„Gesundheitsrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks sind wahrscheinlich“

„Die Verantwortlichen in Deutschland scheinen sich abzuriegeln von internationalen Entwicklungen in Forschung und Wissenschaft zur Mobilfunk-Frage. Es ist ärgerlich. Das Bundesamt für Strahlenschutz verlautet weiterhin, dass nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand die festgelegten Höchstwerte ausreichten, um vor Gesundheitsrisiken zu schützen …“ Ein Interview mit dem Saarbrücker Biowissenschaftler Ulrich Warnke an der Jahreswende 2016/2017 zur gegenwärtigen Forschungslage, [...]

ATHEM-2: Gesundheitsrisiken erneut bestätigt

Das ATHEM-2 Forschungsprojekt zur „Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich“, soeben im August 2016 veröffentlicht, bestätigt eine Vielzahl an Vorläufer-Studien, die auf Gesundheitsrisiken der steigenden Strahlenbelastung hinweisen. Das Projekt der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien (Koordination: Wilhelm Mosgöller) und Seibersdorf Laboratories GmbH konzentriert sich auf mögliche kognitive Beeinträchtigungen [...]

„Paradigmenwechsel“ in der Forschung?

Die unabhängige Forschung sieht seit langem die Evidenz von Gesundheits- und Umweltrisiken der steigenden Strahlenbelastung. Nun bestätigt auch eine neue US-Regierungsstudie, die mit einem Etat von 25 Mio. Dollar im National Toxicology Program (NTP) durchgeführt wurde, dass Mobilfunkstrahlung zu Tumoren führen kann. In Versuchsreihen mit Ratten wurden zwei  Krebsarten festgestellt: Gliom, ein Tumor der Gliazellen im Gehirn, [...]

EUA-Bericht: Späte Lehren aus frühen Warnungen

Der Bericht der Europäischen Umwelt Agentur (2013) jetzt in deutscher Zusammenfassung: Späte Lehren aus frühen Warnungen: Wissenschaft, Vorsorge, Innovation. Im Kapitel „Neu aufgetretene Probleme“ auch ein Report „Mobiltelefone und Hirntumorrisiko“ von L. Hardell, M. Carlberg, D. Gee. (Aus dem Report „Mobiltelefone und Hirntumorrisiko“:) 2011 hat die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation die Strahlenfelder von [...]

Unterschätzte Gesundheitsgefahren durch Radioaktivität

In ihrem Bericht des Otto Hug Strahleninstituts 25/2015 legen Walter Mämpel, Sebastian Pflugbeil, Robert Schmitz und Inge Schmitz-Feuerhake aktuelle Erkenntnisse über Gesundheitsgefährdungen durch Radioaktivität am Beispiel der Radarsoldaten vor. Sie betonen dabei u.a. auch Bezüge zur jüngeren Mobilfunk-Forschung. (Aus dem Bericht, S. 9) Die Exposition durch Radarstrahlen wurde bislang von offizieller Seite und von der [...]

Signifikanter Rückgang klinischer Symptome nach Senderabbau

Tetsuharo Shinjyo und Akemi Shinjyo zeigen in ihrer Interventionsstudie (umg 4/2015) Auswirkungen auf die Gesundheit von Bewohnern einer Wohnanlage durch chronische Exposition hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung (HFS-EMF). (Aus der Studie:) Hintergrund der vorliegenden Arbeit waren Befürchtungen, dass die chronische Exposition hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung (HFS-EMF), die von den Sendeantennen von Mobilfunkbasisstationen ausgehen, negative Auswirkungen auf [...]

Krank durch elektromagnetische Felder

Realität oder Fiktion? Dr. med. Angelika Bischoff berichtet in MMF-Fortschritte der Medizin(2015/5) über Ergebnisse der MEDIZIN 2015, Sektion Umweltmedizin unter der Leitung von Dr. med. Kurt Müller.  Die Veranstaltung mit Vorträgen von Prof. Dr. Karl Richter, Prof. Dr. Klaus Buchner, Dr. Horst Eger und Prof. Dr. Michael Kundi in Stuttgart, 30. Jan 2015, informierte [...]

Bioinitiative 2012: Grenzwerte veraltet und untauglich

Nach dem ersten BioInitiative-Bericht 2007 setzen zahlreiche international ausgewiesene Wissenschaftler im zweiten Bioinitiative-Bericht 2012 die Dokumentation des Forschungsstandes fort und begründen erneut, warum die ausschließlich auf der Wärmewirkung beruhenden Grenzwerte der Hochfrequenzstrahlung durch biologisch abgesicherte Grenzwerte ersetzt werden müssen […] ZUM BEITRAG

Verbrennungsartige Hautveränderungen

Christine Aschermann berichtet über einen Patienten, bei dem sich bei vorbestehender Chemikaliensensibilität eine ausgeprägte Elektrosensibilität entwickelt hat (umwelt·medizin·gesellschaft 2/2011). Beunruhigend vor allem: die ungewöhnlichen Hautreaktionen. Bei der folgenden Fallschilderung stütze ich mich auf die persönlichen Gespräche mit Herrn Z. in meiner Praxis, auf den ausgefüllten Fragebogen zur Erfassung von Gesundheitsschäden durch hochfrequente elektromagnetische Felder von Dr. Waldmann-Selsam [...]

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