Leber und der Lunge wurden vollauf bestätigt

Prof. Alexander Lerchl von der privaten Jacobs University in Bremen ist für seine engagierten Versicherungen der Unbedenklichkeit des Mobilfunks und anderer Funktechniken bekannt. Unter anderem glaubte er mit zwei Beiträgen zum Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm nachgewiesen zu haben, dass nichts für eine krebspromovierende Wirkung der Mobilfunkstrahlung spreche, seine Versuchstiere sich im Gegenteil unter der Wirkung der Strahlung besonders wohl gefühlt und gut entwickelt hätten. Als Mitglied des Ausschusses für nicht-ionisierende Strahlung der Strahlenschutzkommission (SSK), dann als Vorsitzender dieses Ausschusses, konnte Lerchl in den zurückliegenden Jahren maßgeblich dazu beitragen, seine Überzeugungen der Unbedenklichkeit auch zur Grundlage des deutschen Strahlenschutz zu machen.

Die beobachtbaren Widersprüche zum Stand internationaler Erkenntnis, aber auch zum satzungsgemäßen Auftrag an die SSK haben wir vor allem in unseren beiden Schriften Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft und Was ist von Strahlenschutz-Auftrag geblieben? deutlich gemacht (Hefte 5 und 8 unserer Schriftenreihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks  ZUM BEITRAG)

Vor dem Hintergrund seines bisherigen Wirkens musste es in der Tat überraschen, dass Prof. Lerchl nun in einer Wiederholungsstudie die vom Frauenhofer-Institut bereits 2010 an Mäusen nachgewiesene krebspromovierende Wirkung der Strahlung in vollem Umfang bestätigt. Nicht ganz so unerwartet in ersten Interviews immerhin seine Versicherung, dass auf ein Risiko für Menschen auch aus seinen neuen Erkenntnissen nicht zu schließen sei.

Ausgewählte erste Meldungen zur weiteren internationalen Diskussion:

Höhere Tumorraten durch elektromagnetische FelderKrebs-Nachrichten, 9. März  ZUM BEITRAG

Interview, taz, 9. März  ZUM BEITRAG

Germany’s Alex Lerchl Does a U-TurnMicrowave News, 13. März  ZUM BEITRAG

Das Unerwartete geschieht immer, Stellungnahme von Prof. Franz Adlkofer, Stiftung Pandora  ZUM BEITRAG

Studie: Krebsfördernde Wirkung von UMTS-Strahlung unterhalb der Grenzwerte – Kommentar: Neue Aspekte zur Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung? – Isabel Wilke – Elektrosmog Report 21, Apr 2015 –

Teil 1: ZUM BEITRAG

Teil 2: ZUM BEITRAG

Teil 3: ZUM BEITRAG

Mobiltelefonie und das Risiko für Hirntumore

Prof. Dr. J. Freihorst befragt in der Monatsschrift Kinderheilkunde 2015 (163,1), SpringerMedizin, die aktuelle Studienlage (bes. Lennart Hardells Forschungen) in Bezug auf Risiken der Mobiltelefonie für Kinder und Jugendliche und rät zur Vorsicht:

Auch wenn die Datenlage zum Risiko hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung nach wie vor unbefriedigend und widersprüchlich ist, deuten aktuelle Studien doch darauf hin, dass zumindest ein häufiger und langjähriger Gebrauch von Mobiltelefonen mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung maligner Hirntumoren verbunden ist … In jedem Fall erscheint es ratsam, insbesondere im Kindesalter die Exposition gegenüber hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung, wenn sie sich nicht schon gänzlich vermeiden lässt, so weit wie möglich zu beschränken ... PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Reduzierte Fruchtbarkeit und vermehrte Missbildungen unter Mobilfunkstrahlung

Klaus Buchner, Horst Eger und Josef Hopper belegen in ihrer Dokumentation (umwelt-medizin-gesellschaft 3/2014) aus einem landwirtschaftlichen Nutzbetrieb Schädigungen von Schweinezucht unter Strahlenbelastung.

Ende April 2009 wurde im niederbayerischen Landkreis Passau in ca. 300 Meter Entfernung zu einem Schweinezuchtbetrieb eine Mobilfunkbasisstation in Betrieb genommen … Zur Untersuchung der Fruchtbarkeit wurden die betriebswirtschaftlich erhobenen Daten in zwei Zeiträumen miteinander verglichen: sieben Jahre vor und drei Jahre nach Senderinstallation. Nach Sendebeginn nahm die Fruchtbarkeit der Sauen ab ... PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Kausaler, juristisch anerkannter Nachweis des Schädigungspotenzials technischer hochfrequenter Felder – eine Patientenkasuistik

Horst Eger berichtet in umwelt-medizin-gesellschaft 3/2014 von einem US-amerikanischen Patienten, der Mitte 2006 aus beruflichen Gründen nach Bayern umgezogen war.

Am neuen Wohnort litt er an multiplen, in der Vorgeschichte bisher unbekannten Symptomen. Zunächst war der Nachtschlaf stundenlang aufgrund verschiedener Hoch- und Tieftöne gestört. Später kamen Tachykardien, Kopfschmerzen und Nasenbluten sowie Schmerzhaftigkeit des gesamten Körpers hinzu …PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Kritik an REFLEX-Studie unbegründet

Seit Jahren versuchen von staatlichen und industriellen Interessen geleitete Arbeiten, Ergebnisse der REFLEX-Studie, eines der bedeutendsten europäischen Projekte der Grundlagenforschung zur Gentoxizität von Mobilfunkstrahlung, in Zweifel zu ziehen. Bisher vergeblich. Franz Adlkofer, Koordinator der REFLEX-Studie, analysiert aktuell das Studiendesign des jüngsten Versuchs: Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder des Mobilfunks auf menschliche Fibroblasten von Paul G. Layer et al., eine Studie im Auftrag des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Planung, Durchführung und Auswertung der Studie sind fragwürdig, ihre Kritik an der REFLEX-Forschung ist völlig unbegründet.

Das Forschungsvorhaben … wurde vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) anscheinend bereits 2007 in Auftrag gegeben, aber erst im Juni 2013 abgeschlossen. Schon die Beschreibung des gegenwärtigen Standes der Forschung stützt mit den typischen Merkmalen der Voreingenommenheit den Verdacht, dass von Beginn an das Ziel verfolgt wurde, die REFLEX-Ergebnisse als nicht reproduzierbar und damit als wissenschaftlich wertlos darzustellen … Die Autoren des Forschungsvorhabens sind tatsächlich der Meinung, dass ihre Ergebnisse die der REFLEX-Studie widerlegen. Die Analyse ihres Forschungsvorhabens ergibt jedoch, dass … ihnen die fachlichen Voraussetzungen abgehen, die erforderlich sind, um Forschung nach wissenschaftlichen Kriterien zu betreiben […] PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Ergebnisse der REFLEX-Studie PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Kapstadt: Report BioEM2014

In seinem kritischen Bericht von der Kapstadter Konferenz (8. – 13. Juni 2014) informiert Dariusz Leszczynski über neue Ergebnisse und Diskussionen in der internationalen Grundlagenforschung.

Die Konferenz wurde seiner Bedeutung angemessen eröffnet – mit einem Vortrag von Dr. Carl F. Blackman, der dieses Jahr den D’Arsonval-Preis erhält, die höchste wissenschaftliche Auszeichnung, die die Bioelectromagnetics Society (BEMS) vergeben kann. Carl ist nicht nur ein Wissenschaftler, der diesen Preis erhält, er ist auch einer der sechs Gründungsmitglieder der BEMS.

Wie erwartet war Carls Vortrag locker und unterhaltend, obwohl es einige nachdenklich stimmende Momente gab, wie z.B. die Erinnerung daran, dass eine U.S. Regierungsbehörde ihm erlaubte, die Wirkungen von EMF zu erforschen, aber die Erforschung der gesundheitlichen Wirkungen ausschloss – also verbot.

Carl sprach hinsichtlich der Forschung mit im Labor gezüchteten Zellen eine interessante Warnung aus. Um zu wachsen, müssen die Zellen in Brutkästen bei konstanter Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Kohlendioxidmenge ge-halten werden. Alle Brutkästen sind mit Elektromotoren ausgestattet, die einen kontinuierlichen Luftausgleich er-möglichen. Von diesen Motoren gehen elektromagnetische Felder (EMF) aus, die von den Wissenschaftlern nicht weiter berücksichtigt werden. Auch darauf wies er hin, dass ähnliche Probleme auftreten können, wenn EMF aus dem Leitungsnetz von Gebäuden unbeachtet bleiben. Solche nicht erkannten EMF könnten Probleme […] PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Strahlenschutz – national und international

In der neuen europäischen Publikation Giftfreies Europa (Hrsg. Hiltrud Breyer, Mai 2014) beschreibt Karl Richter die Stagnation im Strahlenschutz und plädiert für gesundheits- und umweltpolitischen Fortschritt. In seinem Beitrag Die Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks betont er u.a., dass die geltenden Grenzwertregelungen sich lediglich auf Kurzzeitforschungen berufen können, während Langzeitrisiken außer Acht gelassen werden. Strahlenschutz – national wie international – habe sich unter erweiterten Perspektiven auf die damit verbundenen neuen Aufgaben einzustellen (Giftfreies Europa, S. 77-81, hier S. 77):

Sowohl die Langzeiterkenntnisse von Karl Hecht als auch die jüngeren von Lennart Hardell zeigen, wie weit mögliche Schädigungen durch elektromagnetische Felder von der Dauer der Einwirkung abhängen. Gerade der Zeitfaktor wird in den geltenden Grenzwerten aber nicht berücksichtigt. Und wenn die Aussparung des Langzeitrisikos etwa aus dem Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm gern damit begründet wird, dass es noch zu früh war danach zu fragen, so wird damit auch eingestanden, dass sich bisherige Aussagen nur auf Erkenntnisse aus Kurzzeitforschungen beziehen. Alles zusammen macht deutlich: Langzeitrisiken stellen den Strahlenschutz vor neue Aufgaben. […] PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Tagung Würzburg: Langzeitrisiken nicht mehr zu leugnen

Erstmals sprachen in Deutschland Experten öffentlich über Langzeitwirkungen des Mobil-und Kommunikationsfunks (Würzburg, 5. April 2014). Die öffentliche Tagung wurde von der Kompetenzinitiative e.V. veranstaltet. Zahlreiche weitere Fachorganisationen unterstützen die Veranstaltung. Der Tagungsbericht informiert über den aktuellen Stand internationaler Erkenntnis und sich daraus ergebende gesellschaftspolitische Erfordernisse.

Langzeitrisiken als gesundheitspolitische Aufgabe

In seiner Einführung ‚Die Langzeitrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks als gesundheitspolitische Aufgabe‘ begründete Prof. Dr. phil. Karl Richter (Saarbrücken), warum solche Langzeitwirkun-gen für den Strahlenschutz eine neue Herausforderung bedeuten. Die bisherigen Aussagen über mögliche Risiken basieren auf Kurzzeitforschungen, und in den Grenzwerten wird der Zeitfaktor nicht berücksichtigt. Die Tagung zeigte die Bedeutung dieses Zeitfaktors an Fragestellungen, für die er konstitutiv ist: z.B. als Latenzzeit bei der Entstehung von Krebs oder als Lebenserwartung für die Gruppe der Kinder. 

Die Erkenntnisse des schwedischen Forschers Prof. Dr. med. Lennart Hardell (Örebro, Schweden), die er in seinem Vortrag ‚Brain tumour risk associated with use of mobile and cordless phones‘ vorstellte, hatten den Anstoß zu der Tagung gegeben. An einem breiten und zwei Jahrzehnte hindurch kontinuierlich fortgeschriebenen Datenmaterial zur Korrelation von Mobilfunkstrahlung und Gehirntumoren zeigen Hardells Forschungen sehr deutlich, dass Handystrahlung und Schnurlostelefone sowohl ein krebsauslösendes als auch ein das Krebswachstum beschleunigendes Potenzial besitzen […] PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Lebrecht von Klitzing untersucht (umwelt·medizin·gesellschaft 1/2014) u.a. die kritische Situation, wenn bei einer gesundheitlichen Vorbelastung mit der allgemein gegebenen Strahlen-Langzeitexposition kardiovaskuläre Dysfunktionen auftreten.

Funktechnische Vernetzungen von Computern mit Peripheriegeräten über WLAN (wireless local area network) sind heute überwiegend Standard an Büroarbeitsplätzen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit diesen Expositionen weisen auf eine steigende Tendenz hin, wo jedoch für den Mediziner die Diagnosefindung oft schwierig ist. Hier erlaubt die Testung der Herzraten-Variabilität und der peripheren Mikrozirkulation eine sichere Aussage zur Validität der Symptomatik einer Elektrosensibilität. Mit Hilfe dieses Testverfahrens kann gezeigt werden, dass eine Exposition durch WLAN eine stärkere biologische Wirkung hat als das ebenfalls häufig genutzte schnurlose DECT-Telefon. Besonders kritisch ist die Situation dann, wenn bei einer gesundheitlichen Vorbelastung mit der allgemein gegebenen Langzeitexposition kardiovaskuläre Dysfunktionen auftreten, was in der Folge zu manifesten Erkrankungen führen kann. Die Testung einiger physiologischer Parameter erlaubt hier eine frühzeitige Diagnose, inwieweit elektromagnetische Belastungen vom Vegetativum kompensiert werden […] PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Bioinitiative 2012: Grenzwerte veraltet und untauglich

Nach dem ersten BioInitiative-Bericht 2007 setzen zahlreiche international ausgewiesene Wissenschaftler im zweiten Bioinitiative-Bericht 2012 die Dokumentation des Forschungsstandes fort und begründen erneut, warum die ausschließlich auf der Wärmewirkung beruhenden Grenzwerte der Hochfrequenzstrahlung durch biologisch abgesicherte Grenzwerte ersetzt werden müssen […] ZUM BEITRAG

Verbrennungsartige Hautveränderungen

Christine Aschermann berichtet über einen Patienten, bei dem sich bei vorbestehender Chemikaliensensibilität eine ausgeprägte Elektrosensibilität entwickelt hat (umwelt·medizin·gesellschaft 2/2011). Beunruhigend vor allem: die ungewöhnlichen Hautreaktionen.

Bei der folgenden Fallschilderung stütze ich mich auf die persönlichen Gespräche mit Herrn Z. in meiner Praxis, auf den ausgefüllten Fragebogen zur Erfassung von Gesundheitsschäden durch hochfrequente elektromagnetische Felder von Dr. Waldmann-Selsam (WALDMANN-SELSAM 2006), auf das Sozialgerichtsgutachten von Prof. H. Konietzko, Institut für Sozial- und Arbeitsmedizin der Universität Mainz aus dem Jahre 1988, auf Befundberichte der behandelnden Ärzte, auf die auf einer CD gespeicherten Fotos und eine Aktennotiz der Firma, die Herr Z. mir überließ.

Symptomatik

Herr Z. (Name geändert), 55 Jahre alt, gelernter Feinmechaniker, zum Maschinenbautechniker umgeschult, stellte sich Anfang 2009 erstmalig in meiner Praxis vor. Er berichtet, an verschiedenen Symptomen zu leiden, die in Zusammenhang mit Funkbelastung stünden. Bei nebligem Wetter sei es besonders schlimm. Er bekomme z. B. eine Art Sonnenbrand in Gesicht- und Halsbereich, der einige Tage anhalte (siehe Abb. 1, nach einem Tag in Räumen der Universität). Sein Haus habe er an drei Seiten abgeschirmt mit Kupferdraht im Putz und mit Fliegengittern an den Fenstern. In seiner Firma würden DECT-Telefone und W-LAN verwendet. Dort sei es für ihn kaum noch zu ertragen […] PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

Neurologische und neuropsychiatrische Veränderungen unter dem Einfluss hochfrequenter EMF am Arbeitplatz

In umwelt-medizin-gesellschaft 3/2009 berichtet Cornelia Waldmann-Selsam vom Fall eines 38-jährigen Nachrichtentechnikers mit gesundheitlichen Störungen aufgrund von Strahlenbelastung.

Bei dem Patienten, der ab 1993 am Aufbau des D-Netzes mitarbeitete, trat 1995 bei Arbeiten an einer BCE (Base Control Equipment) nach einem 15-minütigen linksseitigen Handytelefonat ein starkes Taubheits- und Druckgefühl an der linken Schläfenseite auf. Diese Symptomatik, ergänzt durch Sensibilitätsstörungen der linken Körperseite und linksseitige Brustschwellung, trat in der Folgezeit in der Nähe jeglicher Hochfrequenzsender (Handy, DECT-Telefon, Mobilfunksender) auf. Weitere Symptome (Abgeschlagenheit, thorakales Engegefühl, Schlafstörungen, nächtliches Schwitzen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Juckreiz) kamen hinzu. Für die aufgesuchten Ärzte war das Krankheitsbild zunächst neu. Sie waren ratlos. Auffällig war jedoch, dass die Symptome bei konsequentem Meiden jeglicher Hochfrequenzexposition weitgehend verschwanden.

In Expositionsversuchen (Handy) wurden auffällige EEG-Veränderungen, Perfusionsstörungen der linken Hirnhemisphäre und eine Reduktion der Mikrozirkulation objektiv nachgewiesen. Der Familienvater wurde im Jahr 2000 in den Vorruhestand versetzt. Nach Umschulung in einen Beruf ohne Hochfrequenzexposition war er weitgehend beschwerdefrei (…) PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

REFLEX-Studie: Gentoxisches Potenzial hochfrequenter EMF

Die von Franz Adlkofer koordinierte europäische REFLEX-Studie (2000-2004) zählt zu den bedeutendsten Projekten der Grundlagenforschung. Zwei Forschergruppen (FU Berlin, Medizinischen Universität Wien) stellen fest, dass hochfrequente elektromagnetische Felder (EMF) unterhalb der Grenzwerte ein gentoxisches, d. h. krebserzeugendes Potenzial besitzen. Aus dem Vorwort:

THE FUTURE OF FUNDAMENTAL RESEARCH IN A SOCIETY SEEKING CATEGORIC ANSWERS TO HEALTH RISKS OF NEW TECHNOLOGIES

The Challenge to Conventional Wisdom

The history of bioelectromagnetics epitomizes a range of problems that arise whenever a community of sciences is confronted with a frontier that delves deeply into the established orthodoxies of biology, the physical sciences and engineering. These conflicts have become even more sharply defined when emerging new knowledge in bioelectromagnetics research has challenged the conventional wisdom in each part of this trinity.

Thirty-five years ago, we, who first voiced our observations of physiological responses to a spectrum of environmental EMFs at levels below thresholds for significant tissue heating, were promptly challenged by acolytes of orthodoxies in the biological and physical sciences. At best, we were euphemistically described as “controversial,” a designation that persists to this day. A Yale physicist recently added the charming term “crackpot” to describe a highly qualified biophysicist investigator.

What is the basis of this deep thorn of discontent? […]

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Strahlenbelastung gefährdet kommunales Leben

Karl Hecht und Elena N. Savoley weisen in einem Vortrag auf gesundheitliche und ökologische Beeinträchtigungen von Städten unter Strahlenbelastung hin. Diskutiert wurde das Thema beim internationalen Symposium Natural Cataclysms and Global Problems of the Modern Civilization (24.-27.09.2007) in Baku. Aus der Vorrede:

1. Eine sehr ernste Warnung vor 36 Jahren

‚Wenn nicht in naher Zukunft angemessene Vorkehrungen und Kontrollen eingeführt werden, die auf einem grundsätzlichen Verständnis der biologischen Wirkungen elektromagnetischer Strahlungen basieren, wird die Menschheit in den kommenden Jahrzehnten in ein Zeitalter der Umweltverschmutzung durch Energie eintreten, welche mit der chemischen Umweltverschmutzung von heute vergleichbar ist … Die Folgen einer Unterschätzung oder Missachtung der biologischen Schädigungen, die infolge lang dauernder Strahlungsexposition auch bei geringer ständiger Strahleneinwirkung auftreten könnten, können für die Volksgesundheit einmal verheerend sein.‘

Diese Zitate sind Auszüge aus dem USA-Regierungsreport “Program for Control of Electromagnetic Pollution of the Environment”, welcher im Dezember 1971 veröffentlicht wurde. Die Erarbeitung dieses Regierungsreports wurde ab Dezember 1968 von einer aus neun Personen bestehenden Expertengruppe „The Electromagnetic Radiation Management Advisory Council“ erarbeitet. Den Auftrag erteilte „The President’s Office of Telecommunications Policy“. Dieser Report war eine eindringliche Warnung für die Zukunft.

2. Heute (2007) Ignorierung dieser Warnung und verantwortungslose Irreführung

Seit Veröffentlichung dieses Reports sind ca. 36 Jahre vergangen. Diese eindringliche Warnung, die wissenschaftlich fundiert ist, wird leider gegenwärtig nicht ernst genommen. Die Schönheit von Landschaften und Städten werden mit ‚Wäldern von strahlenden Funkantennen‘ verunziert, um einer neuen Sucht der Menschen, der Telekommunikation, zu dienen. Von diesem, unethisch unsere Umwelt verschandelnden, Antennenwald werden die Menschen ununterbrochen durch unsichtbare und durch unsere Sinne nicht wahrnehmbare gesundheitsschädigende, stressende, hochfrequente, elektromagnetische Strahlungen befeuert […]

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Strahlenbelastung schädigt Kühe und Kälber

Seit 1999 beeinträchtigen zwei Sendeanlagen den Milchviehbetrieb der Familie Heubuch. Maria Heubuch protokolliert die außergewöhnlichen Vorkommnisse bei ihren Tieren.

Auf einer Wahlveranstaltung wurde den Kandidaten über die gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunkstrahlen berichtet, auch von den Ängsten der Anwohner. Die lapidare Antwort einer der Politiker war: ‚Viele berichten über Kopfschmerzen noch bevor die Antennen überhaupt angeschaltet sind!‘

Deshalb werde ich ihnen über unsere Erfahrungen auf unserem Milchviehbetrieb berichten, den mein Mann und ich seit Jan. 1980 bewirtschaften. Dabei beschränke ich mich auf unsere Tiere, da wir den Kühen nicht unterstellen können, dass sie aus psychischen Gründen erkranken und bereits Kopfschmerzen beim bloßen Anblick der Antennen bekommen […]

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Strahlenbelastung beeinträchtigt Kühe

Landwirte registrierten in der Umgebung von Mobilfunksendeanlagen auffälliges Verhalten und Gesundheitsstörungen bei ihren Kühen. Im Praktischen Tierarzt (3/2002) dazu ein Bericht aus dem Institut für Tierhygiene, Verhaltenskunde und Tierschutz der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität, München, von C. Wenzel, Anna Caroline Wöhr, J. Unshelm.

Landwirte registrierten in der Umgebung von Mobilfunksendeanlagen auffälliges Verhalten und Gesundheitsstörungen bei ihren Kühen. Im Rahmen dieser Arbeit wurden daher Verhaltensbeobachtungen durchgeführt, um einen etwaigen Zusammenhang zur Strah-lenexposition zu klären.

In 30 Anbindeställen wurde das Liege-, Steh- und Futteraufnahmeverhalten von Kühen sowie auffällige Verhaltensweisen erfasst. Zusätzlich wurde auf acht dieser Betriebe das Verhalten auf der Weide beobachtet. Die Betriebe wurden anhand ihrer Exposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder (Summenexpositionsfaktor E*) in Gruppen eingeteilt und die Daten miteinander verglichen.

Im Stall unterschied sich das Liegeverhalten, auf der Weide das Tagesverhaltensprofil und das Wiederkauverhalten auf Betrieben, die über Ensemblemittelwert exponiert waren, signifikant gegenüber Betrieben mit schwächerer Exposition, sodass vermutet wurde, dass die Strahlenwirkung einer chronischen Stressbelastung ähnelt. Die Befunde geben insgesamt Hinweise auf einen biologischen Effekt, dem Gesundheitsstörungen und Leistungseinbußen folgen könnten […]

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Strahlenbelastung auf dem Rütlihof

Es war erstaunlich: die Antenne war weg und die Kälber wieder gesund. Hans Sturzenegger gibt einen wissenschaftlich abgestützten Praxisbericht zu den Risiken der Mobilfunktechnologie.

Übersicht

1. Unser Landwirtschaftsbetrieb
2. Schäden beim Rindvieh
3. Probleme bei Raubvögeln
4. Auch die Menschen sind betroffen
5. Unser langer Leidensweg
6. Die Lehren aus dem ganzen Fall
7. Finanzielle Konsequenzen […] PDF KOSTENLOS HERUNTERLADEN

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